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Full text of "Weltbilderschütterung"

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Erhard Lasdenaiin 


Weltbilderschütterung 


Die richtige Entzifferung 
der Hieroglyphenschriften 


Erhard Landmann - Weltbilderschütterung 


© Erhard Landmann, 1993 

Satz und Layout: Wolke Verlag 

Druck und Bindung: Fuldaer Verlagsanstalt 
in Kommission bei Wolke Verlag 

ISBN 3-923997-93-9 


Erhard Landmann 


Weltbilderschütterung 


Die richtige Entzifferung der 
Hieroglyphenschriften 


Gewidmet meiner Mutter und meinem Vater, meiner Tante Hanni und meinem Onkel Fritz, gewidmet 
allen, von denen ich etwas gelernt habe und all denen, die für die Suche nach Wahrheit bereit sind, 
allen falschen Propheten, Ideologien und Aberglauben, den Rücken zu kehren und dem guten Gott der 
Wahrheit und Vernunft zu folgen. 


Vorwort 


Dieses Buch wurde bereits vor Jahren, nämlich 1986, geschrieben. Leider ist es in unseren angeblich 
freien Medien, Presse, Fernsehen, Verlage, nicht möglich, sogar eine einmalige Weltsensation zu veröf- 
fentlichen, wenn man keine Beziehungen zu den Mediengewaltigen hat und auch nicht das große Geld. 
Trotzdem war es vielleicht ein Glück für den Autor, daß dieses Buch erst jetzt erscheinen kann, denn 
seit das Buch geschrieben wurde, hat es gewaltige politische Veränderungen und Umwälzungen gegeben 
und vieles davon habe ich schon damals gefordert und kommen sehen, vieles geschrieben, wofür man 
1986 noch von den Ideologen gesteinigt worden wäre. Wie Karl Marx, dessen Geschichtsphilosophie 
als Folge der Forschungsergebnisse, die in diesem Buch veröffentlicht werden, sich als vollkommen un- 
wissenschaftlich erweist, ohne das dies in dem Buch ausdrücklich erwähnt zu werden braucht, — wie 
dieser Karl Marx einst schrieb: »Es geht ein Gespenst um in Europa, das Gespenst des Kommunismus«, 
so muß ich leider in diesem Vorwort warnen: »Es geht ein Gespenst um in der Welt, das möglicherweise 
menschheitszerstörende, den Planeten Erde erneut zerstörende Gespenst der Ideologien, des angeblich 
in demokratischer Form möglichen Sozialismuses, des angeblich »Dritten Weges« des Sozialismus, ob- 
wohl es schon um das Jahr 1900 rund 216 verschiedene Wege gab. Denn Ideologien und die Palaverge- 
sellschaft der Medien, zusammen mit der Bevölkerungsexplosion, die durch diese Ideologen und diese 
Medien noch propagiert und unterstüzt wird, werden erneut zur Zerstörung dieses Planeten führen, 
wenn man dies nicht endlich begreift und verhindert. 

Lassen Sie mich an einem einfachen Beispiel erklären, warum jede Ideologie Totalitarismus ist und 
bewirkt, obwohl ich fürchte, daß dies von Ideologen nicht verstanden wird. Ideologien sind gedachte, 
erträumte, gewünschte, eingebildete Vorstellungen der Welt, der Realität, eben Ideen von der Welt, die 
aber leider nicht mit den Naturgesetzen und den wirklichen Gegebenheiten der Welt vereinbar sind, 
nicht der Wirklichkeit entsprechen. Wenn ein Geistesgestörter im 20. Stockwerk eines Hauses aus dem 
Fenster steigt, weil er glaubt, weil er die Idee hat, er könne in der Luft laufen und verliert dabei sein 
Leben, so könnte man das vielleicht noch als Privatsache bezeichnen. Ebenso, wenn es diesem Geistes- 
gestörten gelingt, andere Leute von seiner Idee zu überzeugen. Sowie er und seine Leute aber an der 
Macht sind, eine Gesellschaft oder einen Staat beherrschen, und alle anderen zu ihrer Idee, zu ihrer Ideo- 
logie zwingen, wird daraus eben ein totalitäres System. Man ist etwas, weil man als solcher handelt!!! 
Wenn ich mit dem Fahrrad fahre, handele ich als Fahrradfahrer und bin deshalb kein Autofahrer, auch 
wenn mich andere Leute, andere Autofahrer zum Beispiel, als Autofahrer bezeichnen oder beschimpfen 
würden. Ebenso bin ich ein Faschist, weil ich faschistisch, im Namen einer Ideologie und gewalttätig, 
handele. Dabei könnte ich mich hundert Mal »demokratisch« nennen. Andererseits bin ich eben kein 
Faschist, nur weil mich Ideologen so nennen, wenn ich ihrer Ideologie nicht anhänge, sondern vernünf- 
tige Argumente dagegen setze. Wer sagt, nur Stalin oder Ceauscescu oder Herr Soundso, habe nur den 
Sozialismus mißbraucht und der Sozialismus verdiene eine neue Chance, der sagt auch - ob es ihm 
nun klar ist oder nicht - der Herr Hitler habe nur die nationale Variante des Sozialismus mißbraucht 
und sie verdiene eine neue Chance. Übrigens, waren nicht die stalinschens, maoschen, ceaucescuschen, 
pol-potschen und so weiter und so weiter Varianten des Sozialismus nicht sehr national ausgelegt? Ideo- 
logie bleibt Ideologie. 


In diesem Buch wird bewiesen, daß die Geschichte vom Turmbau zu Babel, von der babylonischen 
Sprachverwirrung, wahr ist. In welcher Form auch immer sie sich abgespielt haben mag. Aus einer Sprache, 
einer Kultur, einer Religion sind die vielen hundert Sprachen, Kulturen, Religionen geworden — und 
all der Streit, die Kriege, Zerstörungen der Menschheitsgeschichte. »Es hatte aber alle Welt einerlei Spra- 
che ... und der Herr fuhr darnieder und verwirrte ihre Geister.« Aus Geistesverwirrung also ist all das 
Übel entstanden, daß die Welt und ihre Teile so viele Male zerstört und in Kriege versetzt hat, aus der 
all unsere heutigen Probleme ebenfalls erwachsen. Mit Geistesverwirrung aber ist eben jene Sprachschlu- 
derei und die Ideologisierung der Sprache gemeint, die heute in den Medien, von eben diesen Ideologen 
durchwandert und durchsetzt, so populär ist und worauf sich diese Leute auch noch etwas einbilden. 
Man hält sich für Intellektuelle statt für Hirndefektuelle. Da Sprache und Denken eins sind, kann Sprach- 
schluderei, ideologischer Gebrauch der Sprache, eben nur falsches Denken, gedankenloses Sprechen, un- 
sinniger, gefährlicher Gebrauch der Sprache, sein. Das »Wörterbuch des Unmenschen«, wie man es für 
die Zeit von 1933 bis 1945 durchaus zu Recht bezeichnet, wird heute von Ideologen ebenso gepflegt, 
die sich — oh Verwirrung des Denkens und der Sprache, auch noch für Wächter des Antifaschismus 
halten, von Intellektuellen, die dafür heute noch Literaturpreise erhalten, von den Meinungsmachern 
im deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Diese ideologische Palavergesellschaft, zusammen mit 
der Niveaulosigkeit der Unterhaltungsmaschinerie, die eine Brutalisierung und geistige Pathogenisierung 
immer größerer Kreise bewirken, ohne daß es jemand bemerkt — und wenn es einer ausspricht, wie 
ich, erntet er mitleidiges Bedauern, aber keine Chance, es zu veröffentlichen, diese systematische Ver- 
wirrung der Geister wird wieder, wird wahrscheinlich sehr bald wieder, wie einst in Babel, zusammen 
mit der Bevölkerungsexplosion, zur Zerstörung der Zivilisation führen. 

Wenn die so wichtigen und menschheitsbedrohenden Probleme wie Überbevölkerung, Umweltversch- 
mutzung und so weiter unter das Primat einer sozialistischen Ideologie gestellt werden, wie es die Rot- 
Grünen in Deutschland tun und damit die Sache selbst in ungeheurer Weise verraten, wenn jedes, aber 
auch jedes Problem von diesen Leuten ideologisiert und zerpalavert wird, ja manches Problem sogar 
erst noch dadurch geschaffen wird, oder dazu, um ideologisches Geschwätz in Fernsehgeschwätzschauen, 
genannt Talkshows, veranstalten zu können, um die persönliche Eitelkeit gedankenloser Leute zu be- 
friedigen, wenn Informationssendungen und Kommentare ebenso wie Kabarett nur noch zum Agitprop 
geraten, dann wird sich die Geschichte vom Turmbau zu Babel wiederholen. Wenn es nicht gelingt, 
die Medien und die politischen Parteien zu entideologisieren, wenn Ideologen als Literaten und Künst- 
ler gefeiert werden, wird die Geistesverwirrung bald wieder dazu führen, daß einige vielleicht Überle- 
bende werden berichten müssen: »und der Herr fuhr darnieder und verwirrte ihre Geister«. 


G: über zehn Jahren geht es mir, wie dem Kind im Märchen von »Des Kaisers neue Kleider«. In 
diesem Märchen treten Betrüger auf, die mit viel Geschäftigkeit und Getue vorgeben, dem Kaiser 
neue Kleider anzupassen. Das ganze Volk steht staunend davor, lobt die angebliche Feinheit der Kleider 
und die angebliche Leistung der Betrüger, obwohl nur der nackte Kaiser zu sehen ist. Nur ein kleines 
Kind sagt: »Er hat ja gar nichts an«. Erst als es zu spät ist, erkennt man den Betrug. 

Ich behaupte allen Ernstes, daß dieses Märchen tatsächlich sich in unserer Wirklichkeit abspielt und 
die Betrüger sind unsere Geisteswissenschaftler, unsere Religionen und natürlich unsere politischen Ide- 
ologen. Wer nach der Katastrophe von Tschernobyl bemerkt hat, wie hilflos, wie widersprüchlich, wie 
armselig und unwissend sich unsere »Experten« und Wissenschaftler aufgeführt haben, und dies waren 
immerhin Naturwissenschaftler, also diejenigen, die gegenüber den Geisteswissenschaftlern immer noch 
als die exakteren, genaueren und weniger theoretischen Wissenschaftler gelten, nur wer also dies erkannt 
hat, kann eine leichte, eine ganz leichte Ahnung davon haben, in welcher Weise die Menschheit von 
Geisteswissenschaftlern, Religionen und, gestützt auf die Lehren dieser Leute, von politischen Ideolo- 
gen jeglicher Richtung und Couleur, um die Wahrheit gebracht wird. Schuld also sind letzten Endes 
auch jene angeblich ernsthaften Geisteswissenschaftler, deren ganzes »Verdienst« darin besteht, Regen- 
götter, hundsköpfige Götter, Federschlangengötter, Gott A, B, C bis Z, Gott 1 bis 26, Herrscher »18 
Kanninchen« und noch viel schlimmeren Unsinn erfunden zu haben, sich zusammenphantasiert zu ha- 
ben und dies dann irgendwelchen Völkern, Sprachen und Kulturen, seien es Mayas, Azteken, Babylo- 
nier oder Sumerer, Germanen oder Österinselbewohner, anzuhängen und damit die Menschheit zu ver- 
albern und gleichzeitig anderen Betrügern der Menschheit, Astrologen, religiösen Sektenführern und 
Geschäftemachern, Demagogen und Ideologen die pseudowissenschaftliche Grundlage zu liefern. 

Wie, werden Sie fragen, kann jemand so anmaßend sein und die vielen tausende Wissenschaftler, For- 
scher und Professoren, oftmals hochverehrte und mit höchsten Preisen und Titeln ausgezeichnete Ge- 
lehrte, die auf den Gebieten der Sprachwissenschaft, Archäologie, Ethnologie, Psychologie, Geschichts- 
wissenschaft und so weiter, tätig sind und waren, nach denen man Straßen und Plätze, Universitäten 
und Institute benannt hat, denen man sogar Denkmäler gesetzt hat, in so grober Weise zu beleidigen 
oder als unfähig zu bezeichnen, ihre Lehren und Erkenntnisse so herabzusetzen? Handelt es sich hier 
um eirien armen Verirrten, einen Phantasten, oder einen auf billige Sensationen und schnelles Geldver- 
dienen spekulierenden Autor, der selbst seine Leser betrügen will? Und wie sieht es mit Beweisen aus? 
Beweise für solch unglaubliche Behauptungen? Keine Angst, Beweise werde ich mehr als genug bringen. 
Im Gegenteil, ich könnte zehn dicke Bücher allein mit Aufzählungen von Beweisen füllen. Aber Bewei- 
se verlangen der Überprüfung, nicht nur durch den Beweisführenden, sondern auch durch den, dem 
der Beweis vorgelegt wird. Deshalb muß ich jeden Leser bitten, sogar auffordern, jeden Satz, jede Be- 
hauptung, jeden Beweis in diesem Buch streng wissenschaftlich zu überprüfen, zu kontrollieren, seinen 
Wahrheitsgehalt zu messen. Ich bin sogar auf die »Mithilfe« der Leser bei der Verbreitung der Wahrheit 
angewiesen, denn da ich alle und jedermann in Geisteswissenschaften, Religionen und Ideologien an- 
greifen werde, angreifen muß, um der Wahrheit willen, werden sich natürlich jene, die von den bisheri- 
gen Unwahrheiten der Wissenschaften, Religionen und Ideologien profitieren, werden sich jene von 
mir Angegriffenen natürlich erbittert wehren. Da sie mich aber nicht logisch und mit Fakten widerle- 


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gen können, werden sie mich möglicherweise eben als unseriös, lächerlich oder sonstwie abwertend ab- 
tun oder mich schweigend übergehen, nicht zur Kenntnis nehmen, wie man es im Laufe der Jahrhun- 
derte schon mit so vielen getan hat, die der Wahrheit näher waren als die »anerkannten«, die »ernsthaf- 
ten«, die »offiziellen« Wissenschaftler. 

Oder glauben Sie, daß Leute, die ihren Doktoren- oder Professorentitel einem Buch über den Regen- 
gott Tlalloc verdanken oder einer Arbeit über einen anderen geisteswissenschaftlichen Unsinn, nun ein- 
fach diesen Titel niederlegen werden und zugeben werden, daß es eben nie einen Regengott Tlalloc ge- 
geben hat? Oder glauben Sie, daß Leute, die ihr ganzes Leben lang vom wissenschaftlichen Marxismus 
geschwatzt haben, so einfach zugeben werden, daß Karl Marx und seine Geschichtsphilosophie weniger 
wissenschaftlich sind, als die Bücher seines Fastnamensvetters und Abenteuergeschichtenschreibers Karl 
May, wenn hier bewiesen wird, daß die Geschichte der Menschheit vor dem Jahre Null, vor der Zeit- 
wende, ganz anders verlaufen ist, als es uns herkömmliche Historiker vorgaukeln und deren falsche Lehren 
eben Karl Marx ungeprüft übernommen hat? Und jener für die Menschheit so unheilvolle und an Pri- 
mitivität nicht zu überbietende Darwinismus, der sich in allen Geisteswissenschaften breitgemacht hat, 
obwohl er dort überhaupt nichts zu suchen hat? Werden seine fanatischen Verfechter auch nur den lei- 
sesten Zweifel erlauben? 

Suchen Sie die Wahrheit, so wie ich sie gesucht habe, mit Inbrunst und heißem Herzen und im Ver- 
trauen darauf, daß der einzige, allmächtige, gute und vernünftige Gott, an den ich glaube und der keiner 
Kirche, keiner Sekte, keiner falschen Religion gehört, mich führt und mir Erkenntnis gibt. Oder beglei- 
ten Sie mich bei dieser Suche, denn ich werde dieses Buch so schreiben, daß Ihnen dieses Begleiten 
leicht fallen wird. Deshalb wird dieses Buch auch keine Kapitel haben, wie es bei Sachbüchern üblich 
ist. Denn ich möchte zeigen, wie jedermann, ob Wissenschaftler oder interessierter Laie, mit ganz einfa- 
chen logischen Schlußfolgerungen und Überlegungen und deren Nachprüfungen, mit Weitersuchen und 
Wiedernachprüfen, zu den gleichen Ergebnissen und Wahrheiten hätte kommen können und wie wenig 
logisch, wie armselig und von manchmal welch perverser Phantasie (oder soll ich Phantasielosigkeit schrei- 
ben?) das Denken unserer sogenannten Geisteswissenschaftler ist. So haben sie mitgeholfen, Jahrhun- 
derte hindurch und heute immer noch, die Welt in Kriege und Unglück zu stürzen und es wird noch 
schlimmer kommen, wenn man nicht endlich die Wahrheit zur Kenntnis nimmt, wenn man nicht end- 
lich eine vernünftige Wissenschaft betreibt, die diesen Namen verdient. Denn Wissenschaft ist Wahr- 
heitssuche und nicht, daß man Pseudowissen schafft, wo man nichts weiß. 


Da der wahre Wissenschaftler also die Wahrheit sucht, nicht aber schafft, muß er sie so nehmen, wie 
er sie vorfindet. Da er nicht an ihr herummanipulieren darf und wird, kann er auch nichts dafür, daß 
die Wahrheit so ist, wie er sie eben vorfindet, im Unterschied eben zu jenen falschen Wissenschaftlern 
und Ideologen, die sich ihre vermeintliche Wahrheit, eben ihre »Wahrheit«, so zurechtschneidern, wie 
‘sie sie gern hätten oder wie ihr armseliges Fassungsvermögen sie eben erfassen kann. Es ist bekannt, 
daß totalitäre Systeme, die Nationalsozialisten wie auch ihre kommunistischen und sozialistischen Brü- 
der, stets bewußt die Wissenschaften, insbesondere die lauen Geisteswissenschaften, für ihre Zwecke 
mißbrauchen und mißbrauchten, indem man geschickt oder auch plump Teilwahrheiten, Fakten, Fäl- 
schungen und bloßen Glauben oder Aberglauben mit echten wissenschaftlichen Ergebnissen vermischt 
und verknüpft. 

Der wahre Wissenschaftler nun, der eben die Wahrheit so aufdeckt, wie er sie vorfindet, kann sich 
also auch schwer gegen den Mißbrauch dieser Wahrheit, oder von Teilen dieser Wahrheit, wehren. Er 


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kann sich auch nicht aussuchen, wer ihm nun Beifall klatscht oder mit Wut- und Haßtiraden bedenkt. 
Er kann nur vor dem Mißbrauch warnen, sich von falschen »Glaubensgenossen« distanzieren oder sich 
gegen die Gleichsetzung mit Leuten wehren, die zufällig einige Teilwahrheiten genauso oder ähnlich 
in ihrem Repertoire haben oder hatten, was wiederum deren ideologischen, religiösen oder wissenschaft- 
lichen Gegnern nicht ins Konzept paßt, so daß man diesen wahren Wissenschaftler, wenn er der »eige- 
nen« Wahrheit unbequem ist, eben gern diesem Gegner und seinem Lager, seiner Ideologie, zurechnet. 

Nehmen wir ein konkretes Beispiel. Sprachwissenschaft und Germanistik, die in diesem Buch eine 
große Rolle spielen werden, da es sich hier in erster Linie um ein sprachwissenschaftliches Buch handelt, 
wurden in der Nazizeit in unerhörter Weise mißbraucht, was ich wohl niemand zu beweisen brauche. 
Die Folge davon aber ist, daß heute diese Germanistik fast am Boden liegt. Diejenigen, die sie überhaupt 
noch oder scheinbar betreiben, oder vorgeben, sie betreiben zu wollen, flüchten sich in einen oft nutz- 
losen Literaturinterpretationismus oder irgendeine gerade »moderne« Strukturalismus-Linguistik oder 
konzeptionelle Grammatikauslegung oder ähnliche Spielchen. Die Beschäftigung mit dem Wesen, der 
Geschichte, dem Einfluß und der Bedeutung der deutschen Sprache aber, dem eigentlichen Gegenstand 
dieser Wissenschaft, wird übergangen. Wagt sich doch einmal ein verirrtes Schaf auf dieses Gebiet und 
veröffentlicht etwas darüber, so hat es ängstlich und übervorsichtig fast ausschließlich damit zu tun, 
sich zunächst einmal von den Nazis zu distanzieren und man schreckt in dieser Angst, ein Nazi genannt 
zu werden, auch nicht davor zurück, richtige Erkenntnisse und Teilwahrheiten, die lange vor der Nazi- 
zeit im 18. und 19. Jahrhundert von Sprachwissenschaftlern gefunden wurden, denen man teilweise, 
sehr zu Unrecht, später das Etikett »Wegbereiter« der Nazis angehängt hat, zu verfälschen, oder nur 
deswegen zu verunglimpfen, weil diese Erkenntnisse eben von den Nazis mißbraucht wurden. Die Fol- 
ge: es gibt heute im gesamten deutschen Buchhandel nur ein einziges, winzig kleines althochdeutsches 
Wörterbuch aus dem Jahre 1968 von Schützeichel. Seit fast zehn Jahren suche ich ein größeres und selbst 
in Antiquariaten ist nichts zu haben. Spricht man mit Verlegern, so bekommt man zur Antwort, daß 
man wohl gern eines verlegen würde, aber die Wissenschaftler wollen nicht heran. 

Es gehört offensichtlich auch in unserer Zeit, in der es angeblich keine Inquisition und keine Hexen- 
verbrennungen mehr geben soll, furchtbar viel Mut dazu, die wissenschaftliche Wahrheit zu suchen und 
ungeschminkt zu veröffentlichen. Nun, ich habe diesen Mut oder besser, wie ich schon schrieb, ich sa- 
ge, wie das Kind im Märchen: »Sie, die Geisteswissenschaften, Religionen und Ideologien, haben ja gar 
nichts an. Sie stehen nackt und als Betrüger da«. 

Kommen wir nun nach diesen langen, scheinbar polemischen Worten, die leider notwendig sind, langsam 
zur Sache. Worum geht es nun in diesem Buch? Es geht zunächst um die Entzifferung einer Schrift, 
um die Entzifferung der sogenannten Maya-Hieroglyphen. Nicht mehr und nicht weniger. Doch das 
Ergebnis dieser Entzifferung, dieser scheinbar ausschließlichen sprachwissenschaftlichen Angelegenheit, 
die nur wenige Spezialisten zu berühren scheint, bringt alle gängigen Weltbilder und Weltanschauungen 
total zum Einsturz. Dies klingt zunächst ganz unglaublich und erst, wenn man sehr weit in diesem Buch 
gelesen hat, oder erst am Ende des Buches, oder wenn man nach der Lektüre des Buches viele Dinge 
selbst nachgeprüft hat, wird man diesen Satz vielleicht begreifen. Vielleicht aber wollen Sie Ihr Weltbild 
gar nicht zum Einsturz bringen lassen, weil Sie sehr zufrieden damit sind und Sie Ihre Weltanschauung 
sehr toll finden. Dann sind Sie zwar nicht offen für die Wahrheit, aber es ist Ihr gutes Recht, weiterhin 
an Wassergeister, Regengötter, Marxismus, Darwinismus und Evolutionstheorie oder an die Erbsünde 
zu glauben. Aus Gründen der Fairness und Toleranz, die ich persönlich sehr hoch schätze, nach denen 
ich mein ganzes Leben lang gehandelt habe und die ich auch Andersgläubigen stets zubillige, obwohl 


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ich mit harter Sprache und unbarmherziger Logik argumentiere, muß ich Sie daher hier warnen, weiter- 
zulesen. Verkaufen Sie das Buch, damit Sie Ihr Geld wiederbekommen, oder schenken Sie es jemand, 
der mehr damit anzufangen weiß. Sind Sie jedoch offen für die Suche nach Wahrheit und für neue Er- 
kenntnisse und hart im Nehmen, dann beginnt für Sie jetzt vielleicht ein spannendes Abenteuer des 
Geistes. Denn die geschichtliche Wahrheit ist phantastischer, als sie sich irgendein Drehbuchautor oder 
Schriftsteller ausdenken könnte. 

Lassen Sie mich zunächst einen kleinen sprachwissenschaftlichen Ausflug machen, eine scheinbare Spie- 
lerei und ein Hin- und Herspringen im Bereich der Sprachen, um den sprachwissenschaftlichen Laien 
darauf vorzubereiten, was ihm in diesem Buch unter anderem erwartet und um den sogenannten Sprach- 
wissenschaftlern teils Bekanntes, teils aber auch ein paar für sie unbequeme Wahrheiten vorzusetzen, 
die dann in den weiteren Teilen des Buches immer mehr ergänzt, immer klarer herausgearbeitet wer- 
den, bis selbst der ärgste Skeptiker, angesichts der Fülle des Beweismaterials, nicht mehr anders kann, 
als zuzustimmen, — oder ihm ist eben tatsächlich nicht zu helfen. 

Danach werde ich Schritt für Schritt beschreiben, wie ich die Maya-Hieroglyphen entziffert habe, bis 
zu einem bestimmten Zeitpunkt, von dem an mich wieder die Fülle des Materials zwingt, die Schilde- 
rung der zeitlichen Reihenfolge, in der ich Erkenntnisse gesammelt habe, zu beenden und das Material 
mehr in Sachzusammenhängen zu bieten. 

Zum Schluß werde ich dann darlegen, welche Schlußfolgerungen sich nach meiner Ansicht aus den 
gefundenen Wahrheiten ergeben, damit die Menschheit nicht ein weiteres Mal in weltweite Katastro- 
phen oder den Untergang schlittert. Ein weiteres Mal? Jawohl, denn nach diesem Buch wird kaum noch 
jemand ernsthaft und glaubwürdig widerlegen können, daß die alten Mythen vieler Völker über Welt- 
untergänge und Menschheitskatastrophen eben nicht nur Mythen und Phantastereien sind. Und daß 
die Menschheit wieder auf rasender Talfahrt ist, ist keine bloße Ansicht unverbesserlicher Pessimisten. 
Die Welt hört zu sehr auf die ständigen Verharmloser, unter denen sich vor allem jene so unwissenschaft- 
lichen Psychologen befinden, die für Alles und Jedes eine unsinnige Erklärung und Beschwichtigung 
haben. Und es ist nicht 5 vor 12 und nicht 5 nach 12 mit dem Taumel der Menschheit in den nächsten, 
diesmal vielleicht letzten Untergang, es ist mindestens schon ein paar Stunden nach 12. 


Diese meine Schlußfolgerungen, in denen ich vor allem ideologischen und religiösen Fanatikern, die 
auch noch oftmals beides sind, die knallharte Wahrheit sagen werde, werden wohl von den wenigsten 
Zeitgenossen verstanden oder angenommen werden. Man wird mich, je nach eigenem Standpunkt, ei- 
nen Ketzer, Atheisten, einen Faschisten sowieso, einen herzlosen Zyniker, Antidemokraten, ach was 
weiß ich, was noch diesen Leuten einfällt, nennen. Dabei bin ich doch nur das reine Kind im Märchen, 
daß von einer besseren Welt träumt, von der Verbreitung der Wahrheit, für die diese Welt wohl erst 
noch reif werden muß, wenn ihr die Zeit dazu noch verbleibt. Dabei bin ich nur ein ganz und gar der 
Vernunft Zugetaner, der weiß, daß der Schlaf der Vernunft Ungeheuer und Katastrophen gebirt, und 
der sieht, wie immer mehr Leute, die Pseudorationalismus und Technikgläubigkeit mit Vernunft ver- 
wechseln, in vermeintlich wissenschaftlichen Abhandlungen nach der Eindämmung der Vernunft schreien, 
obwohl sie Vernunft, nämlich vernünftiges Handeln und Denken, nie kennengelernt haben. 


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Schauen wir uns einmal in den deutschen Dialekten um. »Ich gehe in das Wasser«. Diesen Satz spricht 
ein Berliner so aus: »Ick jeh ind Wata«. Was können wir daran alles an sprachlichen Veränderungen 
feststellen? Aus dem Ch-Laut des Wortes »ich« wird ein K-Laut, aus dem G-Laut des Wortes »gehen« 
wird ein J-Laut. Die Worte »in« und »das« werden zusammengezogen und das »a« und »s« des Wortes 
»das« verschwinden ganz. Aus dem ER-Laut in dem Wort »Wasser« wird ein A-Laut. Der Frankfurter 
dagegen sagt: »Ich geh ins Wassee«. Hier verschwindet der R-Laut und der E-Laut wird verlängert oder 
verdoppelt, wenn man so will. Der hessische Dialekt kommt also gut ohne den R-Laut aus, wie dies 
auch Koreaner und Chinesen tun. Der Thüringer und der Sachse dagegen sagen: »Ich gehe ins Wossor«. 
Hier klingen A-Laut und E-Laut wie ein O-Laut. Der Bayer wiederum sagt »Wuosser«, weil im bayri- 
schen Dialekt fast jeder Vokal zu einem Diphtong, zu einem Doppellaut wird. Aus »ein« wird »oan«, 
aus »haben Sie« wird »hoams«, ein Beispiel, wie aus einem Lippenlaut b ein Lippenlaut m wird. Der 
Bayer spielt auch nicht Fußball, nein, er spuit Fußball. Aus dem L-Laut wird ein I-Laut, etwas, das in 
der italienischen Sprache ebenfalls zur Regel geworden ist. Der Italiener sagt statt Florenz Fiorentina 
(Firenze), statt blanco bianco, statt flora fiora. Kehren wir nun zum hessischen Dialekt zurück, so fällt 
uns auf, daß Endlaute von Wörtern fast generell verschwinden. Der Hesse sagt nicht »Kirche«, »Straße« 
oder »Garten«, sondern »Kesch«, »Strass« oder »Gatte«, womit er nicht das hochdeutsche Wort Gatte 
(Ehemann) meint, sondern eben Garten, während er das Wort Gatte wieder verkürzt und zu Gatt macht. 
Garten wird also beim Hessen zu Gatte und Gatte wird zu Gatt. Der Hesse verspürt also in seinem 
Dialekt einen Zwang zur Verkürzung der Wörter, zum Weglassen der Endlaute, genau wie der Franzo- 
se, der zwar parler, aimer, jouer schreibt, aber parlee, ämee, schuee ausspricht. Der gleiche Vorgang 
wie beim hessischen »Wassee«, nämlich der R-Laut verschwindet und der E-Laut wird verlängert. Dies 
ist durchaus kein Zufall, wie wir noch sehen werden, denn Frankfurter und Franzosen gehen durchaus 
auf den gleichen deutschen Stamm der Franken zurück, und was uns verblüffen muß, ist die Langlebig- 
keit sprachlicher und dialektischer Eigentümlichkeiten, die sich, daß werden wir ebenfalls noch sehen, 
weltweit und über Jahrtausende hin erhalten haben. Das »Wata« des Berliners, den Wechsel des S-Lautes 
zum T-Laut, finden wir wiederum im »Woda« des Russen und im »Water« des Briten. Wiederum kein 
Zufall. Die Berliner, die Preußen oder Borussen sind, also den gleichen Namen wie die Russen haben 
und die Briten und Bretonen, sie alle gehen auf den deutschen Stamm der Friesen zurück, nicht nur 
in ihrem Namen. Darüberhinaus wissen wir natürlich, daß in Britannien auch die Angeln, Sachsen und 
Juten, die eigentlich Diuten sind, eingewandert sind und ihre Dialekte mitgenommen haben. 

In der Bibel, der heiligen Schrift der Christen, wird erzählt, daß Moses oder Mose auf dem Wasser 
gefunden wurde und deshalb den Namen Moses, der »Wasser« bedeutet, erhielt. Nun, wir haben hier 
das gute sächsische »Wossor« vor uns, wobei sich lediglich der Lippenlaut m aus dem Lippenlaut w ge- 
bildet hat und das labile r verschwunden ist. 

Bleiben wir mal beim deutschen Wort, oder besser, bei den deutschen Wörtern für Wasser. Im Alt- 
hochdeutschen gab es vier verschiedene Wörter für Wasser: wazzir, wac, aha, und ouwia, owwe oder 
ouwa. Wac bedeutete großes Wasser oder Meerwasser, ouwa, ouwia oder ouwe, owwe bedeutete Flu- 
ßaue oder Flußwasser. Nun scheint es weltweit, man höre und staune, keine Sprache zu geben, es ist 
mir jedenfalls nicht gelungen, eine zu finden, und ich habe immerhin zwölf Sprachen gelernt und Wör- 
terbücher in weiteren zwanzig bis fünfundzwanzig Sprachen durchgearbeitet, in der sich nicht das Wort 
für Wasser auf eine der vier deutschen Formen zurückführen läßt. Oftmals tauchen sogar mehrere die- 
ser vier Formen in einer Sprache auf. Ob im Nahuatl, der Sprache der Azteken oder im Quiche der 
Maya, die beide ein fast noch lupenreines Althochdeutsch sind, es jedenfalls zur Zeit der Niederschrift 


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der Chilam Balam - Bücher noch waren, aber damit werden wir uns noch ausführlich auseinanderser- 
zen, ob im Japanischen oder im Chinesischen. Schauen wir es uns kurz an. Bei den Mayas heißt Wasser 
haa, das althochdeutsche aha also. Bei den Azteken haben wir wac für Meerwasser, haargenau also wie 
im Althochdeutschen und watl, at! für anderes Wasser, also das deutsche wazzir. Die Ungarn sagen viz, 
genau wie die Schotten whiskey und die Chinesen sui, ein verdrehtes uis also. Die Japaner schließlich 
sagen mizu, wieder einmal, wie beim Moses der Bibel, eine Umbildung des Lippenlautes w zum Lippen- 
laut m. Schauen wir uns südamerikanische Länder-und Flußnamen an wie Uruguay und Paraguay, so 
sehen wir, daß die Silben guay, die Wasser bedeuten, das althochdeutsche wac, huac, quac oder guac dar- 
stellen. Denn das Althochdeutsche schrieb den W-Laut, davon können wir uns durch einen einzigen 
Blick in ein althochdeutsches Wörterbuch überzeugen, auf fünffache, gleichberechtigte Weise, je nach 
Dialekt und Schreiber, nämlich uu, hu, gu, cu, oder qu. Diese Tatsache ist sehr, sehr wichtig, deshalb 
sollten Sie sich dies gut merken. Wir werden noch sehr oft darauf zurückkommen und kein Sprachwis- 
senschaftler wird in Zukunft ohne dieses Wissen mehr auskommen können. Noch eine weitere sprach- 
wissenschaftliche Veränderung, die auf den fränkischen Dialekt der althochdeutschen Sprache zurück- 
zuführen ist, ist eine Verwandlung von deutschem d in qu. Dies hat sich vor allem, aber nicht nur, in 
den fälschlicherweise als romanische Sprachen bezeichneten Sprachen ereignet, die keineswegs vom La- 
tein abstammen, wie uns ahnungslose Philologen erzählen wollen, sondern vom fränkischen Dialekt 
des Althochdeutschen. Das Wort althochdeutsch werde ich in Zukunft nur noch mit ahd. angeben. 

In Spanien gibt es einen Fluß der Quadalquivir heißt. Dieser Name bedeutet »die vier Wasser« und 
soll aus dem Arabischen stammen. Wenn wir nun wissen, das im ahd. der W-Laut auch qu geschrieben 
und gesprochen wurde, daß l und r weltweit in so vielen Sprachen sich untereinander ausgetauscht ha- 
ben, und wenn man weiß, daß eben unter altfränkischen Einfluß aus d ein qu geworden ist, so können 
wir uns nun mal den Namen Quadalquivir ansehen. Da haben wir zunächst Quadal, oder besser Qua- 
dar, das ahd. wazzir, quazzir, huazzir, cuazzir, guazzir. Dann haben wir qui, das aus ahd., diu entstanden 
ist und dann haben wir noch vir, das gute deutsche vier. Der Fluß heißt also wazzir diu vir, und, man 
staune, sogar die Satzstellung der Wörter ist noch typisch ahd., anders als im modernen deutsch, wo 
man »die vier Wasser« sagen würde. 

Was das Arabische betrifft, von dem dieser Name stammen soll, so wollen wir uns, ganz lässig und 
zwanglos, ohne Arabisch gelernt zu haben, ein paar allgemein bekannte arabische Worte ansehen. 


deutsch ahd. arabisch 
schwarz swart asward 
die Reise, Fahrt dia fari safarı 
Soldatenschar (di)a skari askari 
Republik, Senatorenreich, -herrschaft gumana riha gumbhariya 
Berg, der Berg berg, perc, de berg dsche bel 
Allmächtiger, Gott allmahn, allmahticu allahu 
Mächtiger mahdi mahdi 
Sohn barn (Geborener) ben 
Prüfung koran koran 


Der Name des Koran, des heiligen Buches des Islam, bedeute Buch, so erzählt man uns, aber Buch heißt 
im Arabischen, im Türkischen und vielen verwandten Sprachen Kitab, Kitub, eine Verdrehung des ahd. 


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tia buoh, englisch book, über ti bak, ti buk wurde kitab. Koran aber heißt im ahd. die Prüfung. Gibt 
es eine treffendere Bezeichnung für ein religiöses Buch, das wie kein anderes von seinen Lesern religiöse 
Prüfungen verlangt? Der allmächtige Gott heißt bei den Arabern allahu, hier ist nur ein m verloren 
gegangen gegenüber dem ahd. allmahu. Der mächtige Befreier und Erlöser heißt bei den Moslems Mah- 
di, das gute ahd. mahdi, der Mächtige, und auch der Messias der Juden und Christen ist keineswegs ei- 
ner, der noch mal kommen wird, da wird man ewig warten können, es ıst das ahd. Wort der mahdi, 
mahtico, es ist lediglich aus t ein ss geworden. Vielleicht interessiert noch, daß die arabischen, moslemi- 
schen Rechtsgelehrten Ulema heißen, was durchaus mit dem deutschen Stamm der Allemanen zu tun 
hat. Wir kommen noch darauf zurück, daß die meisten religiösen Begriffe in den meisten Religionen 
der Welt sehr viel mit deutschen Stammesnamen wie Sachsen, Thüringer (Toringa), Allemanen, Schwa- 
ben, Diuten, Goten zu tun haben. 

Kehren wir aber zu unseren deutschen Wörtern für Wasser zurück. Da lese ich in einem Buch aus 
dem Jahre 1735 mit dem Titel »Historie der teutschen Sprache« von einem Joh. Aug. Egenolff, daß zum 
Beispiel der Name Moskau, russisch Moskwa, auf das ahd. mosige Aue zurückgeht. Der Mann hat zwei- 
fellos recht. Zum Glück ist dieses Buch als Reprint im kommunistischen Teil Deutschlands erschienen 
und so hoffe ich, daß mir kein kommunistischer Fanatiker oder ein Sowjetbürger unterstellen wird, 
ich wolle vielleicht Moskau »heim ins Reich« holen oder sonstwie »revanchistische« Gedanken verbrei- 
ten, um das Lieblingswort dieser Leute einmal zu strapazieren. Daß Russe Friese bedeutet, die Freien, 
was sie, leider, nicht sind, sagte ich schon. Daß das russische Wort für Kaiser, Zar nur die zweite Silbe 
des ahd. kaizar ist, dürfte manchem neu sein. Aber wir verfolgen das ow von Moskau, das ouwe, owwe, 
ouwia das ahd. weiter. All die vielen »slawischen« Namen, ob tschechisch, polnisch oder russisch, die 
auf -ow, owski enden, bedeuten genau das ahd. Aue, Flußwasser. Da heißt jemand Kotowski. Das ist 
ahd kot (Gott, aber auch gut, denn Gott und gut haben den gleichen Ursprung, genau wie ahd. »bal, 
das Übel, te ubal, der Teufel ist. Gott und Teufel sind also zunächst einmal keine Personen, wie uns 
alberne abergläubische Religionen erzählen wollen, sondern Prinzipien des Guten und des Üblen). Unser 
Mann namens Kotowski heißt also Gottesaue oder gute Aue. So können Sie jetzt Tausende »slawischer« 
Namen spielerisch auseinandernehmen und auf ihre deutsche Bedeutung hin untersuchen, wenn es Ih- 
nen Freude bereitet. Wir müssen leider weiter nach Japan. Denn auch die Japaner haben neben mizu 
noch ein anderes ahd. Wort für Wasser, unser liebes owwe, ouwa, ouwia und zwar gleich zweimal. Fluß 
heißt kawa, gawa und Sumpf heißt sawa. Kurusawa heißt schwarzer Sumpf und tritt als häufiger Fami- 
lienname auf, in Japan, in Deutschland, in Litauen. Ich kenne selbst Leute, die in Deutschland Kurzawe 
heißen. 

Die japanische Hauptstadt Tokyo, früher Edo genannt, lag in einer sumpfigen Aue, deshalb heißt dort 
heute noch ein Fluß Sumigawa. Es ist nur ein pf verlorengegangen, ein f, das im Japanischen nur noch 
in der Silbe fu vorkommt. Fu(jin) heißt im Japanischen Frau. Es ist das ahd. frowwa, von dem nur noch 
zwei Buchstaben übrig geblieben sind. Wem das alles zu schnell und zu leichtfertig geht, der wird noch 
mit den Ohren schlackern. Heilige Holzschreine, ahd. shrin(e), heißen im Japanischen shin. Nur ein 
r verschwunden. Der berühmteste Schrein ist der Itsukushima-Schrein, ein Holztor, das — jetzt halten 
Sie sich bitte fest —, torii genannt wird. Nur zur Ergänzung sei bemerkt, das Tor im ahd., wie heute 
noch im Englischen, dem alten sächsischen Dialekt, mit doppeltem o, also toor, door und tor geschrie- 
ben wurde. Schauen wir uns nun das Wort Itsuku an, so erkennen wir leicht, daß es nur eine leichte 
Verdrehung des ahd. tiusku, was deutsch bedeutet, ist. Da staunen Sie, was! Das höchste Heiligtum in 
Japan, ein Holztor, wird als »deutsches Tor« bezeichnet und außerdem mit dem ebenso deutschen Wort 


13 


shrine (shin). Der schweizer Sprachwissenschaftler A. Wadler schreibt in seinem Buch »Der Turm von 
Babel« auf Seite 119, daß die Wahrscheinlichkeit, den gleichen Wortstamm (Wortlaut) mit der gleichen 
Bedeutung in nicht verwandten Sprachen zu finden, 1 zu 4 900 000 000 bis 11 025 000 000 beträgt. Nun, 
ich bin kein Mathematiker, ich bin auch gern bereit, ein paar hundert Millionen von der Wahrschein- 
lichkeit zu streichen, sie wäre immer noch viel zu groß, um von Zufall zu sprechen, wenn von 8 japani- 
schen Wörtern, die wir uns angesehen haben auch 8 ahd. Entsprechungen vorliegen und dabei gleich 
mehrere gleiche Worte für Wasser auftreten, so daß man auch nicht von Lehnwörtern reden kann. Und 
wir fangen ja erst an. 

Die Götter heißen im Japanischen die kami, die »Gekommenen« (ahd. kami). Sie sollen nämlich vom 
Himmel gekommen sein nach der japanischen Mythologie. Diese »Gekommenen« werden wir noch 
weltweit wiedertreffen in anderen Mythologien und Sprachen. Die große Mutter der japanischen Göt- 
ter heißt Amaderasu no okami. Schauen wir das Wort wieder näher an, so sehen wir, daß es das ahd. 
(di)a mader anookami, die angekommene Mutter, vielleicht auch dia mader ano (ahd. ano = Ahne) o(n)kami 
ist. Beides bedeutet jedoch, die angekommene Mutter oder Ahnmutter. Und das ist es auch genau, was 
der japanische Name ausdrücken soll. »Mein Gott« würde auf ahd. min koto lauten. Wie aber reden 
die alten Japaner in ihrem ältesten Literaturdenkmal, dem Nihongi, diese Göttermutter und die anderen 
Götter an? Dreimal dürfen Sie raten. Sie sagen nämlich Mikoto zu ihnen. 

Damit uns ja niemand von den herkömmlichen Philologen vorwerfen kann, es handele sich bei all 
dem nur um Lehnwörter, Zufälle oder sonst etwas, schauen wir uns jetzt mal die Grammatik eines japa- 
nischen Satzes an. »Ich möchte ein Bier trinken« oder »Darf ich ein Bier trinken« heißt im Japanischen 
Biru wo nonte moo yoi desu. Für diejenigen, die nicht Japanisch gelernt haben, ein paar zusätzliche Erklä- 
rungen. Es gibt Leute deutscher Muttersprache, die sich vornehm ausdrücken wollen, diese sagen nicht 
»ich trinke«, sondern »ich nehme einen Trunk«. Der Engländer sagt sowieso »I take a drink«, eben »Ich 
nehme einen Trunk«. Der Japaner sagt nun für trinken nomu, was vom ahd. neman, eben nehmen, 
kommt, genauso wie essen im Japanischen taberu heißt, das deutsche »tafeln«, denn einen L-Laut ersetzt 
der Japaner grundsätzlich durch einen R-Laut, einen U-Laut hängt er grundsätzlich an, wenn am Ende 
des Wortes ein Konsonant steht und ein f ersetzt er durch b, außer bei der Silbe fu. 

Das Wort yoi bedeutet gut und ist ebenfalls das ahd. guat, guot. Wir erinnern uns, daß der Berliner, 
Kasselaner oder Hallenser aus jeden G-Laut (gehen — jehen) einen J-Laut macht und der Japaner schreibt 
den J-Laut als Y. Aus dem deutschen mag, ahd maga, ist im Englischen wie im Quiche der Maya may 
geworden, der Japaner hat oo daraus gemacht. Es gibt übrigens auch ahd. schon gelegentlich die Form 
moga. Desu heißt »sein« und wir erkennen auch hier das ahd. sin, zumal der I-Laut in den flektierten 
Formen des Japanischen wiederauftritt. Unser Satz lautet also wörtlich übersetzt: »Bier nehmend mag 
gut sein«. Wie würde der Satz nun im ahd. lauten. Bior nemanti maga guot sin. Wir sehen also, daß 
die Grammatik in gleicher Art und Weise vorgeht und die Namen und die Bedeutung der Wörter über- 
einstimmen. Im Japanischen streicht man die Endbuchstaben des Verbs ab und hängt -nte an, dann folgt 
die Redewendung »mag gut sein«. Im ahd. streicht man ebenso so die Endbuchstaben, hängt -nti an und 
läßt die Redewendung »mag gut sein« folgen. 

Verlassen wir nun mal die Japaner und gehen mal zu den Chinesen. Die Russen sagen für das Wort 
chinesisch kitaiski. Wer nun weiß, daß in vielen Sprachen aus ahd. ti, tia, dia, ein K-Laut, oder wie wir 
gesehen haben, ein Qu-Laut, der ja auch als K-Laut gesprochen wird, geworden ist, erkennt, daß das 
russische Wort für chinesisch »die Deutschen« oder besser, das ahd. ti tiaski, tiuski, diuski, deuski bedeu- 
tet. Wer sich aber über so viele Formen im ahd. wundert, dem sei kurz gesagt, daß es im ahd. noch 


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keine feste Rechtschreibung gab, so daß man fast jedes Wort in vier, fünf, manchmal noch mehr Recht- 
schreibformen vorfinden kann. Dies ist, zusammen mit dialektischen Eigenheiten, auch der Grund, warum 
aus der einen Sprache vom Turmbau zu Babel, die nämlich die deutsche, die althochdeutsche, Sprache 
war, so viele hundert Sprachen und Dialekte wurden. Gerade heute wieder nun regen sich Leute, die 
aus egoistischen, ideologischen und kurzsichtigen Gründen eine Rechtschreibreform einführen wollen. 
Diesen Leuten kann man gar nicht hart genug auf die Finger klopfen und das Maul stopfen, wenn man 
sieht, wie viele Kriege, Terrorakte, wie viel Leid und Zerstörung auch heute noch wegen Sprachenstreit, 
Minderheitenproblemen, vermeintlichen historischen Gebietsansprüchen und ethnologischen »etwas Be- 
sonderes sein wollen« zu finden sind. Man nehme nur den Terror der Eta im Baskenland oder der iri- 
schen Katholiken. Wir werden sehen, daß die angeblich älteste Sprache der Welt, das Baskische, in deren 
Namen man so viel Terror verübt, nur ein Überbleibsel des Althochdeutschen, der »heiligen deutschen 
Sprache« ist, wie sie auch noch von den Gebrüdern Grimm genannt wurde, die keineswegs Chauvini- 
sten waren. Auch das Swaheli, eine afrikanische Sprache, hat noch diesen Namen erhalten. Das ahd. 
heli, heilac, hilac und das ahd. spraha, die Sprache, ergeben Swaheli, weil aus dem P-Laut der W-Laut 
wurde und r und ha verloren gingen. Swaheli oder Kiswaheli ist also das ahd. tz spraha heli, die heilige 
(nämlich deutsche) Sprache. Wir werden auch diese Sprache noch ausführlich untersuchen. Im Moment 
aber sind wir bei den Chinesen. Die chinesische Sprache kennt keinen R-Laut, was schon zu vielen schö- 
nen Witzen geführt hat. Dennoch gibt es im Chinesischen ein Wort mit diesem Laut. Es heißt erh und 
bedeutet Ohr. Das gute deutsche Ohr. Wenn sie bei Ihrem Kaufmann eine chinesische Hühnersuppe 
kaufen, so heißt diese Bihun. Hier stecken das ahd. hun, bon und suphi drinnen. In China gibt es eine 
Stadt, die Longmen oder Lungmen heißt und in der zigtausend riesige Steinfiguren, lange Männer aus 
Stein, existieren und die mit der deutschen Bezeichnung »lange Männer« ausgeschmückt wurde. Sichuan 
heißt eine Provinz in China und viele andere Wörter haben im Chinesischen die Silbe oder den Beisatz 
chuan, das ahd. chuan nämlich, was kühn bedeutet. ‚ 

Wir sahen so eben, daß die Russen also die Chinesen als die »Deutschen«, als kitaiski bezeichnen. Wie 
nennen sie nun die Deutschen selber? Sie sagen nemetzki. Das selbe Wort sagen die Ungarn, die angeb- 
lich einer ganz anderen Sprachgruppe angehören sollen. Sie sagen nemet und die Araber verwenden das 
gleiche Wort für die Deutschen, nämlich nemsi. In all diesen Worten steckt das deutsche »vornehm«. 
Die Bezeichnung »deutsch«, die sich die Deutschen selber geben, kommt von den ahd. Formen dintisc, 
diutisg, diutiscun usw. als Adjektiv und von tiot, thiot, theot, t(h)iet, deod, diet, died, diot als Substandiv, 
was »Volk« bedeutet. Daneben gibt es die Wortformen thiota, theota, deota, dheota, thiede, dieda, was 
ebenfalls »Volk«, »Mensch«, bedeutet. Außerdem gibt es das Verb diuten, tiuten, diutin. Dies ist das heu- 
tige deutsche Wort »deuten, erklären«. Im Namen deutsch steckt also neben Volk, Mensch auch Deuter, 
Erklärer, Lehrer, wenn Sie so wollen. Es gibt einen deutschen Stamm, der Diuten heißt und als Juten 
zusammen mit Angeln und Sachsen nach Britannien zog und vorher im heutigen dänischen Jütland und 
weiter südlich saß. Die Deutschen sollen nach den Juden das meistgehaßte Volk auf Erden sein. Leider! 
Man spricht auch vom »ewigen« Juden und vom »ewigen« Deutschen. Die Juden nennen sich das »aus- 
gewählte« Volk, das die ganze Welt bevölkert hat. Nicht nur Chauvinisten sagten lange vor den Nazis, 
daß »am deutschen Wesen« die Welt genesen solle. Egal, wie Sie jetzt persönlich und ideologisch dazu 
stehen. Angesichts so vieler Parallelen zwischen Juden und Deutschen fällt einem plötzlich siedend heiß 
auf, daß zwischen dem Namen der Juden und dem der Deutschen, oder der Diuten, nur ein winziger 
Unterschied besteht. Die Juden haben ein »D« als ersten Buchstaben ihres Namens verloren. 

Beginnen Sie jetzt Zusammenhänge zu ahnen? Nein? Ja? Gehen wir behutsam weiter. Neulich trat 


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ein israelischer Professor im Fernsehen auf und behauptete, die Deutschen sprächen ja eigentlich hebrä- 
isch, so viele Sprichwörter und Redewendungen seien in beiden Sprachen so sehr ähnlich. Der Mann 
hatte fast Recht. Er hätte nur sagen müssen, daß die Hebräer eigentlich deutsch, althochdeutsch, spre- 
chen. Übrigens, der Jude Jesus Christus, wer oder was sich immer hinter ihm verbirgt, wir werden es 
noch sehen, soll aramäisch, d.i. alamännisch, gesprochen haben. Die vielen Nachbarn der Juden, Ara- 
ber, Armenier, Libanesen, sie alle tragen, wenn man den R-Laut in einen L-Laut und den B-Laut in 
einen M-Laut verwandelt, was wir bedenkenlos tun können, wie wir bisher schon gesehen haben, den 
Namen Allemannen, Alamannen in ihrem Namen. In Saudi-Arabien steckt sogar beides, diuda und ala- 
mia, also deutsch und alamannisch. Und wie ist es mit dem Hause Davids der Juden? War David über- 
haupt ein Personenname oder ist damit nicht das »Haus Diuda« gemeint, zumal der V-Laut in alten 
Zeiten stets nur als U-Buchstabe geschrieben wurde? Wir werden es hoffentlich noch sehen. Sagen nicht 
die herkömmlichen Wissenschaftler, das Saudi-Arabien einst »Dilmun« hieß und das Reich der Königin 
von Saba war? Dilmun, da steckt leicht erkennbar di oder der alman drinnen. Ist bei der Königin von 
Saba möglicherweise ein »w« verloren gegangen, so daß wir von der »Königin von Schwaba, Swaba«, 
sprechen müssen? Salomon und die Königin von Saba heißt dann vielleicht, der Alemann und die schwä- 
bische Königin. Schwaben und Allemannen leben auch heute noch eng zusammen in Deutschland, haben 
verwandte Dialekte und waren schon zu allen Zeiten eng beieinander. Wem das ein bißchen viel Phan- 
tasie erscheint, dem muß ich sagen, bitte abwarten. 

Lassen Sie mich hier ein paar Worte zum Thema Lehnwort sagen. Dieses Wort ist die stärkste Waffe 
aller falschen Propheten und Nichtwisser in Sprachwissenschaft, Ethnologie und Archäologie. Ein Lehn- 
wort soll ein Wort sein, daß zusammen mit der Sache oder dem Gegenstand, den es bezeichnet, in eine 
fremde Sprache, einen anderen Kulturkreis, eingedrungen sein soll. Nun, das gibt es wirklich, allerdings 
viel seltener, als es manche Leute wahrhaben wollen. Sehen wir uns mal am Beispiel einiger Worte für 
moderne Erfindungen an, wie so etwas abläuft. Nehmen wir also das Fußballspiel, den Computer, das 
Radio, das Fernsehen und das Auto, alles Erfindungen der letzten hundert Jahre, von denen wir wissen, 
wer sie erfunden hat und daß sie in andere Sprachen und Kulturkreise eingedrungen sind. Es müßte 
also, wenn die Lehnwortverfechter des »harten Kerns« Recht haben, eigentlich nur fünf Wörter für diese 
fünf Dinge in allen Sprachen der Welt geben, die vielleicht etwas angepaßt der jeweiligen Sprache wären, 
mal diesen oder jenen Buchstaben verändert oder weggelassen hätten, aber sonst so ziemlich das gleiche 
Grundwort darstellen müßten. Wie sieht es aber aus? Fußball ist eine englische Erfindung, aber die Eng- 
länder selber und alle, die die englische Sprache übernommen haben, wie Amerikaner, Australier, Kana- 
dier, sie alle reden vom Soccer. Die Italiener, eine große Fußballnation, sagen Calcio, die Ungarn sagen 
Labdarugo, die Deutschen Fußball und viele andere Sprachen haben das englische Football, daß die En- 
gländer selbst nicht verwenden. Würden in zweitausend Jahren nun Sprachwissenschaftler eine Sprach- 
wissenschaft so betreiben, wie die heutigen Lehnwort-Verfechter, so kämen sie zu der Erkenntnis und 
zu dem Streit, daß Fußball eine spanische oder französische Erfindung sein müsse oder vielleicht eine 
russische, weil diese Sprachen das am meisten verbreiteste Wort für Fußball »football« verwendeten, 
während die armen, primitiven Engländer, Italiener, Ungarn diesen Sport überhaupt nicht betrieben 
hätten und nicht einmal ein Wort dafür haben. Computer ist eine deutsche Erfindung und hieß zuerst 
elektronische Rechenmaschine oder Elektronengehirn. Heute spricht man in Deutschland aber fast aus- 
schließlich vom Computer und auch in anderen Sprachen verwendet niemand die ursprüngliche Bezeich- 
nung. Die Franzosen aber sagen Ordinateur, die Spanier Ordinator und die Ungarn sagen Szamitogep, 
was übrigens das ahd. za(]) und mito, Zahlen messen, also rechnen, enthält. Rundfunk ist eine amerika- 


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nische Erfindung und im Englischen sagt man Broadcasting dafür. Doch niemand außerhalb des Englı- 
schen wollte dieses Wort wohl übernehmen. Man sagt Rundfunk, andere sagen Radio. Das Fernsehen 
ist wieder eine deutsche Erfindung, aber die meisten Sprachen verwenden Television. Ganz toll wird 
es beim Auto, das wieder eine deutsche Erfindung ist. Man glaubte, ihm einen vermeintlich griechischen 
Namen zu geben, Automobil, ohne zu wissen, daß dies nur ein Reimport war, was man leicht in ahd. 
Wörterbüchern und Glossen nachlesen kann, weil man nicht wußte, das Griechisch und Latein nur weit 
mehr entartete Dialekte des ahd. sind, als viele andere Sprachen Europas und auch außerhalb Europas. 
Auto bezeichnet man im Englischen mit car, dem deutschen Karre. Im Französischen sagt man voiture, 
einer starken Veränderung des deutschen Wagen. Die Spanier sagen coche (gesprochen kotsche), was das 
deutsche Kutsche bedeutet und die Ungarn machen es genauso, wenn sie kocsi oder gepkocsi (gesprochen 
wieder kotschi) sagen. Die Japaner wiederum sagen Jidoscha, was eine wörtliche Übersetzung von Auto- 
mobil ist. Sie sehen also, die Sache mit den Lehnworten ist gar nicht so, wie es vermeintliche Sprachex- 
perten behaupten. Wenn in zwei Sprachen ein Wort gleich oder ähnlich klingt und das gleiche bedeutet, 
dann hat der eine es vom anderen übernommen. Nein, nein, so einfach ist das nicht. Möglicherweise 
sind die beiden Sprachen nämlich auf eine und dieselbe zurückzuführen. 

Sehen wir uns einmal die Etymologie der Worte Tiger und Jaguar an. Es hat in Deutschland und den 
meisten Teilen Europas niemals diese Tiere gegeben. Anders als beim Löwen, der hier auch nicht lebte, 
von dem man aber überall steinerne Abbildungen in Europa und Deutschland findet, wurden Tiger 
und Jaguar auch nie abgebildet in alten Zeiten. Umsomehr muß es erstaunen, daß das Wort Tiger, - 
und diese Erkenntnis stammt nicht von mir, dies können Sie in jedem etymologischen Wörterbuch nach- 
lesen, von ahd. ti gir tior = »das gierige Tier«, oder abgekürzt, ti gira = »die Gierige«, herkommt. Ebenso 
ist Jaguar das ahd. jaguari = der »Jäger«. Hier wird allerdings behauptet, das Wort käme aus den Tupi- 
und Guaranisprachen. Nun aber sind Tiger und Jaguar Tiere, die in ihrem angestammten Lebensraum 
bleiben und keine Erfindung, kein Handelsgegenstand, der, wie bei der Lehnworttheorie behauptet, zu- 
sammen mit dem entsprechenden Wort, mit seiner Bezeichnung, in andere Kultur- und Sprachkreise 
übernommen wird. Nun verwenden aber fast alle Sprachen der Welt dieses ahd. Tiger in Formen wie 
tigre, tiger, tigera, u.s.w.. Selbst die Japaner sagen tora, was aus dem ahd. ti gira über to (gi)ra zu tora 
gekommen ist. Und die Azteken bezeichnen den Jaguar sogar mit einem weiteren ahd. Wort, nämlich 
te quani = ahd. te chuani, »der Kühne«. Alle Welt bezeichnet also zwei Tiere, die nie in Deutschland 
gelebt haben, mit drei ahd. Wörtern, mit Bezeichnungen, die alle exakt bestimmte Eigenarten dieser 
Tiere beschreiben, die nur im Deutschen vollen Sinn ergeben. Wer kann hier noch dieser in den herrschen- 
den Sprach- und Geisteswissenschaften so mächtigen und einflußreichen, für unzählige »Beweise« von 
(unsinnigen) Theorien herhalten müssenden Lehnworttheorie folgen? Er macht sich doch lächerlich. 

Machen wir also dem Mißbrauch des Begriffs Lehnwort endgültig den Garaus. Der Leser, der nicht 
Sprachwissenschaftler ist, aber auch alle Geisteswissenschaftler, alle Fachidioten, die nicht über den Tel- 
lerrand ihrer Teilwissenschaft hinausblicken, wird wohl kaum erkennen, daß das, was hier in den näch- 
sten Zeilen und Sprachbeispielen gesagt und bewiesen wird, und was hoffentlich von vielen Leuten nach- 
geprüft wird, die totale Bankrotterklärung der gesamten Evolutionstheorie, so wie sie heute gelehrt wird 
und der gesamten Geisteswissenschaft, so wie sie heute als »anerkannt«, als »offiziell« gilt, darstellt. 

Wer heute das ungarische Wort haz mit dem ahd. huz, hus = »Haus« vergleicht, bekommt gesagt, 
es sei doch nur ein Lehnwort. Auf so eine billige Art von »Sprachwissenschaft« lasse ich mich aber nicht 
ein. Ich vergleiche richtig. Zum Beispiel das ungarische Wort mü, das heute »Arbeit« bedeutet, mit dem 
ahd. mü, müh, die »Mühe«, denn jede ernste Arbeit macht viel Mühe. Genau so, wie das englische work 


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= »Arbeit« nicht mit dem deutschen Wort »Arbeit«, sondern mit dem deutschen Wort »Werk« vergli- 
chen werden muß oder das englische Wort well = »gut«, daß neben englisch »good« existiert, mit dem 
deutschen Wort »wohl« verglichen werden muß. So ist also Ungarisch resz = deutsch »Teil« eigentlich 
der »Rest«, szellem = der »Geist« ist deutsch »Seele«, el = »Seele« ist ebenso von deutsch »Seele«, vadni 
= »jagen« ist deutsch »weiden«, valaki = ahd. walacht, welachi = »welcher«, szak = das »Fach« ist deutsch 
die »Sache«, mod = »Art, Weise« ist »Mode«, üzen = »aussenden« ist ahd. »zzend. Schauen wir jetzt 
Zusammensetzungen davon an, wird ganz deutlich, daß es sich gar nicht um Lehnwörter handelt, denn 
man erkennt, daß die Zusammensetzung mit ahd. Formen von tat, tet, det, dat = die »Tat« und von 
Formen der ahd. Verben tuwen und sein erfolgt. Zum Beispiel wird aus mü = »Arbeit« die Zusammenset- 
zung mätet = die »Operation« (»Mühe getan«), weiterhin mükodes(t) = »betätigen« (ebenso: »Mühe getan«). 
Zusammensetzung mit valto-, was das ahd. Wort walten ist, ergibt valtostat = »verändern« (»die Tat 
des Waltens verändert etwas«), valo = »wählen« bildet die Formen valogotas = »Auswahl« (»Wahl getan«), 
valogatott = »ausgewählt« (» Wahl getan«). Die unzähligen, in allen Sprachen der Welt angehängten, oder 
auch getrennt geschriebenen -tas, -tate, -tet, -tett, -tott, usw., wie Lateinisch vanitas, vanitate = »Eitel- 
keit«, ist eben nur das ahd. vanı und tat = die »Wahnestat« (heute mit »Eitelkeit« übersetzt.) 
Gehen wir vom Ungarischen zum Türkischen. Iginde = »innen« ist eben ahd. is in de (»ist in der«), 
ortada = »Mitte« ist eben ahd. der orta da (der »Ort da«), und Döner Kebab, eine türkische Speise, ist 
eben ahd. dö ner kebab, »die (zusammen)gebabbte Nahrung«, denn ahd. ner ist die »Nahrung«. Ana = 
die »Eltern« sind eben ahd. ana, die »Ahnen«. Die vielen rumänischen Familiennamen auf -anu, wie 
Saceanu = »Sachsenahne« und tausende andere sind eben das ahd. ano = der »Ahne«, ebenso wie der 
griechische Urgott Uranos nur der Urahne, ahd. der urano ist. Wenn das Wort mazedonisch in den alt- 
hochdeutschen Glossen als mace diutisk erhalten ist, so haben wir hier nicht nur die ursprünglich rich- 
tige sprachliche Form des Wortes vor uns, sondern wir erkennen zugleich, wer die Mazedonier waren, 
die »Masse der Deutschen«, die »deutsche Masse«, denn das heißt dieses ahd. Wort nun einmal. Wenn 
ein Fluß im sumpfigen Tal des alten Edo (Tokio) in Japan Sumigawa heißt, dann ist das eben das ahd. 
sumpfig awa, »die sumpfige Aue«, die heutigen Japaner haben nur den »pf-Laut« eliminiert, nicht nur 
in diesem Wort, sondern in ihrer gesamten Sprache und Dawa und Massawa in Äthiopien sind Orte, 
die den ahd. Namen awa, die »Aue« tragen und wenn im gleichen Land der Diktator Mengistu die Vor- 
namen »Haile Mariam« trägt, so ist es eben das ahd. »heilige Maria«, oder der Exkaiser des Landes sich 
»Haile Selassie« nannte, so ist es eben ahd. heilig sela, die »heilige Seele«. Wenn die Azteken das Wort 
Yohualtecatl haben, so ist das der »gewaltige Gott«, neben dem Quetzalcatl, dem ahd. quez al coto, dem 
»allwissenden Gott«. Wenn die südamerikanischen Indios den Gott Wotan, der nach der Mythologie 
der Völker von Mittelamerika nach Südamerika kam, mit Virakotscha, Verakotscha, Kuvara, Patscha Kuti, 
Kuvara Huatana usw. bezeichnen, so liegt hier ahd. vera koto = »wahrer Gott«, kot vara = ebenso »wahrer 
Gott«, sowie Wotan kot (Patscha ist eine sehr entstellte Form von Wotan in einigen Dialekten) und »wahrer 
Gott Wotan« (Kuvara Huatana) vor. Und warum werden viele Schöpfergötter, die ja etwas »machen«, 
wenn sie etwas schaffen, mit den ahd. Formen des Wortes »machen«, »Macher« bezeichnet. (Osterinsel 
= Make-Make, Südamerika Patscha-Kamak usw.)? Warum heißen die Namen für Gott in allen möglichen 
Sprachen entweder immer nach dem höchsten Gott der alten Deutschen Teut, nämlich Teot, Deus, Teotl, 
Thot, Zeus, Ziu, Teo, oder sie gehen, wie wir oben sahen und noch Legionen von Beispielen bringen 
könnten, auf das ahd. Wort kot, koto, zurück, wie das ungarische Wort für Schöpfer, alkoto, der allkot 
oder der altkot, wobei wir berücksichtigen müssen, daß im ahd. alt sowohl die Bedeutung »hoch« als 
auch die Bedeutung »alt, ehrwürdig« besaß, allmahn (arabisch allahu, nur der Buchstabe »m« ist heraus- 


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gefallen, almehen cot = steht -zigmal in den Chilam-Balam-Büchern der Mayas)? Und das Wort Chilam 
ist nur die konjugierte Form des ahd. Wortes bil, chil = »heilig« und heilige Bücher sollen es ja sein 
und sind es ja. Wir werden uns daran gewöhnen müssen, daß das arabische salam aleikum, ebenso wie 
das hebräische schalom, nicht »Friede sei mit euch« ursprünglich bedeutet, sondern, wie in manchen 
als Witz gemeinten Verballhornungen, tatsächlich von dem deutschen »sollen alle rein kommen« bzw. 
dem angelsächsischen shall come herkommt. Diese Erkenntnis wird vielen Leuten, vielen Ideologen von 
vielen politischen Seiten her nicht passen, und sie werden es mit unfairen Mitteln bekämpfen. Aber 
kann die Erkenntnis, daß es gar keine semitischen Sprachen und damit keine semitischen Völker gab 
und gibt, nicht auch bedeuten, daß der törichte Antisemitismus, der soviel Leid schuf, daß die schlim- 
men Kriege im Nahen Osten, die mit angeblichen ethnischen, geschichtlichen, religiösen, ja sprachli- 
chen und noch anderen Ansprüchen untermauert wurden und werden, endlich aufhören, endlich keine 
ideologische und theoretische Grundlage mehr haben, weil sie tatsächlich nicht wahr sind, auf welcher 
Seite immer. Wenn Juden Diuden sind, also Deutsche, und Araber auch, wenn es gar keine arabische 
Sprache und Nation gab und gibt, sondern die Sprachen dieser Stämme nur auf den gleichen althoch- 
deutschen Dialekt zurückgehen, besteht dann nicht die Hoffnung, daß die Kriege und Untaten, die im 
Namen dieser Ideologien verübt werden und von Ideologen in Europa noch unterstützt werden, end- 
lich zum friedlichen Miteinander werden. Allerdings nicht zum »multikulturellen« Unsinn, wie ihn Grün- 
Rote ausgerechnet in Deutschland und Westeuropa einführen wollen, in dem sie das schon zu dicht 
besiedelte Land zum Einwanderungsland erklären, ganze Völkerwanderungen ermutigen und genau die 
Tatsachen schaffen, die die Nationalsozialisten nur als Vorwand für ihren Antisemitismus, ihre Erobe- 
rungspläne und all die sattsam bekannten Untaten im Namen der nationalsozialistischen Ideologie be- 
nutzten. 

Warum gibt es im »Bocalabulario de Mayathan«, dem, glaube ich, ältestem erhaltenen Mayawörter- 
buch, und natürlich in den meisten nachfolgenden Wörterbüchern dieser Sprachen und Dialekte, nicht 
nur das ahd. Wort bil, das Beil bedeutet, sondern auch das Synonym zu Beil, nämlich Axt, in reiner 
ahd. Form achus, acches, sowie die Zusammensetzung hachbil, deutsch »Hackbeil«, sowie die dazugehöri- 
gen Verben hach = »hacken«, poh = ahd. poh = »pochen«? Warum gibt es dort die Wörter Werchetah, 
Thinchetah, Huichetah, Pochetah, Sachetah? Fünf, Sie haben richtig gelesen, fünf Synonyme zum deut- 
schen Wort »Werktag, Wochentag, Sachtag, Thingetag und die heute angelsächsische Form Weekday 
(Huichetah), von denen heute Sachtag und Thingetag schon lange nicht mehr im Sprachgebrauch sind. 
Daß man die Bedeutung in dem Wörterbuch in diesem Fall falsch übersetzt hat, ändert wenig daran, 
zumal auch in dem Wörterbuch diese Formen als Synonyme zusammen angeführt werden. Und warum 
gibt Emilio Alcala in seinem Mayawörterbuch, nicht wissend, welch geradezu verheerenden Irrtum er 
begeht, das Mayawort für Schriftzeichen, Hieroglyphe, mit, wie er meint, synonymen Wörtern buoh, 
tab, vuoh, tap an. Nun, er erkennt nicht, daß aus dem ahd. buohstab, buohstap = der »Buchstabe« nur 
ein »s« verloren gegangen ist. 

Der Name des Inkaherrscher Atahualpa, was »Vater des Volkes« heißt, ist ahd. (fJata(r) = der »Vater« 
und alpa = das »Volk«. Warum so ein reiner ahd. Name? 

Das angeblich aus dem Lateinischen entlehnte Wort Vagabund, das aus zwei urdeutschen Wörtern 
zusammengesetzt ist, nämlich vaga, vega = »bewegen« und »Bund«, dieses Wort wird in anderen Spra- 
chen als farabundi (zum Beispiel die Farabundi Mardi in El Salvator) bezeichnet. Hier wird das deutsche 
vaga, vega = »bewegen«, durch das ahd. fara = »fahren«, »Fahrt«, ersetzt. Wie ist es möglich, daß eine 
sogenannte romanische Sprache, wie das dort gesprochene Spanisch, ein angeblich lateinisches Wort wie 


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Vagabund, das aus zwei deutschen Grundwörtern besteht, eines dieser Grundwörter durch ein anderes 
in seiner ahd. Form ersetzt? Wer hier noch von Lehnwort spricht, oder einer latinisierenden Etymolo- 
gie huldigt, dem sollte man verbieten, sich Sprachwissenschaftler zu nennen. Bleiben wir beim Latein 
und seinen angeblichen Sprachabkömmlingen. Der Mond, der die Launen der Menschen und ihren Ge- 
mütszustand nach altem Glauben beeinflussen soll, wird im Lateinischen mit dem, man höre und staune, 
ahd. Wort Juna = die »Laune«, bezeichnet, weil das deutsche Wort Mond im Lateinischen und den an- 
deren, vom altfränkischen Dialekt des ahd. abstammenden Sprachen, schon die »Welt« (mundus, mundo, 
monde, mondo) bedeutet, also schon besetzt ist. Und ist ein Mond, ein Himmelskörper wie Erde und 
andere Planeten, denn keine Welt? 

Eine der frühesten Erwähnungen des Wortes »Horoskop« fand ich in einem griechischen Nachdruck 
des Almagest (Almagest ist zurückzuführen auf das ahd. almahu, almahtest = der »Allmächtigste«). Die- 
ses Buch, das wie so viele, völlig falsch übersetzt sein muß, gilt heute als ein Buch über Sternenkunde. 
In diesem Buch erscheint nun häufig das Wort uroscopein, was nichts anderes ist, als das ahd. urarscapf 
sein, »urerschaffen sein«, was sich natürlich auf den Almagest, den Allmächtigsten, bezieht. Heute er- 
zählt man den Leuten, die alten Völker hätten alle noch und noch an Horoskope geglaubt. 

Das deutsche Wort »tun« hat, wie man sehen kann, wenn man sehen kann, wenn man in ein ahd. 
Wörterbuch schaut, viele Formen, darunter die Form tion. Nun gibt es jede Menge Substantive in der 
deutschen, wie in anderen Sprachen, die auf die Endung -tion, -cion, enden, zum Beispiel »Information, 
Installation, Implantation«, usw.. Das Merk würdige ist nun, oder besser, für mich ist es nicht mehr merk- 
würdig, sondern ganz logisch und zwangsläufig folgend aus den Ergebnissen meiner sprachwissenschaft- 
lichen Forschungen, daß, wenn man diese Wörter zerlegt, diese Wörter, die ja angeblich im Deutschen 
fast alle Lehnwörter sein sollen, zum Beispiel »Information« zu in forma tion, immer gute und sinnvolle 
ahd. Satzteile heraus kommen, die genau der Bedeutung des Wortes entsprechen, niemals aber in ande- 
ren Sprachen, von denen sie ja angeblich abstammen sollen. Also: in forma tion heißt im ahd. in die 
Form tuen, in stalla tion heißt im ahd. in die Stelle tuen, im planta tion (pflanza) heißt »in die Pflanze, - 
Pflanzung tuen«. So, wie hier mit dem Wort »tuen«, kann man es auch mit dem Wort »sein« und seinen 
ahd. Formen zin, sin, zein machen oder mit anderen deutschen Verben, und immer gibt es nur im Deut- 
schen einen vollen, leicht zu erkennenden Sinn, nie in einer anderen Sprache. 

Das Wort für Pfingsten, das in manchen Sprachen mit Pentacosta, Pentecote, und ähnlichen Formen 
bezeichnet wird, soll angeblich vom griechischen Wort für die Zahl 50, penta, kommen, für die zweite 
Silbe -costa gibt man leider keine Erklärung. Das ist, gelinde gesagt, ein schlechter Witz. Im ahd. heißt 
Pfingsten pfincosta. Was erzählt nun die Christenbibel? Sie erzählt unter anderem, daß der Teufel den 
Gottessohn versucht haben soll. Der Teufel, den die Bibel auch den Feind (ahd. pfind, find) oder den 
Versucher (ahd. costari) nennt. Costa ist ahd. die Versuchung. Das Wort Pfingsten kommt also von ahd. 
pfindcosta = die Versuchung durch den Feind. Es ist später lediglich ein »d« verloren gegangen. Mit 
einem griechischen penta = »fünfzig« hat es absolut nichts zu tun, sowenig, wie das pentateuh, wie wir 
noch sehen werden. 

Als die Welt erschaffen, erbaut wurde, soll es das Tohuwabohu gegeben haben, was man mit Chaos 
übersetzt. Einfach lächerlich! Wenn man irgendwo etwas erbaut, dann wird gepocht und gehauen. Auf 
jeder Baustelle. Und das »Hauen und Pochen« heißt eben im ahd. te buwa bohu, huwa = »hauen«, bohu, 
pohu = »pochen«. Bei den Maya-Quiche übrigens ebenso! 

Das ahd. Wort cherub bedeutet »geraubt«. »Man beraubte ihn« ist im ahd. cherub im. Da rauben mei- 
stens mit dem Schwert oder anderen Waffen erfolgte, machte man aus der Wortfolge »man beraubte 


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ihn« einen das Paradies mit dem Schwert bewachenden »Cherubim«. So einfach ist das, wenn man Sprach- 
wissenschaft mit Phantasterei verwechselt. 

Zu dem ahd. Wort raha = die »Sache«, das »Ding«, der »Grund«, neben ahd. rahha = die »Rache«, 
gibt es viele Vorsilben und Zusammensetzungen. Es ist also sehr zu bezweifeln, ob »Abraham« wirklich 
der Name eines Urvaters ist oder nicht doch viel eher etwas anderes bedeutet. Diese Beispiele mögen 
hier zunächst genügen. Später wird noch einiges dazu zu sagen sein. Man könnte ganze Büchereien fül- 
len, indem man Namen, bekannte Wörter und Begriffe der Bibel oder des Korans, herausgreift und sie 
als ahd. Wörter, mit anderer, aber viel richtigerer und sinnvollerer Bedeutung erklärt. Zum Abschluß 
des Themas »Lehnwort« nur noch dies: all die vielen Volks- und Stammesnamen auf der Welt, die wie 
Yamana, Osmanen, Turkmenen, auf -mani, -men, -meni usw. enden, kommen alle von dem deutschen 
»Mann, Mensch« bzw. seinen ahd. Formen, genannt nach Mannus, dem Sohn des Teut, des höchsten 
Gottes der alten Deutschen, die ihren Namen selbst, ebenso wie die Juden, (die Diuden), von diesem 
Teut haben und deshalb auch als »Gottes Volk« sich bezeichneten. Und wenn irgendwo auf der Welt 
ein Volk sich die »Teleuten« nennt, so eben nach dem deutschen Wort »Leute«. 

Vor mir liegt eine englische Übersetzung der ältesten japanischen Chronik, des »Nihongis, leider nicht 
der Originaltext oder eine Kopie davon, eben eine englische Übersetzung. Aber auch das kann manch- 
mal nützlich sein für gewisse Untersuchungen und Nachforschungen. In diesem Text sind nämlich jede 
Menge ellenlanger, angeblicher japanischer Götternamen aufgeführt, die fast alle mit dem Ausdruck »Mi- 
koto« enden. (ahd. min kot, min koto = »mein Gott«). Ich habe eine Reihe hier ausgewählt und führe 
sie nachfolgend auf: 


1) Imi kashiki no Mikoto 1) in ahd.: Imi kashiki nu miln) koto 

heutiges deutsch: Ihm schickte nun mein Gott 
2) Awo kashiki ne no Mikoto 2) in ahd.: Awo kashik ine nu miln) koto 

heutiges deutsch: Wehe schickte ihn nun mein Gott 
3) Aya kashiki ne no Mikoto 3) in ahd.: Aya kashik ine nu mi(n) koto 

heutiges deutsch: Arges schickte ihn nun mein Gott 
4) Oho to mahe no Mikoto 4) in ahd.: Ouh ta mahe nu mi(n) koto 

heutiges deutsch: Auch machte da nun mein Gott 
5) Oho-to-ma-hime no Mikoto 5) in ahd.: Ouh ta mahi meno mi(n) koto 

heutiges deutsch: Auch machte da Männer mein Gott 
6) Chishiki no Kami 6) in ahd.: Chishiki nu Kami 

heutiges deutsch: (der) Geschickte nun kam 
7) Oho-to-ma-hiko no Mikoto 7) in ahd.: Ouh ta mahi kono miln) koto 


heutiges deutsch: Auch machte da Frauen mein Gott 
ahd. kena, quena = (hier zu kono geworden) 

8) Takechi nokori no Mikoto 8) in ahd.: 7a ke chino korino miln) koto 
heutiges deutsch: Da geht hin gereinigt mein Gott 
oder: Da geht hin zu reinigen mein Gott 


9) Saki dama no Mikoto 9) in ahd.: Saki da mano miln) koto 
heutiges deutsch: Sagte da dem Manne mein Gott 
10) Iku-tsu hiko ne no Mikoto 10) in ahd.: I kusuhi kone nu mi(n) koto 


heutiges deutsch: Suchte die Frau nun meinen Gott 
oder: Suchte die Frau nun mein Gott 


11) Sosa no wo no Mikoto 11) in ahd.: Sos ano vono miln) koto 
heutiges deutsch: So der Ahn von meinem Gott 


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12) Kami Sosa no wo no Mikoto 
13) Shina tohe no Mikoto 

14) No Haya -hino no Kami 

15) Utsusi kuni dama 

16) Kushi-nada-hime 

17) Iso takeru no Mikoto 

18) Toyo-kuni-nushi no Mikoto 
19) Sosa no wo no Mikoto 

20) Waka hiru me 

21) Tagiri hime no Mikoto 


22) Tagitsu hime no Mikoto 


23) Izanami no Mikoto 


24) Izanagi no Mikoto 


25) Sokotsu wata dzumi no Mikoto 


26) Ku-ku-no-chi 
27) Haya-hi no Kami 
28) Kamu Susa no wo no Mikoto 


29) Furu dama no Mikoto 


30) Nakatsu wata dzu mi no Mikoto 


31) Taka-mi-musubi no Mikoto 


32) Hiko-futo woshi makota no mikoto 


33) Oho-na-mochi no Mikoto 


12) in ahd.: Kami Sos ano vono miln) koto 
heutiges deutsch: Kam so der Ahn von meinem Gott 
13) in ahd.: Shina tohe nu mi(n) koto 
heutiges deutsch: Schien doch nun mein Gott 
14) in ahd.: Nu Haya hino nu Kami 
heutiges deutsch: Nun in den Hag (die Stadt) hinein kam 
15) in ahd.: Utsu si kuni da ma(no) 
heutiges deutsch: Aus sich sie gebar da einen Mann 
16) in ahd.: Kushina da hime 
heutiges deutsch: Erschien (oder schien) da ihm 
17) in ahd.: So ta keruno mi(n) koto 
heutiges deutsch: So da raunte mein Gott 
18) in ahd.: 7a gokun in usi nu mi(n) koto 
heutiges deutsch: Da gebar ihn aus nun mein Gott 
19) in ahd.: Sos ano vono mi(n) koto ... 
heutiges deutsch: So der Ahn von meinem Gott ... 
20) in ahd.: Waka hirume 
heutiges deutsch: Bewegte sich herum 
21) in ahd.: 7a girihi meno min) koto 
heutiges deutsch: Da richtete die Menschen mein Gott 
22) in ahd.: 7a gisuh ime nu mi(n) koto 
heutiges deutsch: Da suchte ihn mein Gott 
oder: Da heimsuchte ihn mein Gott 
23) in ahd.: (D)iza nami nu mi(n) koto 
heutiges deutsch: Diese nabm nun mein Gott 
24) in ahd.: (D)iza nu ginomi koto 
heutiges deutsch: Diese nun genommen Gott 
25) in ahd.: So kosu wata zu mino mi(n) koto 
heutiges deutsch: So der Erwählte watete zu minnen (lieben) mei- 
nen Gott 
26) in ahd.: Kukuno chi(ndo) 
heutiges deutsch: Geborenes Kind 
27) in ahd.: Haya hino Kami 
heutiges deutsch: In den Hag kam 
28) in ahd.: Kamu Sus ano vono miln) koto 
heutiges deutsch: Kam so der Ahn von meinem Gott 
29) in ahd.: Furu da mano miln) koto ... 
heutiges deutsch: Fuhr da Mano mein Gott ... 
Mano ist der Gottessohn von Teut (Mannus ist die undeklinierte 
Form) 
30) in ahd.: Naka su wata zu mi no mi(n) koto 
heutiges deutsch: Nackt so watete (er) zu meinem Gott 
31) in ahd.: 7a kami mus ubi nu miln) koto 
heutiges deutsch: Da kam Muse nun über meinen Gott 
32) in ahd.: Hiko futo woshi mako ta nu miln) koto 
heutiges deutsch: Ich machte Fußwaschen da nun meinem Gott 
33) in ahd.: Ouh namo chinu miln) koto 
heutiges deutsch: Auch nahm ihn nun mein Gott 


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34) Hoho-demi no Mikoto 

35) Hiko hoho-demi no Mikoto 
36) Ama no Sagu me 

37) Kono hana no saku ya-hime 
38) Agata-nushi Shiki 


39) Oho kusaka karuno uneme 


40) Ohomuraji hoho demi no Mikoto 
41) Ohotomo kibumi no Muraji 


42) Hono ori no Mikoto 


43) Nunaki-iri-bime no Mikoto 
44) Ama no Uzume no Mikoto 


45) Tohotsu Ayume ma-kuwashi-hime 


46) Masa-ya-a-katsu-haya-hi-ama-no-oshi- 


ho-ne no Mikoto 
47) Uchi-shikome 
48) Uchi-shikome-wo no Mikoto 
49) Nunaki-tsu hime 


50) Nuna-soko-naka-tsu-hime 


34) in ahd.: Hoho demi nomi koto 
heutiges deutsch: Hoch dem Namen Goties 

35) in ahd.: Hiko hoho demi nomi koto 
heutiges deutsch: Ich erhöhe den Namen Gottes 

36) in ahd.: (Di)a mano sagu me 
heutiges deutsch: Der Mann sagte mir 

37) in ahd.: Kono hana nu saku yah ime 
heutiges deutsch: Die Ahnfrau nun sagte auch ihm 

38) in ahd.: (Di)a gatan us (c)hishiki 
heutiges deutsch: Den Gatten ausschickte 

39) in ahd.: Ouh kusaka, karuno une me(n) 
heutiges deutsch: Auch sagte, raunte ein Mann (hier ist uneme 
eventuell unsicher, da es sich ja nur um Teilangaben der angebli- 
chen Götternamen handelt. Das Satzende könnte hier auch anders 
lauten, z.B. Geraune vernehmen) 

40) in ahd.: (H)oho mura, gi hoho demi nu mi(n) koto 
heutiges deutsch: Hohe Mauer, die geht hoch nun mein Gott 

41) in ahd.: Hoho tomo, kibu mi nu Mura 
heutiges deutsch: Hohen Dom, gebaue mir nun (eine) Mauer 

42) in ahd.: Huono (f)ori nu miln) koto 
heutiges deutsch: Davon fuhr nun mein Gott 
oder: Von vorn nun mein Gott 

43) in ahd.: Nuna kiiri bi meno mi(n) koto 
heutiges deutsch: Nun geirrt bei den Menschen mein Gott 

44) in ahd.: (Di)a mano uz umbe nu miln) koto ... 
heutiges deutsch: Der Mann aussenherum nun meinen Gott ... 

45) in ahd.: Toho su (di)a guman maku washi hime 
heutiges deutsch: Doch so der Guman (Adliger) wusch ihm (machte 
waschen) 

46) in ahd.: Masa yaka zu haga hifr)a, mano us (c)hihone nu miln) koto 
heutiges deutsch: (Die) Masse jagte zum Hag (zu der Stadt) hier, 
die Menschen höhnten aus nun meinen Gott 

47) in ahd.: Uz) chishiko me 
heutiges deutsch: Schickte mich aus 

48) in ahd.: U(z) chishiko me vono mi(n) koto 
heutiges deutsch: Mich ausgeschickt von meinem Gott 

49) in ahd.: Nuna kisuh ime 
heutiges deutsch: Nun gesucht ihn 

50) in ahd.: Nuna so kona kasuh ime 
heutiges deutsch: So nun die Frau (Kena) ihn gesucht 


Diese willkürlich herausgegriffenen »Götternamen« mögen als Beispiele genügen, ich hätte aus dem Ni- 
hongi noch einige Tausende auswählen können. Übrigens, haben sich die Ethnologen, Mythologen und 
anderen Leute schon mal überlegt, welcher Mensch, ob nun Priester oder normaler Gläubiger, sich Zehn- 
tausende solcher ellenlangen Götternamen merken kann, sie gar alle in einem Jahr von nur 365 Tagen 
in Gottesdiensten und Gebeten verehren kann? 

Sie sehen also, man erzählt in angeblichen Götternamen des Nihongi die gleichen oder ähnliche Ge- 
schichten über die Schöpfung und Urgeschichte wie in der Christenbibel. Sie werden dies auch noch 


23 


sehen beim Popul Vuh, bei den Gesängen des Metoro und, falls man zukünftigt nachprüft, wohl bei 
allen heiligen Büchern aller Völker, nur muß man es in ahd. lesen und daraus übersetzen. 

Wie richtig es ist, hier ahd. Sprache und Sinn zu lesen, kann man daran überprüfen, daß die japani- 
schen Bezeichnungen Kami, Shin, Mikoto (die alle Gott, Götter, Herr, Fürst bedeuten sollen) immer 
dann stehen, wenn für Kami der Sinn von »kommen«, für Mikoto der Sinn von »mein Gott« oder für 
Shin (ahd. scin, schin = der Schein) der Sinn von Schein (der Heiligenschein der Götter ist gemeint) 
sinnvoll und zwangsläufig folgt. 

Wir sehen also, daß all diese angeblichen, ellenlangen Götternamen gute, vor allem sehr sinnvolle ahd. 
Sätze ergeben und, obwohl sie in einer englischen Übersetzung an verschiedenen Stellen und auf ver- 
schiedenen Seiten ständig auftauchen, sehen wir sogar, daß es eine ganze Geschichte im Zusammenhang 
zu sein scheint. Besteht also das ganze »Nihongi« nur aus lauter ellenlangen Götternamen, die rein zufäl- 
lig alle immer wunderbare, sinnvolle, ahd. Sätze ergeben, wo doch sonst, wie ich in diesem Buch an 
anderen Stellen zeige, die Übersetzungen der alten Chroniken und heiligen Bücher nur so von sinnlo- 
sen, schizophrenen Sätzen und Textstellen wimmeln? Nun, zum Glück liegen mir von anderen dieser 
Bücher Kopien der Originale vor, wie zum Beispiel vom Popul Vuh, von den Chilam-Balam-Büchern 
und Aufzeichnungen der Gesänge des Metoro. Und da ist es ebenso. Alles wunderbare ahd. Sätze. 

Man teilt die Sprachen in zehn große Sprachgruppen ein. Da das sowieso Unsinn ist, will ich sie gar 
nicht erst aufzählen. Die größte Gruppe umfaßt die sogenannten indoeuropäischen Sprachen. Hier war 
man zunächst auf dem richtigen Weg, man hat nur nicht erkannt, daß die restlichen Sprachen auch 
noch in diese Gruppe gehören und daß nicht das Sanskrit, was »heilige Schrift« bedeutet, die Ursprache 
der Menschheit war, sondern die »heilige deutsche Sprache«, die, so schreibt Egenolff in seinem schon 
erwähnten Buch, die Sprache Japhets, des Sohnes Noahs, gewesen sein soll. Sie kennen die Geschichte 
aus der Bibel der Christen vom Turmbau zu Babel. Babel soll in Babylonien gelegen haben. »Es hatte 
aber alle Welt einerlei Sprache ... und der Herr fuhr danieder und verwirrte ihre Geister«. Was sagt 
uns eigentlich der Name Babylon dazu? Es gibt ein ahd. Wort, das babwe, bouwen, buan, buwan lautet 
und das heutige deutsche bauen, Bau, bedeutet. Dieses Wort nun steckt in Babylon, während der zweite 
Teil des Wortes Babylon entweder das ahd. lan, lant = Land oder ahd. lanc = lang enthält. Babylon 
heißt also »Land des Baues« oder »langer (großer) Bau«. Der Name selbst weißt also tatsächlich auf die 
Geschichte des Turmbaus hin. Es gibt im ahd. ein zweites Wort für Bau, das cimpar heißt und mit dem 
modernen deutschen Wort zimmern, Zimmermann, verwandt ist. 

Nun gibt es in Afrika ein Land, das sich heute Zimbabwe getauft hat, nach den Ruinenstätten, die 
man in diesem Land vorfindet. Wir sehen, daß auch diese Ruinen einen ahd. Namen tragen, nämlich 
gleich zwei ahd. Wörter für Bau. Zimbabwe heißt also der »Bau-Bau« oder der »Gebäude-Bau« oder 
eleganter und besser ausgedrückt, der »„Zimmer(manns)bau«, der »gezimmerte Bau«. Was aber kann man 
in Artikeln von angeblich ernsthaften Sprachforschern, lesen? Zimbabwe käme vom Simba, der Löwe. 
Übrigens, auf Fotographien der Ruinenstätten Zimbabwes kann man, wenn man genau hinschaut und 
mit einem Vergrößerungsglas, durchaus noch deutsche Schriftzeichen (die man heute fälschlicherweise 
lateinische nennt) erkennen. Die gleichen Schriftzeichen oder Buchstaben also, die Sie hier lesen. 

Greifen wir uns mal kurz ein paar Wörter aus der sogenannten finno-ugrischen Sprachgruppe heraus. 
Finnisch gehört nicht zu den Sprachen, die ich gelernt oder zumindest näher angesehen habe. Umso 
erstaunlicher ist es, daß schon der Blick auf eine Hand voll Wörter den ganzen finno-ugrischen Unsinn 
zerplatzen läßt. An Beispielen aus der ungarischen Sprache hoffe ich, den noch größeren Unsinn von 
den »agglutinierenden« Sprachen widerlegen zu können. 


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Schauen wir uns die finnischen Wochentage an. 

Maanantai = Montag, tiistai = Dienstag, torstai = Donnerstag, perjantai = Freitag (eigentlich Freijan- 
tag). Lauter gute ahd. Wörter. Das ahd. ist hier besser erhalten, als im Deutschen selbst. Noch besser: 
sunnuntai = Sonntag. »Lehnwörter«, werden nun ahnungslose Leute behaupten. Wie ist es aber nun 
mit dem Mittwoch, der keskiviikko heißt? Das kann kein Lehnwort aus dem Deutschen sein, denn die 
sagen Mittwoch. Trotzdem haben wir hier gleich zwei, jawohl, zwei ahd. Wörter in einem finnischen 
Wort. Ahd. keskid, das teilen, geschieden, bedeutet und ahd. wehha, was Woche bedeutet. Mittwoch 
heißt also im Finnischen »geteilte« oder »geschiedene« Woche, was mit zwei ahd. Wörtern ausgedrückt 
wird. Sonnabend heißt /avantai. Hier steckt »Wotan« genauso drin, wie im hebräischen »Sabbat« und 
im ungarischen »Sabado«. Das Kapital Wotan wird uns noch seitenlang beschäftigen. 

Noch ein paar finnisch -ahd. Vergleiche gefällig? König heißt finnisch kuningas, ahd. kunic, Gott heißt 
jumala, das ist das ahd. guman, goman = Herr, ahd. ala = alles, also »Herr von allem«. Herr selber 
heißt im finnischen natürlich berra ahd. hero. Ärgern heißt finnisch harmitta, da steckt das deutsche 
Harm drinnen und sich ärgern heißt sogar harmis tua, auf deutsch also Harm tuen. Man erkennt also 
sogar noch das deutsche Verb tuen und ahnt schon, daß der ganze Unsinn mit der Agglutination, wie 
wir uns beim Ungarischen noch ansehen werden, auf bloßer Zusammenschreibung eigentlich getrenn- 
ter Einzelwörter beruht. 

Dezember heißt joulukun und Feier juhla. In beiden Wörtern steckt das ahd. Julfest, das an Weihnach- 
ten, also im Dezember, gefeiert wurde. Gold = kulta, Gesicht = kasuot (ahd. kasiot), Geldstrafe = sakko 
(ahd. sahho) Mörder = murhaaja, Feindschaft = viha. 

Nehmen wir einmal das Wort »Berg«, ahd. berc, perc. Es kommt ebenso weltweit in allen Sprachen 
vor, wie die ahd. Worte für »Wasser« und es kann ebensowenig darum ein Lehnwort sein. Außerdem 
handelt es sich um keine kulturelle Erfindung, um keinen herstellbaren Gebrauchsgegenstand, sondern 
um Begriffe, die etwas bezeichnen, was der Mensch seit Urzeiten, also zur Zeit der »Entstehung der 
Sprache«, schon vorfand. Diese ahd. Worte te berc, te perc finden wir bei den Azteken als tepec (es ist 
nur der Buchstabe »r« ausgefallen und der Artikel ans Wort herangezogen worden und dies von »Wör- 
terbüchermachern« und »Sprachexperten«, die aus fremden Sprachkreisen kamen und nicht sorgfältig 
recherchierten) und im Türkischen ebenfalls als »tepec« (in der Bedeutung »der Hügel, der kleine Berg«). 
Im Arabischen heute als dsche bel (aus »r« wurde »I«, aus »de« wurde »dsche«). Der Name Gibraltar, 
aus Arabisch gibr al Tarik, der »Berg des Tarik« entstanden, zeigt aber noch deutlich, das alte arabische, 
d.h. ahd. Wort (ge)birg, was durch Buchstabenvertauschung zu arabisch »gibr« wurde. Der Name der 
jugoslawischen Stadt Zagreb (bedeutet »hinter dem Berg«) ist Wiederung nur eine Vertauschung der Buch- 
staben, ein regelrechtes Rückwärtslesen in diesem Fall, aus »berg« wurde »greb«. Der alte Name der 
Stadt aber war Agram, der auf den ersten Blick ganz anders zu lauten scheint, aber aus dem Lippenlaut 
»b« wurde der Lippenlaut »m« und so können wir auch hier rückwärtslesend aus »berga« über »barga« 
zu »marga« kommend, den Namen Agram in seiner richtigen Bedeutung als »Berg« erkennen. In alten 
französischen Namen haben wir pic (Pic de Dome) aber auch das ahd. turm (Tourmalon = langer Turm) 
und in Peru finden wir Macchu Picchu, was »großer Berg«, ahd. mari perc ist und Huayna Picchu, was 
»kleiner Berg«, ahd. (c)h(l)ayna perc ist. Im Ungarischen haben wir heute für »Berg« hegy, was von ahd. 
houg, der »Hügel« kommt, aber berc bedeutet im Ungarischen immer noch »Berg(spitze)«, z.B. im Namen 
Csilleberc, aber es gibt auch noch das ahd. hang, der Berghang, als Ungarisch hany. Schauen Sie ins Wör- 
terbuch, so finden Sie allerdings zunächst hany = »wieviel« und hany = »werfen«, lesen Sie aber die 
Redewendungen im gleichen Wörterbuch, so steht da sancot hany = »Hang aufschütten«, »Wall auf- 


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schütten« und so etwas, meine Damen und Herren, kann niemals ein Lehnwort sein. 

Im Finnischen, der Sprache der Suomi, was von Suobi = Schwabe kommt, finden Sie ebenfalls hun- 
dertfach das Gleiche. Schauen Sie im Wörterbuch unter dem Wort »haben« nach, dann finden Sie dort 
die Angabe olla. Lesen Sie jedoch Beispielsätze und Redewendungen mit dem Wort »haben«, dann fin- 
den Sie fast stets das hän, das noch heute im Schwäbischen Dialekt in Deutschland gebraucht wird. So 
heißt zum Beispiel im Finnischen der Satz: »er soll es gesehen haben« = hän kuulun nähneen sen (ahd. 
schwäbische Mundart: he skulu iz sen hen). Der Satz »es bleibt dabei«, »es sei so, wie es ist« heißt im 
Finnischen asia on siis so vittu, worin man ohne jegliche Phantasie die ahd. Formen des Wortes »sein«, 
nämlich sia und szis erkennt, ebenso wie die ahd. Worte so und vin. 


Dazu dann jede Menge ahd. Worte in dieser Sprache. 


finnisch angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 


rouwa Frau frouwa Frau 

valma Weib vib, ib (gesprochen vaib) Weib 

herra Herr herro Herr 

dmpari Eimer amper, amber Eimer 

ta vara die Ware ta vara die Ware 

sama dasselbe saman englisch = same 
samanaikainen gleichzeitig samana (und) sin = sein zusammen sein 


(Die finnischen Endsilben »-ainen, -inen« entsprechen in den meisten Fällen dem ahd. sin = sein und sind auch 
daraus entstanden, ebenso die vielen Endsilben »-isto« aus ahd. ist.) 


harmi Ärger, Harm harm Harm 
harmis tua ärgern harm tuan Harm tuen 
harmis tunut böse harm tun ut (ut = aus) Harm aus tuen 


(Ebenso gibt es hunderte von Wörtern, die mit den ahd. Formen des Verbs tun zusammengesetzt sind, »-tua, -tun, 
-t0ON, -tetta« usw.) 


pelto Feld, Acker feld, felt Feld 

vangita einkerkern vangita Gefangenheit, Gefangen- 
schaft 

ajo portü Einfahrt pforta Pforte 

metalli lanka Draht metalli langa langes Metall 

palla Ball palla Ball 

tansi aiset Ball, Tanzvergnügen tanz Tanz, Tanzball 


(Wir finden also beide deutschen Wörter für »Ball« in deutschen Formen wieder, als Ball zum Ballspielen und Ball 
als Tanzveranstaltung) 


nyrkeilla boxen kilen, keilen keilen, sich prügeln, 
boxen 

hiili ruma Bunker ruma Raum 

masto Mast mast Mast 

puum runko Baumstamm boum, poum, strunko Baumstrunk 

valtu tetta Beauftragter waltantuander walten tut 

Parta Bart parto, barto Bart 

huone Zimmer wohnen, huonen Wohne, Wohnung 

lainaus Ausleihe leihan aus leihen aus 


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finnisch angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 


siita seit sit, sid seit 

kulta Gold gold Gold 

lääkari Arzt lahhanari Ärztin, Arzt 

suosikki Liebling suosi = süß Süßling 

al kupera Abkunft kipura = Geburt Geburt 

n ousta aufstehen ufstan aufstehen 

ainoa einzig ainzec, einzec einzig 

va rustaa ausrüsten rustan ausrüsten 

va rustus Ausrüstung 

valinta Auswahl valen wählen 

leipä Brot(leib) laiba Brotlaib 

leipomo Bäcker 

paka utua backen pakan tuan backen tun 

mennäd uimaan schwimmen gehen suimman schwimmen 

uima hallı Schwimmhalle suimma hallı Schwimmhalle 

peino lasti Ballast peino = Pein, lasto = Last Last, die Pein bereitet 

muurari Maurer murari Maurer 

heimo Volksstamm heimo Heim, Heimat 

hakata metsa Wald abhacken hacken hacken 

merki Marke, Abzeichen marka Marke 

suoni Sehne, Ader senawa Sehne 

elämä Leben(szeit) leben Leben 

rumis Körper, Rumpf rump, rumpf Rumpf 

asetta legen, absetzen setzen absetzen 

(in Zusammensetzungen aber liüta, lisä lehti, also legen) 

pääryna Birne bira, pira Birne 

vuorista Gebirge vuorista vorstehend, vorderst 

kastelu laitos Bewässerungsleitung kastell = Gestell Gestell, Leitung 
laitunga = Leitung 

Dora Bohrer boron = boren Bohrer 

Dorata bohren poron, boron bohren 


Bei sehr vielen Wörtern sind die ahd. Artikel »tie« und »tiu« heute im Finnischen mit dem entsprechen- 
den Wort zusammengezogen, wie in so vielen anderen Sprachen auch, so daß dies einem flüchtigen Be- 
trachter nicht mehr auffällt und die entsprechenden Wörter als »fremd« erscheinen läßt, wenn man sie 
mit Wörtern anderer Sprachen vergleicht. Sie scheinen »finno-ugrisch« zu sein. Aber diesen Unsinn von 
der »finno-ugrischen Sprachgruppe« oder der »uto-aztekischen Sprachgruppe« u.s.w., u.s.w., u.s.w. sollte 
man wirklich rasch vergessen. 

Übrigens, die Finnen bezeichnen die Deutschen als »Saksan«, Sachsen, um auszudrücken, daß es sich 
nur um einen deutschen Bruder- und Nachbarstamm zu ihnen, den Suobi (Suomi), den Schwaben, han- 
delt. Genauso, wie die Franzosen, die Nachkommen der alten Franken nämlich, die Deutschen, nur 
als Allemannen bezeichnen. 

Schauen wir uns mal ein anderes Beispiel an. Städtenamen wie Belgrad, Leningrad, Wolgograd, Kiro- 
wograd enthalten die angeblich slawische Bezeichnung für das Wort »Stadt«, nämlich »Grad«. Kenner 
slawischer Sprachen, besonders des Russischen, wissen, daß dieses »Grad« eigentlich von »Gorod«, die 
»Stadt«, kommt, was noch in anderen russischen Städtenamen wie Nischni-Nowgorod, Slawgorod, Bel- 


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gorod zu sehen ist und man übersetzt deshalb auch Nowgorod mit Neustadt. Was aber ist die wirkliche 
Übersetzung und die wirkliche Herkunft des Wortes »Gorod«? Nun, es handelt sich um das ahd. Wort 
gorod, gerod, im modernen Deutsch: das Gerod(ete). Wenn man in alten Zeiten eine Stadt oder einen 
Ort bauen und gründen wollte, mußte man, besonders in den waldreichen Gegenden, wo die heutigen 
slawischen Völker leben, erst einmal den Wald roden und deshalb bezeichnete man diesen gerodeten 
Ort, auf dem man dann die Stadt errichtete, auch mit dem gleichen Wort, nämlich als Gerode, als Gerod. 
Man sieht es dem Wörtchen »grad« nicht mehr an, zumal unfähige »Sprachwissenschaftler« mit alber- 
nen Theorien zu ganz anderen »Ergebnissen« kommen. Nowgorod heißt also nur Neugerodetes. In 
Deutschland gibt es die Städtenamen Harzgerode, Wernigerode, Rodweil, Rod am Berg und viele andere. 

Warum wird die Ostsee in ganz alten Reiseberichten zur Zeit der Völkerwanderung und auf alten 
Kartenskizzen mit Mare suaborum, mit schwäbischem Meer bezeichnet? Die Finnen, die an der Ostsee 
sitzen, nennen sich selbst »suomi«. Machen wir wieder unser bekanntes Spiel und verwandeln den Lip- 
penlaut m in den Lippenlaut b, so sehen wir, daß die Finnen sich selbst »suobi«, Schwaben, nennen. 
Auch das ganze angrenzende, riesige Sibirien ist nach den Severern, besser, den Sueberern, den Schwa- 
ben benannt. Dort finden wir auch die Jakuten, in welchem Wort wieder das ahd. tiusca bzw. der Stam- 
mesname der Diuten, enthalten ist. Dort liegt auch das älteste Gebirge der Welt, wie die Geologen be- 
haupten. Und wie, bitte schön, wird es genannt: Ural und Altai. Also mit den schönen deutschen Worten 
uralt(ai). 

Schauen wir uns die ungarische Sprache an, dann treffen wir zu nächst mal eine Unmenge guter deut- 
scher Wörter, von denen man uns sagt, sie seien natürlich Lehnwörter, wie Haus = haz, Feld, Erde 
= Föld, Burg = var und andere. Aber schon Hof, im Ungarischen udvar, heißt wörtlich also »Aussen- 
burg«, bestehend aus dem ahd. ud außen und var von burfg). Nehmen wir mal das Wort valoszinileg, 
das »wahrscheinlich« heißt. Wenn wir nun wissen, daß der I-Laut im ahd. meistens Ei-Laut gesprochen 
wurde, wenn wir den L-Laut in einen R-Laut verwandeln, erhalten wir varoszeinileg, woran man schon 
sieht, daß das ungarische Wort und das deutsche Wort »wahrscheinlich« tatsächlich den gleichen Ur- 
sprung haben, tatsächlich das gleiche Wort sind. Viel wichtiger ist aber, daß wir erkennen, daß die End- 
silbe -leg, die dem deutschen -lig, -lich entspricht, wirklich und wahrhaftig die deutsche Silbe -lig, -lich 
ist. So entsprechen tatsächlich tausende ungarischer Adjektive auf -leg den entsprechenden deutschen 
Adjektiven auf -lig, -lich. Das gleiche gilt für die ungarische Endsilbe -sag (gesprochen schag) die dem 
deutschen -schaft, ahd. sgaf entspricht. Sollen nun alle diese Silben oder Wörter Lehnwörter sein? Haben 
Sie schon mal ein Wort wie »wahrscheinlich« oder »welcher« als Lehnwort angetroffen? Ahd. welichi, 
hualichi, welich = welcher, irgendein, steht ungarisch valaki = irgendein, gegenüber. Donnerstag heißt 
csötörtök, der tor tag, also genau der germanische Thor- oder Donarstag. 

Wie sieht es nun mit der angeblichen Agglutination aus? Haus ist haz und mein Haus ist hazaim. Ahd. 
ist Haus bus und mein Haus ist hus min, wobei wir bedenken müssen, daß der I-Laut Ei-Laut gesprochen 
wird. Im Ungarischen ist nun aus »main« zunächst »naim« und durch zusammenziehen »aim« entstan- 
den, so daß die angeblich zur Agglutinierung angehängte Silbe, um den Besitz auszudrücken, die im 
Ungarischen »aim« ist, nichts anderes ist als ahd. nachgestelltes min, mein. Jagen heißt im Ungarischen 
vadni. Das entspricht dem ahd. vaidan, dem deutschen weiden. Neu ist uj, lediglich das n weggefallen. 
Leany ist Mädchen, es gibt ein ahd. lerne, das ebenfalls Mädchen bedeutet. Feher ist weiß, das ahd. und 
englisch fair, blond, entspricht, meszaros ist Metzger, da steckt deutsch Messer drinnen, ebenso in mesza- 
rol = schlachten, resz ist der Teil, das deutsche Rest, »yelev ist Sprache, darin steckt lengua, ahd. die 
Zunge, eigentlich die »sich verlengende«, dieses Wort bedeutet auch im Englischen und den sogenann- 


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ten romanischen Sprachen »Sprache«, ist aber keineswegs aus dem Latein entlehnt. Mä ist das Werk 
und ist von deutsch Mühe, Anstrengung, die man beim Verrichten des Werkes aufwenden muß, abstam- 
mend, fat ist laufen, fatam der Gang, wo überall das deutsche Fuß drinsteckt, eppen ist deutsch eben, 
genan, alle Zusammensetzungen mit valo- sind deutsch wahr-. Vandorol ist wandern und wieder alle Zu- 
sammensetzungen mit vandor- bedeuten deutsche Zusammensetzungen mit Wander-. Es kann also wie- 
der kein Lehnwort sein. E/ ist leben, hier sind nur die restlichen Buchstaben el übriggeblieben, wie übri- 
gens oft im Ungarischen. 7ömeg ist die Masse, die Menge. Man sieht, wie hier das tö aus dem deutschen 
Artikel ter, tie, taz mit dem Wort verschmolzen ist und ein »n« verloren gegangen ist. Solche Wörter, 
die mit zö beginnen, wo der deutsche Artikel mit dem folgenden Wort verschmolzen ist, gibt es nun 
im Ungarischen reihenweise. Wer Spaß daran hat, kann sie sich im Wörterbuch aufsuchen. Wir wollten 
nur mal kurz angedeutet haben, daß die angeblich außereuropäische finnisch-ugrische Sprachgruppe durch- 
aus aus dem ahd. hervorgegangen ist. Ich werde noch auf die ungarische Sprache zurückkommen. Die- 
ser kleine Ausflug durch eine Reihe von Sprachen sollte Sie nur mal kurz darauf vorbereiten, was Sie 
noch erwarten wird. 


Damit Sie einmal einen Eindruck davon gewinnen, welch horrender Unsinn auf dem Gebiet der Spra- 
chentzifferung und der Übersetzung alter Schriften und erhaltener Bücher getrieben wird, möchte ich 
Ihnen folgendes erzählen. Ich weise Sie aber ausdrücklich daraufhin, daß dies Tatsachen sind und nicht 
etwa gut erfundene Witze von mir selbst. Da las ich vor einiger Zeit in der Zeitung, daß der Vatikan 
jetzt Kurse in etruskischer Sprache veranstaltet. »Na nun«, denke ich, »da will wohl jemand die etruski- 
sche Schrift entziffert haben«. »Nein, nein«, schreiben die Zeitungsleute, die etruskische Schrift sei zwar 
noch keineswegs entziffert und man kenne überhaupt nur ein paar umstrittene Wortbrocken, aber der 
Vatikan biete eben jetzt Kurse in dieser Sprache an. 

Vom heiligen Buch der Maya, dem »Popul Vuh«, habe ich bisher acht verschiedene Versionen von 
Übersetzungen vorgefunden, die alle in großen Teilen erwas ganz anderes erzählen. Bei den Chilam Balam- 
Büchern ist es noch schlimmer. Trotzdem gelten sie, wie das »Popul Vuh«, als übersetzt und jeder Völ- 
kerkundler, Archäologe und Altamerikanist zitiert fröhlich und ungeprüft mal aus dieser, mal aus jener 
Version und baut darauf seine Theorien und »Beweise« auf. Welche Version, bitte schön, ist denn die 
richtige? Wenn ich behaupte, heute ist Montag und Sie behaupten, heute ist Dienstag und zwei andere 
Leute behaupten, heute sei Mittwoch bzw. Donnerstag, dann kann doch entweder nur einer von uns 
Recht haben oder keiner, weil nämlich heute Sonntag ist. Wenn man in den vielen angeblichen Überset- 
zungen der überlieferten und gefundenen Bücher alter Kulturen liest, fallen einem nicht nur die großen 
Widersprüche, sondern vor allem die schizophrene, gekünstelte Sprache, unmöglicher Sprachstil und 
der oftmals vollkommene Unsinn eines Satzes auf, gleich, ob es sich um »Übersetzungen« sumerischer 
Keilschrifttexte, ägyptischer oder tibetanischer »Totenbücher« oder von Osterinseltexten handelt. »To- 
tenbücher« scheinen sich sogar besonderer Beliebtheit zu erfreuen. 

Ich möchte ein paar Beispiele zitieren von einem Professor Thomas $. Barthel, der als führender Ver- 
treter auf dem Gebiet der Völkerkunde und Schriftentzifferung in Deutschland gilt. Der Mann bildet 
auch den »wissenschaftlichen« Nachwuchs auf diesen Gebieten aus. Von ihm habe ich die zwei Bücher 
»Grundlagen zur Entzifferung der Osterinselschrift« und »Das achte Land« gelesen, aus denen ich zitie- 


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ren möchte. Hier also einige Stilblüten, anders kann ich es leider nicht nennen, von angeblichen Über- 
setzungen von Österinseltexten. Denn ich sage mir, entweder waren diese alten Kulturen und ihre Er- 
schaffer, einfache, wenig entwickelte Völker, dann drücken sie sich in einfacher, klarer Sprache aus oder 
sie waren ein Volk, daß eine Hochkultur geschaffen hat, wie ihre Bauten zu beweisen scheinen und 
das Vorhandensein von Schriften, dann schrieben deren beste Köpfe, die Gelehrten, ihre heiligen und 
wissenschaftlichen Bücher doch wohl in logischen und sinnvollen Zusammenhängen. 

Hier die Beispiele, wahllos aus den Büchern entnommen. Ich hätte tausend andere aus ähnlichen Bü- 
chern auch wählen können. »Land, um eine schmatzende Ratte zu verzehren«, »Grunzender Phallus« 
(das soll ein Name sein), »Haus, wo man aufstößt«, »Koche deinen fliegenden Fisch«, »Geißel deinen 
Schmutz«, »Haus, wo man sich zurückt«, »Gelächterhügel«, »Reiße deinen Erdofenverschluß aus Algen 
heraus«, »Am Halse der Figur des Hinariru«, »Haus, wo der Vogel den Takt schlägt«, »Kalebassen voller 
Fliegen, Stücke Schweine, (die Bewertung der Fliegen sei auch noch religionsgeschichtlich interessant, 
meint Herr Barthel zu dieser, seiner Übersetzung), »Der aufgehängte Fisch ist ein Kind«, »Der Eltern- 
Gott kopulierte mit dem wütenden Aal und produzierte die Kokosnus«, »O Hahn, der Früchte-Binder«, 
»Du darfst nicht die Fliegen vergessen, wenn du mitnimmst und fortfährst«. Lassen wir es genug sein. 
Vielleicht können Sie mit solchen Texten etwas anfangen, ich jedenfalls nicht. Dafür habe ich zu viel 
Sprachgefühl, zu viel Logik, zu viel Vernunft. Wenn Sie dieses auch haben, dann dürfen Sie sich auf 
meine viel logischeren, viel mehr vernünftigen Sinn ausdrückenden und besseren Sprachstil bietenden 
Übersetzungen freuen. 

Eine andere Methode dieser »Übersetzer« ist es, alles, was sie nicht zu übersetzen verstehen, als Namen 
oder als Gott zu bezeichnen. Noch ein Beispiel von Herrn Barthel »Er ging nach Te Vai More Vae 
O Te Rahi, Maunga O Pipi Van Hiti Kiakia, Vai Kena Tea, Te Umu Roa Tavake ... (und das noch 
drei Zeilen weiter) ...«. Dies alles soll dann ein oder mehrere Namen bedeuten. 

Ein schönes Beispiel ist auch der Name der Mayastadt Tikal in Guatemala. Diese Stadt, deren Name 
ganze fünf Buchstaben umfaßt, soll »die Stadt, wo die Geister lachen« heißen, wenn man manchen Alt- 
amerikanisten glaubt. Leute, die soetwas behaupten, müssen in ihrem ganzen Leben nicht ein einziges 
Mal ernsthaft über Sprache nachgedacht haben. Fünf Buchstaben, zwei Silben, sollen sechs Begriffe und 
mindestens ebensoviele grammatische Funktionen ausdrücken. Selbst wenn man annimmt, die Sprache 
hätte keinen Artikel, wäre es noch zu viel. Doch das Quiche der Maya, daß ein guterhaltenes ahd. ist, 
kannte gar wohl Artikel. Übrigens, der Name Quiche ist aus duiche, diusce, also ahd. »deutsch«, entstan- 
den. Die Maya nennen sich selbst also »Deutsche«, wie auch ihre Sprache. Recht haben sie, denn sie 
müssen es ja wissen! Der Mayaforscher und eifrige Sammler alter Mayabücher, Brasseur de Bourbourg, 
ein Flame, wunderte sich über die Ähnlichkeit des Quiche mit dem Flämischen, welches dem ahd. näher 
steht, als das moderne Deutsch. Dafür lachte man ihn dann aus und bezichtigte ihn der Unseriösität. 
Sie können aber schon mal notieren, daß Quiche, wie das Quechua in Peru, »deutsch« bedeuten und 
diese Sprachen, besonders das Maya-Quiche, ein gutes Althochdeutsch sind. Die Nachbarsprache der 
Quechua, das Aymara, ebenfalls in Peru, bedeutet übrigens Alemannisch, Alemanna und enthält Wör- 
ter wie huisa, ahd. hus, Haus und marca, ahd. marca, die Mark, z.B. wie in Mark Brandenburg und es 
gibt dort Ortsnamen wie Marcahuisa, was Haus der Mark (Provinzhauptstadt) bedeutet. 

Solche sinnlosen und vom Sprachstile her unmöglichen Übersetzungen, dazu viele unterschiedliche 
Versionen der gleichen Texte, von verschiedenen Leuten übersetzt und der Streit dieser Leute unterein- 
ander, wenn sie ihre albernen Sätze und erfundenen Götter oder Herrschernamen mit den kuriosesten 
und lächerlichsten Argumenten verteidigten, brachte mich auf die Idee, daß hier wohl Übersetzungsfeh- 


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ler vorliegen müßten. Ich beschloß, der ich ja beruflich etwas ganz anderes betrieb und solche Bücher 
nur zu meinem Vergnügen las, mich mal mit Keilschriften oder ägyptischen Hieroglyphen zu befassen. 
Als ich aber im Buchhandel nachfragte, ob es entsprechende Bücher zum Erlernen dieser Schriften gäbe, 
wurde ich ausgelacht oder man zuckte bedauerlicherweise die Schultern. An den Universitätsbibliothe- 
ken konnte ich auch nichts ausleihen, denn seit Ende meiner Studienzeit besaß ich keinen Leserausweis 
mehr. Jahrelang hatte ich mich darum bemüht, einen Leseausweis zu erhalten, aber die Bürokratie spielte 
da nicht mit. Ich war kein Professor, kein Student und wohnte auch nicht in einer Universitätsstadt, 
also erhielt ich keinen Ausweis. Dabei wohnte ich fast an der Stadtgrenze, aber eben nur fast. Da kam 
mir die Idee, eine der noch nicht entzifferten Schriften, die der Maya-Hieroglyphen, selbst zu entzif- 
fern. Doch woher Anschauungsmaterial bekommen? Es war wieder das Gleiche. Im Buchhandel keine 
Bücher mit Hieroglyphenabbildungen und an die Universitätsbibliothek kam ich nicht heran. Ich war 
empört. Das war Diskriminierung. Warum soll einer, der kein Student mehr ist und nicht in einer Uni- 
versitätsstadt lebt, sondern 5 km außerhalb, nicht wissenschaftlich arbeiten dürfen, weil er keinen Zu- 
gang zu den Bibliotheken erhält? Hätte ich damals geahnt, wieviel Schwierigkeiten ich mit der Beschaf- 
fung von Material, vor allem von Kopien alter Mayabücher, wieviel Lauferei und Schreiberei rund um 
die Welt, wieviel private Kosten ich haben würde, denn ich mußte ja alles selbst bezahlen und das alles 
in meiner spärlichen Freizeit, nach einem arbeitsreichen, mit Stress angefüllten Berufsalltag in der Com- 
puterbranche oder am Wochenende, neben der Arbeit am Hausbau und im Garten, vielleicht hätte ich 
es gar nicht angefangen. Hätte ich gewußt, daß ein Quasi-Germanistikstudium so ganz nebenbei noch 
mit anfallen würde und was weiß ich noch alles, ich wäre wahrscheinlich nicht so einfach dahineinge- 
purzelt. Fast 10 Jahre dauerte die Materialbeschaffung und Sammlung. Dabei dauerte die eigentliche Auf- 
gabe, die Entzifferung der Mayaglyphen, kaum fünf bis zehn Minuten. Denn ich hatte gleich den richti- 
gen Gedanken, der einzige übrigens, der überhaupt logisch sinnvoll ist und in Frage kommen konnte, 
wenn ich es jetzt im Nachhinein betrachte. Aber Gott ließ meinem Herzen, dem Wunsch, die Wahrheit 
zu erfahren, keine Ruhe. 

Ich besaß ein winzig kleines Büchlein in Spanisch über die Mayastadt Palenque. Darin waren auch 
zwei oder drei Abbildungen von Mayaglyphen. Leider keine Fotografien, sondern nur autographiert. 
So nennt man es wohl. Außerdem war da noch ein populärwissenschaftliches Buch, für Kinder gedacht, 
in dem die vermeintlichen Monatsglyphen des vermeintlichen Mayakalenders handgezeichnet waren. 
Beides verfälschtes Hieroglyphen-Material also und keine Fotografien. Aber das wußte ich damals noch 
nicht, obwohl ich es im Unbewußten ahnte und gerne Fotografien gehabt hätte. Doch woher nehmen. 
Ich hatte außerdem einige Taschenbücher über Mayas und Azteken gelesen, kein tiefschürfendes Mate- 
rial und mich, wie gesagt, gewundert, daß man für gleiche Maya- und Aztekenworte zum Teil ganz 
verschiedene Bedeutungen angab. 

Ich arbeitete damals bei einer Frankfurter Firma im Computerbereich und unser Computer fiel, über 
einen längeren Zeitraum, häufig für mehrere Stunden aus, so daß wir nicht arbeiten konnten. So be- 
schloß ich, mir mein bescheidenes Mayamaterial, das leider auch noch verfälscht war, was ich nicht 
wußte, aber vermutete, mit in die Firma zu nehmen und beim nächsten Computerausfall mir damit 
die Zeit zu vertreiben. Es war einer der letzten Novembertage oder einer der ersten Dezembertage. Ein 
eiskalter, aber sehr sonniger Tag. Nie vorher hatte ich einen so blauen Himmel gesehen, selbst im Hoch- 
sommer nicht. Der Computer war wieder ausgefallen und ich schaute den wunderbaren Himmel durchs 
Fenster an. Dann fielen mir die Mayaglyphen ein. 

Ich überlegte, wie ich wohl an die Entzifferung herangehen könnte. »Du bist ja ein Narr«, sagte ich 


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zu mir selbst. »Du willst die Maya-Schrift entziffern und kannst kein einziges Wort dieser Sprache und 
besitzt nicht einmal ein Wörterbuch.« Zwar hatte ich bis dahin neun Sprachen gelernt und wußte, daß 
ich eine Sprache, selbst eine angeblich schwere, wie das Japanische, spielend in sechs Wochen, nur von 
einem Lehrbuch, lernen konnte, aber die Mayasprache oder eine andere amerikanische, hatte ich eben 
nicht gelernt und besaß auch kein Lehr- oder Wörterbuch davon. Schlimmer noch, es bestand auch keine 
Aussicht, an so ein Buch heranzukommen. Trotzdem schrieb ich etwa sechzehn Punkte auf einen Zet- 
tel, wie man in meiner Situation wohl an so eine Entzifferung herangehen könnte. Außerdem spielte 
ich in Gedanken durch, wie man einen Computer programmieren müßte, um daß Problem zu lösen, 
obwohl mir klar war, daß man die Glyphen nur in codierter Form hätte in den Computer eingeben 
können und das wäre eine Verfälschung des Ausgangsmaterials. Genauso, wie das meine war. 

Aber vielleicht verbarg sich hinter den Mayaglyphen gar nicht die Mayasprache. Mit den sogenannten 
lateinischen Buchstaben, die allerdings deutsche sind, wie wir am Ende dieses Buches wissen werden, 
schreiben wir ja auch deutsche, englische, französische, spanische, holländische Sprache und Japaner und 
Chinesen benutzten ja auch die gleichen Schriftzeichen für verschiedene Sprachen. Wer sagte also, daß 
hinter den Mayaglyphen auch Mayasprache stecken mußte? Ich kannte einige Mayaworte. Da war der 
Name des heiligen Buches der Maya, des »Popul Vuh«. Dieser Name sollte »Buch des Rates« bedeuten. 
Vuh und das deutsche Buch, das klang nicht nur sehr ähnlich, es bedeutete auch das gleiche, nämlich 
Buch. Popol wiederum klang wie das italienische popol, und das lateinische popul, was Volk heißt. Sollte 
also das Mayabuch »Buch des Volkes« heißen? Hätte ich gewußt, daß popol, popul gar nicht vom Latei- 
nischen abstammt, sondern wie alle anderen angeblich lateinischen Entlehnungen nur vom Lateinischen 
veränderte deutsche Wörter sind, da eben Latein nur ein ahd. Dialekt ist, den lediglich römische Militär- 
macht und katholische Kirche aufgewertet haben, so hätte ich auch gewußt, daß diese Überlegung rich- 
tig war. Doch mein Mißtrauen gegenüber den Sprachwissenschaften war damals zwar erwacht, aber noch 
nicht groß genug, so wie diese es eigentlich verdient hatten. So erschien es mir, als ob da ein deutsches 
und ein lateinisches Wort in »Popul Vuh« stecken würden. 

Ich überlegte weiter. Es gab nur vier Möglichkeiten. Eine Glyphe konnte entweder nur ein Buch- 
stabe, eine Silbe, ein Wort oder ein Satz sein. Ich hatte gelesen, daß es etwa 600 bis 800 Glyphen geben 
sollte. Natürlich wieder eine unsinnige Angabe der »Experten«, was ich damals noch nicht wußte. Also 
schieden Buchstabe und Silbe aus, sagte ich mir, den beides ließ sich mit dieser Menge nicht sehr reali- 
stisch in Einklang bringen. Es kamen also nur Wort oder Satz in Frage. Sollten aber Wort und Satz 
zutreffen, dann würde zwar auch die Zahl von 800 nicht stimmen, aber es konnte dann kleine, winzige 
Veränderungen an ähnlichen Glyphen geben, die den Forschern nur nicht auffielen, so daß sie ähnliche 
Glyphen für gleiche zählten. Wenn aber eine Glyphe ein Wort oder Satz war, dann konnte es nur eine 
Art Signet aus Buchstaben oder anderen Schriftzeichen, eine Art Mosaik aus Buchstaben oder anderen 
Schriftzeichen, ein Sinnbild aus Buchstaben oder Schriftzeichen sein. Aber welche Buchstaben oder Schrift- 
zeichen? Ich schaute mir die Glyphen zum ersten Mal genauer an. Da waren Gesichter, Hände und un- 
definierbare Formen zu erkennen. Nur scheinbar nichts von Buchstaben oder Schriftzeichen irgend einer 
bekannten Art. Ich schaute wieder weg von den Glyphen. Hatte ich mich geirrt? »Du hast verfälschtes 
Material. Du hast keine echten Fotografien« sagt eine innere Stimme zu mir. Ich schaute noch einmal 
hin. Da war ein Gesicht, das sich unter der Anzahl der Glyphen vielfach wiederholte. Wenn man es 
unter dem Gesichtspunkt Buchstaben betrachtete, so bestand es eigentlich aus zwei »P«, von denen eines 
seitenverkehrt angeordnet war. Diese beiden »P« bildeten die Augen des Gesichtes. Dazwischen, im un- 
teren freien Raum der beiden seitenverkehrt angeordneten »P« war ein »O« zu erkennen. Demnach konnte 


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man, wenn man wollte, das Wort »Pop« lesen. Ich jubelte innerlich ganz aufgeregt. Pop sollte ein Maya- 
monat angeblich heißen und Pop war auch die erste Silbe des »Popul Vuh«. Wenn meine Theorie rich- 
tig war, müßten die anderen Glyphen, die das gleiche Gesicht darstellten, eventuell noch zusätzliche 
Buchstaben enthalten, denn Worte werden in der Sprache ja verändert, flektiert. Aufgeregt schaute ich 
die anderen »Gesichter«-Glyphen an und tatsächlich, da war ein »Gesicht« mit einem waagerecht darun- 
terliegenden »L« und einen Buchstaben, den man ohne allzuviel Phantasie für ein U halten konnte. Ich 
wurde immer aufgeregter. Popul - sollte es sich bei den Mayatexten um lateinische oder deutsche, oder 
gar eine Mischung aus deutsch-lateinischen Texten handeln? Nun schaute ich auf die Abbildungen der 
sogenannten Monatsglyphen. Da müßte ja jetzt das »Gesicht« für den Monat »pop« dabei sein. Jawohl, 
die »Gesichts«-Glyphe war dabei, aber darunter stand, daß diese Glyphe »Ahau« heißen würde und die 
»Mayawissenschaftler« behaupteten ja, die »Monatsglyphen« seien entziffert. »Also irren sich die Her- 
ren«, sagte ich mir. Ich schaute die weiteren »Monatsglyphen« an. Gleich die nächste Glyphe sollte Pop 
heißen. »Aha«, sagte ich mir, »vielleicht haben sie sich nur in der Reihenfolge geirrt.« Ich laß die Namen 
der übrigen »Monatsglyphen«. Da gab es »Uo« und »Oc«. Ich beschloß, mich auf diese, nur aus zwei 
Buchstaben bestehenden Glyphen zu konzentrieren, denn zwei Buchstaben waren leichter zu erken- 
nen, als mehrere. Tatsächlich gab es zwei Glyphen, die ich nach meiner Methode einwandfrei als solche 
lesen konnte und eine von beiden stand auch genau wieder eins hinter der mit diesem Namen angebe- 
nen Glyphe. Die andere jedoch war weiter weg angesiedelt. Hätte ich doch nur gewußt, welchen Un- 
sinn diese angeblichen Mayaforscher und Schriftentzifferer taten. Hätte ich nur gewußt, daß es nie einen 
solchen Mayakalender gegeben hat, wie sie ihn erfanden und hätte ich gewußt, daß die Namen, die sie 
für Monatsnamen verwendeten, ahd. Worte und Silben waren, wie viel Arbeit, Lauferei und Geld hätte 
ich den nächsten Jahren sparen können, um die Richtigkeit meiner Theorie zu überprüfen. Denn ich 
hatte die Mayaglyphen beim ersten Hinsehen entziffert, trotz verfälschtem, unzulänglichen Material, 
trotz falscher Lehren und Angaben einer falschen Wissenschaft, die nur Verwirrung stiftet, statt die Wahr- 
heit aufzuklären. Eines war mir sofort klar: Sollte ich Recht haben, würde mir das keiner dieser »Wis- 
senschaftler« und ihrer Anhänger glauben. Man würde mich für einen neuen Däniken oder dergleichen 
halten, die zwar näher an der Wahrheit sind als die »ernsthaften« Wissenschaftler, die aber eben nicht 
wissenschaftlich vorgehen, nur Geld machen wollen und zu viel phantasieren und obendrein nichts von 
Sprachen verstehen. Doch egal was komme, ich wollte die Wahrheit wissen und möglichst auch be- 
kannt machen. Aber woher Material bekommen? Woher echte, deutliche, nicht retouchierte Fotogra- 
fien bekommen von Mayaglyphen? Nach Mexico konnte ich nicht fahren, weil ich mein Geld gerade 
in einen Hauskauf und Hausanbau investierte und auch keine Zeit hatte. Die Buchmesse in Frankfurt, 
auf der ich schon an den Ständen Mexicos und Guatemalas Bücher mit Glyphenabbildungen gesehen 
hatte, war erst wieder in zehn Monaten und die Bildbände, die ich im Buchhandel erwerben konnte, 
zeigten nur die großen Gebäude von weiten und viel zu viele Aufnahmen von Gesichtern der Eingebo- 
renen. Ich mußte zunächst mal einen Leseausweis an der Universitätsbibliothek erhalten. Egal wie. 
Fast sechs Monate waren vergangen. Ich arbeitete in der Firma und abends am Weiterbau meines Hauses. 
»Sie müßen endlich ihren Urlaub vom alten Jahr nehmen«, sagte mein Vorgesetzter eines Tages zu mir. 
»Ja, am 13. Mai gehe ich in Urlaub«. »Sie sind wohl gar nicht abergläubig?«, sagte er lachend. »Nein, 
absolut nicht, schließlich habe ich eine wissenschaftliche Einstellung«. Der 13. Mai war der erste Son- 
nentag, nachdem es wochenlang geregnet hatte. Ich machte mich gleich am ersten Tag meines Urlaubs 
früh auf, um an die Universitätsbibliothek zu fahren. Eine junge Dame stand an der Anmeldung. »Ich 
möchte einen Leseausweis beantragen«. Es kam die Frage, die ich befürchtet hatte. »Sind Sie Student 


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oder wohnen Sie in Frankfurt?«. »Nein«, sagte ich, »aber ich möchte wissenschaftlich arbeiten. Das darf 
man doch auch, wenn man fünf Kilometer außerhalb Frankfurts wohnt? Oder?«. Die junge Dame schaute 
mich an und überlegte einen Augenblick, der mir unendlich lang erschien. Dann sagte sie: »Na gut, 
da Sie fast an der Stadtgrenze wohnen, kann man ja mal eine Ausnahme machen«. »Wer sagt denn, der 
dreizehnte sei ein Unglückstag«, dachte ich. Endlich, nach Jahren, seit meiner Studentenzeit durfte ich 
wieder Bücher aus der Universitätsbibliothek ausleihen. Ich bestellte gleich einige Mayabücher. Als ich 
nach zwei Tagen die Bücher abholen wollte, kam die nächste Enttäuschung. Ich durfte nur eines mit 
nach Hause nehmen. Diejenigen mit den Abbildungen der Glyphen durften nur im Lesesaal benutzt 
werden und dazu hatte ich keine Zeit. Dasjenige Buch aber, das ich mitnehmen durfte, von Thompson, 
den angeblich so großen Mayaforscher, enthielt nichts über Sprache und Glyphen, sondern seitenlan- 
gen, belanglosen Unsinn über Menschenopfer und andere Unwahrheiten über die Mayas. Lächerliche 
Vermutungen und unlogische, alberne Schlußfolgerungen aus archäologischen Funden, die er nicht richtig 
interpretieren konnte. Das war also der große Mayaforscher Thompson. Wie waren dann wohl erst 
die anderen? 

Inzwischen hatte ich aus Amerika zwei Bücher bestellt und erhalten. »Mayahieroglyphs« und »The 
Phonetic Value of Certain Characters in Maya Writing« (Der phonetische Wert bestimmter Zeichen 
der Mayaschrift). Beide waren von B.L. Whorf, mit einem Vorwort von M. Tozzer. Tozzer und Whorf 
galten als führende Experten über Schrift und Sprache der Maya. Ich freute mich riesig, als ich die Nach- 
richt bekam, ich könne die Bücher abholen. Die Bücher erwiesen sich als zwei ehemalige Zeitungsarti- 
kel von 20 bzw. 40 Seiten ohne jegliche Fotografien von Hieroglyphen und waren außerdem noch sehr 
teuer. Als ich die Bücher schließlich las, konnte ich nur feststellen, daß die Experten auf dem Gebiet 
der Mayasprachen von Sprachen im Allgemeinen und von logischen Denken nicht allzuviel verstanden. 
Und das, obwohl ich selbst von den Mayasprachen noch gar nichts wußte. Aber zwei winzige Dinge 
in dem einen Buch gaben mir trotzdem einen riesigen Ansporn, auf meinem Weg der Entzifferung wei- 
terzumachen. Es schien sich meine Theorie der Entzifferung zu bestätigen. Vorn in dem Buch war das 
sogenannte Landaalphabet abgebildet. Diego de Landa hatte im Auftrag der katholischen Kirche alle 
Mayabücher verbrennen lassen, bis auf drei, die ihm entgangen waren und später wieder gefunden wur- 
den. Er ließ sich aber von einem Indio die Glyphen erklären und bezeichnete sie als Alphabet. Ich 
schaute die Glyphe an, die er als Buchstabe »A« bezeichnete, und siehe da, ich erkannte ein A, allerdings 
mit noch weiteren Buchstaben, nur daß das A der größte und hervorstehendeste Buchstabe in dieser 
Glyphe war. Das war genau das, was ich glaubte, entziffert zu haben. Ein paar Seiten weiter war ein 
Männerkopf mit einer Hand, die einen Ball hielt, abgebildet. Darunter stand Ol! Mani. Während ich 
janoch am Überlegen war, ob die Mayaglyphen nun lateinische oder deutsche Sprache und Schrift ver- 
körperten, stand dort also Oll Mani, was mich an den deutschen Stamm der Allemannen erinnerte. 

Wieder vergingen einige Monate und es kam der Oktober und mit ihm die Buchmesse in Frankfurt. 
Ich konnte sie diesmal kaum erwarten und hoffte, bei den mittelamerikanischen oder anderen Verlagen, 
Bücher mit guten Fotografien von Mayaglyphen zu finden. Doch es schien wie verhext. Es ließ sich 
trotz der Zehntausende von Büchern in diesem Jahr kein brauchbares finden. Drei Tage lief ich durch 
die riesigen Hallen. Als ich erschöpft nach Hause gehen wollte, machte ich noch am Zeitschriftenstand 
halt. Dort waren während der Buchmesse jedes Jahr alle möglichen wissenschaftlichen Zeitschriften aus- 
gestellt und man konnte sich einige Probeexemplare zuschicken lassen. Als ich einige Zeitschriften durch- 
blätterte, entdeckte ich eine, die einen Artikel über die Glyphen des Mayakalenders enthielten. Ich be- 
stellte ein Probeexemplar und gab genau die Nummer des Heftes an. Nach ein paar Wochen erhielt 


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ich auch ein Probeheft. Doch als ich es erfreut ausgepackt hatte, war es nicht die Nummer mit dem 
Artikel über die Mayaglyphen, sondern eine jener kitschigen Literaturinterpretationen über moderne 
Literatur, die ich sowieso seit meiner Schulzeit nicht ausstehen konnte. Ich zerriß das Heft und wollte 
mich schlafen legen, denn es war schon kurz vor Mitternacht. Da las ich, auf der Rückseite des zerrisse- 
nen Heftes, daß es in Berlin ein Iberoamerikanisches Institut mit über einer halben Million Büchern 
über Lateinamerika gibt. Ich setzte mich noch in der Nacht hin und schrieb an dieses Institut. Drei 
Wochen später erhielt ich einen sehr freundlichen Brief, in dem sorgfältig vorbereitet, Titel, Autor und 
Ausleihnummer von Büchern über Mayaglyphen und Mayaschrift aufgeführt waren und der Hinweis, 
daß ich über Fernleihe die Bücher ausleihen könnte. Am nächsten Tag in der Mittagspause ließ ich mich 
von einem Kollegen zur Universitätsbibliothek fahren und füllte die Scheine für die Fernausleihe aus. 
Außerdem suchte ich ein ahd. Wörterbuch, denn wenn die Mayaglyphen tatsächlich etwas mit ahd. 
zu tun hatten, mußte ich ja mich ein bißchen auskennen und, das kann ich Ihnen sagen, im ahd. gibt 
es manches Wort, das man im modernen Deutsch nicht mehr oder nur stark verändert, findet. Leider 
waren die ahd. Wörterbücher nur im Lesesaal zu benutzen und nicht auszuleihen. 

Ein paar Tage später, es war zwei Tage vor Weihnachten, begab ich mich in die Handbibliothek, wo 
man, im Unterschied zur Hauptbibliothek, die Bücher selbst heraussuchen muß und gleich mitnehmen 
darf. Allerdings sind dort, in Dutzenden von Gängen, auf riesigen Regalen, Hunderttausende von Bü- 
chern, nur mit einer Nummer ausgestattet, aber leider nicht nach Sachgebieten geordnet, sondern wie 
Kraut und Rüben durcheinander gestellt. Wer da ein Buch finden will, muß vorher im Katalog die Num- 
mer unter dem Namens des Autors finden. Ich aber suchte kein bestimmtes, sondern irgendein ahd. 
Wörterbuch, da die anderen nicht ausleihbar waren. Denn in der Handbibliothek standen die als weni- 
ger wertvoll ausrangierten Bücher. So lief ich durch die Gänge, las mal oben, mal unten, mal auf der 
rechten, mal auf der linken Seite einen Titel, lief dann weiter in den nächsten Gang. Systematisch in 
der Reihenfolge vorzugehen, hätte Monate gedauert. Die Möglichkeit, ein and. Wörterbuch oder ein 
Mayabuch zu finden, wäre etwa so groß gewesen, wie ein Sechser im Lotto. Wie gesagt, Bücher aller 
Wissensgebiete, wie Kraut und Rüben durcheinander. Nachdem ich etwa zwanzig Minuten so durch 
etwa die Hälfte der Gänge gelaufen war, mal dieses, mal jenes Buch wahllos herausgreifend, und mich 
wunderte, über was für sinnvolle und unsinnige Dinge die Leute alles Bücher schreiben, griff ich nach 
einem unscheinbaren Buch, das keinen Titel auf der Rückwand hatte. Ich weiß nicht, warum ich gerade 
nach diesem Buch griff. Es fiel weder durch Farbe, Dicke, Größe oder Gestaltung auf. Als ich es aufge- 
schlagen hatte und den Titel laß, der »Samanunga« lautete, klang mir das ziemlich fremdsprachig. Es 
war eine ahd. Wörtersammlung, kaum siebzig, achtzig Seiten stark. »Das schreibst du ab«, sagte ich mir, 
»dann kommst du schneller in die ahd. Sprache rein und kannst nachschlagen, wenn du das Buch nicht 
mehr ausgeliehen hast«. Ich ging zwei, drei Gänge weiter. Ein grünes Buch fiel mir plötzlich in die Augen. 
Ich griff danach. Es waren Kommentare zum ahd. »Ludwigslied«. »Merkwürdig«, dachte ich, »wieso 
greifst du gerade die Bücher bevorzugt heraus, die du suchst?« Ich schaute auf die Uhr. Ich mußte zum 
Bahnhof, um nach Hause zu fahren. Ich hastete durch die Gänge zurück zum Ausgang. »Zwei Bücher 
sind ein bißchen wenig für zwei arbeitsfreie Weihnachtsurlaubswochen«, dachte ich. Ich besaß damals 
noch keinen Fernsehapparat. Bewußt nicht, obwohl begeisterter Sportler und Fußballspieler, der sich 
gern Fußballspiele ansah. Aber die Verherrlichung der Gewalt, die ständige Volksverdummung durch 
Serien und Familienserien a la »Denver« »Dallas« »Schwarzwaldklinik« und primitivste Unterhaltungs- 
sendungen, zum Teil über 25 Jahre lang in gleicher Weise, ärgerten mich, da ich um die verheerende 
Wirkung dieser Sendungen für unsere immer mehr nur formale Demokratie und immer mehr nur for- 


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male Freiheit wußte, wo doch eine bessere Demokratie, eine tolerantere Freiheit nötig wäre. Ich war 
schließlich Flüchtling aus einem kommunistischen Land, dem durch eine Mauer eingefaßten Teil unse- 
res Vaterlandes, und wußte das teure Gut der Freiheit viel höher einzuschätzen, als jene, die sie immer 
gekannt hatten und deshalb gedankenlos glauben, sie mit Füßen treten zu müssen, sei es durch Verherr- 
lichung linker Ideologien oder rücksichtsloses Durchsetzen des eigenen Vorteils. Das »Panis et Circen- 
sis« wie in der Zeit Kaiser Neros, das eine auf primitivstem Niveau absichtlich gehaltene, aber mit »mün- 
diger Bürger« titulierte und hofierte, oftmals quasi-analphabetische Masse, angeblich vom Fernsehpro- 
gramm verlangt und die ach so demokratische Einstellung, daß das Fernsehen Millionen ausgibt, um 
mit falschen wissenschaftlichen Methoden und Meinungsumfragen den Willen dieser Masse zu erfor- 
schen, der man dann im Wechsel tatsächlich die Wahl läßt, zwischen Mord im ersten Programm und 
Totschlag im zweiten Programm und zwischen Mord und Totschlag im dritten Programm zu wählen, 
im Bildungsprogramm also auch noch den Bildungsmord. Oder man darf ganz demokratisch zwischen 
Familienserie im ersten, Familienserie im zweiten und Familienserie gleich in vier oder fünf dritten Pro- 
grammen wählen. Schließlich auch noch die privaten Fernsehprogramme, eingeführt nach Behauptung 
»christlicher« Politiker, um die Programmvielfalt zu erhöhen. Sie bieten jetzt mehr und bessere Morde 
an, so daß die öffentlichen Fernsehanstalten nicht schlafen konnten und schon stolz verkünden, auch 
ihre Programme haben sich unter Niveau herabverbessert, zu deutsch, auch sie bringen jetzt noch mehr 
Gewaltverherrlichung und statt sieben Familienserien in der Woche seien es jetzt dreißig. Na, wenn 
das nichts ist! Wie demokratisch! Die intelligente Minderheit ist selbst schuld, wenn sie schließlich nur 
drei oder fünf Prozent stark ist. Und eine Serie, so ist geplant, soll noch 27 Jahre laufen. So viel interes- 
santer Stoff und so viel interessante Ereignisse sind in so einer Serie! Wie traurig ist doch da das Leben 
von unsereinem, der in 27 Lebensjahren so viel »Interessantes« wohl nur im Fernsehen erleben kann. 
Was sagen Sie? Laßt doch den Leuten ihren Spaß? Angebot und Nachfrage? Kundenwünsche? Ob wohl 
jemand beim Schrotthändler einen Computer und einen Hummersalat verlangt, wo doch der Schrott- 
händler nur Schrott anbietet und der Kunde gar keinen Hummersalat mehr verdauen kann, weil er täg- 
lich vergiftetes Hundefutter fressen mußte und daher Magenkrank ist? Die geistige Wende auch hier, 
die geistige Hilfsschulwende. Da gibt man den Produzenten solcher Serien auch noch Bundesverdienst- 
kreuze. 

Ich hielt inne und ging noch einmal in einen der Gänge aus Bücherregalen, griff noch ein, zwei Bücher 
heraus, die mich nicht interessierten, aber dann glaubte ich zu träumen. Ich hielt eine französische Über- 
setzung des Chilam Balam de Chumayel in der Hand, jenes Mayabuches, von dem ich schon manches 
gehört und gelesen hatte und das angeblich ein prophetisches Buch ist. »Weihnachten ist doch erst über- 
morgen« muß ich wohl gedacht haben. Ich griff das Buch und stürzte zum Ausgang. Noch in der S-Bahn 
hatte ich bis Seite 14 gelesen. Es würde eine spannende Weihnachtslektüre werden. Dachte ich. Es war 
der gleiche unsinnige, falsch übersetzte Quatsch, wie ich ihn schon in so vielen anderen angeblichen 
Übersetzungen gelesen hatte. Doch genau vier Mal wurde es für mich wahnsinnig spannend. Der Autor 
erwähnte vier Mayaworte, die meine ganze Aufmerksamkeit erweckten. Da war ein Wort das almighti 
hieß und mich sofort an das englische almighty erinnerte. Dann schrieb er das Mayawort für die Zahl 
sieben, das vucub hieß und mich an englisch week, die Woche, erinnerte. Tatsächlich sollte ich Jahre 
später in einem altenglischen Wörterbuch das Wort vuc für Woche finden, so daß meine Überlegung 
richtig war. Viel interessanter aber war das Folgende. Der Autor, ein gewisser Le Clezio, erzählt, daß 
die Mayastämme auf Ihren Wanderungen in zwei Zügen in das mexikanische Yucatan gezogen seien, 
einen großen Zug und einen kleineren einer Nachzüglergruppe und diese beiden Züge hätten sie, die 


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Mayas, mit Ehmal und mit Nohemal bezeichnet. Dazu erzählt der Autor, daß, für ihn, der nicht deutsch 
kann, merkwürdigerweise, die Mayas diese Worte auch verwendeten, wenn sie ihren Göttern Opfer- 
speisen hinsetzten und diese, wenn es ihnen schmeckte, gerufen hätten nohemal. Ich mußte richtig la- 
chen. Hier war das gute deutsche »einmal« und im Wiederholungsfalle »noch einmal«, von den Mayas 
durchaus richtig angewandt, sowohl für die zwei Züge ihrer Stämme, die erst einmal, in einer großen 
Gruppe und dann noch einmal, in einer kleinen Gruppe einwanderten und auch beim Vorsetzen der 
Speise für die angeblichen Götter, die einmal etwas bekamen und, wenn es ihnen schmeckte, noch ein- 
mal etwas verlangten. Ich war jetzt fast hundert prozentig sicher, daß sich hinter Mayasprache und Maya- 
glyphen ahd. verbarg, aber dieses Ergebnis war so ungewöhnlich, daß es mir gewiß niemand glauben 
würde, schon gar nicht von den herkömmlichen Forschern. Ich beschloß deshalb, und wenn es Jahre 
dauern würde, mehr an die wirklichen Quellen heranzukommen. 

Während der nächsten Tage schrieb ich das »Samanunga«, diese ahd. Wörtersammlung, ab, bis spät 
in die Nacht hinein und lernte dabei einiges Erstaunliches über die ahd. Sprache. Danach trafen die er- 
sten Bücher vom Iberoamerikanischen Institut ein und ich bekam das einzige im Buchhandel erhältliche 
ahd. Wörterbuch. Nicht sehr umfangreich zwar, aber durchaus brauchbar. Ich hatte jetzt umfangrei- 
ches Glyphenmaterial, aber wieder keine echten, deutlichen Fotografien, wie ich mit Verbitterung fest- 
stellte. Doch es war wenigstens teilweise brauchbar. Das Allerwichtigste aber, in den Büchern waren 
jede Menge Literaturverzeichnisse über die Mayaforschung und Mayasprache. Was mir so lange gefehlt 
hatte. Jetzt konnte ich systematisch in den Bibliotheken nachforschen. Die nächsten Tage wurden sehr 
interessant. Jeden Abend beugte ich mich mit einer Lupe, da ich sehr schlecht sehe, über die Mayagly- 
phen. Da gab es eine Menge Glyphen, die scheinbar drei «U« hintereinanderstehen hatten, also » UUU«, 
oder, wenn man es drehte, drei »N«, in handgeschriebener Schrift, nicht in Druckform. Das mußte die 
ahd. Kombination doppeltes »U« als W-Laut und anschließenden U-Laut, wie in uuunimanoth, dem ahd. 
Monat Mai, sein. Ich entzifferte etwa zwanzig ahd. Wörter mehr oder weniger eindeutig, was mich noch 
mehr anstachelte. Doch bei den meisten Glyphen konnte ich nur Teile erkennen. Ich wußte, daß es 
am Material lag und das ließ mich noch mehr verzweifeln. Da hätte ich jetzt lässig die Mayaglyphen 
entziffern und es beweisen können und dann schien alles am Material zu scheitern. Ich ärgerte mich. 
Da fuhren Tausende von Touristen und Geldsäcken nach Mexiko und liefen geistlos an den großartigen 
Bauten und mit Glyphen verzierten Kunstwerken vorbei und verstanden nichts, ließen sich noch Mär- 
chen von ahnungslosen Reiseführern, Archäologen und sonstigen Leuten erzählen und ich konnte wegen 
fehlenden Materials nicht weiter. Geradezu wie zum Hohne, erzählte mir ein Bankangestellter, er sei 
jetzt im Urlaub in Mexiko gewesen und habe sich die ganzen Bauten der Azteken und Mayas angesehen 
und meint dann lakonisch: »Das Zeug hat uns aber nicht gefallen«. »Warum ist nur die Welt so unge- 
recht?«, dachte ich bei mir. »Du mußt wer weiß wie hart unter Stress arbeiten, um deinen Lebensunter- 
halt zu verdienen und hast zehnmal mehr gelernt, als diese Banausen. Aber die können sich Luxusreisen 
leisten, weil sie das Geld auf der Straße finden«. Man hätte fast neidisch werden können. 

Dann machte ich eine überraschende Entdeckung, deren gewaltige Tragweite ich erst viel später ab- 
schätzen konnte. Ich entdeckte, daß auf den Abbildungen nicht nur die Glyphen selbst aus Buchstaben 
bestanden, sondern auch die scheinbar als Illustration beigefügten Tier- und Menschenfiguren. Da waren 
Figuren, scheinbar ohne Kopf. Schaute man dann mit der Lupe hin, erkannte man, daß der fehlende 
Kopf durch einen Buchstaben, z.B. »S« ersetzt wurde. Hände, Füße, Zehen, Haare, Frisuren, Kopf- und 
Körperschmuck, Schwänze von Tieren, Felle von Jaguaren, alles Buchstaben, alles aus deutscher (»latei- 
nischer« würden Sie jetzt noch, noch! sagen) Schrift zusammengesetzt. Kunst als Chiffre, könnte man 


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sagen, wenn man unter Chiffre Schriftzeichen verstehen will. Ich schaute stunden- und nächtelang mit 
der Lupe all die Bücher durch. Abbildungen von Tonplastiken, bemalten Vasen und Keramiken, Wand- 
malereien, alles Buchstaben, deutsches Alphabet als Mayaglyphen und als Kunst, sogar in der Plastik. 
Unglaublich! Fast schon ungeheuerlich, dachte ich. 

Ich begann zum ersten Mal an der Richtigkeit meiner Erkenntnisse zu zweifeln. Ich glaubte, ich phan- 
tasiere, ich träume. Konnten sich all die vielen großen Sprachwissenschaftler, Archäologen, Ethnolo- 
gen, Psychologen und Mythologen, die den ganzen Tag, jahrein, jahraus sich damit hauptberuflich be- 
schäftigten, die diese Fächer studiert hatten, die riesige staatliche Gelder und Gelder von Stiftungen 
erhielten, um sich auf Reisen dies alles in Natura anzusehen und nicht auf schlechten Abbildungen und 
mit schlechten Augen wie ich, konnten sich diese Leute allesamt so gewaltig irren? Da drehten sie mit 
Fernsehteams und gewaltigen Aufwand ganze Serien von Filmen, mit den neusten Techniken der Optik, 
Elektronik und Filmindustrie und dann sahen sie nichts und erzählten Humbug. Nein, ich mußte mich 
wohl verrannt haben in eine phantastische Idee. Aber nein, ich konnte ansehen, was ich wollte, Gly- 
phen, Figuren, Plastiken, Tempel, Statuen und Stelen, alles Buchstaben, »A’s« und »E’s« und »F’s« und 
»O’s« und »C’s«, Handschrift und Druckschrift, wenn man so will. Nächtelang saß ich über den Gly- 
phen und Abbildungen und wenn ich endlich schlafen ging, schließlich mußte ich am nächsten morgen 
um 6 Uhr zur Firma, da wälzte ich mich schlaflos von einer Seite auf die andere. »Das glaubt dir kein 
Mensch!«, dachte ich. »Wenn du das veröffentlichst, machst du dich furchtbar lächerlich«. Würde sich 
überhaupt ein Verleger hergeben, so etwas zu drucken? Fürchteten die nicht, als unseriös zu gelten? 

Die druckten doch lieber den Quatsch von Evolution, Menschenopfern, »anerkannten« Unsinn also. 
Sicher, es gab die reinen Geschäftemacher unter den Verlegern, die gern Sensationen veröffentlichen, 
um Geschäfte zu machen. Aber mir ging es um wissenschaftliche Wahrheit. Die Menschheit sollte die 
Wahrheit nicht nur erfahren, wenn es sie denn war, sondern auch akzeptieren. Für eine bessere, freiere, 
tolerantere, ideologiefreie, vor allem sich selbst nicht mehr zerstörende Welt. Mir sarık bei solchen Über- 
legungen der Mut. Zu gut kannte ich die Dummheit der Welt, die immer und zu allen Zeiten betrogen 
werden wollte. 

Dann plötzlich auch noch dies. »Die Firma wird geschlossen«, hieß es eines morgens. Ich verlor mei- 
nen Arbeitsplatz und just zu diesem Zeitpunkt war die wirtschaftliche Lage auf dem Tiefpunkt. Es stan- 
den über Nacht kaum noch Stellenangebote in der Zeitung. Ich war bereits 45 Jahre alt und kannte 
die »Jugendlichkeitsmanie« gedankenloser Personalchefs und für die Einstellung von Mitarbeitern Ver- 
antwortlicher. Zumal auf dem stressreichen Gebiet der Datenverarbeitung, auf dem ich tätig war. Ich 
wußte vor allem, daß wir keine Leistungsgesellschaft waren, wie es Politiker hinausposaunten. 45 Jahre 
alt zu sein, konnte bedeuten, nichts mehr leisten zu dürfen. Doch Gott half mir und ich fand einen 
neuen Arbeitsplatz. 

So konnte ich nach ein paar Monaten wieder zu meinen Mayaglyphen als Freizeitbeschäftigung zu- 
rückkehren. Eines Tages erhielt ich plötzlich unverlangt ein Probeexemplar der Zeitschrift »Mexicon«, 
die sich mit völkerkundlichen Fragen Mexikos und seiner alten Kulturen befaßt. Ich nehme an, daß 
dies durch die freundlichen und netten Leute vom Iberoamerikanischen Institut veranlaßt wurde. Für 
mich war es ein ausgesprochener Glücksfall, denn in der Zeitschrift las ich, daß es in Frankfurt eine 
Bibliothek für Völkerkunde des Liebiginstituts gibt. Ich machte diese Bibliothek ausfindig und stellte 
hocherfreut fest, daß dort die meisten Bücher vorhanden waren, die ich schon lange suchte. Für mich 
war es der große Durchbruch, denn jetzt kam ich endlich an das Sprachmaterial der Maya- und Nahuatl- 
sprachen heran, daß ich solange ersehnt hatte. 


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In den Literaturverzeichnissen wurde oft das Buch eines deutschen Sprachwissenschaftlers namens 
Eduard Seler erwähnt: »Gesammelte Abhandlungen zur amerikanischen Sprach- und Altertumskunde«. 
Es waren fünf Bände. Ich lieh das Buch aus, erhielt aber nur die Bände zwei bis fünf, weil der erste 
Band schon ausgeliehen war. Ich blätterte in den Bänden und war zunächst etwas enttäuscht. Der größte 
Teil schien aztekische Sprache und Mythologie zu behandeln, deren Schrift ja als entziffert galt und 
mich interessierten ja vor allem die Mayas. Außerdem waren es weit über 1500 Seiten, die ich schon 
aus zeitlichen Gründen nicht alle lesen konnte. Also was weglassen? Möglicherweise war es etwas Wich- 
tiges. Ich beschloß, nur bestimmte Kapitel zu lesen, die von der Überschrift her interessant erschienen 
und ansonsten nur die Worte der Nahuatl- und Mayasprache, die glücklicherweise kursiv gedruckt waren 
und leicht zu erkennen waren, herauszuschschreiben. Aber erstens kommt es spannender und zweitens 
als man denkt und drittens bei der Wahrheitssuche, um einmal ein bekanntes Sprichwort abzuwandeln. 
Ich las einen Artikel, in dem Seler den Namen des Ortes »Anawac« diskutiert, über dessen Bedeutung 
es Streit gab. Seler erwähnt mehrere Übersetzungen, darunter auch die richtige »Am Wasser«. Ich sah 
sofort, daß hier das ahd. ana, »an, bei« und wac, »großes Wasser, Meerwasser« in reinster Form vorlag. 
Danach diskutierte Seler den Namen der aztekischen Völker, der »Nahua« lautet und der die »Frem- 
den« bedeuten sollte. Ich überlegte, welches ahd. Wort dazu paßte. Sofort fiel mir naht, nahe ein, was 
»Nahe« bedeutet. Die Azteken waren also nicht die »Fremden«, sondern die »Nahen«. Dann wurde der 
Name Teotihuacan erwähnt. Dies sollte angeblich »wo die Götter wohnen« heißen. Plötzlich fiel es 
mir jedoch wie Schuppen von den Augen. Teoti war das ahd. teoti, Volk, Menschen und huacan, wacan, 
unacan, war das ahd. huacan, was »Wagen«, aber auch »Bewegung« bedeutete. Mir fiel gleich noch ein, 
daß es in Mexiko noch einen Ort namens Colhuacan gab und ein ahd. Wort folc, das auch Volk bedeu- 
tete. Col war also nur eine Verdrehung von folc. Es gab also gleich zwei Orte mit ahd. Zusammenset- 
zung von Volk und Bewegung oder Volk und Wagen und die wurden durch Synonyme ausgedrückt. 
Etwa zwei Jahre später las ich bei Ordofiez y Aguiar, daß es genau dieser Ort Colhuacan gewesen sein 
soll, wo Wotan mit seinen deutschen Volksstämmen an Land gegangen sein soll. Anschließend berichtet 
Seler, wie die Azteken in der Mythologie die Erschaffung der Welt beschreiben: »Es war finster und 
die Götter waren in Tenochtitlan versammelt«. Ich sprang vom Sessel hoch wie vom Katapult emporge- 
schleudert. Der angeblich so fremde Name Tenochtitlan war das ahd. te nochti lan, »das Nachtland«. 
Natürlich war es dort finster. Ich machte eine Riesenentdeckung, die mir in Zukunft vieles erleichterte 
bei der Erkennung von Nahuatl- und Mayaworten. All die vielen Worte im Nahuatl, die mit »te« begin- 
nen oder bei Zusammensetzungen ein »te« in der Mitte haben, haben nur den ahd. Artikel »te« mit 
dem nachfolgenden Wort zusammengezogen, so wie der Berliner »in das Wasser« zu »ind Wata« macht. 
So ist tepec, der Berg, tatsächlich das ahd. te perc. Es ist nur ein »r« verschwunden und auch die Türken 
sagen zu Hügel, so wurde mir erzählt, tepec. Weiter berichtet Seler über die ersten sechs Paare oder 
Stämme der Azteken. Es waren die Apan teuctli. Ich stutzte. Im Ungarischen heißt apa heute noch Groß- 
vater. Es ist das deutsche »Opa« und teuctli ist natürlich das Wort »deutsch«. Die Azteken sprechen 
also von ihren »deutschen Opas«. Wie aber hießen nun zwei der Stämme? Da waren die Tlallamanqui. 
Wenn man den Artikel »Tl«, der übrigens nach Seler ein stummes »I« enthält, abtrennt, hat man die 
allamanqui, die Allamannen. Der andere Stamm sind die Olmeca Uictolingui (Otto Stoll gibt übrigens 
den Namen mit Victoringa richtiger an als Seler). Das Wort xic ist das ahd. wic, der Krieg, die tolingui 
sind die Toringi, die Thüringer, die Leute des Tor. Olmeca ist ahd. almeca, almehtica, die allmächtigen 
Thüringer oder Toringa also. Man sieht auch, woher das angeblich lateinische Wort Victoria, der Sieg, 
herkommt. Es geht auf die kriegerischen Toringa, Thüringer, zurück, die in ihren Kriegszügen rund 


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um die Welt, wie wir noch sehen werden, meistens siegten. Ich war sprachlos und aufgeregt. Ich ver- 
schlang geradezu die Worte. Also auch die aztekische Sprache, die angeblich überhaupt nicht mit den 
Mayas verwandt war, erwies sich als gutes ahd.. Hatten nicht Leute wie von Humboldt, der doch ein 
so großer Sprachwissenschaftler sein sollte, sich ausführlich mit diesen Sprachen befaßt und Humboldt 
war Deutscher und über hundert Jahre näher am ahd. als ich. Und Seler selbst war doch auch Deut- 
scher, warum fiel dem auch nichts auf? Da war das Wort Hund, izcuintli, trennte man das »iz«, ahd. 
ist, ab, hatte man das allemannische hündli. Da war miztli der Löwe und mizontli, das Kätzchen. Ich 
mußte feixen bei der Vorstellung, das deutsche Mitzlein oder besser, das allemannische Mitzli, für Löwe. 
Das Ballspielfeld hieß tlachtli. Ich überlegte, zu welchem deutschen Wort es passen würde. Doch im 
Buch war eine Abbildung. Dieses Feld hatte acht Ecken. Es war also das allemannische Achtli, das ach- 
teckige Feld. Ein berauschendes Agavegetränk hieß metl. Der berühmte Met der Germanen also, der 
auch necta met! und nequa metl, also Necktarmet, genannt wurde. Die adligen Söhne hießen Nopiltzin. 
Ich schaute ins ahd. Wörterbuch, da gab es nopil, die Noblen und natürlich s#r, der Sohn, im Russi- 
schen heute noch sin. Nopiltzin ist also »der Noblen Sohn«, was es auch bedeuten soll. Dann fiel mir 
auf, daß alle Zusammensetzungen mit dem Wort Chalchiuh, für die Seler und die anderen herkömmli- 
chen Sprachwissenschaftler ständig andere, sich widersprechende und gar nicht zusammenpassende Namen 
gaben, sinnvolle Zusammensetzungen mit dem deutschen Kalk gaben. So war chalchiuh witl kalkweiß 
chalchiuhpetla war Kalkpetra (Petra heute noch griechisch Stein) also Kalkstein, chalchiuhpetlacalli, Kalk- 
steinhaus, Calli, das Haus, ist das deutsche Halle. Da gab es im ahd. ein Wort lizt, was die Kunst, das 
Vermögen, die List bedeutet. Es gab unzähliche Zusammensetzungen von aztekischen Worten mit die- 
sem litzli, die auch alle diesen Sinn ausdrückten, wie im ahd. Ein Erdzeitalter in der Mythologie der 
Azteken hieß ollin tonatiuh. Dieses Zeitalter sollte durch Erdbeben zu Ende gehen. Bei Erdbeben aber 
rollt die Erde, wie man sagt. So fiel mir ein, daß in ollin Erdbeben nur ein r verlorengegangen ist und 
damit rolling, wie heute noch im englischen Wort rolling, rollend, zu sehen ist. Da gab es das Wort 
tecutli, was Herr bedeutete. Ich trennte das te für den Artikel ab und hatte das ahd. cutli oder besser 
cotlih, cuatlih, der Gütliche oder der Göttliche, was im ahd. auf beides zurück geht. Es gab einen Gott, 
den die Azteken Huehueotl nannten, den Ururalten. Hier war der R-Laut nur zum E-Laut geworden 
und es ließ sich leicht das ahd. ururalt erkennen. Wie im heutigen hessischen Dialekt, in dem der Buch- 
stabe »r« nicht hörbar ist. Ein anderer Gott war Huitzilopochtli, den man sinnloser Weise von seiten 
der »Forscher« als »Gott des Südens« bezeichnete, der aber das ahd. huitzi olmochtli, der »weise All- 
mächtige« bedeutet. Gibt es einen besseren Beweis dafür, daß die Religion der alten Deutschen weltweit, 
so auch in Mexiko bei den Azteken, schon den einen weisen allmächtigen Gott verehrte und nicht eine 
grausame, mit Menschenopfern nur so herumspringende Religion gewesen ist, wie sie in den Hirnen 
von falschen Wissenschaftlern entstanden ist? Der Gott Quetzalcoatl aber, den diese Forscher mit »Fe- 
derschlangengott« oder »Fliegende Schlange« oder »Wolkenschlange« bezeichneten (Sie sehen, nichts Ge- 
naues und am Wortklang orientiert man sich auch nicht), bedeutete fast dasselbe, nämlich ahd. quetz, 
huitz, was wir eben sahen, und wir erinnern uns, daß der W-Laut ja im ahd. in fünf verschiedenen Wei- 
sen als uu, hu, gu, cu und qu geschrieben wurde. A/ ist das ahd. al, alles, alle und coatl ist das ahd. cuat, 
cuot oder cot, der Gute, der Gott. Quetzalcoatl bedeutet also der »allwissende Gute, der allwissende Gott«. 
Da gab es ein Land, daß in der Mitte lag, welches deshalb Mitlan genannt wurde. Die Herren Azteken- 
Forscher erklärten es aber zum Totenreich und wunderten sich dann, daß in den mythologischen Ge- 
schichten, wenn von diesem Land die Rede war, so gar nichts vom Tode erzählt wurde. Dagegen hieß 
tot auf aztekisch teotl, also das deutsche tot. Der Jaguar wird mit tequani bezeichnet, das ist das ahd. 


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te quanı, te chuani, was der »Kühne« bedeutet. Aber auch das Wort Jaguar selbst, das angeblich aus einer 
südamerikanischen Sprache kommt, ist das ahd. jagari, der Jäger. Gibt es bessere Bezeichnungen für 
eine Raubkatze als Kühner oder Jäger? Auch der Tiger ist nur das ahd. ti giri, der Gierige. Der Kalender 
ist im Nahuatl Alamatl. Hier steckt das deutsche Almanach drinnen und natürlich die Alamannen, die 
den Almanach wohl erfanden und benutzten. 

Dann erzählt Seler eine Geschichte, die so sehr von guten deutschen Worten strotzt, daß man sich 
nur wundern muß, wie ein Deutscher, der sich auch noch Sprachwissenschaftler nennt, da nichts mer- 
ken kann. Seler erzählt, daß nach einem Krieg zwischen den Azteken und den Huaxteken, einem klei- 
neren Volk, diese als Zeichen ihrer Niederlage Fahnen aus Tuch mit Hoheitszeichen niederlegten. Also 
schon dasselbe, wie es noch im zweiten Weltkrieg der Fall war. Ein Brauch, der sich, wie die Kriege 
leider selbst, durch Jahrtausende erhalten hat. Diese Tuchfahnen nun hießen Tuchpanecoyotl. Der Ort, 
wo die Schlacht statt fand, hieß Tuchtepec, Tuchberg also, weil er, so schreibt Seler, durch die Produk- 
tion von ganzen Bergen von Tüchern bekannt war. Dann hat Seler zwei Abbildungen zu dieser Ge- 
schichte in seinem Buch. Abbildungen der Symbole, die auf den Fahnen gewesen sein sollen und deren 
Vorlagen er in Mexiko bei den Azteken gesehen oder durch Sammlung erworben hat. Was zeigen die 
Abbildungen? Den waschechten deutschen Reichsadler und die andere das sogenannte römische Likto- 
renbündel, das später durch die italienischen Faschisten unter dem Namen Fascere bekannt wurde und 
allen Faschisten bis heute ihren unheilvollen Namen gab. Auf diesem Bild waren also zwei gekreuzte 
Beile zu sehen, die die Azteken mit te polli, ahd. te bil, te pil, das oder die Beile, bezeichnen. Dazu er- 
wähnt er, daß eine synonyme Bezeichnung dazu, t/ acoch, ahd. accus, acches, ackus, die Axt, bei den Azte- 
ken im Gebrauch war. 

Was erzählt Seler und was erzählen andere Mythologen über die Herkunft von Mayas und Azteken? 
Oder, anders formuliert, was wurde ihnen von den Indios darüber erzählt? Ihre Vorfahren, so sagen 
sie, seien aus dem Osten, aus dem Nordosten genauer gesagt, über das Meer gekommen, aus dem »Land 
des Nebels und der Regenwolken«. Schauen wir uns die Landkarte an und gehen von Mexiko nach Nor- 
dosten über das Meer, so landen wir in Europa. Da Spanien und Südfrankreich nicht so oft Nebel und 
Regenwolken haben, gehen wir also weiter nach Nordosten, nach Holland und Deutschland. Wie aber 
lautet der Name, den die Indios für dieses Land bereithalten?: Tullan Suiva, was über te ul lan Suiva 
zu ahd. te alt lan Suiva, das alte Land Schwaben, führt. Außerdem fügen sie, die Indios, hinzu, chicom 
oztok, was ahd. chicoman fonu oztok, aus dem Osten gekommen, ist. Was aber haben die »Gelehrten« 
daraus gemacht? Sie übersetzen chicom oztok mit »die sieben Höhlen«. Warum, bleibt wohl ewig ihr 
Geheimnis, denn sprachliche Anhalte dafür gibt es keine. Dann nennen die Indios dieses Land auch 
noch Tlillan Tlapallan, was wiederum im ahd. te altlar te apa(nd)lan, das alte Land Abendland bedeutet. 
Die herkömmlichen Sprachwissenschaftler und Mythologen aber übersetzen »Land der schwarzen und 
roten Tinte«, ohne zu merken, welchen Widerspruch und logischen Unsinn sie doch behaupten, wenn 
sie einerseits sagen, die Leute seien aus sieben Höhlen hervorgekrochen und dieses Höhlenland sei gleich- 
zeitig das Land der roten und schwarzen Tinte, also der schreibkundigen Leute. Als Anhänger einer 
wie immergearteten Evolutionstheorie müßten sie doch erkennen, daß primitive Leute erst Häuser bauen 
würden oder wenigstens Holzhütten, ehe sie sich den Luxus des Schreibens leisten würden. 

Ich beschloß, mir ein Wörterbuch des Nahuatl zu besorgen und fand auch zwei im Liebiginstitut. 
Ein ganz kleines, aber sehr genaues, da von einem eingeborenen Nahuatl selbst geschrieben. Juan L. 
Cardenas »Comprendo de Grammatico Nahuatl«. Leider, wie gesagt, nur wenige Seiten. Außerdem ein 
sehr umfangreiches, aber dafür auch ziemlich falsches, von Remi Simeon, »Diccionaire de la Langue 


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Nahuatl ou Mexicaine«. Wenn Sie in irgendein Wörterbuch irgend einer Sprache schauen, so wird Ihnen 
auffallen, daß das Verhältnis der Anzahl von Seiten, für die Buchstaben, die als Anfangsbuchstaben der 
Wörter fungieren, in etwa gleich ist. Der eine Buchstabe hat wohl mal zehn Seiten mehr, der andere 
wohl mal zehn Seiten weniger und es gibt in jeder Sprache ein, zwei Buchstaben, wie x oder y, die gar 
nicht oder nur in wenigen Worten als Anfangsbuchstabe auftreten, aber das Verhältnis der übrigen Buch- 
staben ist etwa gleich. Als ich aber in Simeons Nahuatl-Wörterbuch schaute, stellte ich als erstes fest, 
daß von 710 Seiten fast 300 mit Wörtern gefüllt waren, die den Anfangsbuchstaben T enthielten. Ge- 
nauer, die mit Te, Tz, Tl und Tr begannen und der Restteil der Wörter hinter diesen Buchstaben sich 
immer in gleicher Weise und mit der gleichen übersetzten Bedeutung wiederholte. Um Ihnen dies mal 
an einem konstruierten Beispiel deutlich zu machen: Nehmen Sie an, Sie hätten ein Wörterbuch, das 
so aufgebaut wäre: 


Affe = spaßiges Tier 
Ast = Teil eines Baumes 
Axt = Werkzeug zum Holzhacken 


danach kämen weitere Wörter in alphabetischer Reihenfolge. Doch dann geht es wieder los: 


Teaffe = spaßiges Tier 
Teast = Teil eines Baumes 
Teaxt = Werkzeug zum Holzhacken 


danach wieder: 


Tlaffe = spaßiges Tier 
Tlast = Teil eines Baumes 
Tlaxt = Werkzeug zum Holzhacken 


dann wieder: 


Tzaffe = spaßiges Tier 
Tzast = Teil eines Baumes 
Tzaxt = Werkzeug zum Holzhacken 


Mit anderen Worten, ich erkannte sofort, daß meine Annahme, bei den meisten aztekischen Worten 
den Artikel, das heißt, die Anfangsbuchstaben Te, Tl, Tr, Tz abzutrennen und sie den ahd. diu, der, 
daz bzw. tiu, ter, taz gleichzusetzen, richtig und sehr leicht zu erkennen war. Weiterhin sah ich, daß 
sehr vieles in Simeons Wörterbuch falsch war, nicht nur, weil ich bei einigen Wörtern des dünnen Bu- 
ches von Cardenas den Vergleich hatte, der vieles anders, genauer, übersetzte, sondern der auch im Vor- 
wort beschrieb, wie die aztekische Sprache nach der Ermordung der gebildeten Oberschicht zerfiel, und 
der vor allem ausdrücklich erwähnt, daß die Linguisten und Sprachforscher den größten Anteil an der 
Sprachverfälschung hatten. Man höre und staune! Jeder kann das lesen, aber niemand scheint Schlüsse 
daraus ziehen zu wollen. Eine fröhliche Wissenschaft ist das. 

Aber wollen wir uns nun einmal ansehen, wie es zu solchen falschen Wörterbüchern, zu einer solchen 
Verfälschung der Sprachwissenschaft, gekommen ist. Lassen wir quasi einen der Beteiligten selbst spre- 
chen. Im Vorwort des »Bocabulario de Mayathan«, eines der wenigen Mayawörterbücher, die aus frühe- 
ren Jahrhunderten erhalten sind und das beim österreichischem Verlag Akademische Verlagsanstalt 1972 


42 


wiedergedruckt wurde, wird auf Seite 16 einer jener zwölf katholischen Mönche zitiert, die damals als 
erste zu den Mayas geschickt wurden und, da die Mayas nicht Spanisch und die Mönche nicht die Maya- 
sprache beherrschten, den Auftrag hatten, ein Wörterbuch zu erstellen. »Und sie hatten stets Papier 
und Tinte zur Hand und sobald sie ein indianisches Wort hörten, schrieben sie es auf, entsprechend 
dem, was es besagte. Am Abend versammelten sich dann die Mönche und teilten einander ihre Auf- 
zeichnungen mit und bestimmten sie, so gut sie konnten (so gut sie konnten, in Klammern meine Wie- 
derholungen), mit dem Ausdruck, der ihnen am besten zu passen schien (der ihnen am besten zu passen 
schien also). Und es geschah, daß das, was sie heute gehört zu haben meinten, ihnen am folgenden Tage 
nicht mehr zu stimmen schien.« 

Stellen Sie es sich plastisch vor. Ein Mönch zeigt auf den Mund und erwartet das Wort für Mund, 
der Maya oder Azteke sagt Lippe oder sprechen. Der Mönch zeigt auf einen Baum, der Indio aber sagt 
Ast oder Stamm oder Holz. An zwei tatsächlichen Beispielen der Mayasprache will ich dies veranschauli- 
chen. Im ahd. wie im Quiche der Maya heißt Wolke, Wolken wholkaan, wolkan. Einer dieser Mönche 
muß nun auf den Himmel gezeigt haben und das Wort Himmel erwartet haben. Der Indio aber sagte 
wolkaan, so daß sie heute im Quichewörterbuch caan für Himmel finden. Ein Indio zähmte ein Pferd. 
Der Mönch zeigte hin und erwartete das Wort für Pferd. Aber der Indio sagt tzimin, zähmen und so 
steht heute in den Wörterbüchern tzimin = Pferd. Ich könnte noch hunderte solcher Beispiele bringen, 
aber dafür ist nicht der Platz. Nur noch ein drittes, weil besonders lustiges, aber wahres Beispiel. Im 
»Bocabulario de Mayathen« auf Seite 119 wird unter der Vokabel »Bauch der Schwangeren« angegeben: 
yugemal naa. Da das alte »G« bei den Maya grundsätzlich »Y« geschrieben wird, mit einem kleinen Strich 
im unteren Teil des Buchstabens, was an der altdeutschen Schrift und nicht am Mayadialekt liegt, so 
heißt es also »gucke mal naa«. Ich mußte herzlich lachen, weil ich mir so richtig vorstellte, wie auf dem 
Mayadorf ein junges, schwangeres Mädchen daher kam, der Mönch auf den Bauch zeigte, und eine alte 
Dorfklatsche, die ihm als Informant diente, ausrief: »Na guckemal na«. Vor allem schmunzelte ich, weil 
ich, nicht nur an diesem Beispiel, erkannte, daß das Quiche, zumindest in der Mehrzahl seiner Dialekte, 
genau mein mitteldeutscher, sächsisch-thüringischer Heimatdialekt ist, genauso, wie das Aztekische vor- 
wiegend schwyzerdeutsch-allemannische Mundart zu sein scheint. Und das über so viele Jahrtausende 
und erst unsere ach so gelehrten Wissenschaftler haben in den letzten hundertfünfzig Jahren dazu beige- 
tragen, daß diese Sprachen heute vollkommen darniederliegen und vollkommen falsch interpretiert werden 
und die alten Bücher vollkommen falsch übersetzt werden. 

Ich möchte nun mal zahlreiche Beispiele aus dem Nahuatl, dem ahd. und dem modernen Deutschen 
gegenüberstellen, damit jeder erkennt, was für ein gutes ahd. diese Sprache noch ist. Beachten Sie bitte, 
daß der Buchstabe »x« im Aztekischen und im Quiche mit dem Sch-Laut oder dem S-Laut gesprochen 
wird, im Quiche auch noch als Ch-Laut, wie im Wort Bach im Deutschen. 


Nahuatl angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 

uelmachoni appetitanregendes Kraut wola machonti Wohlmachendes 

a wizotla Weise, Alte (di)a uizota die Weise 

tes uin Wein te win der Wein 

ton alamatl Kalender almanach Almanach (der Alaman- 
nische) 

u cuit Gold gold, cold Gold (bayerisch: cuit ge- 
sprochen) 


43 


Nahuatl angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 


-Jitztli 


-tli 
ix tilia 
1x t0zo 


calli 

palatenco 

iz tla cateo toca 
macica 

te Cucuc 

hi otema 

tla ihi otema liztli 
iz oltic 

ixami 

yo uilia 

cniuhti 

-locan 

te tlan man 


tetl almahti 
te tzauıa 
teucyotl 
teuctli 


te wella machti 


te wella machti liztli 


on 
xo comic tia 


xo leua 

neue 

ue ue tlapallan 
uic, huic 

uica 


uica tiuh 
teote machtilli 


-waltiani 


te ma uhtiani 
te uel nemeti 

o nech uel mati 
tl alte cutli 


i uitl 
tl achte mal 


Fähigkeit, List, Kunde 


Eitelkeit, Ichsucht 
Nacht ohne Schlaf 
verbringen 

Haus 

Palast 

Irrlehre 

Magie 

Vogelart 

etwas mit Luft füllen 
Aufblasung 

alt, gebraucht 

der den Frauen nachstellt 
ein bißchen Zeit 
Knecht 

Ort 

wo der Tempeldiener 
wohnt 

Führer, Chef 
Wahrsagung, erschrecken 
Aristokratie 

noble Herren, Republi- 
kaner, Magistrat 
angenehm, zufrieden 
Freude, Zufriedenheit 


hin, zu, auf 

jemand betrunken ma- 
chen, betrunken sein 
sich aus Reue geißeln 
uralt 

Urheimat der Azteken 
Krieg, gegen, contra 
in Compagnie 
marschieren 

jemand begleiten 
religiöse Unterweisung 


(Zusammensetzung mit 
der Bedeutung walten) 
der die anderen erschreckt 
nützlich, vorteilhaft 
nicht wohl gemacht 
Gottheit der Erde 


weiße Kreide 
Mal beim Ballspiel 


list, -lizt 


-Iih, -lihha 
is itila 
doze 


halla 

palinza, palato 
cautolo, catholic 
magi 

cucuck 

ihi atemo 
atemo list 

iz alti 

ni scami 

uila 

cniuht 

lican 

lant mann 


te almahti 
zaubar 
teut, got 


te wola machonti 
te wola machonti lizt 


ufon 


so comic tuan 


so hriuwa 
urur 

urur apantlant 
uic 

ueca 


ueca zeigon 
teot machtilih 


-waltianti 


mahhi furihtan, furbten 
te uola nementi 

o ne uola machti 

te altcot 


(d)i(a) uiz 


mal 


44 


List, Kunde, Kenntnis, 
Fähigkeit 

-lich, -lig 

ist eitel 

dösen 


Halle 

Palast 

katholisch 

Magie 

Kuckuck 

ich atme 

Kunst des Atmens 
ist alt 

(sich) nicht schämen 
Weile 

Knecht 

liegen 

Landmann 


der Allmächtige 
Zauber 
teut, Deutscher, Gott 


wohlmachend 
wohlmachende Kunst, 
List 

auf (ihn) (es) 


so komisch tun 


so reuen 
urur(alt) 
Ururabendland 
Krieg, Wikinger 
Weg 


Weg zeigen 

mächtiges Volk, mächti- 
ger Gott 

waltend 


fürchten machen 
wohlnehmend 

oh, nicht wohl gemacht 
der Altgott (alt = hoch 
im ahd.) 

die Weiße 

Mal, Zielpunkt (im acht- 
eckigen Spielf. der Azt.) 


Nahuatl angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 


uel 

oloni 

maya ualoa 
michin 

mil couia 
qui couna 

o mehi watl 
ton antzin 
tlanque 


t lanque ce mil huique 


t lanque ce mila 
tla popolo ani 


ta popol olli 


tla eloani 
tla machi liztli 


ueca 
uei, ueya 

ueli 

eo 

amox pouh qui 
pohua 

ino cahua 

oc 

noh 

ic notl 


cueitl 

te pati 

te namo ya liztli 
te neua liztli 

te neuel machiti 
te culli 

mixca hui 
Mictlan 


quena mi 
quenamican 
naman 

heca 

inteme 

te owa 
eualti 


te yo liuht la machtiani 


te yo liuht la mackti liztli 


wohl, gut 

rollen 

jemand verehren 
Fisch 

Land kaufen 
kaufen 

Sintflut 

unsere Mutter 
lang 

lange rennen 
Langläufer 
zerstört, entvölkert 


zerstreut, verloren 


der eine Sache verdirbt 


geschickt, fähig 


fern sein 
heilig 
möglich 
man, alle 
Leser 
lesen 
fasten 
auch 
noch 
Armer 


Rock 

Medizin 

Diebstahl 

Neuigkeit 

Heiler 

Kohle 

Mischung, Legierung 
Totenland (angeblich) 


kennen, mich kennen 
den niemand kennt 
Namen 

Hacke 

in dem 

Priester 

der die Hölle vermeiden 
läßt 

Meister, Prediger 


Unterrichtung 


nola 

rollen 

maga wara 
‚fischin 

mila coufon 
quicoufan, cakaufan 
almehti wazzir 
lin ana zin, sin 
lang 

langa mila ueca 
langa mila 
popolo ano 


te popol alti 


tia irronti 
tia machoti lizt 


weca sin 

wihe 

uola 

eo 

puoh, buoh 

pouhan, buohan 

ih ne chiuwa 

ouh _ 

noh 

ic not (der Buchatbe »c« 
wurde im ahd. auch »s«, 
»z« und »k« gesprochen) 
kleit 

pasta 

te nema lizt 

te niuwa lizt 

niuwa machoti 

kolo, colo 

miscan, miskan 

mitta lant oder mict lant 


chenna, quenna mih 
quen nami 

namo 

hacchon 

in temo 

te ewarto, te ewa 


e ualti 
te goliuhta machonti 


te goliuht machonti lizt 


45 


wohl, gut 

rollen 

wahr (wirklich) mögen 
Fischlein 

die Meile Land kaufen 
gekauft 

allmächtiges Wasser 
deine Ahnin sein 

lang 

meilenlanger Weg 
lange Meile 

ohne Volk (ano = ahd. 
ohne) 

das alte Volk (nämlich 
die Diuten) 

der Irrende 

die List, Kunst, zu 
machen 

weg sein 

weih, heilig 

(kann) wohl (sein) 
jeder 

Buch 

buchen 

ich kaue nicht 

auch 

noch 

ist Not 


Kleid 

Paste 

die List zu nehmen 

die neue Kunde, Kenntnis 
neu Machender 

Kohle 

Mischung 

Mittelland oder Mistland 
(Nebelland) 

kennen mich 

keinen Namen 

Namen 

hacken, Hacke 

in dem 

Priester, Gesetz, Religion 
Priester, der das E (Ge- 
setz, Religion) waltet 

der erleuchtend 
Machende 

die Erl. machende Kunst 


Nahuatl angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 


ma uhtia 
te ix ma uhti liztli 


pouh qui 
pouhtla 
ochan 

te zonte petl 
te zont allı 
te calco 


tla macho 
tl ana, tl an 
tl antli 
qualitia 

te mahtique 
nopilli 

i, hi, y 

in ahti nemi 
iolmiqui 

i uin tia 

-Ii 

li 

.etli 

-tic 

te pantli 

te pulli 

tla namoxtli 
t lazi ui 

nei atl 

zem, sem 


cem po alli 
cem po alli omma tlacıli 


ipan, pan 

xac 

ixtli 

ixtl acoli uhqui 
itz caltic 
achiton ca uitl 


el elquixtia 
el eleuia 
el po pozawa 


michmani 


Furcht haben 
Autorität 


rechnen, buchen 
zählen 

suchen 

Sandstein 

Sand mit Kalk mischen 
Ort wo Kalk (Alabaster) 
gefunden wurde 

Arbeit 

an, bei 

Zahn 

gefallen, schön 

Lehrer, Meister 
Adliger, Nobler 

ihr, sein 

verborgen sein 
ohnmächtig werden 
sich betrinken 


Wand 

männliches Glied 
Gebrauchtes 

faul, lässig 

großes Wasser 
(Vorsilbe, Bedeutung 
zusammen) 
zusammenzählen 
Zahl 13 


über 

Korb 

Gesicht, Auge 

Göttin der Trunkenheit 
kalt 


einen Moment bitte 


Erquickung 

erfreuen 

erboßen 

Fischer, Fischermann 


mahhon furhtan 
mahhon furhtan lizt 


puohhan, buohan 
pouhhan, buchen 
suochan, suohhan 
sant, zand 

te sant chalchi 
chalco 


mahhonto 

ana 

te zand, zan 
qualitat 

te mahtico 
nopil, nobil 
ir, hir, yr 

in ahto neman 
amahtic 

in uin tuan 
-Iih 

Jıh 

-etlih 

-tic 

te want 

bulla 

tia ginamoti 
lazzan 

uihari oder uihe wazzir 
saman, zeman 


zaman fonu alli 

zaman fonu alli summa 
machti 

upan, ufan 

sackil 

casihti, gisiht 

is alcoholic 

iz calta 

ahton eina uila 


irquicken 
er-, irfreuida 
er-, arpozan 


fiss fisch, man 


fürchten machen 
Kunst das Fürchten zu 
machen 

buchen, rechnen 
buchen, rechnen 
suchen 

Sand 

Kalksand 

Kalk 


das Gemachte 
an, bei 

Zahn 

Qualität 

der Mächtige 
Nobler 

ihr 

in Acht nehmen 
ohnmächtig 

in Wein tun 
-lich, -lig 

-llich, -llig 
-etlich, -etlig 

-tig 

die Wand 

Bulle, bullen 
das Genommene 
lassen, lasziv 
Weiher oder Weihwasser 
zusammen 


zusammen von allem 
zusammen von allem 
macht die Summe 
auf, über 

Sack 

Gesicht 

ist alkoholisiert 

ist kalt 

eine Weile Acht 
(geben) 

erquicken 

erfreuen 

erboßen 
Fischer(mann) 


(dazu hunderte von Wörtern, die auf mani und ani enden und die Bedeutung von Mann haben.) 


michmaliztli 


mistemi 


Fische fangen 


neblig 


fisc, lizt 


altsächsisch: mist 


46 


die Kunst (List), Fische 
zu fangen 
englisch: mist = Nebel 


Nahuatl angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 


Nece cetili liztli Union, Uniformität nicht cetili lizt die Kunst (List), nicht 
geteilt zu werden 
tezcatl Spiegel te zcato Schatten 


ane (als Vorsilbe, immer im Sinne von »ohne«, ahd. ano = ohne) 

ic, ix, iz = ist, alle drei Formen des ahd. Wortes ist, die auch je nach althochdeutschem Dialekt ic, ix, und zz geschrie- 
ben werden. 

nic, nicte, nite = nicht. Ebenso alle Formen von ahd. richt, dazu Icnix = ist nicht, icnoc = ist noch, icnic = ist nicht 
ipan = auf (ahd. upan), in = in, die Artikelformen tez = des, tia = die, ti = die 


cuitia Wissen witz, wizzan Witz, Wissen 
(gotisch: witan) 
ate zcauia ins Wasser schauen wazzir zcauia ins Wasser schauen 


-machtia = Dutzende von Wörtern, die alle den Sinn von »Macht« ausdrücken 


callampa ums Haus herum halla umpa um die Halle herum 
caualtia wehren, jemand hindern caualtia Gewalt 
ixcaualtia jemand schwächen iz caualtia ist Gewalt 
mac caualtia gewaltsam etwas teilen mac canaltia Gewalt machen 
nema caualtia lizti Scheidung neman, caualt, lizt nehmen die List 

der Gewalt 
caman ali toa Aufforderung, sich zu coman ali herzua kommt alle herzu 

beeilen 


Quetzalcoatl habe ich bereits mit »allwissender Gott« übersetzt. Das dies richtig ist, beweist die Nennung des Na- 
mens als quetzal cohualt bei Ordonez y Aguiar, was »wissender Allgewaltiger« bedeutet und im »Popul Vuh« der 
Maya-Quiche wird an einer Stelle von Quetzalcut gesprochen, also das aztekische coat! richtig als das Mayawort 
cut = Gott, ahd. cot = Gott, angegeben. 


quauh imolhuia ein Ding, das weit über  bimal huia, himal uia heiliger Himmel 
dem Hausdach ist (weih = heilig) 


(Wieder erkennt man nicht, daß durch die falsche Trennung und Zusammensetzung der Wörter und Wortteile hier 
das »h« von »himal« vom Restteil des Wortes getrennt wird und »hui«, daß nachgestellte Adjektiv, statt dessen an 
»himal« mit angehängt wird.) 


quen anquitoa was sagst du quenan quitotu wen sprichst du an 
(quiti, cheten, queten, 
wird im heut. Deutsch 
nicht mehr gebraucht) 


te colli die Kohle kol, collo Kohle 

nalli Wall, Hügel wall, wal Wall 

tla auil cauani unachtsam taz ubil canani das Übel wähnen 
tlaicnotlacatilili verarmen ta ic nota catili da ist Not geteilt 


(gibt es eine bessere Beschreibung für »verarmen« als »da ist Not geteilt« - ein reiner althochdeutscher Satz also, 
mit zwei für das Aztekische typischen Einschüben des Buchstaben »I«) 


Heica hochangesehen, weise uisa, uica weise 

campa Feld, Camp campo, campa Feld 
uitlaztic weite und lange Sache uitlaztic weitlastig 
teixquani tapferer Mensch ter ix quani der ist kühn 


(siehe auch teguani = der Jaguar) 
umpa alla, ompa alla (es wird im Wörterbuch keine Übersetzung angegeben, es ist aber das althochdeutsche umpe alla) 


47 


Nahuatl angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 


ocyeachto hoch geachtet hoc geahto hoch geachtet 

ollamani Ballspieler, Ballmann (neben olliman, ollimani = Allemann) 

vel viel vil, filu viel 

pinauani schamhaft pina uani peinlich sein, Pein 
wähnen 

centla Mitte, Zentrum zenter Zentrum 

auh auch auh, oc (Dialekt) auch 

oc vel auch viel oc vil auch viel 

popoloanite vernichten, entvölkern popolo farnihtan Volk vernichten 


(Popul, Popol ist keineswegs ein lateinisches Wort, sondern schon in den ältesten ahd. Texten überliefert, neben folc, volc) 


‚popoloca Barbarenvolk popul lugi Pöbel (lugi = lügen) 
penalli überfallen, befallen peualli, pefalli befallen 

mayan Hunger mago (Magen) Magenknurren 
mayan alo alle haben Hunger mago, alo (alle) Magen, alle 

ehe Wind wehen, waen Wehen des Windes 
te apoa das Öffnen te offanon, te opanon das Öffnen 

te nanac das Nahe te nah das Nahe 


(siehe auch nahua, nahuatl = die Nahen, die Nachbarn, keineswegs die »Fremden«, wie die herkömmlichen Sprach- 
wissenschaftler behaupten) 


ye itech no nacı sich nähern ge ich tich nahi geh ich dir nahe 
(tech = dich) 

otlana liuhta das Wetter lichtet sich utlaza liuhta das Licht auslassen 

te uicalinemini Begleiter te uec nemini den Weg (gemeinsam) 
nehmen 

nite tototza nite jemand stechen nit, tu taz nit Nicht, tu das nicht 


(es handelt sich hier, wie bei der ganzen aztekischen Sprache, um allemannischen Dialekt, wo man heute noch »nit« 
statt »nicht« spricht. Das Beispiel zeigt deutlich, wie die falschen Eintragungen der ersten Wörterbuchersteller die- 
ser Sprachen entstanden. Jemand wollte von den Indios wissen, was das Wort »stechen« heißt und machte die Bewe- 
gung, als wollte er ihn stechen. Der Indio schrie entsetzt: »Nicht, tu das nicht« im allemannischem Dialekt. Der 
Wörterbuchverfasser schrieb diesen Ausruf dann als Ausdruck für »jemand stechen« nieder.) 


ta pantli die Wand want Wand 

tla lauhtli loni Gott verehren te erlauhti loni den Erlauchten lohnen 

te uellamachti das Wohlgemachte te uelamackti das Wohlgemachte 

y cucicatl gekochtes Wasser kochon, wazzir cochen kochen, Wasser, gekoch- 
tes Wasser 

ic nopil mati Bescheidenheit, danken ic nopil machti das ist nobel gemacht 


quauhtli = Adler, schwarzer Adler 

yz tac quauhtli = weißer Adler 

(wieder ein schönes Beispiel, für das Unverständnis der Wörterbuchersteller. Ein schwarzer Adler und ein weißer 
Adler wurden mit dem Wort quauhtli bezeichnet. Beim weißen Adler sagte der Indio aber noch: yz tac also »das 
ist«. So erscheint im Wörterbuch dann: 

schwarzer Adler = quauhtli 

weißer Adler = yz tac quauhtli 

mit anderen Worten, einmal »Adler« und einmal »Ist der Adler«.) 


qua lanca nemi lange Zeit aufbrausen lanca nemi lange brauchen, lange 
nehmen 


48 


Nahuatl angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 


nite ne machtia ermahnen nit ne mach tiza Nicht, macht das nicht 
qualtin heilig qualtin, ualtin der (All}waltende 
teca yewani wahnsinnig tica uanawitzi dieser Wahnsinnige, 


dieser Wahnwitzige 


Später las ich bei Ordoniez y Aguiar, daß der älteste Name für Mexiko Sacatlan, Sachsenland, lautete. 
Man findet heute noch hunderte von Ortsnamen in Mexiko, die Zusammensetzungen mit Saca, Sach- 
sen, sind, zum Beispiel Sacatepec, Sachsenberg. Als man die Navajos, die nördlichen Nachbarn der Azte- 
ken, deren Name aber auch auf Naha, nahi, zurückgeht und keineswegs auf ein spanisches Wort für 
Messer, fragte, wer denn die großen Bauten auf ihrem Gebiet errichtet hätte, antworteten sie, es seien 
die ani Sazi gewesen, die »sächsischen Ahnen«. Die Linguisten haben, »die, die vorher da waren« über- 
setzt. Nun, ich bestreite ja nicht, daß jemandes Ahnen vorher da waren, als er selber, aber ich übersetze 
lieber etwas genauer. Der Name der Sachsen kommt von langen Messern und Streitäxten, ahd., sahs 
oder waffansahs genannt. Diese Waffe hat sich als Tomahawk bei den Indianer erhalten. In den Namen 
der nordamerikanischen Staaten Texas (x ist gleich s bei den Mayas, Azteken und schon den alten Deut- 
schen), Kansas, Arkansas, Massachusets ist noch der Name Sas bzw. Sachu zu erkennen. Texas heißt 
also ahd. te sas, die Sachsen. Genauso wie in Alabama Alamanna steckt und die Komandschen das ahd. 
goman, guman, die Helden, die Herren, die Männer, in ihrem Namen führen. Kanada ist ahd. kanada, 
die Gnade, also das Land der Gnade, Dakota ist ahd. dia kota, die Götter, die Guten, die Goten. Ein 
Nachbarvolk der Azteken sollen die Sicalangua gewesen sein, das waren genau die langen Messer der 
Sachsen, ahd. saca langua, aber auch schon ahd.., sica langua, die langen Sicheln. Sie sehen also, die Ge- 
schichte wiederholt sich durchaus nach Jahrtausenden und es wird endlich Zeit, daß wir mehr daraus 
lernen und wenigstens die schlimmsten Fehler vermeiden. Es waren die Angelsachsen, die nach Colum- 
bus’ Wiederentdeckung Amerika besiedelten. Es waren Wotans Angeln, Sachsen, Schwaben und Alla- 
manen, die tausende von Jahren vorher Amerika besiedelten und kultivierten. Die ani sazi, die sächsi- 
schen Ahnen, und keineswegs über eine imaginäre Landbrücke von Sibirien eingewanderte Jäger- und 
Nomadenstämme primitivster Art, wie eine falsche Wissenschaft uns lehrt. 

Ich lieh mir ein Buch eines gewissen Brinton aus, der sehr viel publiziert hat, und als ein guter Maya- 
kenner galt. Den Titel des Buches weiß ich nicht mehr. Das Buch verdiente auch nicht die Erwähnung, 
wenn es nicht zwei Bemerkungen enthielt, die bei mir geradezu eine ganze Kette von Assoziationen 
auslößte. Bei Brinton las ich zum ersten Mal im Zusammenhang mit den Maya den Namen Wotan. 
Er schreibt, daß ein Kulturbringer Wotan Schrift und Kalender zu den Mayas und den Mixe-Soque brachte 
und daß der dritte Tag in diesem Kalender, ihm, Wotan gewidmet war. Ich überlegte, auch im Engli- 
schen ist der dritte Tag, der Mittwoch, der Wednesday, der Wotanstag und Mixe-Soque klang wie die 
»gemischten Sachsen« oder die »mächtigen« Sachsen. Da die Sachsen ja schon nach Britannien mit den 
Angeln und Diuten vermischt, gezogen waren, bot sich diese Überlegung durchaus an. Dieser Wotan 
soll dann laut Brinton über die Pazifikküste nach Peru weitergereist sein und dort die Kulturen gegrün- 
det haben. Plötzlich fiel es mir wiedermal wie Schuppen von den Augen. Hieß nicht in Cuzgo in Peru 
eine Festung Sacsagueman, was ahd. sacsa queman, die »gekommenen Sachsen« bedeutete. Mir fielen die 
kami, die Götter der Japaner ein und die Saca chichimeka, ein Aztekenstamm, was ebenfalls ahd. chichi- 
meka, also auch die »gekommenen Sachsen« bedeutete und nur eine andere Zeit- und Dialektform des 
ahd. war. Außerdem fiel mir Tut ank amun ein, den man zum Pharao gemacht hatte, nur weil man 


49 


für einen Grabfund einen Namen brauchte, aber keinerlei sprachliche Begründung dafür auch je nur 
versucht hat. Mußte dieses Tut ank amun nicht mit einem I-Laut ergänzt werden? Dann hätte man wie- 
der das ahd. tiut ankamun, das angekommene tiut, das angekommene Volk? Wir werden es noch sehen. 
Machen Sie sich schon mal auf einiges gefaßt. Ich eilte in Gedanken nach Peru zurück. Hieß nicht das 
höchste Heiligtum bei dieser Festung Sacsagueman das Intihuatana? Das würde bedeuten ahd. tiut hua- 
tana, Volk Wotans. Inti war als gar nicht der Sonnengott, wie man erzählte. Ich mußte jetzt unbedingt 
wissen, was der Name Cuzgo bedeutete, der Name der Stadt, wo alle diese anderen Namen vorkamen. 
Cuzgo sollte »Nabel der Welt« heißen, aber den Scharlatanen von Linguisten traute ich schon lange nicht 
mehr. Bevor ich das ahd. Wörterbuch aufschlug, dachte ich nach, was ich über Cuzgo noch wußte. Es 
war der heilige Ort der Inkas. Dort gab es keusche Jungfrauen, die das heilige Feuer behüteten, genau 
wie im alten Rom die Vestalinnen. Ich schaute ins ahd. Wörterbuch und konnte nur noch: »Aber das 
gibt es doch gar nicht, das gibt es wirklich nicht!« schreien. Ich hatte erwartet, mit Glück vielleicht 
irgend ein ähnlich klingendes Wort zu finden, aber da stand cuzgo = keusch. Also genau der Hinweis 
auf die keuschen Jungfrauen, die dort das heilige Feuer hüteten. Wer, bitte schön, und mit welcher sprach- 
wissenschaftlichen Begründung, übersetzt da Cuzgo mit »Nabel der Welt«? Dann fielen mir die Ruinen 
von Tiahuanaco ein, nicht allzuweit von Cuzgo entfernt. ia war klar, ahd. tiat, Volk, Deutsche, hua- 
naco war ahd. wonunga, die Wohnung und sollte der Name nicht angeblich bedeuten »wo die Götter 
wohnen«? Langsam wurde mir klar, daß das weltweit als Götter bezeichnete Wort tiot, im Lateinischen 
deus, im griechischem teos und wer weiß wo noch, immer mit Volk, Diot, Deutsch übersetzt werden 
muß. Wenn also der katholische Papst den Deus anruft und anbetet, dann betet er nur das Volk, den 
Deutschen, an, er weiß es nur nicht. Was für unsinnige Dinge die angeblich großen monotonen Religio- 
nen noch behaupten und begehen, werden wir noch sehen. Ich schreibe das keineswegs mit Häme und 
Schadenfreude, und ich möchte keineswegs zu neuen Streitigkeiten zwischen Religionen untereinander, 
zwischen Gläubigen und Nichtgläubigen, beitragen, wir haben genug Haß und Kriege auch heute noch 
deswegen, im Libanon wie in Irland. Aber gerade deshalb ist es wichtig, die Wahrheit ungeschminkt 
zu sagen, damit den religiösen und ideologischen Fanatikern, was für mich beides dasselbe ist, klar wird, 
wofür sie all das Elend heraufbeschwören. 

Alle großen Kulturbringer weltweit tragen den Namen Wotans, so wurde mir plötzlich klar. Wotan 
bei den Germanen und den Mayas. Buddha ließ sich auch auf Wotan zurückführen und Buddha hieß 
bei den Japanern und anderen Ostasiaten Sakya Muni, der »sächsische Mönch«, und stammte aus dem 
Volk der Sakya, der Sachsen. Also genau wie bei den Angeln und Sachsen Britanniens und bei den Mixe- 
Soque und in Peru. Ein Kloster in Tibet heißt heute noch Sakya und in der zweiten Silbe des Wortes 
Tibet erkennt man noch bet, wet, also den Namen Wotans. Der angebliche Vorname Buddhas, Gautama 
oder Cotama, kommt von ahd. guter Mann oder Gottesmann. Das war eine wichtige Erkenntnis. Denn 
der Kulturbringer der Osterinsel war Hotu Matua. Hier war aus dem ahd. Huotu nur ein u verloren 
gegangen, so daß sich hinter Hotu Matua Huotu Man guata verbirgt. Bei den Inkas gab es Manco Capac, 
was sich auf Wotan (Capac C zu T und n, P zu w) Man cot zurückführt. Und wir hatten ja dort auch 
das Intihuatana und das Sacsaqueman. Der Gott aber der dortigen Völker hieß Viracocha, was ahd. vera 
cota, der wahre Gott, bedeutet und nicht, der »Schaumgeborene« oder was sonst vermeintliche Sprach- 
wissenschaftler erfinden. Der große Manitou bei den Indianern Nordamerikas enthält wieder das Man 
cuot, nur der Wotanzusatz ist hier verloren gegangen, aber wie wir bereits sahen, die ani sazi, das Volk 
Wotans, war auch vorhanden. Auch Moses und Mohamed enthalten den Namen Wotans. Moha und 
Wed, der mächtige Wed, der mächtige Wotan. Allerdings hat der Mohamed der Araber von 622 nur 


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diesen Namen wiederausgegraben. Es soll nämlich insgesamt neun Träger dieses Namens gegeben haben, 
die sich von Vater auf Sohn vererbten. So las ich es jedenfalls später bei Ordonez y Aguiar, der wie- 
derum auf einen Boturini und auf Ximenez sich beruft. Mir fiel auf, daß der Name des Landes zwischen 
Euphrat und Tigris Mesopotamien, also Mittelwotanien war und Asien, der Kontinent, wo so viele Län- 
der und Ortsnamen sich auf Wotan zurückführen lassen, wenn Sie nur Lust haben, nachzusuchen, war 
wahrscheinlich ursprünglich Watien. Angkor Wat, jene Ruinenstadt in Kambodscha, mit Tausenden 
von Buddhafiguren oder besser Wotansfiguren, müssen wir wohl sagen, heißt also der Angel Wotan. 
Diese Verbindung des Stammes der Sachsen und Angeln mit dem Gottesmann Wotan werden wir noch 
näher untersuchen, wenn wir die religiösen Begriffe der Engel in der heiligen Schrift der Christen unter- 
suchen werden. Der Urwald von Peten in Mexiko war ebenso aus Weten, Wotan entstanden. Honduras 
war Huodun lan (r zu l und s zu n), Guatemala war der guate almalhtico), oder der cot almafhtico). 
Die alte Bezeichnung hieß sowieso Goatemala, wie sie noch in älteren Büchern leicht feststellen kön- 
nen. Der gute Mann aber, und der cote almahtico, war Wotan. Die Eskimos nennen sich selbst die Inou- 
its, das ist umgedreht xotinis und ihre Sprache heißt bei ihnen Inuktitut, das ist (inku(a) tiut, die deut- 
sche Sprache, nämlich. In Afrika gibt es die Massai (Wattai), die behaupten, ihr Stammvater sei Olmaasinta, 
allmächtiger Sohn und Olmaarey, allmächtiger Herrscher, gewesen. Es gibt dort auch die Watussi, wie- 
der steckt Wotan drinnen. Es gibt Botswanna und Angola, wo Wotans Angeln waren. In den slawischen 
Ländern gibt es überall die Wojewodschaften. In Jugoslawien gibt es Bosnien (Wotien) und Herzego- 
wina, ahd. herzogo Vina, Herzog Wotan also, und dort liegt auch die Landschaft Voivodina, Voi ist ahd. 
wihe, heilig, also die Landschaft des heiligen Votan. Wie heißt das große Epos im alten Indien? Bagha- 
vatgita, das ist ahd. bhaga, paga, der Streit, der Kampf und vat ist Wotan und gita ist gut oder Gott. 
Es heißt also der »Kampf des guten (oder des Gottes) Wotan«. Und wovon erzählt das Epos? Vom Kampf 
der Deuas und der Deityas, die in der Luft herumfliegen und mit mörderischen Waffen die Welt zerstö- 
ren. Deuas und Deityas — der Kampf der deutschen Stämme untereinander. Wie leider heute auch noch, 
denn wenn sich Tamilen (T alminen, Allemannen) und Singhalesen (Angeln) dort in die Haare kriegen, 
‚so sieht man, daß sich die Geschichte leider immer wiederholt, weil man nicht bereit ist, daraus zu ler- 
nen. Weltweit also Wotan und ich hätte noch Dutzende Beispiele. 

Später las ich bei Ordofiez y Aguiar, daß der sechste bis neunte Wotan von Mesopotamien oder von 
Phönizien, wie Ordonez schreibt, ich aber glaube mehr an Mesopotamien, was ja die großen Kulturen 
der Sumerer (in dem Namen steckt übrigens Sueberer, Schwaben) und Babylonier und den Namen Wo- 
tans vorweisen kann, aufbrachen und zunächst nach Cuba kamen. Hier gründete er mit seinen Angeln 
und Sachsen die Stadt Havanna, was Haus Votans heißen soll, wogegen sprachwissenschaftlich nichts 
spricht. Später zogen sie dann weiter nach Mexiko und gründeten unter anderen die Stadt Palenque, 
was das gute ahd. pu, pa = Bau, lengue = lang, langer Bau bedeutet. Da wir gerade dabei sind, schauen 
wir uns mal den Namen der Malayischen Hauptstadt Kuala Lumpur an. Dieser scheinbar so fremde 
Name ist ahd. kuala, der Wall, um = um, pur = purg. Er bedeutet also in gutem ahd. Kuala um purg, 
der Wall um die Burg. Ich bin überzeugt, daß, wer dort sucht, eine alte Burg mit einen Wall finden 
wird. Malaysia selbst ist Alamannia und Thailand, das Land der Freien bedeutet, ist eben das deutsche 
te (fr)ai land. Ein ahd. Wort, das auch Land bedeutet, war laos und was finden wir in der Nachbarschaft 
Thailands, den Ländernamen Laos. 

Als ich den Namen Cuzgo im ahd. Wörterbuch gefunden hatte, fiel mir das Wort chiccen auf. Es be- 
deutet erquicken, aufleben, aufrichten. Sofort fiel mir der Name der Mayastadt Chicchen Itza ein. Ich 
sah noch mal nach und fand auch die Schreibweise Chicchen. Der Name soll angeblich »der Brunnen 


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der Itza« sein. Natürlich wieder horrender Unsinn. Es hat weder einen Stamm der Itza gegeben, noch 
gibt es ein Mayawort, das Brunnen mit chicchen bezeichnet. Der Name heißt also »hier (oder jetzt) auf- 
gerichtet« und wenn man weiß, welche riesigen Bauten und Pyramiden dort aufgerichtet wurden, hat 
man wohl auch keine Zweifel daran. Ob die Stadt allerdings überhaupt diesen Namen hatte, oder ob 
nicht bloß wieder ein Mißverständnis der Gelehrten vorliegt, ist eine ganz andere Frage. In dieser Stadt 
Chicchen Itza gibt es sogenannte Chac-Mool-Figuren. Das sind Figuren mit Echsen- oder Schlangenkör- 
pern. Es gibt ein ahd. Wort mol, mool, das Eidechse, Echse, bedeutet und im modernen Deutsch Molch 
heißt. Die Maya sprachen also von Molchen, von Echsen, wenn sie auf die Steinfiguren zu sprechen 
kamen, die Herren Mayaforscher aber machten Chac-Mool-Götter daraus. 

Eine zweite Bemerkung Brintons ließ mich stutzig werden. Er sprach von zwei Festen der mexikani- 
schen Stämme, die Miccail-huizintli und Uei-Miccail huitl hießen, wobei Miccail-huizintli gleichzeitig auch 
noch ein Name sein sollte. Es erinnerte mich nicht nur an den Erzengel Michael, hier lag auch das gute 
deutsche weih, ahd. wiho, heilig vor. Mihal, mihhil, mihhel, mihkil heißt im ahd. groß, stark, gewaltig. 
Außerdem gibt es mihhil = viel, sehr. Der Erzengel Michael ist demnach gar kein Name, sondern be- 
deutet, der große Angel, der Große, der Starke, der Gewaltige vom Stamm der Angeln, wohlgemerkt, 
vom deutschen Stamm der Angeln. Auf die falschen Übersetzungen der heiligen Schrift und die sprach- 
wissenschaftlichen Beweise dafür kommen wir aber noch. 

Genau wie Cuzgo fälschlicherweise »Nabel der Welt« heißen sollte, so sollte auch der Name der Oster- 
insel »Nabel der Welt« heißen. Dieser Name lautet Te Pito o te henua. Es war für mich leicht zu erken- 
nen, daß Te Pito o das ahd. te mito (f)o(nu), also, »die Mitte von« war, auch wa war leicht als das ahd. 
wac, Meer, Meerwasser zu erkennen. Doch was bedeutete tehen? Ich tippte auf ein langgezogenes ten 
= den, so daß es »die Mitte von dem Wasser« geheißen hätte. Ich schaute ins ahd. Wörterbuch und 
fand das Wort thenen, was ausgedehnt bedeutet. Also heißt der Name der Osterinsel tatsächlich »die 
Mitte des ausgedehnten Wassers« und ist bis auf das P für das M ein fast reines ahd. Da gab es aber 
auch noch die Tua-Moto-Inseln, was tiut Woton, Wotans Volk-Inseln, bedeutete und eine aus dem Was- 
ser entstandene Vulkaninsel, die Vanuatu, vom Wasser, heißt. 

Ich mußte soviele Gedanken erst einmal ordnen. Da waren die Mayas und Azteken also Sachsen, Alle- 
mannen, Schwaben und Thüringer. Es war unglaublich! Doch schon raste der nächste Strom von Asso- 
ziationen durch mein Gehirn. Die alten Griechen waren in der dorischen Wanderung nach Griechen- 
land gekommen. Sie waren Dorier, also auch Toringa, Thüringer. Woher waren sie gekommen? Aus 
Anatolien, ahd. ana = bei und tolien = torien. Anatolien bedeutete also »bei Torien«. Welches Land 
oder welche Stadt war nun Torien? Ganz klar, es war Troja, das in oder bei Anatolien lag und also 
richtigerweise Torija, Reich des Tor oder der Thüringer, heißen muß. Da gab es auch noch Turkmenen, 
Mannen des Tor und Türken. Die Türken also auch Thüringer wie die Griechen. Man nennt sie ja auch 
Osmanen, was das deutsche Ostmannen ist. Und weiter rasten die Gedanken. Wie hieß in der griechi- 
schen Mythologie der Urahne? Er hieß Uranos, daß ahd. urano. Seine Söhne hießen Titanen, also Tia- 
ten, Tinten, Deutsche. Dann fiel mir ein, daß auch bei den Mayas der Urahn Huracan hieß, also ebenfalls 
das ahd. #rano, nur das die Maya meistens vor u ein h setzen, so wie ein Stotterer sagt statt »Ich gehe 
ins Haus«, »hisch gehe hins Haus«. Der Urahn der Sumerer soll Oannes geheißen haben, wieder ahd. 
uranos, nur ein r weggefallen und das u zu o geworden. Der Urahn der christlichen Bibel hieß Noah, 
was nur eine Verdrehung von Ahno ist. Wieder also, wie bei Wotan, weltweite Übereinstimmung. Aber 
es kommt noch besser. Sogar die Namen der Söhne stimmen überein. Noahs Sohn hieß Japhet und einer 
der Söhne des griechischen Uranos hieß ebenfalls Japhet. Eine Tochter von ihm hieß Rheia. War das 


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die germanische Freya, die Mutter Wotans? Wer hat in der griechischen Mythologie den Menschen das 
Feuer und das Wissen gebracht und wurde dafür von den Göttern bestraft? Es soll Prometheus gewesen 
sein. Sehen wir uns diesen Namen näher an, so finden wir ahd. frome, frume, was der Nutzen, Vorteil, 
Heil, Segen bedeutet und theus ist natürlich eigentlich theut, Volk, deutsch. Außerdem gibt es das ahd. 
uzfrummen, aussenden. Wer hat also den Griechen, den Menschen überhaupt, das Feuer und das Wissen 
gebracht? Das fromme, das heilige, das nützliche Volk, das frome theut. Deshalb gab es bei ihnen, bei 
Wotans Stämmen, keusche Jungfrauen, die, in Rom wie in Cuzgo, das heilige Feuer behüteten. Können 
wir also davon ausgehen, daß die mythologischen Überlieferungen bei den Griechen und Römern aus 
der Zeit, aus der sie auf uns kamen, falsch übersetzt schon sind oder von unseren Übersetzern der mo- 
dernen Zeit verfälscht wurden, oder beides? Fragen wir einen prominenten Zeugen. Wie läßt doch Pla- 
ton in seinem Atlantisdialog die ägyptischen Priester zu Solon, dem Weisesten und Klügsten der Grie- 
chen, sagen: »Ihr Griechen seid doch immer wie die Kinder«. Müssen wir also nicht annehmen, daß 
in der mythologischen Überlieferung vieles verfälscht und falsch übersetzt ist? Halten wir uns an die 
Sprachwissenschaft. Allerdings richtig betrieben. 

Was Sprachwissenschaft, richtig betrieben, leisten kann, daß möchte ich mal an zwei Beispielen de- 
monstrieren, die bewußt aus dem Bereich der Sensationslust gewählt wurden. Sie haben sicher schon 
vom Ungeheuer von Loch Ness gehört. Nun, ich bin noch nie in Schottland gewesen und habe auch 
kein Ungeheuer gesehen. Ich will auch nicht behaupten, daß es heute noch eines oder mehrere davon 
gibt. Doch Loch heißt im Schottischen »See« und ist das deutsche Wasserloch. Nesso aber ist das ahd. 
nesso, der Wurm, der Lindwurm, die Riesenschlange. Da der Name Loch Ness schon Jahrhunderte alt 
ist, müßte es doch wohl einen Grund gegeben haben, diesem See den Namen »See des Lindwurms«, 
»See der Riesenschlange« zu geben. Ein anderes Beispiel. Ich las in einer Zeitschrift, daß ein Engländer 
namens Fawcett in den zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts eine Stadt im Amazonasurwald gesucht 
hat, von der ihm die Indios erzählt hatten und die Paititi heißen sollte. Es ist durchaus möglich, daß 
die Indios damit eine von den Städten meinten, die später auf der peruanischen Seite des Urwaldes wirk- 
lich gefunden wurden oder auch eine, die tatsächlich noch nicht wiedergefunden wurde. Die Erzählung 
der Indios aber ist wahr gewesen, daß erkennt man allein an dem Namen. Paititi, hier steckt Weih tiut, 
daß heilige Volk, die heiligen Deutschen, drin, und genau die waren es, die rund um die Welt alle Kultu- 
ren errichtet haben. Wotans deutsche Stämme, deren Sprachen und Dialekte in jeder Sprache dieser Erde 
stecken. Da hat man jetzt auf den Malediven eine neue Kultur entdeckt. Ich brauche gar kein Bild von 
den Schriftzeichen dieser Kultur mir anzusehen, ich weiß, daß es wieder die deutschen Schriftzeichen 
sind, die gleichen wie bei den Mayas und der Österinsel. Schon sagt man, sie gleichen denen im Industal. 
Na klar, es sind dieselben, sie gleichen nicht nur ihnen. Und der Name Malediven? Der gleiche wie 
Saudi-Arabien. Das diut alam(ahtico) oder diut alamanno, was wohl auf ein und dasselbe Wort zurückgeht. 

Wie man Sprachwissenschaft in Zukunft betreiben muß, ohne Lehnwortduselei und Buchstaben-für- 
Buchstaben-Vergleich auf ähnlichen Wortklang, möchte ich auch an einem Beispiel zeigen. Wenn man 
das deutsche Wort Stern hat und es mit dem Ungarischen vergleicht, darf man nicht erwarten, nun vier 
oder fünf Buchstaben st er oder n zu finden. Andere Sprache, sagt man, ist anderes Denken, obwohl 
alle Sprachen aus dem ahd. hervorgegangen sind. Andere Sprache aber ist, leider, vor allem andere Recht- 
schreibung. So wird im Ungarischen der (T)sch-Laut als Cs-Buchstabe geschrieben und denken tut der 
Ungar, daß ein Stern schillert, wie wir auch leicht feststellen können, wenn wir uns einen schillernden 
Stern betrachten. Also sagt der Ungar Csillag, der Schillernde, zu Stern. So einfach ist das, wenn man 
die Augen aufmacht und nachdenkt und sich in ein paar Sprachen auskennt. Aber wer tut das schon? 


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Wer seine Muttersprache mehr schlecht als recht beherrscht und drei Worte Latein und Griechisch ge- 
lernt hat, die etymologisch noch falsch angegeben werden, der nennt sich dann Linguist und Sprachwis- 
senschaftler. 

Aus der harmlosen Mayaentzifferung schien sich eine weltweite Sprachreise zu entwickeln. Dabei wußte 
ich noch gar nicht, was mir unmittelbar bevorstand. Es war ausgerechnet noch der 27. Oktober, der 
Geburtstag meines Vaters, der in einem unsinnigen Krieg ums Leben kam, als ich ganze drei Jahre alt 
war. Es war ein herrlicher Sonnentag. Ich konnte mich nicht erinnern, je ein Oktoberende mit weit 
über 20 Grad Celsius erlebt zu haben. Ich saß im Sessel und dachte nach. Im Buch von Seler hatte ich 
gesehen, daß nicht nur die aztekische Sprache ein gutes ahd. war, sondern auch die Schrift und Kunst 
die gleichen deutschen Buchstaben enthielten, wie die Mayaschrift und Kunst. Nur waren die Mayagly- 
phen weicher, barocker, runder. Mit anderen Worten, sie waren Handschrift. Die aztekische Schrift 
dagegen war Druckschrift, kantiger, eckiger, härter. Auch hier schien sich zu zeigen, daß die Mayas 
eben Sachsen, Thüringer, Mitteldeutsche, mit ihrem weichen, gefühlvollen Charakter waren. Die Schrift 
der Azteken galt aber als entziffert und viele Codices waren übersetzt und dienten den »Geisteswissen- 
schaftlern« als Quellen für ihren Humbug, für Ihre Kaffeesatzleserei, die sie publizierten. Da übersetz- 
ten Leute also eine imaginäre, eine überhaupt nicht vorhandene Schrift, während sie die vorliegenden 
deutschen Buchstaben gar nicht sahen. 

Auf dem Tisch lag ein Buch mit einer Photographie einer etruskischen Schrifttafel. Ich wunderte mich. 
Wie waren dann wohl die anderen Schriften entziffert, die als entziffert galten, zum Beispiel die Keil- 
schriften, die ägyptischen Hieroglyphen? Waren nicht die schizophrenen Texte, die eine Übersetzung 
dieser Schriften darstellen sollten, der Grund gewesen, daß ich überhaupt mit der Entzifferung der Maya- 
glyphen begonnen hatte? Ich hatte gelesen, daß man zum Beispiel den Namen des Baumeisters des Pha- 
rao Djoser auf 34 Arten lesen konnte? 34 Lesarten für ein und denselben Namen? Mußten Übersetzun- 
gen nicht eindeutig sein? Das war doch sicher keine Übersetzung. Ich schaute die Abbildung der etru- 
skischen Schriftzeichen an. Da gab es Buchstaben, die genau wie unsere deutschen waren und andere, 
die spiegelverkehrt, spiegelbildlich zu sein schienen. Als ich das Vergrößerungsglas nahm, sah ich, daß 
zwischen dem, was man als etruskische Buchstaben bezeichnete, also im Zwischenraum zwischen den 
angeblichen Buchstaben, winzige kleine deutsche Buchstaben waren. Man las also die Zwischenräume 
als die etruskischen Buchstaben. Wieder einmal konnte ich nur »das ist doch gar nicht wahr!«, »das gibt 
es doch nicht!« rufen. Leider kann man das, was ich jetzt hier beschreiben muß, nur sehr schwer mit 
Worten beschreiben. Man müßte es eigentlich zeigen oder in einem Film oder im Fernsehen in Groß- 
aufnahme demonstrieren. Ich will es trotzdem zu beschreiben versuchen. Ich stürzte zum Bücherschrank 
und schaute mir Aufnahmen von Keilschrifttafeln an. Genau dasselbe. Wenn ich die Fotografien um 
90 Grad oder auch um 180 Grad gedreht hatte, sie waren nämlich im Buch oft schon falsch herum pla- 
ziert, erkannte ich deutsche Buchstaben und was als Keile der Keilschrift gelten sollte, waren Zwischen- 
räume oder sonst etwas, nur keine Schrift. Bei der Osterinselschrift war es wieder so. Nicht die Zeich- 
nungen, Figuren, Männlein oder sonstigen Gebilde, waren die Schrift, nein, diese Gebilde waren aus 
Buchstaben konstruiert, enthielten die Buchstaben in sich selbst und in ihren Umrissen und zwischen 
ihnen waren manchmal auch noch Buchstaben. Dabei war es bei einzelnen Tafeln verschieden. Wie war 
es nun wohl mit den ägyptischen Hieroglyphen? Immerhin gab es ja den Stein von Rosette, der ägypti- 
schen Text zusammen mit griechischen Text enthielt, und der als Grundlage zur angeblichen Entziffe- 
rung gedient haben sollte. Champollion also ein Betrüger oder ein Witzbold oder ein armer Verirrter? 
Ich beschloß, am nächsten Tag mal die ägyptischen Hieroglyphen etwas näher anzusehen. Denn eigent- 


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lich war es ja logisch, wenn alle Schriften und Sprachen sich nach und nach als ahd. erwiesen, daß es 
auch mit der ägyptischen Schrift so sein mußte. Zufällig hatte ich kurz vorher ein Buch, »Hieroglyphen 
ohne Geheimnisse«, von K.Th. Zauzich, gekauft und das wollte ich nun lesen. Aber zunächst saß ich 
noch stundenlang an diesem Tag über Büchern mit Aufnahmen von allen möglichen Schriften, etruski- 
sche, hethitische, sumerische, akkadische und Osterinselschrift. Sogar Siegelbilder der Industalschrift. 
Ich verglich wieder und wieder. Ich legte zwei Lupen übereinander, um noch mehr vergrößern zu kön- 
nen. Es war kurz vor Mitternacht oder auch schon kurz danach. »Heute kann mich nichts mehr er- 
schüttern«, dachte ich. Doch der Mensch denkt und Gott lenkt, und Gott lenkte meine Augen noch 
mehr zur Wahrheitsfindung. Schon hatte ich nämlich den folgerichtigen Gedanken gefaßt. Was war 
denn mit den Fels- und Höhlenmalereien ? Sollten die auch ...? Sollten die tatsächlich ...? Ja, sie sollten! 
Wieder stürzte ich zum Bücherschrank und holte alle Bücher heraus, von denen ich wußte, daß sie Fo- 
tografien von Fels- und Höhlenzeichnungen enthielten. Es waren auch hier deutsche Buchstaben. Dabei 
gab es verschiedene Arten. Bei manchen waren es die Umrisse der Zeichnung, die von Buchstaben gebil- 
det wurden, bei anderen füllten sie den Raum innerhalb der Zeichnung aus, bei wieder anderen beides. 
Bei anderen war die ganze Figur, wie in der Kunst der Maya und aller alten Völker, wie ich heute weiß, 
in Plastiken, auf Wandmalereien, die ganze Figur also war aus Buchstaben gebildet, zum Beispiel ge- 
krümmte Finger oder Zehen bildeten die Buchstaben m oder n. Daher rührte es auch, je nach dem ob 
man doppeltes m oder doppeltes n darstellen wollte, daß es Figuren mal mit sechs, mal mit vier oder 
drei Fingern oder Zehen gab. Was aber hat man für Unsinn in solche Darstellungen hineinpsychologi- 
siert. Wieder wälzte ich mich nachts schlaflos von einer Seite auf die andere. Wem sollte ich das erzäh- 
len können? Wer würde mir das glauben? 

Hier möchte ich die chronologische Schilderung meines Vorgehens abbrechen und mich mehr auf 
Sachzusammenhänge konzentrieren. 

Prüfen Sie nun bitte nach, ob das, was ich Ihnen hier erzähle, auch stimmt. Nehmen Sie Lupe und 
Aufnahmen von ägyptischen Hieroglyphen, Keilschrifttafeln oder sonstigen Schriften. Ein gutfotogra- 
fierter Reisebüroprospekt genügt. Warum erkennt man nun immer nur einzelne Buchstaben, selten ganze 
ahd. Worte. Ein Jahr lang wunderte ich mich auch darüber. Dann erwarb ich ein Buch »Preservation 
and Reproduction of Clay Tablets and the Conservation of Wall Paintings« (Die Haltbarmachung und 
Wiederherstellung von Tontafeln und die Konservierung von Wandmalereien) von C.A.Bates, Craw- 
ford, Dales und Majewski, Quaritch LTD, London 1966. In diesem Buch war wunderbar abgebildet, 
was mit gefundenen Keilschrifttafeln und was bei der Restauration von Wandmalereien wirklich ge- 
schieht. Zuerst bürstet man die Keilschrifttafeln, die Jahrtausende lang in der Erde lagen und mit Salzen 
und Schmutz bedeckt und verkrustet sind, mit Bürsten und Wasser ab. Dabei platzt schon mal manche 
Ecke und Kante von den Buchstaben ab. Dann aber schmiert man die meist noch ungebrannten Tafeln 
mit einer Tonplaste oder Kalkmasse, die man in dem Buch mit dem englischen »liquid latex« bezeich- 
net, vollkommen zu, vollkommen wohlgemerkt, so daß kein Schriftzeichen oder Buchstabe mehr zu 
erkennen ist. Alles ganz schön platt zu. Dann bäckt oder brennt man die Tafeln in einem Brennofen. 
Danach kratzt man diese verbackene Masse wieder ab. Da man aber von den ursprünglichen Schriftzei- 
chen nichts mehr sieht, nichts mehr sehen kann, läßt man natürlich Teile der Masse auf der Tafel dar- 
auf, die gar nicht darauf gehören und anderseits entfernt man Teile und Kanten von Buchstaben, die 
nicht entfernt werden dürfen. Mit anderen Worten, man schafft erst neue Keilschrifttexte, die es so vor- 
her gar nicht gab. In den Fotografien des Buches wurden Tafeln vor und während und nach der Behand- 
lung sehr schön dargestellt, so daß man die Veränderungen an den gleichen Tafeln wunderbar sehen 


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konnte. Mit Wandmalereien verfährt man bei der Konservierung genauso. Mit anderen Worten, man 
schmiert darüberhinweg, zumal man ja nicht weiß, daß es sich dabei um Buchstaben handelt. So haben 
diese Ausgräber, Konservatoren und Archäologen Hunderttausende von Tafeln und Wandmalereien un- 
brauchbar und unkenntlich gemacht und jetzt, wenn sie dies lesen, passiert dies immer noch. Auf der 
Buchmesse fragte ich einen Vertreter eines ostdeutschen Verlages, ob die Bücher über Keilschriften, sei- 
nes Verlages, die er nicht bei sich hatte, denn echte Fotografien enthielten. »Ja«, sagte er, »denn damit 
arbeiten unsere Wissenschaftler«. Ich erwarb zwei der Bücher für mehrere hundert Mark. Als ich sie 
einige Tage später erhielt,war nicht eine einzige Fotografie darin, nur autographiertes Material. Stellen 
sie sich das vor. Erst werden die Tafeln aus Unkenntnis systematisch verfälscht und unbrauchbar ge- 
macht, dann autographiert man das Material, statt es zu fotografieren und dieses Autographieren verein- 
facht das Material wieder und verfälscht es somit noch einmal, und damit arbeiten dann die Wissen- 
schaftler. Dazu kommt dann, daß diese Leute auch noch keine Ahnung von Sprachen haben und mit 
gefälschten Wörterbüchern arbeiten. Ich frage Sie allen Ernstes, kann dabei ein wahres, ein wissenschaft- 
liches Ergebnis herauskommen? 

Ein paar Tage, nachdem ich erkannt hatte, daß auch die Fels- und Höhlenzeichnungen Schriftkunst, 
im wahrsten Sinne des Wortes, waren, erschien, wie zum Hohne, ein Artikel in mehreren Zeitungen, 
daß man jetzt, in Frankfurt und in Italien, mit riesigen Summen von Spenden- und Steuergeldern natür- 
lich, die Daten von Zehntausenden von Fels- und Höhlenmalereien in einen Computer eingegeben hätte, 
und daß man daraus wertvolle neue Erkenntnisse über die Entwicklung der Fels- und Höhlenmalerei 
gewonnen habe. Ich bog mich vor Lachen, zumal ich ja auch beruflich mit Computern zu tun hatte. 
Anders ausgedrückt, man hatte zehntausende Male »Zwischenraum«, in Computersprache »Space« ge- 
nannt, in guter Umgangssprache »Nichts« genannt, in den Computer eingegeben und daraus »wertvolle« 
»neue« Erkenntnisse gezogen. Bilden Sie sich bitte Ihr eigenes Urteil über solche Art von Wissenschaft. 
Bei mir heißt das leider: nicht wissenschaftlich. 

Ein Schriftsystem muß eindeutig sein. Muß, sonst ist es nutzlos und unbrauchbar. Auch jedes künstli- 
che Codesystem, Morsecode, Computersprachen, Blindenschrift, Verkehrsregeln und Signale müssen 
eindeutig sein. Erst recht also die Schriftsprache. Man denke nur an die manchmal verheerende Wir- 
kung von Druckfehlern und falsch gesetzten Kommas, die einen ganzen Satzsinn entstellen können. 
Wenn Sie das bedenken, dann werden Sie verstehen, daß die ägyptische Hieroglyphenschrift, so wie 
sie von den heutigen Fachgelehrten gelesen wird, die sich auch überhaupt nicht, ganz und gar nicht, 
einig sind, unmöglich entziffert sein kann. Vor allem gibt es keine teilweise Entzifferung. Man kann 
entweder etwas lesen, dann kann man alles lesen, vorausgesetzt, es liegt nicht an der schlechten Qualität 
des beschädigten oder verwitterten Materials, oder man kann es eben nicht lesen. Neulich las ich in 
einem Nachrichtenmagazin, da wollten Leute die Mayaschrift soweit entziffert haben, daß sie wüßten, 
wo Verben stehen und jubelten darüber. Lesen konnten sie also noch nichts, aber sie wußten, wo Ver- 
ben stehen. Machen wir uns kurz ein Beispiel. Sie verstehen den folgenden Satz: »Bam bim bem bom 
bum beim baum biem« zwar nicht und können ihn auch nicht lesen. Nun sagen Sie mir aber bitte, 
ob bim oder bam oder bum nun das Verb ist. Welche Scharlatanerie! 

Der große Trick der Ägyptologen ist, daß sie sagen, die Ägypter hätten, wie es heute bei dem Hebrä- 
isch der Israeliten ist, nur Konsonanten geschrieben. Ich will ihnen wieder an einem Beispiel zeigen, 
was man damit alles machen kann. Wir schreiben also nur Konsonanten und können beliebig Volkale 
ergänzen. Das sieht dann so aus. 


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HF bb a 8 


Ein Riese lebt in Arosa. 
Eine Rose liebt eine Rose. 
In Riesa lebt ein Rusls). 
Nur Eis labt, nur Eis. 
Noris lobt Noris. 

Nur Seile bieten ifh)r es. 
Neuer Saal bau, tu einer es. 
Na, Rosel, bete nur, so! 
Anreise, Eilbote, anreise! 
Anuris liebt eine Reise. 
Einer Seele bete, nur sei. 
Einer aus Lebutan, Arsu. 
Nöra salbt Neros. 

Na, raus, lobt Anuris. 


Sie sehen, damit allein kann man schon jeden Sinn und jeden Unsinn »übersetzen«. Aber das ist kein 
Übersetzen, daß ist Erfinden und Phantasieren. So kommen die schönen schizophrenen Text zusam- 
men. Doch das allein genügt den Ägyptologen noch lange nicht. Da unterscheidet man dann noch zwi- 
schen Lautzeichen und Sinnzeichen. Dann werden die Lautzeichen wieder unterteilt in Wortzeichen 
mit Lautwert und in solche, die stumme Deutzeichen sein sollen. Stumme Zeichen, wofür eigentlich? 
Und schließlich werden die Wortzeichen dann auch »bald als Wortzeichen und bald als Deutzeichen« 
verwendet. Wann bitte und nach welchen Gesetzen? Da, so schreibt Zauzich, gehen sogar die Meinun- 
gen der Fachwissenschaftler erheblich auseinander. Da ändert man die Satzstellung, angeblich aus Ver- 
ehrung der Götter. Stellen Sie sich diesen Unsinn plastisch vor. Wenn man den deutschen Satz: »Der 
Mann ist gut« und den anderen deutschen Satz: »der Gott ist gut« nimmt, sagt dann ein gläubiger Christ 
etwa, er müsse aus Verehrung für Gott »Gott gut ist der« oder »Gortt ist gut der« sagen? Weiter behaup- 
ten die Ägyptologen, auch Könige und gewisse Privatnamen verlangten eine Umstellung der Wortfolge 
im Satz. Doch welche »gewissen« Namen? Darüber gibt es natürlich wieder Streit. Die Mehrzahlendung 
soll mal geschrieben, mal nicht geschrieben werden, ebenso die weibliche Endung »t«. Es soll Länderzei- 
chen extra geben, mal mit Punkt geschrieben, mal ohne Punkt. Es werden angehängte Suffixe angeblich 
mal mitgeschrieben, mal nicht. Mit anderen Worten, jeder kann sich es zurechtmachen, wie er es gerade 
für seine »Übersetzung« braucht, wie er es gerade will. So schreibt Zauzich auf Seite 39: »Die richtige 
Lesung von Königs- und Privatnamen, in denen Götternamen enthalten sind, kann man daher nur bei 
einiger Kenntnis der ägyptischen Sprache wissen — übrigens nicht einmal dann immer sicher, denn bis 
heute sind sich selbst die Ägyptologen über einige Namen uneins.« 

Die Amerikanerin Alice Kober stellte schon 1948 fest: »Eine unbekannte Schrift mit einer unbekann- 
ten Sprache zu entziffern ist unmöglich«. Niemand hat je die ägyptische oder die sumerische Sprache 
gehört. Niemand kann deshalb auch wissen, wie sie gelautet hätte, welche Aussprache, welche Satzstel- 
lung, welche Grammatik usw. sie gebabt hätte -— wenn es überhaupt je eine ägyptische oder sumerische 
Sprache gegeben hätte. Aber die Erbauer der Pyramiden, wie die Erbauer des Turmes von Babel in Me- 
sopotamien, sprachen gar nicht Ägyptisch oder Sumerisch, wie hier in diesem Buch unwiderlegbar be- 
wiesen wird. Aber nehmen wir einmal an, es hätte diese Sprachen gegeben, wer außer dem allmächtigen 


57 


Gott, wer von den Menschen, könnte je überprüfen und wie, auf welche sichere Weise, ob die Hierogly- 
phenschrift oder die Keilschriften richtig entziffert wurden, da man doch nichts, aber auch gar nichts 
über diese Sprachen weiß und wissen kann, die nie jemand gehört hat, von denen es aber auch nicht 
einen Anhaltspunkt, nicht eine noch so winzige Überlieferung gibt? Da hilft auch kein Stein von Ro- 
sette — da helfen auch keine hundert Steine von Rosette. Nur, wenn eine noch heute lebende Sprache 
hinter diesen Schriften steht, besteht die Chance, sie zu entziffern und - vorallem - nur dann ist es 
von jedermann eindeutig, also unzweideutig, ohne Streitereien und Zweifel, nachprüfbar. Zum Glück 
ist dies bei den ägyptischen Hieroglyphen, wie bei den Keilschriften und den Maya-Hieroglyphen, der 
Fall und es ist auch noch die gleiche Sprache, die hinter all diesen Schriften steht, die Ursprache der 
Menschheit, von der schon in der biblischen Geschichte vom Turmbau zu Babel gesagt wird: »Es hatte 
aber alle Welt einerlei Sprache ...«. Und diese Sprache ist, wie wir bisher sahen, und im Verlaufe dieses 
Buches noch klarer sehen werden, und wie wir vor allen Dingen auf den Abbildungen in diesem Buch 
ganz eindeutig erkennen können, eine durchaus sehr lebendige Sprache, wenn auch in ihrer altertümli- 
chen Form. Was uns nur erstaunen muß, ist, daß sie nach Tausenden von Jahren in den meisten Spra- 
chen sich noch so gut erkennen läßt, wenn man sich nur die Mühe macht, dies nachzuprüfen. Aber 
wer, ob »Sprachwissenschaftler« oder Laie, tut dies schon, wer nimmt die Mühe auf sich, 12 bis 15 Spra- 
chen, auch sogenannte »schwierige«, »exotische« Sprachen, zu lernen und weitere Dutzende von Spra- 
chen zumindest an Hand von Wörterbüchern und Grammatiken durchzuarbeiten, uralte Texte richtig 
zu untersuchen und zu übersetzen. Dies ist doch den Leuten viel zu mühsam, viel zu zeitaufwendig, 
daß dauert Jahre, Jahrzehnte. Da ist es doch einfacher, irgend etwas aus den Fingern zu saugen, etwas 
zusammenzuphantasieren und damit sich einen »wissenschaftlichen« Namen zu machen. Es prüft ja kei- 
ner nach. Aber genau dies ist notwendig, und ich habe es getan. 

Hören wir auf mit dem Quatsch und wenden wir uns der Wahrheit zu. Die ägyptischen Hierogly- 
phen sind, genau wie die Mayaglyphen, die aztekische Schrift, chinesische Schriftzeichen, Schrift der 
alten Inkas und viele andere, eine Art Signet, eine Art Mosaik aus Buchstaben, ein Emblem, wenn das 
der richtige Ausdruck sein sollte. Schrift der Inkas werden Sie sagen, die hatten doch gar keine? Na, 
dann sehen Sie sich doch bitte einmal, möglichst mit dem Vergrößerungsglas, wenn es geht, die geflügel- 
ten Wesen auf dem Sonnentor von Tiahuanaco auf einer Fotografie an, oder eine bemalte Vase oder 
andere Kunstgegenstände der Inkas. Dann können Sie, wenn Sie ein bißchen geübt sind, nach einiger 
Zeit, nur so ahd. Wörter wie euic, euuich, ewihlihho entziffern. Dieses Wort »ewig« ist sowieso weltweit, 
ob in Fels- und Höhlenzeichnungen, Petroglyphen, Wandmalerein, Statuen, Keramiken und Bemalun- 
gen von Vasen, das am meisten geschriebene und am meisten in Kunstgegenständen und Plastiken dar- 
gestellte Wort. Daher kommt auch die Redewendung vom »ewigen (D)Juden« und vom »ewigen Deut- 
schen«. Auch die Wörter »Hebräer«, »Ägypter« und der »Jahwe« oder »Jehova« der Christenbibel sind 
nur Verdrehungen des Wortes »ewig«, daß in den ahd. Formen ewic, heuuic, eounig, euic, euuic, ewah, 
euuahi, euuik vorliegt. Dazu kommen die Formen ewin, euuigo, aewin, euuinig, euining, euninog, euuineg 
und die Worte für Ewigkeit, ahd. ewo, ewiglihho, eweclihho, ewigheit, euuicheit. 

Wenn Sie in eine Apotheke gehen und das Produkt eines bestimmten Pharmakonzerns kaufen, für 
den ich hier keine Reclame machen will, es soll nur zur Veranschaulichung dienen, dann finden Sie 
auf der Verpackung das Firmensignet. Ein großes »h«, dargestellt wie eine Brücke und kleiner die ande- 
ren Buchstaben. Es sieht auf den ersten Blick aus, wie eine bildliche Darstellung. So auch sind alle Hie- 
roglyphenschriften, ob Maya, ob ägyptische, hethitische, zu lesen. Ebenso die chinesischen Schriftzei- 
chen, die man heute allerdings anders liest, aber je älter die chinesischen Schriftzeichen sind, um so 


58 


deutlicher erkennt man, daß sie ursprünglich deutsche Buchstaben waren, angeordnet in Wortform, wie 
ein Signet, wie ein Mosaik. Die Geschichte der babylonischen Sprachverwirrung, vor allem der Schrift- 
verwirrung muß man wohl sagen, ist offensichtlich wahr. Die vielen gelehrten, ach, so klugen Bücher 
aber, über die Entstehung und Verbreitung der Schriften auf der Erde, über die Evolution vom Bildzei- 
chen zum Buchstaben, diese Ammenmärchen können Sie getrost in den Papierkorb werfen. Als Klopa- 
pier wären sie zu teuer. Alle etymologischen Wörterbücher mit ihrer Latein- und Griechischtümelei 
gehören ebenso dorthin. 

Nehmen wir den einfachsten Fall. Das sogenannte Henkelkreuz, das angeblich ein Symbol für das 
Leben sein soll, ist der Buchstabe »T« mit einem Buchstaben »O« darüber. Sieht man sich Vögel oder 
Gänse oder sitzende Figuren an, die auf den ersten Blick nur gleiche Wiederholungen voneinander zu 
sein scheinen, so wird man beim näheren Hinsehen mit dem Vergrößerungsglas feststellen, daß das Ge- 
fieder der Gans aus anderen Buchstaben besteht, als das Gefieder der nächsten, scheinbar identischen 
Gans oder Ganshieroglyphe. Eine leichte Veränderung einer sitzenden Figur am Kopf, am Fuß oder 
an den Händen, gegenüber einer anderen, fast gleichen Figur, bedeutet eben, daß ein anderer deutscher 
Buchstabe enthalten ist, so wie in »Haus« und »raus« nur der erste Buchstabe anders ist. 

Ich schrieb bereits, daß auf sogenannten etruskischen Schrifttafeln die angeblichen etruskischen Buch- 
staben nur die Zwischenräume sind und die eigentliche Schrift deutsche Buchstaben sind. Doch nicht 
nur die Schrift der Etrusker, sondern diese selbst hat es nie gegeben, obwohl man erst letztes Jahr in 
Italien mit großem Hallo das Jahr der Etrusker feierte. Ich weiß nicht, wer das Wort »Etrusker« über- 
haupt erfand. Die Römer nannten diese Leute die Tusci, was ahd. tiusci, die Deutschen, ist. Im Italieni- 
schen heißen die Deutschen heute noch die te tesci. Aus dem »U« von Tusci ist nur das »E« von tesci 
geworden. Mit einem Minimum an logischen Denken hätte das wohl jeder erkennen können. Aber Schein- 
götter, Dämonenreligionen und Hirngespinste lassen sich eben leichter erfinden, vor allem wenn man 
Professor für Etruskologie sein will. Die italienische Sprache hat übrigens, von der Mayasprache abgese- 
hen, von allen Sprachen am besten die ahd. Rechtschreibweise erhalten. Schon vom äußeren Erschei- 
nungsbild her, mit den vielen »cc«, »gh«, »sc«, »ck« usw. erkennt man den guterhaltenen Charakter des 
ahd. in der italienischen Sprache. Nur ahnungslose Narren konnten behaupten, es sei eine Tochterspra- 
che des Latein. 

Schauen wir uns die Basken an. Die Basken selber nennen sich Euskadi und ihre Sprache nennen sie 
Euskara. Euskadi ist das ahd. (d)euska di(ot), was deutsches Volk bedeutet und Euskara ist ahd. (d)euska 
(sp)ra(ha), was deutsche Sprache heißt. Die Spanier nennen die Basken vasco. Dies ist das gleiche Wort, 
über sasko zu ahd. deusco, diusca. Sehen wir uns die baskische Sprache an. Angeblich die älteste Sprache 
der Welt und mit keiner anderen Sprache verwandt. Wer schon einen ahd. Text gesehen hat und einen 
baskischen daneben legt, hat sicher keinen Zweifel mehr daran, daß es sich hier um verwandte Sprachen 
handelt und dabei braucht er keine der beiden Sprachen näher zu kennen. Schon das äußere Bild ist 
unverwechselbar. Das bekannteste »baskische« Wort ist das scheußliche Wort Krieg, nämlich guerra. 
Dieses Wort aber ist das ahd. guerra, huerra, uuerra, die Wehr, der Krieg, das noch in den deutschen 
Wörtern Gewehr, Wehrdienst, Wehrmacht, Notwehr, wehren, erhalten ist. Das baskische Wort für Stein 
ist aitz, was nur die erste Silbe des ahd. aitzstein, was Bernstein heißt, ist. Unzählige baskische Familien- 
namen beginnen mit der deutschen Vorsilbe »ur-«. Der Name Uralde ist nur das deutsche uralt. Da ich 
kein baskisches Wörterbuch habe, wohl aber eine Grammatik, befassen wir uns kurz mal mit der baski- 
schen Grammatik. Wie im Englischen viele Sätze mit »to do«, dem deutschen »tun« umschrieben wer- 
den, so finden wir es auch im Baskischen wieder, nur noch zahlreicher. Diese Umschreibung mit deut- 


59 


schem »tun« tritt auf in den Formen dut, duzu, diot, dute, etan, tetan (getan) ebenso, wie das deutsche 
»zu ihm«, »zu ihr« im Baskischen als zuit, zait auftritt. Man erkennt es nur nicht, weil man diese For- 
men an die vorhergehenden Wörter anhängt, durch andere Rechtschreibung als im Deutschen und Eng- 
lischen, wo sie getrennt stehen. Daraus hat man dann, durch diese falsche Rechtschreibung, angebliche 
»agglutinierende« Endungen gemacht. Derselbe Witz, den die Linguisten schon bei der Nahuatlsprache 
und beim Ungarischen gemacht haben. »Ich liebe dich« heißt maite dut, deutsch »ich tue dich mögen«. 
»Ich habe gesehen« heißt z kusiko, ahd. i(h) kusiho, daneben i kusi dut, ich habe gesehen, ahd. ih kusi 
dat, wörtlich: ich gesehen dat. »Ich kann schreiben« heißt ı datzneza keen. Hier wird das deutsche kön- 
nen, ahd. kunnan, als baskisches keen angehängt. Zizekeen heißt »sitzen können«. Das deutsche Wort 
»sein«, ahd. zein, sin, ist zur angeblich agglutinierenden Silbe zen, tzen geworden. Außerdem gibt es das 
zaitu, das »sein tun«. Wie doch falsche oder ungewohnte Rechtschreibung und Zusammenschreibung 
von Wörtern die Herren Linguisten in die Irre führen kann. Wenn man was nicht kapiert, macht man 
eine agglutinierende Sprache daraus, erklärt das Volk für geheimnisvoll und zur ethnologischen Beson- 
derheit. Mischt sich das dann mit, sagen wir, marxistischen Ideologien, dann wird dann Terror, im Namen 
des Volkes natürlich, daraus, man kämpft für einen eigenen Zwergstaat, der wirtschaftlich gar nicht 
existenzfähig ist und arbeitet mit internationalen Terroristen zusammen. Voila, was doch eine falsche 
Wissenschaft anrichten kann! Das gilt genauso für Verbindung falscher Lehren mit fanatischen Religio- 
nen. Die Grammatik der baskischen Sprache aber muß, wie die so vieler anderer Sprachen, völlig neu 
untersucht und als ahd. Grammatiksonderform gesehen werden. Hier noch ein paar Wortvergleiche: 


baskisch angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 
zizkidaten (Bed. nicht angegeb.) zi kidaten sie taten es 

eldu reifen eldiron älter werden 
ioan gehen gen, gan gehen 

begiratu bewundern bigiran begieren 
arrapatu roubon, rauban rauben 

behi Kuh feho, fihu Vieh 

edan trinken ezzan essen 

etxe hau dieses Haus tese hus dieses Haus 

esarı dit man sagt mir sagen duit man tut mir sagen 
sei sechs sehs sechs 

handi warum, weshalb huanta warum, weshalb 
edo oder eddo, edo oder 

sakel Säckchen sakil Säckchen 

zaur uralt ura, ur uralt 

auzo außen uzzan außen 

uri Stadt purg, burg, buri Burg 

uriburu Hauptstadt burgi Burg 

teist zischen tzissen (mhd.) zischen 

tzi kitan in der Kindheit ti kintheit die Kindheit 

sal du verkaufen selan dun verkaufen, verraten 
Zoragari Zauberer zoubari Zauberer 

kontu Kunde kunta Kunde 

kipula Zwiebel zwibollo, cipolle Zwiebel 

zu ei zu euch zu iu zu euch 

kito getan kitan getan 


60 


baskisch angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 


hura ihr hira, ihra 
kereiza Kirsche chirsa 
landu Land bebauen lant tuan 
abizen beißen bizan, abbizan 
uz tu leeren uz tnan 
bereizi zerreißen rizan 
abendu Dezember abant, apand 
eman geben neman 
itzali zahlen zalon 
esarı sagen sagen 
egin machen megin, mahhon 
alkar-izketa Dialog ketan, quetan 
ama Mama mama 
ezagu tu wissen, kennen wizagu tun 
gizon Wesen guezan, wesan 
idazlari Schreiber lari 
gaixo krank gasihho 
eguraldi Weltzeitalter ueralda, gueralda 
eguberi Geburt, Weihnacht gibura 
herri Volk herrodi, heri 
izotz Eis is, iz 
izozki gefroren, eisig isec, isac 
jaun Herr gomo, gomman, guman 
izen Namen heizzan 
jaungoiko Gott guman hohi-kot 
itzketan sprechen quetan, ketan 
it zegin sagen it segan, sagen 
gaztelu Kastell, Burg gaztelu, kastel, kastell 
(im ahd. gab es das Wort kastel = Stadt und kastell = Gestell, Gebäude) 
oturuntza Tischrunde, Bankett runta 
beheratu herabtun herabe tun 
gorpu Kadaver korper = neben Körper 
im ahd. auch Leichnam 
sakila Tasche, Säcklein sacilin 
guztietan ganzes Volk tieta, deit, diut 
teud, deut = Volk 
merin aldeburu Kreishauptstadt mari, meri = groß 
alde = hoch 
buru = Burg, Stadt 
herriko Land (politisch) riko, rihhi = Reich 
herscaf = Herrschaft 
Zangoza(ko) Angelsachsen 
(mit -ko in der deklinierten Form) 
Esako Sachsen 
bakarrik zurück back = zurück, rucki 
gaur heute ur = Uhr 


61 


ihr 

Kirsche 

Land tun 

beißen, abbeißen 
aus tuen 

reißen 

Abend (des Jahres) 
nehmen 

zahlen 

sagen 

machen 

reden, sprechen 
Mama 

weissagen tun 
Wesen 

Lehre, gelehrt 
siech 

Welt, Weltzeitalter 
Geburt 
Volksmenge, Heer 
Eis 

eisig 

Mann, Ehemann, Senator 
heißen 

Herr, hoher Gott 
sprechen 

es sagen 


Stadt, Gestell 


Tischrunde 
herabtun 
Körper 


Säcklein 
Volk = Tiet, diut 


Großstadt 


Herrschaftsreich 


Ortsname im Baskenland 


Ortsname im Baskenland 
zurück, back = englisch 
und ahd. zurück 

in vielen baskischen Zeit- 
begriffen taucht das deut- 
sche Wort »Uhr« auf 


baskisch angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 


urte 
Jar dun aldietan 


dituen 
baita 
Durangaldaea 


bildu 
duen langilegoaren 


Jahr ur 

Treffen, Begegnung al = alles, dietan = Volk, 
Versammlung dun = tun 

tuen tuen 

sowohl als auch, beides bida, beita 

Angeldeut, Volk der angal deut(a) 

Angeln 

vereinigen, bilden bildoan 

allmählich tun (langilig duen) 


dute biltzen diren parteek = tut bilden deren Partei 


Uhr 


tuen 
beides 
Ortsname im Baskenland 


bilden 
langlich tun, langsam tun 


(ist dieser Satz nicht ein reines Deutsch, den jeder Deutsche sofort versteht, auch wenn er nie Baskisch gelernt hat?) 


erauzi 
harma tu 
katu 
lalaztatu 


lehia tu 
ira dipen 


dei hadar 
bildu 
emazle 
kantoi 
errakuntza 
azal du 
supaster 


ikaslari 


.an izan 


(in vielen Zusammensetzungen) 


gripa 
grubauto 
garabi 


or du 
maitemin du 
ezb erdin 
petrikilo 


eskuin 


delinkwent 


ondoren go 
zama gabe tu 


nabarmendu 


mehe 


herausziehen hera uz zi(ohan) 
bewaffnen harm tuen 
Katze kazza 
bremsen ballast tun 
verleihen lihan tun 
Illusion irri = Irrtum, irr dipen 

= (altsächs.) eintauchen 
Geschrei dei hadar 
umwickeln biliden, bilidon 
Gemahlin gimahala 
Kante kante 
Irrtum irri, kunta 
erklären arzellan duen 
Herd suphi = Suppe 

ster = rühren 
Student lari 
sein, wesen wezan 
Gruppe gruppo 
Kran 
Kran graban = graben 
Stunde u(h)r, duen 
verlieben magan, minne duen 
ebenerdig eban erdin 
Kurpfuscher petruc, betruc 
rechts zesuwa, zesuin 
Verbrecher de link uente 
Abstieg, Herkunft undar go 


abladen zaman abe tun 
abkommandieren abar, menden 
mager magar 


62 


herausziehen 

Harm tun mit Waffen 
Katze 

Ballast (auf die Bremse) 
tun 

leihen tun 

in Irrtum eintauchen, 
Illusion 

der Hader, Geschrei 
bilden 

Gemahlin, Gemahl 
Kante 

Kunde des Irrtums 
erzählen tun 

Suppe stirren 

Suppe rühren 

Lehre 

gewesen, sein 


Gruppe 

graben, Auto 

Graber (ein Kran gräbt 
bekanntlich) 

wenn eine Stunde um ist, 
schlägt die Uhr 

Minne tun mögen 
ebenerdig, eben 
Betrüger 

rechts 

der etwas zum Linksein 
wendet 

herunter gehen 
zusammen abtun (auf 
einen Haufen abladen) 
nicht im modernen 
Deutsch im Gebrauch 
mager 


jaka 

de skriba tu 
egun 

utzi 

ihar dun 


dama 
eman 
muga tu 

oi har tzun 


urtebetetze 
kotxa 
bihotz 
bideg abekeri 
bideg 
iduneko 
gorputz 
120z tu 
naha spil dua 
sinesmen 
gurutze 
konor te 
egiz tatu 
gortina 
ausartu 
gehipen 
dantza 
banku 
landa 
kanoi 
hauzategi 
bigun 
goimaita sun 
gartzela 
bando 
tipula 

musu eman 
ehun 

brusa 
astigabe 

in stala tu 
u ler tu 

u ler te zin 
zu hur gabe 


sinesgaitz, sinesgogor 


maistra 
marke 


Jacke 
beschreiben 
Tag 
abdanken 
plaudern 


Dame 
spenden, schenken 
entschlossen sein 


Echo 


Geburtstag 

Kutsche 

Herz 

Verbrechen 

Weg 

Nacken, Hals 
Körper 

gefrieren, eisen 
verwickelt, kompliziert 
Glaube 

Kreuz 

Kenntnis 
nachweisen, prüfen 
Gardine 

ausarten, erdreisten 
anhäufen 

Tanz 

Bank 

Land, Feld, Acker 
Kanone 

Vorstadt, Stadtviertel 
nachgeben, beugen 
gutmütig sein 
Kerker 

Bande von Räubern 
Zwiebel 

schmusen, küssen 
hundert 

Bluse 

ungeduldig 
einführen 

erklären, interpretieren 
unverständlich 
unklug 


unglaublich 
Meisterin 
Marke, Kennzeichen 


(ahd. nicht überliefert) 
scriban tun 

tagun 

utzi = aus sein 

gihor duen 


dame (mhd.) 
neman = nehmen 
muga tun 

gihor tun 

(oi ist nur Lautmalerei) 
gibura, kipura 
gutsche, kutze (mhd.) 
biherza = beherzt 
wec abekeri 

wec, weg 

diu hnach, nacke 
korper 

1202 tun 

naha spil duan 
sines neman 

kruzi, kriuze 
kennunge 

meg iz tatu 
gardine (mhd.) 

uz art tun 
(altsächs. heap = häufen) 
dantz, tanza 

bank 

lant, land 

(ahd. nicht belegt) 
huz, steti 

biugan, biogan 
guat muotig sın 
charchari, zella 
banda 

cipolle, zwibollo 
smus neman 

(di)e hunt 

(ahd. nicht belegt) 
hastigabe 

in stala tun 

leru tun 

(nicht) gulerte zin 
zu hur gabe 


sinesgaitz 
maistara 
marka 


63 


Jacke 

beschreiben tun 
Tag 

aus sein 

zuhören tun, Gehör tun 
(leihen) 

Dame 

nehmen 

tun mögen 

Gehör tun (den Laut »oi« 
bei einem Echo) 
Geburtstag 

Kutsche 

beherzt 

vom Weg abkehren 
Weg 

der Nacken 

Körper 

vereisen tun 
Nachspiel tun, haben 
Sinn nehmen 

Kreuz 

Kenntnis 

gemacht ist die Tat 
Gardine 

ausarten tun 
Anhäufung 

Tanz 

Bank 

Land 

Kanone 

Haus, Stadt 

biegen, biegsam 
gutmütig sein 

Zelle, Kerker 

Bande 

Zwiebel 

Schmuß, nehmen 
hundert 

Bluse 

Gabe hastig zu sein 
in die Stelle tun 
lehren tun 

(nicht) gelehrt sein 
die Gabe zu huren 
(huren bedeutete im ahd. 
jede Art von Sünde) 
Geiz der Sinne 
Meisterin 

Marke 


baskisch angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 


marka tu markieren 

mark Mark, Geldstück 
masa Masse 

pix egin pissen 

luze breit, groß 


(aus klein = luzzil wurde groß, breit) 


i rado kimen Inspiration 
lerro Linie 
merkatu Markt 
gaizto böse 


marka tun 
mark 

masa 

pis megin 
luzzil = klein 


in rato kumen 
lerro 


markat 
gaizt 


markieren tun 
Mark, Geldschein 
Masse 

pissen machen 


klein (luzzil) 


in Rat kommen 
Lehre, Schublehre 
(altes Wort für Linie) 
Markt 

böser Geist 


astearte = Dienstag, Name der Ostara, die auch als Astarte und Zarathustra, Zoroaster weltweit bekannt war und 
deren Tag der Dienstag war. Es ist nicht klar, ob es die Astarte oder der Zoroaster heißen muß. 


laden, lada 

hil (heilig) arcus 
muoter 

kunta 

iru, ira 

chabur dun, kapura tun 
falsch tun 
flasko 

paketa tun 

saro 

meist 

spiagal 

soldat 

sari = sehr 
suma 

girato kizun 
werandu 
gilezzen 

risiko 


kunda 


perla 
(p)ez kor(an) 
pforta 


printzesa 


puls 

igil 

cheldi tun 

bilera (Belehrung) 
las sein tun 


almahen 
petarseli 


kinki ladenda Kurzwarenladen 

hil argi Mond, heiliges Licht 

amatxo Mutter 

medikuntza Medizin 

hura, bera ihr, sie, es 

haurdun schwanger 

faltsatu fälschen 

flasko Flasche 

paketa tu verpacken 

sarri häufig 

maiz häufig 

ispilu Spiegel 

soldata Sold, Lohn 

sari Sold, Preis 

suma Summe 

irado kizun Rat 

berandu spät 

odo lezku bluten, verletzt sein 

arrisku Risiko, Gefahr 

kondu Kunde, Bericht 

(siehe auch kuntu weiter oben) 

perla Perle 

ezkor Pessimist 

portu Pforte, Tür 

printzesa Prinzessin 

pultsu Puls 

igel Frosch 

(hier ist der Name des Igels mit dem Frosch vertauscht worden) 

gelditu halten, bleiben 

bilera Versammlung 
Gesellschaft 

laseitu Nachlässigkeit 

ahalmen Macht 

perrexil Petersilie 


64 


Laden, Kinkerlitzchen 
heiliger Bogen, Arkus 
Mutter 
Medizinkunde 

ihr 

Geburt tun 

falsch tun 

Flasche 

ein Paket machen 
sehr (häufig) 

meistens 

Spiegel 

Soldat, Sold 

sehr (viel) 

Summe 

geraten sind 
während, dauernd 
verletzen 

Risiko 

Kunde 


Perle 

böses wählen 
Pforte 
Prinzessin 
Puls 

Igel 


halten tun 

Belehrung (in einer 
Versammlung) 
Nachlassen, Nachlässig- 
keit, tu es sein lassen 
Allmacht 

Petersilie 


baskisch angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 


gorotz 
begira tu 


errota 
trat egin 
era kutsi 
hil 
hizlari 


Paper 

e zein 

art zein 
ira gan 
abagadune 
oztops 
izen 

tema 


tunel 
tinta tu 
igarı 
behi 
samur 


herabeti 


hauzo 


bigira 


ekarri 
saldu 
Jantzi 

go ıbel 
izen buru 
txirringa 


Kot gorotz Gerotze, Rotz 

ansehen begira tun begierig tun 
(neugierig sehen) 

Mühle scrotan schroten 

verhandeln beratu megin beraten machen 

zeigen hera ku si hergesehen 

sterben hil (heilig) heilig werden 

Redner hiz, lari im Heißen der Worte 
gelehrt 

Papier papier Papier 

kein ne zein, nihein nicht sein 

Pastor, Pfarrer ewart zein Ewart sein 

vorbeigehen hira gan hier gehen 

Gelegenheit aba getun abgetan 

Hindernis, Stop dio ztopo der Stopp 

Name hizen heißen 

Thema (ahd. nicht überliefert) Thema 

(Thema soll angeblich Griechisch sein, aber Griechisch ist selbst nur ein Althochdeutsch) 

Tunnel tunnel (altsächsisch) Tunnel 

färben in tincta tun in Tinte tun 

steigen stigan steigen 

Kuh fehi = Vieh Vieh 

mürbe muruwi mürbe 

furchtsam herabeti herbeten oder zum Herrn 
beten aus Furcht 

Hausnachbar huz = Haus Haus(nachbar) 

Stammtisch, Kaffee- bigira Begierde (auf Neuigkeit) 

kränzchen 

herbringen herakarri herkarren 

verkaufen sellen, salen (altsächsisch) to sale (Englisch) 

Anzug anziohan Anzug 

traurig, betrübt go ibal übel gehen 

Buchtitel hizen buoh heißen Buch 

Rad, (Ring) ring, hring Ring 

Siegel, Stempel zigilu, sigilu Siegel 


zigilu 

beren 
osasuntsu 

hel niri 
kapela 

zaku 

txil 

orde zkaritza 


markatu 
izer ditu 
murru 
banab du 
putz egin 


euren, ihren 
gesund sein 

helft mir 

Hut 

Sack 

still 

Zweigstelle, Filiale 


signalisieren, markieren 
schwitzen 

Mauer 

trennen 

pusten 


hueren, ineren 
gisunt sin 
helft mir 
kapela 

sac, zac 
stilli 

ort zkari 
(Ort teilen) 
marka tun 
swizzen tun 
mura 
banah duen 
putz megin 


65 


euren, ihren 

gesund sein 

helft mir 

Käpplein 

Sack 

still 

Ort, teilen (to share = 
teilen im Englischen) 
markieren tun 
schwitzen tun 
Mauer 

verbannen tun 
pusten machen 


baskisch angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 


lagun kideta sun 


holtz 
txartel 
bisitzaren 
santua bil 
buruzko 
larunbata 


Solidarität 


Trennwand aus Holz 


Karte 

Besitz, Güter 
der Heilige 
über 
Sonnabend 


lagun kideta sun 


holtz 

karta 

besitzunge 

hil, heil 

uburu, ubar 

laru = Lehre, bata (über 
Wata zu Wotan) 


sie sind gelegen 
(zusammengelegen) 
Holz 

Karte 

Besitz 

heilig 

über 

Lehren Wotans 


(der Sabbat der Juden geht also auf die Lehren Wotans zurück und deshalb heißt Sonnabend auch heute noch in 


vielen Sprachen, wie Ungarisch und Spanisch = sabado) 


liburu 
zuen 
zure 
bisita 


erlijiosa 


Buch 

zu, hinzu 
zur 
Besichtigung 
religiös 


fibal 


ZU, ZUO, zua 
zu lara 
bisihta 
erliuhta 


Buch, Fibel 
zu 

zur 
Besichtigung 
erleuchtet 


(deshalb wurden Heilige in alten Abbildungen mit Lichtschein, Heiligenschein dargestellt) 


aber 
einstecken 
hart 

unter 


alles Volk 


Kunde des Heißens 


Wesenskunde 


die Kunde des Bösen 


Geist(lein) 
Zugbrücke 
Samen 

Fisch im Wasser 
Hain 

hohe Kunde 


alle 


Allmächtiger 
her tun 
und 


(Schub)lehre 


bere aber aber, abere 
ikasteko lernen inkasteko 
hartu hart, stark hartu 
ondor unter undar 
taldea Gruppe te al deat 
(deat = Volk) 
hizkuntza Sprache hiz, kunda 
Es gibt im Baskischen hunderte von Wörtern, die mit dem deutschen Wort »Kunde« gebildet werden. Einige seien 
aufgeführt: 
hezkuntza Erziehung huezan, kunta 
iraskuntza Lehre, Unterricht 
erakunde Institution 
gaikuntza Schulung 
aurkunde Kindheit 
apezkunde Zauberei (di)a pez kunde 
(bez, pez = böse) 
gaizkin Teufel, Geist gaiztlin 
zugi Brücke zugbrucca 
seme Sohn samo 
arraın Fisch aha in (im Wasser) 
oyan, oihan Hain, Wald hayn, hain 
hohikuntza Brauch, Gewohnheit hohi, kunta 
hazkuntza Brauch, Gewohnheit 
-ala alle ala = alle 
(wird an viele Wörter angehängt mit der Bedeutung »alle«) 
ala Allmächtiger almahtico 
har tu nehmen haratun 
eta und enta, enti, unti 
lerro Lineal, Lehre lera 
landa Feld, Erde lant, lan 


66 


Land 


baskisch angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch - 


kostatu kosten tun kosta tuon kosten tun 

pixkat bißchen biz = Biß bißchen 

pixkana nach und nach biz bißchen 

presku frisch frescu frisch 

sail Teil teil, deil Teil 

kondaları Geschichtsschreiber cuntalari Kunde-Lehrer, Lehrer 


des Kundigen, des Ver- 
gangenen, des Kunde 
gewordenen 

komeni übereinkommen queman, coman übereinkommen 


Auf der Osterinsel gibt es riesige Steinköpfe, »Moai« genannt. Diese Figuren sollte man sich einmal 
auf einer Fotografie ansehen. Dann erkennt man, daß es sich eigentlich nur um riesige Steinblöcke han- 
delt, aus denen lediglich der Buchstabe »T« herausgehauen oder herausgearbeitet wurde. Mehr eigent- 
lich nicht. Darunter noch ein waagerechter Strich, ein waagerecht liegender Buchstabe »I«, wenn man 
so will. Auch jedes Ohr stellt einen Buchstaben dar. Doch dieses eine »T«, dieser eine Buchstabe »T«, 
ist so meisterhaft herausgearbeitet, daß es eigentlich eine Beleidigung für die meisten unserer sogenann- 
ten »modernen« Künstler ist, mit ihren oftmals krampfhaften, aber ästhetisch meist nutzlosen Bemü- 
hungen. Was haben die Künstler der Osterinsel mit diesem einen »T« erreicht? Obwohl keine Augen 
bei den Figuren vorhanden sind, nicht einmal angedeutet sind, fällt der Schatten des Querstriches des 
Buchstaben »T« so kunstvoll, daß jeder Betrachter meint, ein vollkommenes Gesicht zu sehen. Schauen 
Sie sich die Figuren an, kann ich nur wiederholen. Dann erkennen Sie vielleicht auch, was ich meine, 
wenn ich behaupte, daß die ganze Kunst der alten Maya, Azteken, Hethiter, Ägypter, Sumerer, die ja 
alle deutsche Stämme waren, Schwaben, Allamannen oder Almahtico, Sachsen, Angeln, Diuten, eben 
Darstellungen von Buchstaben sind. Picasso, der ja selbst sagte, daß er von der Kunst der alten Kulturen 
am meisten gelernt hat, ist dort am besten, wo er, allerdings ohne es zu wissen, Buchstabenformen in 
seine Kunstwerke einfließen ließ. Das gilt ebenso für die wenigen anderen, wirklich großen Künstler 
unserer Zeit. 

Da gibt es einen Mann namens Thor Heyerdahl, der monatelang auf der Osterinsel ausgegraben hat 
und dort gelebt hat. Was hat der Mann nicht alles für Unsinn unternommen, um die an und für sich 
richtige Tatsache, daß die Kulturen Wotans in Südamerika mit der Kultur Wotans auf der Osterinsel, 
wo er mit seinen deutschen Stämmen als Hotu Matua, als Huotun man guata, als Gottesmann oder guter 
Mann Wotan also, hinzog, die gleichen Urheber haben, zu beweisen? Er setzte sein Leben aufs Spiel, 
um mit einem Schilffloß übers Meer zu segeln. Hätte er sich einmal im Sessel solch eine Figur als Foto- 
grafie genau angesehen, wie ich es tat. Hätte er ein einziges Mal sich die Sprache der Osterinselbewoh- 
ner oder die dortigen Ortsnamen ernsthaft angesehen und ernsthaft darüber nachgedacht. In seinem Buch 
»Aku-Aku« ist er neben einer von ihm ausgegrabenen Figur abgebildet. Diese Figur hat auf dem Bauch 
die Zeichnung eines Schiffes und, klar erkennbar, jede Menge deutscher Buchstaben, auch wenn durch 
die Verwitterung genaues Hinsehen nötig ist. Was soll man dazu sagen? Man gräbt monatelang Figuren 
aus dem Erdboden, schaut sie sich aber niemals richtig an. Statt dessen glaubt man, mit einer albernen 
und gefährlichen Schiffsfahrt Beweise für die wissenschaftliche Wahrheit zu bringen. Wo doch möglı- 
cherweise die Stämme Wotans ganz andere Verkehrsmittel zur Verfügung hatten, als Bambus- oder Schilf- 
nußschalen. 


67 


Verhalten wir uns etwas vernünftiger und beschäftigen wir uns mit ein paar Begriffen und Namen 
der Osterinselkultur und ihrer Sprache. Die heutige Sprache der Osterinsel ist sehr, sehr verdorben worden. 
Das hängt damit zusammen, daß die Bevölkerung fast ausgerottet war und der überlebende Rest für 
längere Zeit nach Chile verschleppt wurde. Das schreiben auch die Verfasser von Wörterbüchern der 
Osterinselsprache, wie Sebastian Englert und J. Fuentes. Diese Sprache hat heute viele Buchstaben, so 
das b,c, d, f, j, I, qu, s, x, y, z, tz und deren Kombinationen, verloren. Deshalb ist es hier natürlich 
etwas schwieriger, den ahd. Charakter der Sprache zu zeigen. Erstaunliches kann ich Ihnen dennoch 
bieten. Leider habe ich nicht den Platz, viele Seiten von Wortlisten mit entsprechenden Bemerkungen 
hier aufzuführen. Man kann, wenn man den Ausfall der obenerwähnten Buchstaben berücksichtigt, sogar 
gewisse Regeln annehmen. Der Buchstabe »r« kann, wegen fehlendem »I« in der Sprache, potentiell immer 
durch »I« ersetzt werden. Wo drei oder vier Vokale zusammenstoßen, kann man mit Sicherheit einen 
oder mehrere verlorengegangene Konsonanten vermuten. So wird aus deutsch »blau« in der Osterinsel- 
sprache »au«, denn »b« und »I« kennt die Sprache nicht und tatsächlich heißt blau dann auch au. Das 
deutsche heilig = weih heißt in Pascuense, so bezeichnet man die Osterinselsprache auch, vai. Die Spra- 
che wimmelt nur so von Zusammensetzungen mit vai, heilig, so daß man sich eigentlich nur wundern 
kann, daß noch niemand vor mir den ahd. Ursprung der Sprache vermutet hat. In einem kleinen Ta- 
schenbuch des Franzosen Alfred Metraux, »L’Ile de Paques«, finde ich eine Karte mit Ortsbezeichnun- 
gen. Da gibt es die »Bucht der Frau«, was Ana kena heißt, ahd. ana = bei, kena = Frau, auch ahd. chena, 
quena geschrieben und heute noch im Englischen als »Queen«, die Königin, erhalten. Aber auch das 
andere ahd. Wort für Frau, Weib, nämlich ahd. wib, finden wir dort als vi’e, ganz folgerichtig, da ja 
der Buchstabe »b« verlorenging in der gesamten Sprache. Ein Anger, eine mit Gras bewachsene Wiese 
mit abschüssigen Gefälle, ahd. angar, hangar, heißt an vielen Plätzten der Osterinsel, die genau solche 
Anger sind, hangar. Der bekannteste ist der Hangaroa, was ahd. der hangar hoa ist, der hohe Anger. 
Da gibt es Orte die heißen Vai tea, ahd. wiho teat, heiliges Volk, mahutea, ahd. mahti teat, teut, mächti- 
ges Volk und immer wieder taucht Ana = bei in den Namen auf. Der Schöpfergott der Osterinsel ist 
Make-Make. Das deutsche Wort »der Macher«. Und was, bitte schön, tut denn, oder macht denn ein 
Schöpfergott? Er schafft alles, er macht alles. Daher kann man ihn wohl auch mit Make-Make, der Ma- 
cher, bezeichnen. Die langen Hölzer mit Schriftzeichen heißen Kohau-rongo-rongo, also lange Hölzer. 
Man hat zwar von seiten ahnungsloser »Forscher« daraus »sprechende Hölzer« gemacht, aber allein die 
Tatsache, daß von den erhaltenen Schrifttafeln, die alle »lange Hölzer« heißen, zwei nicht lang, sondern 
rund sind, und daß ausgerechnet diese zwei dann auch nicht das rongo-rongo hinter dem Kohau, Holz, 
stehen haben, beweist doch, daß auch von dieser Seite und nicht nur wegen des fehlenden Buchstaben 
»I« in Pasquense, die Übersetzung »lange Hölzer« gerechtfertigt ist. Unter den Stämmen der Osterinsel 
gibt es einen Stamm, der Urumani (Alamani), heißt und es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß 
Hotu Matua, also Wotan, nicht zu diesem Stamm gehört, was uns hier nicht mehr wundert, da wir wis- 
sen, daß Wotan vom Stamm der Angeln und Sachsen war. Auch der Name der Angeln hat sich in vielen 
Namen und Zusammensetzungen erhalten, die angata, tangata, heißen, aber teilweise falsch übersetzt 
werden. Im Wörterbuch von Fuentes fällt sogar das Wort popohangu auf, wo das popul und das angel, 
also das Volk der Angeln, gemeint sind. Ika ist Fisch, ahd. fiska. Der Satz »kann ich den Fisch haben« 
heißt Ka avai mai i taa ika, wörtlich also »Ka(nn) (h)aba i(ch) mal den Fisch«. Oder »ich erinnere mich 
nicht« heißt / na kai wani, ahd. i(h) ni kanni wani, wörtlich »ich kann nicht wähnen«. Neben ahd. wanen 
= wähnen, erinnern, meinen, gibt es noch ahd. warn = fehlend. Mond heißt mahina, ahd. mane und 
Montag monire, Mittwoch enthält zoru, was bei den Germanen Donnerstag, Tag des Tor, war und Sonntag 


68 


enthält pati, Wati, Wotan, was wir schon bei Juden, Finnen und Ungarn im Samstag, im Sabbat, hatten. 
Ariki ist der König, das ahd. rihi, der Herrscher. Puaha ist ahd. buh, puch, der Bauch, wi ist ahd. ewa 
und heißt genau wie dort, die Religion, das Gesetz, die Ewigkeit. Abrahi ist ahd. arbrahhan, abbrechen, 
heava ist ahd. houan, hauen. Meerjungfrauen sind meherio, ahd. meriminne. Mo ist mag, Uremamare und 
mamarua ist Großmutter, ahd. urmama. Pehe ist ahd. hweo, wie, o ist fonu, von. Weisagung ist uranga, 
ahd. wizagunga. Vera ist ahd. werfan, aber das »F« kennt ja die Sprache nicht mehr. Kaata = gut ist 
ahd. guata. Es gibt eine vi’e hoha, ein hohes Weib, also die vom Himmel gekommene große Mutter, 
die wir schon in Japan als Amaderasu no okami, als angekommene Ahnmutter, kennengelernt haben 
und wahrscheinlich die Freia der Germanen weltweit ist. Eine andere Form, die auf die Angeln hin- 
weist, sind die vielen Zusammensetzungen mit -rangi. Thomas Barthel hat in seinem Buch »Das achte 
Land« ein erhaltenes Buch der Osterinselbewohner beschrieben und den Text, soweit er erhalten ist, 
in Umschrift abgedruckt. Dieses Buch heißt »Puara hoha«, was in deutsch »das hohe Buch« heißt und 
auf die Christenbibel hinweist, die ja oft auch als hohes Buch bezeichnet wird. Ich werde noch darauf 
eingehen. Ein Ort heißt Tonga riki, t{e) Ongal (angel) rihi. Das Reich oder das Herrschaftsgebiet des 
Stammes der Angeln. Das ahd. Fara, der Weg, die Durchfahrt heißt ara, wieder, weil das »F« in der 
Sprache nicht vorhanden ist. Selbst die ahd. und moderne deutsche Silbe -keit, -heit, ahd. auch -kait, 
hat sich erhalten, so ist atakai, ahd. guatahait, guatakeit in Pasquense ebenfalls Gutheit, Gütigkeit. Die 
Plejaden aber, daß Gestirn am Himmel, werden mit mata riki, was Reich Wotans oder Reich der Mut- 
ter, der vom Himmel gekommenen, bedeuten könnte, bezeichnet. Auch dazu später noch ein paar Worte. 
Retoreto heißt rot. Unser Wort Wasser, daß wir schon am Anfang des Buches so ausführlich behandelt 
haben, heißt einmal vai. Dann aber, als Meerwasser, Flut, heißt es aa, das ahd. aha, wie Sie sich erin- 
nern, und Flüssigkeit ist ava. In vielen Büchern über die Osterinsel führt man eine Königsliste, eine 
Liste der Herrscher, auf. Wer sie aber mit ahd. Augen ließt, findet schnell heraus, daß es gar nicht immer 
um Herrscher, sondern um teils ganz andere Begriffe geht. Da gibt es gleich zweimal die Urukena und 
Uruakena, die Urfrau, die Urmutter, aber auch die Uremata, was die Urmutter ist. Es gibt Toati Rangi 
hahe, das »hohe Volk der Angeln«, es gibt das Te riki tea, das reiche oder Herrscher-Volk und tuu mae- 
heke, das mächtige Volk, das Mahuta Ariiki, das mächtige Reich oder der mächtige Herrscher. Sie sehen, 
es kehren immer wieder die gleichen Worte in leicht veränderter Schreibweise wieder, weil es, wie im 
ahd. überall, leider keine feste Rechtschreibung gab, was einer der Gründe für die heutigen vielen tau- 
send Sprachen und Dialekte ist. Auch das ahd. Kote, Gott, taucht in dieser angeblichen Herrscherliste 
auf. Was wieder einmal nur Unsinn der »Experten« ist, aber keine Herrscherliste. 


Pasquense (Osterinselspr.) angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 
kote rıku (Bed. nicht angegeben) kote richu Gottesreich oder Gott 


der Herr (rich bedeutet 
im ahd. sowohl Reich als 
auch Herrscher, Herr) 


ariku Häuptling rich Herrscher 

kote hai (Bed. nicht angegeben) kote hailic heiliger Gott 

te manu bhiri Missionar te manu hilic der heilige Mann 
poe poe Boot bot Boot 

wagga Boot wagan = Wagen Wagen 


waga, waca = Bewegung 


69 


Pasquense (Osterinselspr.) angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 


te harre Haus, Halle te halle Halle 
kai tangata Menschenfresser kauuan te angal (kau den Angel) 
n gau kauen kauuan kauen 


(die unterschiedlichen Angaben in der Rechtschreibung von »kauen« mal mit »K« mal mit »Q« bzw. »QU« sind 
schon im ahd. geläufig) 


tangata manu (Bed. nicht angegeb.) te angel manu Englishman (heut. Engl.) 

ta hanga Umgehängtes te umbehang Hängendes 

ivi atua Priester eva fatir, ew fatir, Ewigkeitswart, -vater 

ewart = Priester 

te at ariki (Bed. nicht angegeben) teuta riki reiches Volk oder 
Herrscher des Volkes 

ika Fisch fiska Fisch 

tungu tungu jung jung jung 


(die häufigen Verdopplungen gehen auf die Wörterbuchhersteller und unfähigen Linguisten zurück, die die Einge- 
borenen befragten, aber nicht merkten, wenn diese Eingeborenen ein Wort wiederholten) 


toko toko Stock stoko Stock 

ra’a ra’a rauh ruh rauh 

mingo ingoi Menge managi Menge 

i te hakamatanga im Anfang in te anagine im Anfang 

ina kein (neh)ına kein 

m angai Fischangel angal Angel 

mahina Mond mane Mond 

ta tahi mahana der Tag neulich te tahi, te tag der Tag 

pa tahi bei Tage pa tahi, pi tagi bei Tage 

po va’u eine Woche vehha, wehha Woche 

‚poreko geboren giporan, giboran geboren 

ta ringa (Ohr)ring ringa Ring 

Duara, puka Buch puok, buok, buoch Buch 

opani Tür, Öffnung offani Öffnung 

komakenu gemacht komahhon, kamahhon gemacht 

apo Morgen apand Abend 

mamarua Urmutter mama ura Urmutter, Urmama 

paparua Urvater papa ura Urvater, Urpapa 

riba lieb, gut liob lieb 

(Beachten Sie, daß Pasquense keinen Buchstaben »L« mehr hat und ihn stets durch »R« ersetzt) 

ara Weg fara = Fahrt, Weg Fahrweg 

ana ohne ano ohne 

ana wenn, wann (w)anna wenn, wann 

ata Schatten (sc)ato Schatten 

(Beachten Sie, daß Pasquense keinen »SC«-Laut mehr kennt) 

bae Bein bein Bein 

ango schlank slanc, slang schlank 

(Beachten Sie, daß Pasquense keinen »SL«-Laut mehr kennt) 

ebe, epa eben eban, epan eben 

haama Scham scham(a) Scham 

hami Hemd, Badeanzug hamo = Hülle Hemd 
hemidi = Hemd 


70 


Pasquense (OÖsterinselspr. 


hetu popo anga 


angegebene Bedeutun 


Venus, Morgenstern 


ahd. 


wotan popol angal 


heutiges Deutsch 


Wotans Volk der Angeln 
(hetu von huetun, huotan) 


(Ich schrieb bereits, daß die Venus in ahd. Schriften als der Stern von Wotans Volk und als Stern des Volks der 
Friden [davon kommen auch Britten und Friesen, Preussen, Russen, Bretonen] bezeichnet wird) 


mai mag maga (englisch: may) mag 

nangi nagen gnagan nagen 

malua Mutter muoter Mutter 

kohau Holz koholza Holz 
(holländisch: hout) 

meherio Meerjungfrau meriminne Meerjungfrau 

pua Blume Pl)u(om)a Blume 

puna Brunnen Pir)un(n)a(n) Brunnen 

te ane arai Name von Hotu Matuas te ano wara der wahre Ahne 


Vater, wörtlich: wahrer 
Ahne 
(Name von Hotu Matuas, also Wotans, Vater, dem Urahnen der Menschheit also) 


tahunga Teilung tailunga Teilung 

tano tun taon, tuan, tuon, tun usw. tun, tuen 

to parahi Mord rahho = Rache Rache 

ta waki Wäsche te waska, te weska die Wäsche 

tautini tausend tusund(i) tausend 

tuna Stein (s)tein Stein 

ni Religion, Doktrin ew, ewa = Religion, Evangelium, Religion 
Gesetz 

urunga Weissagung uisunga Weissagung 

kaata gut guata, kuata gut 


aus den Texten der Osterinsel (Gesänge des Metoro, Puara hoa usw.): 

kote ehuehu kot ehuihu, kot euico 

anakanga anakanga = Anfang, 
Angang 


ewiger Gott 
Anfang 


Bevor ich nun zur Mayasprache komme, um deren Schrift es ja ursprünglich hier ging, und bevor ich 
dann aufhören möchte, an Hand ausgewählter, willkürlich ausgewählter, Sprachen, deren einwandfreie 
Abstammung vom ahd. zu belegen, um interessantere Dinge darzulegen, die auch den Nichtsprachwis- 
senschaftler interessieren dürften, noch ein paar Wortbeispiele aus dem Swaheli, nur der Vollständigkeit 
halber, weil ich erwähnte, daß Swaheli von spraha heli, die heilige Sprache, kommt. Ich möchte nur 
eine Wortliste der spektakulärsten Wörter gegenüberstellen, die beliebig durch hunderte Beispiele er- 
gänzt werden könnte, genau wie bei den vorher behandelten Sprachen der Osterinsel, des Baskischen, 
des Nahuatl, des Ungarischen. Jeder, der Spaß daran hat, kann ein ahd. und ein Swaheliwörterbuch 
nebeneinanderlegen und vergleichen. Besser wäre es allerdings, sich vorher ausgiebig mit ahd. zu be- 
schäftigen, damit man vor allem Synonyme oder anderes Denken, Ableiten von anderen Eigenschaften 
der Begriffe, wie bei unserem Beispiel, der Stern und der Schillernde, erkennen kann. 


71 


Swaheli angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 


s hund ua 
silaha, selaha 
siku kun 

sin zia hewa 
sita 

saba 

soga 

so gezakifuoni 
staha 

toa staha 
burugi 

cheu 

chini ya ardhi 
chumba 
chokaa 

dhani 

embwe, emboe 
fahali 

chelebi 
kibwebwe 
kafıla 

kando 

kirahi 

kengele 
kipindo 

kinda 
kizimba, kizimbi 
kondo 

askari 

ta frija 

t angazo 

ta ruma 

ta wi 

ta wala 
firaha 

tina 

furaha 

Juri kiza 
lugha ya kigeni 
hamishi, hamigi 
hamio 

hapane 

hasira 

huendo 

he kalu 

ibilisi, iblisi 
idadi 

kimbi lia 
kwata 

kura 


Hyäne 
Waffe 
Feiertag 


in der Luft kreisen 


sechs 
sieben 


Geschwätz, Schwatz 


umarmen 
Achtung 
Achtung erweisen 
Festung 

kauen 

in der Erde 
Kammer 

Kalk 

meinen 

Harz 

Stier 

Blätterteig 
Leinentuch 
Karawane 

Rand 


Ablehnung, Aversion 


Klingel 

Binde 

Jungtier 
Holzbau 
Geburt 
Soldaten(schar) 
Freude 

Ansage 
Tätowierung 
Zweig 
verwalten 
Penis 

Fehde, Streit 
Freude 
Überschwemmung 
Fremdsprache 
Heimatloser 
Ansiedlung 
das gibt es nicht 
Zorn 
möglicherweise 
Tempel 

Teufel 

Zahl 
herbeilaufen 
waten 

Los 


hunt 

shlaha 

siku kut (kot) 
sin zia hebani 
sehs 

siban 

sago 

so kifuogani 
ahta 

tuan ahta 
burg, burgi 
chewan 

hini dia erdha 
chamara 
chalk 


dhe wani 


kirahha, rahha 
klingila 
kipindo 

kinta 
kizimpar 
kunni 

dia skari 
froida, frouwida 
angazago 
ruma 

te zwig 
waltan 

firaha 
(ge)fehida 
furihtan 

kiza, guza, giza 
luc, lugha 
heimodi 
heimodi 
hapan ni, ne 
hazira 

huenda 

the halla 


ubıil, ibil, ibal, abal 
datum (angebl. Latein) 


umbi loufan 
watan 
kura, kuri 


72 


Hund 
erschlagen 

Sieg Gottes 
sind zu heben 
sechs 

sieben 

Gesage 

so gefügt 
Achtung 
Achtung tun 
Burg 

kauen 

in der Erde 
Kammer 

Kalk 

der Wahn 
Bernstein 

Kuh 

Laib Brot 
Gewebe 

Faden, Reihe 
Kante 

Rache 

Klingel 
Gebinde, Binde 
Kind 
Zimmermannsbau 
Geburt 

die Schar 
Freude 

Ansage 

Ruhm 

Zweig 

Walten, Verwalten 
Mann 

Gefecht 
Furcht, fürchten 
Guß, Regenguß 
Lüge 

Heimat 
Heimat 

nicht haben 
Haß, Hexe 
wenn, falls 
Halle 

Übel 

Daten 

umher laufen 
waten 
Auswahl 


Swaheli angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 


kumba tia 
sarawanda 
kinai 

kwa 
lalama 
lepe 

lonjo 

maa lumu 
mahari 
majaliwa 
mama 
maha zama 
mahali 


mara kua mara 
mwosha 

m weza 

m wendo 
n dakaha 
m witu 
‚pogo 

n anga 

t umbo 

ua mini 
beti, u beti 
ub wana 

u gundu zi 


ufa tia 

u binda 

ubora 

weli 

m himili wa dunia 


shaufu 


m saidzi 


mizani 
mt angelizi 
mt awa 
m tindi 
baobab 
mun gu 


umarmen 
Gewand 

genug 

zu, durch, mit 
lamentieren 
Schlaftrunkenheit 
lang, groß 
berühmt 

Mitgift 

Gunst, Gnade 
Mutter 

Gürtel 

Platz, Stelle 


von mal zu mal 
Wäscher 

Herrscher 

Wendung, Bewegung 
Dachlatte 

Wald 

schräg 

Anker 

Bauch 

Liebe, Vertrauen 
Vers 

Hochmut 
Erforschung, Erkenntnis 


aufreißen 
Lendenschurz 
Überlegen 
wahr 
Erdachse 
Schuft 

Helfer 


Waage 
Führer 
Priester 
dicke Milch 
Baum 


Gott 


(Wotans und Buddhas weltweite Bezeichnung) 
(Es wäre hier auch noch das ahd. guman = Herr als Bezeichnung für das Swaheliwort Gott möglich.) 


msta rehe 

musiki wa kisunga 
nazi 

ulaga 


Ruhe 

europäische Musik 
reife Kokosnuß 
töten 


umba tuan 
sara wanda 
kinuac 

zua, cua 
menthen, menden 
slipan 

lango 

rumu 

mahali 
mahan liuba 
mama 

mahan zaman 


mahal 


war, wara 
bimil, himal 
schufut (niederl.) 
gisidih 

(gespr.: giseidili) 
mezzan 

angelıti 

ewarto 

lincta 

boum, boam 
man guat 


ruowa 
muziki kizunga 
nuz, nauz 


urlaga, arslaha, urslaha 


73 


um tuen 

Gewand 

genug 

zu 

lamentieren 
schlafen 

lang 

berühmt 

Mitgift, Gemahlin 
Liebe machen 
Mama 
Zusammenmachen 
Mal, abgestecktes Maß, 
Ziel 

von Mal zu Mal 
waschen 
Verweser, Verwalter 
Wende 

Dachholz 

Holz (engl. wood) 
Bogen 

Anker 

Wambe 

Liebe 

einen Vers beten 
Auf (und) Wahn 
Kunde sei, Erkenntnis, 
Kenntnis sei 

auf tuen 
Umbinden 

Über (sein) 

wahr 

Himmel 

Schuft 


zur Seite stehen 


messen 
Angeleiten 
Ewigkeitswart 
Tinte 

Baum 

guter Mann 


Ruhe 

gesungene Musik 

Nuß 

Krieg, Erschlagen (urlaga 
= Krieg) 


Swaheli angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 


ufu guaji Aufzucht ufu ziohan Aufzucht 

urumo Armut armoti Armut 

usa fari Reise usa fari Ausfahrt 

u tund wizi Wachsamkeit tuon wizi weise tuen 

upan uzi Ausdehnung upan, uzi Oben (und) außen 

takalıfu Arbeit, Mühe taka leben Tagesleben (life = engl. 
Leben) 

4 viringo rund ring, hring Ring 

u zio Zaun zun Zaun 

u wanda freier Platz ano wanda ohne Wand 

kwa vile Weile cua uila zur Weile 

Uzungu Europa uzun gen ausgehen (der deutschen 
Ahnen von Europa 
nämlich) 

u wezekana Möglichkeit wezan kunni kann gewesen (sein) 

kunu uwezekano es ist möglich kunnu wezan sin kann gewesen sein 

watani Heimat (Vatan = Vaterland, Hei-_ Wotans Herkunftsland 

mat im Türkischen) 

wahi früh sein wahen wach sein 

wengine wenige wenag wenige 

wehu Wahnsinn wehe, weh Wehe, Weh 

ruka hüpfen rukan rücken, bewegen 

ruko Sprung ruka das Rücken 

saidia helfen sidan zur Seite stehen 

sahihi sicher sichur sicher 

se rika li Regierung te riha Reich, Herrscher 

sheri Scherz scerza Scherz 

shida Strapaze, Bedrängnis shado Schaden 

ki buluu blau blau, blao blau 

chele kahl chala kahl 

buroa Buße buzo Buße 

mengi viele managi manche, Menge 


Wer angesichts so vieler eindeutig ahd. Wörter, die, sowohl im Wortklang als auch in der Bedeutung 
unverkennbar, in den Sprachen Nahuatl, Swaheli, Baskisch und Pasquense auftreten, auch nur noch 
den leisesten Zweifel hat, daß alle Sprachen der Welt vom ahd. abstammen, daß die Geschichte von 
der babylonischen Sprachverwirrung, oder von der Sprachverwirrung des Turmbaus zu Babel, einen 
realen Hintergrund hat, wie immer das Ergebnis selbst war, oder ob es nur dialektale Spracheigentüm- 
lichkeiten und fehlende einheitliche Rechtschreibung waren, der sollte sich in Zukunft nicht mehr mit 
Sprachwissenschaft befassen, sondern Spinat züchten oder irgend eine andere Tätigkeit ausführen. 

Der deutsche Gruß »Guten Tag«, von den meisten Leuten »gutten tach« ausgesprochen, heißt im Qui- 
che der Maya, je nach Dialekt, Cittan taha oder Coothan tah. Die Sprache der Maya weist einige Beson- 
derheiten auf, die möglicherweise schon im ahd. vorhanden waren. Unsere schriftlichen Quellen gehen 
im ahd. leider nur bis nach dem Jahr 800 zurück. So setzt die Quiche-Sprache vor den Buchstaben »H« 
am Wortanfang oft ein »C« oder vor »U« ein »Ch«. Zum Beispiel wird aus hilam = heilig ein chilam, 
aus span = auf, über, wird chupam. Das die Wörterbücher dieser Sprache durch die katholischen Mön- 
che schon bei der ersten Erstellung und ersten Wortsammlung in unglaublicherweise entstellt und ver- 


74 


fälscht wurden, habe ich schon an ein paar Beispielen belegt. Den Rest aber besorgte wieder einmal 
die Rechtschreibung. Wer alte Handschriften aus dem europäischen Mittelalter ansieht oder liest, egal 
ob deutsche, französische, spanische oder andere, kann feststellen, daß die damalige Schrift einige Buch- 
staben hatte, die heute nicht mehr geschrieben werden. Ältere Leser aus Deutschland haben diese Buch- 
staben noch bis vor etwa 40 Jahren gelernt und schreiben sie zum Teil heute noch. Da gab es ein »rundes 
S«, das wie der Buchstabe »b« aussieht, wenn es flüchtig in Handschrift geschrieben wurde. Da gab es 
ein »langes S«, das wie der Buchstabe »I« aussah, ein langer, senkrechter Strich. Da gab es ein »d«, das, 
flüchtig geschrieben, wie ein »v«, aber mit etwas größerer Schleife oben, aussah. Die Buchstaben »P« 
und »F« unterschieden sich nur durch einen kleinen Querstrich im unteren Teil des »P«. Der Buchstabe 
»G« wurde wie »Y« geschrieben. Alle diese Schreibweisen hatten auch die Mayaschreiber, die ja gleiche 
deutsche Sprache niederschreiben mußten, wie die Schreiber im ahd. So kam es, daß die Leute, die sich 
mit den Handschriften des Popol Vuh und der Chilam-Balam-Bücher befaßten und noch befassen, oft- 
mals, oder fast immer, aus d ein v bzw. aus f ein p, aus rundem $ ein b, aus langem $ ein | machten 
oder lasen. Noch öfter ist die Verwechslung von w, h und k, da man das w mit einer Tilde schrieb, 
so daß es tatsächlich nur bei genauestem Hinsehen und sorgfältigster Schreibweise unterschieden wer- 
den konnte. Aus diesem Grund lesen diese Leute nun den deutschen Artikel »dhas« = das, als ukab, 
weil sie das alte deutsche »d« für v, u, lesen, »h« für »k« und rundes »S« für »b« nehmen. Damit, zusam- 
men mit den Verfälschungen der Mönche bei der ersten Wörterbucherstellung, die aus »Wholcaan« = 
Wolken, caan = Himmel machten, können sie auch nicht erkennen, daß bei den Handschriften der 
Quiche ahd. Sprache und Schrift vorliegt. So hat man aus ahd. himil, himal in Quiche cimil gemacht, 
was »sterben« bedeuten soll, weil die Mayas möglicherweise sagten, daß die Gestorbenen im Himmel 
seien. Aus dem ahd. siabun, Geschlecht, Stamm, das im Quiche oxlahun lautet, hoslahun = hohes Ge- 
schlecht nämlich, hat man die Zahl 13 gemacht, obwohl hätte auffallen müssen, daß hinter diesem Wort 
meistens Stammesnamen deutscher Stämme, wie oxlahun suiva, oxlahun sac, erschienen. Wenn die Mayas 
zu einem Kranken sagten, daß die Zeit die Wunden oder die Krankheit schon heilen würde, mit dem 
Ausdruck cit sollon tun, so machte man, nach Verwechslung von rundem $ mit B, daraus citbolontun. 
Das schrieb man dann zu einem Wort zusammen und erklärte es zum Gott der Medizin. Es gibt nicht 
nur das Wort bil = Beil, ahd. bil, nein, man setzt auch bei den Quiche zu bil das gute deutsche Hacke- 
beil hinzu, in Quiche also hachbil. Honig heißt binwahs, binwax, dies ist das ahd. binwahs, Bienenwachs. 
Legen nicht die Bienen den Honig in die Wachswaben? Wenn man aber dieses binwahs ebensowenig 
erkennt als das ahd. binwahs, wie man das ahd. cit, die Zeit, nicht im Quichewort cit erkennt, kann 
man dann eine vernünftige Übersetzung der Handschriften erwarten? 

In den Chilam-Balam-Büchern wimmelt es nur so von Worten wie Oloman, alman = Alamann oder 
almehen cot, alumehen cot = allmächtiger Gott, doch dies wird nicht erkannt und man setzt uns das 
Märchen vor, die Mayas seien eine blutrünstige Opferkultur gewesen. Vielleicht hat es nach der Zerstö- 
rung der Kultur tatsächlich ein paar einzelne Fälle von Menschenopfern gegeben, aber das hat mit der 
Hochkultur der alten Quiche, der alten Deutschen, nichts, aber auch gar nichts, zu tun. Auch die Be- 
hauptung, die Chilam-Balam-Bücher seien prophetische Bücher, ist so nicht haltbar. In vielen Büchern 
über die Mythologie der Maya kann man eine Geschichte lesen, daß ein Held, ein einzelner Held, eine 
ganze Stadt erobert haben soll und dessen Name soll Ahtzic Vinak gelautet haben. Nun, das sind die 
ahd. Wörter ahtzic = achtzig im modernen Deutsch, und ahd. vikant, wigant, der Krieger, der Mensch. 
Es war also nicht ein einzelner Held, sondern achtzig Krieger, die die Stadt eroberten. Das klingt nicht 
nur viel glaubhafter, es ist auch eine sprachlich einwandfreie Übersetzung, ohne Rumgebastele und ohne 


75 


Phantasiererei. So aber erfindet man Geschichten und Geschichte, auf die dann Weltbilder aufgebaut 
werden zum Schaden der Menschheit. Dieses Ahtzic vinak taucht übrigens sowohl im Popol Vuh als 
auch in einigen Chilam-Balam-Büchern auf. 

Einige Mayastämme heißen Tzeltal und Tzoltal. Beides bedeutet »die Alten« und es ist der gleiche Name, 
den in Europa schon die Kelten hatten, die, wie die »Etrusker«, keineswegs ein geheimnisvolles Volk, 
sondern ein deutscher Stamm oder besser, ein Sammelbegriff für die alten Stämme, waren. 

Hier noch einige Beispiele für falsche Übersetzungen aus der Mayasprache. Machen Sie sich Ihr eige- 
nes Urteil. Kam te tah = es kam der Tag, wird mit »Hilfe« übersetzt. Macha bilu toh cin yol uinic wird 
mit nutzlos, das Ziel nicht erreicht, übersetzt. Dies ist nicht falsch dem Sinn nach, aber wörtlich übersetzt 
ist wohl besser. Es handelt sich hierbei um das ahd. macha filu toh cin gar uenac. Im modernen Deutsch: 
»Viel machen doch gar wenig sein«. Da gibt es ein meternac ximbal worin das deutsche Mitternachtshim- 
mel steckt, da gibt es tah, sibtah, zabactah, was der »Tag, siebenter Tag, Sabattag« ist. Und es stimmt 
ja wohl auch, daß der siebente Tag der Sabbattag ist. Ehescheidung ist bei den Quiche hastansa, also 
Haustanz. Man spürt förmlich, wie in diesen Ehen vor der Scheidung im Haus »rumgetanzt« wurde. 
Ehrgeizig wird mit cauinnan, dem ahd. cavinnan, heute: gewinnen, übersetzt. Natürlich will jemand, 
der ehrgeizig ist, immer gewinnen. Taufen ist das ahd. caput cihil, in Quiche caput cihil ebenso, heutiges 
Deutsch: Kopf geheiligt. Das Wort tot wird im Wörterbuch mit »ah nun tot« angegeben. Man spürt 
wieder den Ausruf des Mitgefühls des Trauernden, den die Mönche bei der Wörtersammlung aber nicht 
verstanden. Buße wird mit thu sul yolti keban angegeben, was »Du sollst Geld (Bußgeld) geben«. Eine 
Unmenge von verschiedenen Schreibweisen und Bezeichnungen für das Wort »Wochentag« gibt es im 
Quiche, genauso wie im ahd., und genau dieselben. thincketah, pochetah, sachetah, werchetah, popochetah, 
uochetah, hichetah (hier ist ein U ausgefallen aus dem huichetah)«. 

Man sieht also, sogar das ahd. thinchetac, das es selbst im heutigen Deutsch nicht mehr gibt, das aber 
als ein urgermanisches Wort gilt, geradezu typisch für altdeutsche Kultur und altdeutsches Wesen, gibt 
es. Da gibt es Sätze wie ti heli in cimil, ahd. ti helac in himil, der Heilige im Himmel. Fragen Sie mich 
aber bitte nicht, mit welchem Unsinn das übersetzt wird. 

Hier noch eine kurze Wortliste. Ich weise aber darauhin, daß ich nur die Wörter ausgewählt habe, 
die auch in den Wörterbüchern in richtiger Übersetzung angegeben werden. Die vielen anderen Wörter 
und Redewendungen, die ebenfalls sehr gute althochdeutsche Wörter sind, aber deren Bedeutung nicht 
erkannt oder falsch übersetzt wird, lasse ich bewußt weg. Mir ist aber klar, und jeder Interessierte sollte 
es überprüfen, daß die Quichesprache, ihre Grammatiken und Wörterbücher, völlig neu, als gut erhal- 
tene, althochdeutsche Sprache nämlich, auf der Grundlage der erhaltenen Handschriften, die zu einer 
Zeit entstanden, als die Sprache noch nicht so sehr im Verfall war, überarbeitet und umgeschrieben wer- 
den müssen. 

Jeder, der sich diese Handschriften ansieht, sollte auch nicht vergessen, was ich über die Schreibweise 
bestimmter alter deutscher Buchstaben gesagt habe und natürlich muß man sich längere Zeit intensiv 


mit ahd. Sprache beschäftigt haben. 


Quiche angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 


huntul pek Hund hunt Hund 
h-mizo, miz Katze mitz Mietze 
koh Katze kazza Katze 


76 


Quiche angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 


cilich Kirche 

chup Krug 

tulum Turm, Festung 
etzahultan Erzählung 

ah tzoltan erzählen 

hahal Regen 

alu alle 

botaal bezahlen 

in ihn 

chibal bellen 

ebche Treppe 

uuc Woche 

zuc süße Sache 

za zil cuntic erklären 

hun chuen kühn 

tzol zahlen 

veelan, valunan wählen 

taz alltaz vielfache Sache 
vholcah Eintritt des Volkes 
vuich eine Frucht 
gail keban, cıl, cail große Sünde 
muzik widerhallen 
hele hier 

piz luum die Erde messen 
vholsib Vorwort, Titel 
luk schlucken 
mahun pel viel machen 
(beachten: F wurde als P mit Querstrich geschrieben) 
cabildo Rathaus 

altal aufhalten 
balche Tier, Bestie 
baran schwanger 
balthan verwalten, walten 
bitun weiß machen 
chicunta geboren haben 
ch uiba Frauen 

kuszah ol schmeicheln 
cot mal überfüttern 
vinicos ewig 

mah auay ewig 

oxhe uil eine Weile 
yume Herr 

gumiski Senat 

oxppel, hoppel Opfer 

canec König 
beelatun weh tun 

ah keban acht geben 
keban puse Buße geben 


cılibha, cirihha 
kruog 

turum 

arzellen 
arzellen 

hahal, hagal 


zil cuntic 

ein chuan 

zalon 

wellan 

taz alltaz 

vholc, folc 

figa, vuicha 

gail keban 

muzik 

ber, hiar 

miz ruum, mez ruum 
Joriscrib, uoriscrib 
sluckan 

mahhon fılu 


cabildo 
haltan 
balg, balch 
beran 
waltan 
witun 
chichunta 
uib, uiba 
kisag wola 
cuot mal 


ewinico 
ewag, ewic 
uila 

goman, gomman, 
guman 
gumiski 
opphar 
cunic, cuninc 
weha tun 
aht keban 
keban puoz 


77 


Kirche 

(engl. cup) 

Turm 

Erzählung 
erzählen 

Hagel 

alle 

(holländ. betaal) 
ihn 

Gebell 
Treppche(n) 
Woche 

Zucker 

des Zieles kundig 
ein Kühner 
zahlen, zählen 
wählen 

das, all das 

Volk 

Feige 

sich geil geben 
Musik 

hier 

den Raum messen 
Vorschrift, Vorwort 
schlucken 

viel machen 


Gebilde, Gebäude 
Halten 

Balg, Tierhaut 
gebären 

walten, verwalten 
weißen, weiß machen 
geboren haben 
Weib 

wohl gesagt 

gutes Mahl, ausreichendes 
Mahl 

ewig 

ewig 

eine Weile 

Mann, Held, Herr 
Senator 

Senat 

Opfer 

König 

weh tun 

acht geben 

Buße geben 


Quiche angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 


loobchete Lob sagen loob chete Lob sagen, reden 

pachtun Gehöft pachta, paht eine Pacht 

ti Dax Schulden paht nicht bezahlte Pacht 

tailil entzweien tailen, teilen teilen 

teelhabe Teilhabe, Anteil tail haba Teilhabe 

mul Mehl melo Mehl 

chiscahan geschaffen chiscaffan geschaffen 

luch Loch loh Loch 

uuchul Wucher uuochar Wucher 

copman Kaufmann choufman, coufman Kaufmann 

cahuyta verehrte cahugta verehrte 

xihul Schuld sculd Schuld 

luhaan vohochel ein Tier ausnehmen, lohan fogal einen Vogel leeren 
leeren 

cauın gewinnen cauinnan gewinnen 

chanuc genug chanuc, kinuoc genug 

boh, poh pochen bohen, pohen pochen 

tuune dann thanne, thannan dann 

pan Fahne, Banner fano, pan Fahne, Banner 

uitz Hügel, Berg uitz = Hügel Hügel 


Hunderte von Ortsnamen in Mitteldeutschland (Minkwitz, Göbitz, Draschwitz usw.). Keineswegs ein slawisches 
Wort, wie man behauptet. 


zebchitan schwätzen chitan reden, sprechen 
pixan wesen, gewesen wesarı Wesen, gewesen 
hpaaz Spaß, spaßig spaaz Spaß 
chom komisch komisch (mhd.) komisch 
bine innen binnan, innan innen, binnen-, 
bin (Form des Verbes sein) bin, bim bin 
ak Sprache sprahha, (niederländisch Sprache 

spraak) 
ce zic gezeigt, gezeugt cezican, gezigan gezeigt, gezeugt 
chilich heilig chilig, hilig, hilac, heilig heilig 


tii le beyo diese Weise diese Weise 


(beachten: langes »s« wurde wie »I« geschrieben, nur oben mit einem kleinen Haken.) 


lıze wisa, tize wysa 


kulta hıl 
uidzin 
zin 


heiliger Kult 


Bruder 
Sohn 


(in vielen Zusammensetzungen) 


nah kiine 
tzic 

chun 

chun 

amal amal 
hol 

angati 
pach 

back luum 


Nachtzeit 
zeugen 
Grund 
Geschlecht 
jedesmal 
Öffnung 
ängstigen 
backen 
Ziegel 


kulta heilig, hil 
midsun, midson 
sunu, son 


naht ciit(e), naht ziit 
ziuc 

chrund, grund 
chunni, kunni 

amal, einmal 

hol 

angusti 

pachen, baken, backen 


back leimo, (niederländ.: 


= back leem) 


78 


heiliger Kult 
Mitsohn 
Sohn 


Nachtzeit 

zeugen 

Grund 

Geschlecht 

einmal, jedesmal 

hohl 

Angst, ängstigen 
backen 

Backlehm, gebackener 
Lehm 


Quiche angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 


pach Rücken, hinten 
anom erster Mensch 

in mein 

cun u dza toon kannst du das tun? 
baax was 

hebontan bunt 

dzamal sammeln 

chac Regenguß 

chac nich Bluterguß 

pul ezah voll essen 
numyail Unheil 

paxal bezahlen 

Xache Suche 

cizın Geist 

dzamahan zahm machen 

cal Schall 

miz Mist, Dreck 
bulul buhlen 

chicpahi erspähen 

icham Ehemann, Bräutigam 
yatan Gatte 

ich Licht 

ich Gesicht 

lah ich Schlag ins Gesicht 
ich znitah Gesicht schneiden 
pul Krug, Pulle 

holob Hobel 

tuncul uchu Uhu 

chakan gegen 

chakan Gegend 

tumen darum, deswegen 
ubel luk Kloake 

utz aus 

(die Wörterbücher geben falscherweise »gut« für „tz an.) 
manach mancher 

lacan lassen 

bakin Becken 

xunan Dame 

dzac sagen 

xegha sagen 

tzicilil zügeln 

xecil Sessel 

paybateel Kampf 

hidz Hitzekollaps 


pach, bach (ahd. Rücken, 
hinten) 

ano 

min 

cunnu daz toon? 
waz, Wwaaz 

bunt (niederländ. = bont) 
samelen 

chuc, guc, gus, chus 
chuc, gus 

fol ezzan, ful ezzan 
unbeil 

pezalen, bezalen 
suohha, suoche 

cizt, geist, geizt 
zam mahan 

scal 

mizt, mist 

buhlan 

chicpahi 

hicham 

gata, gatan 

lioht, licht 

gesiht, gesicht 

slah (ges)ichlt) 
gesicht znitan 
ampulle 

hobel, hovel (mhd.) 
tuncul, uhu 


chakan, gegan 
chakand, gegante 
t(ar)umben, darumbe 
ubel loh, ubel loch 


utz, uz 


manach 

lacan, lazan 

bakin 

chuena, quena, cuena 
= Frau 

sagan 

seggen (nordd. Dialekt) 
zucilen, zugilen 

sezzil, sezzal 

paga, bateel (niederl. bateel 
= Kampf) 


hitza 


79 


(englisch = back = 
Rücken, hinten) 
Ahne, Urahne 
mein 

kannst du das tun? 
was 

bunt 

sammeln 

Guß 

Bluterguß 

voll essen 

Unheil 

bezahlen 

Suche 

Geist 

zahm machen 
Schall 

Mist 

buhlen 

erspähen 
Bräutigam 

Gatte 

Licht 

Gesicht 

Schlag, Gesicht 
Gesicht schneiden 
Pulle, Flasche 
Hobel 

dunkel (nachts), 
Uhu (Nachtvogel) 
gegen 

Gegend, Landschaft 
darum 

übles Loch 

aus 


mancher 

lassen 

Becken 

(engl. = Queen, russ. = 
Schena) 

sagen, 

seggen (niederd. Dialekt) 
zügeln 

Sessel 

Kampf (ahd. paga = 
Streit, niederl. bateel = 
Schlacht, spanisch = 
batalla) 

Hitze 


Quiche angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 


hdzidzic uinic 
kiliz 

ah xanum 
mux ub bak 
heeb 
chibalthan ba 


akab uan 
muha 

piz 

xıbıl 

Izuc, ZUC 
itzatıl 
xlab noh xibil 
man mani 
tzolol 
tzolol 
hmayum 
Lipchi 
ahkol 
vleuh 
chich 
cakric 
ahdzat 
vhol sib 
chelekat 


chicunah, yacunah 


cun 
pixan 

cilich pixan 
poch ahtan 
ceel 

mahun ppel 
chibal 
chibal 
kaabrij 
bolon 


hitziger Mensch 
Greis 
Abgesandter 
Pastete 

heben 

Prügelei, Streit 


nächtlicher Wahn 
Mühe 

bis 

Sippenmitglied 

Zug, Menschengruppe 
List 

alterschwach, schlapp 
marschieren 

zählen 

sollen 

nicht mögen 

Kuß 

Acker 

Fläche, flach 

Metall, Zeug 

böse werden, Gekreisch 
Arzt 

Vorschrift 

Heiligkeit 


lieben, Geschlechts- 
verkehr haben 
Penis 

Wesen 

Heiliger Geist 
verachten 

Kälte 

viel machen 

Gebell 

Geburt, Rasse 
Brücke 

umwälzen, schleudern 


hitzic, hizzic 
kiriz 

absandun 

mus ub baken 
heeban 
chiualthan baga 


uan 

muoe 

piz, biz, bis 

sibbling, sibbia = Sippe 
ZUc 

liszta, lizta 

slab 

man mani 

zelen 

zullan, sullan 

ni magun, ni magan 
lippe, kus 

ackar 

vleche, vlach 

ciug, ciuch, chiuch 
cakrich 

arzat 

vora scriba, uora scriba 
chelekait, cheileceit, 
heiligkait 


gicunni, gikunni, gichunni 


wesan 
chilich wesan 
foraahtan 
kelte, celte 
mahen fila 
chibella 
chibura, gibura 
(ka)brucca 
bolon, polon' 


hitziger (Mensch) 
Greis, alter Mann 
Abgesandter 

Mus aufbacken 

heben 

gewaltätiger Streit (paga, 
baga) 

Wahn 

Mühe 

bis 

Sippenmitglied 

Zug, Menschengruppe 
List 

schlapp 

Mann hinter Mann 
zählen 

sollen 

nicht mögen 
Lippenkuss (engl.: lipkiss) 
Acker 

Fläche, flach 

Zeug 

Gekreisch 

Arzt 

Vorschrift 

Heiligkeit 


Geschlecht (mongol.: 
chun = Mensch, der chun 
= er) 

Wesen 

Heiliges Wesen 
verachten 

Kälte 

viel machen 

Gebell 

Geburt 

Brücke 

(im heutigen Deutsch 
nicht im Gebrauch) 


(unfähige Amerikanisten übersetzen bolon mit der Zahl »neun«, ebenso, wie sie aus ox/abun, »Geschlecht«, die Zahl 


»dreizehn« machen) 


bolon 
bolon eb 


bolon ti ku 
bolon pixan 
asu 

curuki 


(chi)guakila 


wollen 

ewig umwälzend 

(die Gestirne z.B.) 

ewig umwälzender Gott 
Erzengel 

Sau, Schwein 

laufen 

Gaukler, Spieler 


wollen, wellen 
bolon ewfig) 


bolonti kot 
bolon wesarn 
su 

curuki 


gaukila 
80 


wollen 


umherfliegendes Wesen 
Sau, Schwein 
(vor)rücken, sich bewegen 


Gaukler 


Quiche angegebene Bedeutung ahd. heutiges Deutsch 


nohcin noch kein, kein nehein, nechein, nohein noch kein 
nehin 
nicte Blume nectar Nektar (der Blüten) 
ppool, ol, nouol Kugel, Ball bal, ball Ball 
ixmehen Mädchen is magida, maged ist Mädchen 
helan heilen heilan, heilen heilen 
yoc ha Bach, Fluß goc aha, guc aha, chuc aha Gießwasser 
guz aha 
dzacomal, tzacomal sage mal, fluchen sage mal sage mal 
Dios (ku) cahpayhete Gott behüte kot (ca)pahuote Gott behüte 
tu (d)ziin uool kohan? du bist wohl krank? tu ziin uola kranc? du bist wohl krank? 
(wörtl.: du sein wohl tu sin uola kranc? 
krank?) 
beclahun beklagen beclahon, beclagon beklagen 
pochetah, pochektah (Bed. falsch angegeb.) wehha tac Wochentag (engl.: week- 
huichetah day, ee = i gesprochen) 
nerchetah werchtac Werktag 
thinkektah thinketac Thingtag 
thinchetah thingtac, thinchtac (heute veraltet) 
sachetah sachetac Sache, Ding (Tag) 


(Wir finden hier also gleich fünf verschiedene, bedeutungsgleiche, altdeutsche Wörter für ein und denselben Begriff, 
sowie einen in altsächsischer (altenglischer) Form, nämlich: Wochentag, Werktag, Weektag, Thingtag und Sachtag. 
Hier ist wohl jeder zusätzliche Kommentar überflüssig.) 


zabactah 7. Tag der Woche zabattac Sabbattag 

sibtah 7. Tag der Woche sibanti tac siebenter Tag 
tumtah Tag des jüngsten Gerichts tumtac (engl.: doomsday) 
unohtap, uohtap Buchstabe u. Mayaglyphe unohstap, buohstap Buchstabe 


(die Bezeichnung für Mayaglyphe und Buchstabe ist also in den Mayadialekten nicht nur gleich, es ist auch das 
althochdeutsche Wort für Buchstabe. Gibt es überhaupt einen treffenderen und zwingenderen Beweis dafür, daß 
Mayaglyphen Signets aus altdeutschen Buchstaben sind, als diese sprachwissenschaftlichen Tatsachen?) 


uolah Wille wollen wollen 

ahtepal achtbar ahtbar, ahtpar achtbar 

sib schreiben scriban schreiben 

tun Stein stein Stein 

muluc fliegen fluc Flug (i. Popul Vuh: vloc, 
vluc, also echtes ahd.) 

katata Geschichte, Historie katata Geschichte 


Um 1357 übersetzte ein gewisser Konrad von Megenberg ein altenglisches Buch und nannte seine Über- 
setzung die »Deutsche Sphaera« und in einem Buch mit dem Titel »Altdeutsche Texte« von Heinz Mettke 
aus dem Leipziger Verlag Bibliographisches Institut, 1970, ist eine Abbildung und ein Textauszug aus 
der »Meinauer Naturlehre«, einem mittelalterlichen deutschen Buch. Haargenau diese gleiche Abbildung, 
mit der fast gleichen Beschriftung, nur das Wort »erde« ist durch »Juum« ersetzt, findet sich gleich in 
zwei Chilam-Balam-Büchern der Maya wieder, im Chilam-Balam de Ixil und im Chilam-Balam de Kaua. 
Im letzteren sind auch kurze Textteile aus Megenbergs Sphaera und ähnliche Abbildungen, wie in der 
Sphaera. Ich muß dazu erwähnen, daß es sich bei der Sphaera um ein Buch über Astronomie handelt 


8 


und die identischen Abbildungen in der »Meinauer Naturlehre« und in den Chilam-Balam de Ixil bzw. 
de Kaua, stellen die Planeten mit ihren Bahnen und weitere astronomische Angaben dar. Wie kommen 
also althochdeutsche bzw. altenglische Buchtexte und Buchabbildungen in Mayabücher oder wie kom- 
men Abbildungen aus Mayabüchern in alte deutsche Bücher aus dem 11. und 12. Jahrhundert? Die kat- 
holischen Mönche mit spanischer Muttersprache oder die des Lesens unkundigen Conquistatoren dürf- 
ten solche Bücher über Astronomie kaum bei sich gehabt haben, schon gar nicht in althochdeutscher 
oder mittelhochdeutscher Sprache. Nun, die Quiche schrieben ihre Bücher in Quiche, das heißt in ahd., 
und die alten Deutschen schrieben ihre Bücher auch in ahd. Daß es sich dabei noch um uraltes astrono- 
misches Wissen handelt und um gleiche Abbildungen des astronomischen Sachverhaltes, unterstreicht 
nur noch die weltweite Verbreitung von Wissen, Sprache und Kultur der alten deutschen Stämme Wotans. 

Fassen wir also einmal kurz zusammen. Der älteste Name Mexikos war Zacatlan, Sachsenland, und 
Dutzende Namen mit Zusammensetzungen des Wortes Sachsen gibt es heute noch in Mexiko. Die My- 
thologie sagt, die Vorfahren der Indios seien aus dem »Land des Nebels und der Regenwolken« im Nord- 
osten über dem Meer gekommen, wo Deutschland, wo Schwaben liegt, und diese Urheimat hieß Tullan 
Suiva, das »alte Land Schwaben«. Schwaben wohnten aber damals nicht nur in Deutschland, sondern 
bis nach Sibirien. Die Finnen (Suomi, also Suobi, Schwaben genannt) wohnten am Mare Suaborum, 
dem Schwäbischen Meer, wie damals die Ostsee hieß. Dieses »Land des Nebels und der Regenwolken« 
wurde auch 71 illan Tl apalan, das »alte Apandlant« genannt. In Guatemala gibt es heute noch den Atitlan- 
See, was tiatlan see, Deutschlandsee, heißt und eine Ruinenstadt, die Yaxchilan, was dyaschi lan, diaschi 
lan, diusca lan, also ebenfalls Deutschland, heißt. Der heutige Name Mexikos ist ahd. mehico, mächtig 
oder mehi cot, mächtiger Gott. Dieser mächtige Gott ist in den Götternamen Tl alloc, ahd. te altcot, 
der Altgott, ein fester Begriff, der in jedem Wörterbuch zu finden ist, aber auch in Quetzalcoatl, allwis- 
sender Gott, in Huitzilopochtli, weiser oder wissender Allmächtiger, in Tezcatlipoca, ahd. te catlih Wotan, 
der göttliche Wotan, zu finden. Das Wort für Sintflut wird in Nahuatl-Wörterbüchern mit o mehi watl, 
ahd. olmehi wazzir, almahti wazzir, = allmächtiges Wasser, angegeben. Abbildungen in Mayabüchern 
und alten deutschen Büchern und alten angelsächsischen Büchern, Büchern von den Angeln und Sach- 
sen Wotans, stimmen überein. Die Mythologie erzählt auch, daß Votan Schrift, Kalender und sonstige 
Kultur brachte, bevor er nach Peru weiterfuhr mit seinen Mixe-Soque, den vermischten Sachsen, näm- 
lich vermischt mit Angeln und Diuten und Allamannen und Thüringern. Die Urvorfahren waren bei 
den Mayas Huracan, ahd. der uran, der Urahn, bei den Azteken die apan teuh, die »deutschen Opas« 
und die Stämme der Tl allamanqui, der Allemannen und der Olmeca Victolinga, bei Stolze, einem schwei- 
zerischen Linguisten auch Virtoringa genannt, also die wic toringa, die allmächtigen kriegerischen 70- 
ringa, Thüringer. Aus den von mir angeführten Sprachbeispielen und Wortlisten der Maya- und Na- 
huatlsprachen, aber auch anderer mittelamerikanischer Sprachen und Dialekte, die ich hier nicht aufführe, 
sehen wir, daß diese Sprachen gutes ahd. sind. 

Das »Popul Vuh« der Quiche und das »Memorial de Tecpan Atitlan«, letzteres auch als »The Annals 
of the Cakquiquel« von Daniel Brinton herausgegeben, allerdings nicht im vollständigen Umfang, sind 
in einem guterhaltenen Althochdeutsch geschrieben, was bisher noch kein Mensch außer mir bemerkt 
hat. Daher existieren davon auch haarsträubende, unsinnige »Übersetzungen«, die alle reiner Blödsinn 
sind. Stellen Sie sich bitte vor, jemand übersetzt einen deutschen Text, den er für einen französischen 
hält, nur weil ein paar Wörter, wie etwa Information oder Nation die gleiche Wortgestalt haben, aus 
dem angeblichen Französisch ins Spanische. Dabei kann eben nur totaler Unsinn herauskommen. Als 
Beispiel möchte ich eine Anmerkung des Brasseur de Bourbourg zu seiner Herausgabe des »Popul Vuh« 


82 


anführen. Er schreibt, daß die Missionare, die den Quiche-Mayas das Evangelium predigten, für Jesus 
Christus Dios gahola xel, für Gott Dios cahani xel, und für Heiliger Geist, Dios uxlabi xel, verwendeten. 
Man verwendet also neben dem spanischen Wort für Gott Dios, was ja auch nur das ahd. Wort diot 
= »Volk, deutsch« bedeutet, das ahd. Wort xel = »Seele« und die Redewendungen Dios gehab seelig für 
»Gott«, Dios geheiligte Seele bzw. von Dios geholte Seele (beide Übersetzungen sind hier möglich), für 
»Jesus Christus« und Dios auslaufende Seele für »Heiliger Geist«. Ist es da ein Wunder, daß bei solch 
haarsträubenden Übersetzungen und derartiger Vergewaltigung ihrer Muttersprache den Indios der Quiche 
der gemeinte Sinn des Evangeliums und des Christentums gar nicht verständlich werden konnte und 
sie munter alle alten und neuen religiösen Bräuche durcheinander warfen und bis heute dies tun? 

In der heutigen yukatekischen Mayasprache bezeichnet man Jesus Christus dagegen richtiger mit cahlo 
hil, was aus dem althochdeutschen Wort arloc hil, arlos hil, der heilige Erlöser, durch Versetzen des Buch- 
staben »c« (der im ahd. sowohl S-Laut als auch K-Laut oder Z-Laut gesprochen wurde) vom Wortende 
an den Wortanfang und durch Verwandlung von »r« in »h« (Ch-Laut wie im Wort »Bach«), entstanden ist. 

Hier einige Textproben und Wörter aus dem »Popul Vuh«, um das fast reine Althochdeutsch dieses 
Buches zu zeigen. Zu beachten ist, daß der Qu-Laut im Althochdeutschen vorwiegend als W-Laut ge- 
sprochen wurde, aber auch als K-Laut. Der X-Laut steht im Quiche und in anderen Mayadialekten so- 
wohl für S-Laut, Sch-Laut und CH-Laut, K-Laut. 

Bleiben wir zunächst beim Wort »Gott«, das im »Popul Vuh« als cut (ahd. = kot) erscheint und das 
am meisten vorkommende Wort im »Popul Vuh« ist. Fast jede wörtliche Rede endet hier mit: xegha 
cut (ahd. sega kot = »sagte Gott«) oder xegha qui quib (ahd. sega wih quib = »sagte das heilige Weib«). 
Da wird vom chila cut und vom cut chila = »heiliger Gott«, vom cut xel und vom xel cut = »seeliger 
Gott«, vom qui cut und vom cut qui = »heiliger Gott« (das Wort qui, wih = weihe, heilig, wie in Weih- 
nacht = Heilige Nacht) und vom cate cut (ahd. cuate kot = »guter Gott«) geschrieben und daß dieser 
Gott und das Weib vJoc = »flogen«. Wir finden also alle Attribute, die wir in der deutschen Sprache 
vorwiegend Gott zu ordnen, in guten althochdeutschen Worten wieder, nämlich heilig, seelig, gut. Da- 
neben fallen vor allem die Namen deutscher Stämme ins Auge. Neben guiche vinak und zaki vinak bzw. 
zaqui vinak = »deutscher Mensch« und »sächsischer Mensch« wird vor allem von amac Dan, amac qui- 
che, amac zaki gesprochen. Das Wort amac (ahd. dia mac = »die Masse«, hat die Bedeutung »Stamm« 
im Quiche angenommen). Man spricht also vom »Stamm der Dänen« (Dan), »Stamm der Deutschen«, 
»Stamm der Sachsen«. Sehr oft erscheint im Text auch zakiric (ahd. ric = das »Reich«) = »Sachsenreich«. 
Einmal wird von zagui ric hila Mexico = das »heilige Sachsenreich Mexico« gesprochen. Schon Brasseur 
de Bourbourg und Ordofez y Aguiar schrieben ja, daß der älteste Name Mexikos bei den Azteken Za- 
catlan = »Sachsenland« war. 

Andere interessante Textproben aus dem »Popul Vuh«, von dem ich hoffe, bald eine richtige Überset- 
zung herausbringen zu können. Leider wird es schwer sein, einen Verlag dafür zu finden, weil es viele 
Pseudoübersetzungen ohne richtigen Sinn gibt, der keinen Menschen interessiert, wie sollte er auch, 
so daß die von falschen, unfähigen »Wissenschaftlern« beratenen Verleger glauben, daß eine neue, rich- 
tige Übersetzung sich nicht verkaufen ließe. Wenn die Herren wüßten, was wirklich im »Popul Vuh« steht. 

Beachten Sie bitte, daß es in der altdeutschen Schrift einen Buchstaben »d« gab, der einem geschriebe- 
nen »v« sehr ähnlich war, der nur einen etwas höher gezogenen Haken hatte, so daß die bisherigen Bear- 
beiter der Texte statt einem »d« gelegentlich ein »v« gelesen und übertragen haben. Gleiches gilt für 
»r« und »c« und für »s« und »b«, da das ahd. sogenannte Rund-S wie ein »b« aussieht. 


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Zum Beispiel: 


Textoriginal 
(nach Walter Lehmann bzw. 
Copy Newberry Library) 


gaxtai chi u vach 
ta xemolotahic amac 


chire ri xemolomanic 
tatil ganabah 

xeopon cut chila 
cumarcah 


cumarcah tinamit 


Textanordnung 

(da im ahd. keine feste Rechtschrei- 
schreibung bestand [vorgenommen 
von mir, Erhard Landmann]) 


gaxtaichi uvach 
ta semolota (s)ich (di)a mac 


chire cixemolo manic 
ta tilgan abah 
cheopon cut chila 
comarca 


comarca (s)tinamit 


moderne deutsche Übersetzung 


aufgestiegen 

da sammelte sich der Stamm (oder: 
die Masse) 

hier versammelt manche 

da tilgte das Böse 

offenbarte der heilige Gott 

die Mark. (wie Mark Brandenburg, 
Camarque in Frankreich) 
Hauptstadt der Mark (der Provinz) 


(tinamıt, chinamit bedeutet in der Quichesprache »Stadt« und kommt von ahd. stina mit = mit Steinen erbaut. 
Die Schreibart chinamit erklärt sich daraus, daß der Buchstabe »c« sowohl dem S-Laut als auch dem K-Laut und 
Z-Laut entsprach. Der Buchstabe »h« wurde im ahd., genau wie in den Mayabüchern »Popul Vuh« und den »Chilam- 
Balam«-Büchern, oft mit einem waagerechten Strich, wie beim Buchstaben »t« geschrieben, und sollte daher auch 
»th« ausdrücken, so daß chinamit tatsächlich »stina mit« gelesen werden muß.) 


bei Tage flog er zum Allerhabenen 
Gott erwählte die heiligen sächsi- 
schen Menschen 


ba tacon vloc cum alarhaban 
cut chosu tio hel vicant (oder 
manosch) tzac 


ba tacon vloc cumal ahauab 
cut xoc u tiohel vinac tzac 


(vinac bedeutet in der Quichesprache »Mensch« und geht entweder auf das ahd. vicant = »Krieger« oder manosch 
= »Mensch« zurück.) 


cati quiba vloc cuati quiba vloc das gute Weib flog 


ta xel vloc ta sel vloc da flog der Seelige (oder: die Seele) 
zcazan qui tinamit zcazan wih tinamit brandschatzten die heilige Stadt 
alcual ta alcualta, alwalta der Allwaltende 


da strafte Gott 

kehrte gegen oder wehrte gegen 
lehrte das E irrgläubig (lehrte das 
Gesetz [die Religion] irrgläubig) 


ta quitzonos cot (ta wizzonos kot) 
quehri cacan 
euler e cautalic (culer e catolic) 


ta quitzonox cut 
queh ri cacan 
culel e cautalic 


(»E« oder »Ew«, »Ev« bedeutet im Althochdeutschen Religion, Gesetz, daher kommt auch der Name »Evangelium«, 
»Ev der Angeln«, Gesetz oder Religion der Angeln, des Angeltums.) 
quibi ih, cabi ih cabiih, quibiih 

tzih chin, tzihchin, tzihhin zihchin 


gebeichtet 

das Sternzeichen, das Sternbild, 
der Stern, Planet 

Gott schuf hier die Deutschen 
(oder: der heilige Gott schuf die 
Deutschen) 

da schwebte der ewige Gott zu der 
sanften, heiligen Aue 

dahin geeilt 


co(t) hier schapf di diusche (oder: 
cot hili schapf di diusche) 


cu chiri xchap vi quiche 


ta scwebte cot ehuach to hil avi lix 
(lix oder lis) 
qui ila da chin 


ta xebe cut ehuvach tohil avilix 


quilavachin (de Bourburgs Version 
schreibt richtig: qu’ ila vachin) 
chumil 

gaxtog, gaxtog quib 


Himmel 
garstiges Weib 


chumil, chimil, himal 
garstog, garstig, garstog quib 


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Textoriginal Textanordnung moderne deutsche Übersetzung 


chuti chicop, nima chicop, tioball chuati chichopf, (for)nıma chichopf gutes Geschöpf, vornehmes Ge- 


chicop ti ubal chichopf schöpf, das üble Geschöpf 

cahauarem caha uaren schnell fahren 

xere sere, saro schnell, sofort 

oher-oc quecam woher oc quecam woher auch gekommen 

camizai, camizah camphi zai, camphi zah Kampf sei, Kampfessache (Sache 
des Kampfes, Kampf) 

Cakquiquel Sak quiquel, Zak quiwel die erwählten Sachsen 


(Cakquiquel ist der Name eines Mayastammes und bedeutet: die von Gott »erwählten Sachsen«. Siehe auch weiter 
oben die Textstelle cut xoc u tiohel vinak tzac = »Gott erwählte die heiligen Sachsenmenschen« [oder »Sachsenmän- 
ner«]. Der Gottesmann Votan war ja selbst vom Stamm der Angeln und Sachsen und der Kulturbringer aller Völ- 
ker. Wir haben also beide althochdeutschen Wörter für »erwählt, ausgewählt«, nämlich guiquel und chos, chosen. 
Auch die Quiche, die Deutschen werden mit diesen Attributen im Text ausgestattet. Hier kommt auch das ausge- 
wählte Volk der Juden [der Diuden, der Quiche, der Deutschen] her. Siehe auch meine Bemerkungen dazu an ande- 
ren Stellen des Buches.) 


Brasseur de Bourbourg, ein bekannter Mayaforscher, dem die Nachwelt vor allem die Sammlung und 
Sicherung von ausgiebigem und wertvollem Material verdankt, stellte sehr richtig fest, daß die Maya- 
sprache seiner flämischen Muttersprache, die ja letztlich ein althochdeutscher Dialekt ist, sehr, sehr ähn- 
lich sei. Brasseur, der auch sehr gut Deutsch und Englisch konnte, gibt in seinem Buch »Grammaire 
de la Langue Quichee«, Dutzende von Beispielen für Übereinstimmungen von deutschen Wörtern mit 
Wörtern der Quiche-Sprache, sowohl in Lautung als auch Bedeutung. Zum Beispiel, daß die Mayawör- 
ter uma und umal, die er auch in ihrer ursprünglich richtigen altdeutschen Form als umba, umbal, umbe- 
all erwähnt, auch die selbe Bedeutung wie im Deutschen haben. Trotzdem erkennt er nicht, daß es sich 
ganz klar und exakt bei der Quiche-Sprache um die althochdeutsche Sprache handelt. Er kann mir aber 
hier als gutes Beispiel dafür dienen, wie unsinnig in der Sprachwissenschaft von den sogenannten Wis- 
senschaftlern gearbeitet wird, wobei eben Brasseur gegenüber den heutigen »Wissenschaftlern« noch den 
großen Vorteil hat, wenigstens die gravierenden Ähnlichkeiten des Quiche mit dem Althochdeutschen 
erkannt und geahnt zu haben. 

Nehmen wir ein Beispiel. Rihitak vinak, was im ahd. »tagreicher Mensch«, »Mensch reich an Tagen«, 
bedeutet, übersetzt er auch sinngemäß richtig mit »alter Mensch«. Aber daraus zieht er dann den Schluß,. 
daß rihi = »reich« das Wort »alt« ist, und so trägt er es dann in sein Wörterbuch ein und nachfolgende 
Sprachwissenschaftlergenerationen übernehmen das unbesehen. 

Ein anderes Beispiel: Er nimmt die ahd. Wörter ı/ = »eilen« (Verb) und die Form io = »eile, eilt«, 
vor = »vor« (die Vorsilbe vor-, die auch in der Form voro auftritt, sowohl in ahd. Sprache als auch im 
Quiche, das ja gute ahd. Sprache ist) sowie ban = die »Bahn« (Substantiv) sowie das Wort bano = »Mord, 
Mörder« (Substantiv). Aus diesen ganz verschiedenen Wörtern und Wortarten, die er nicht erkennt und 
die rein zufällig auf den Buchstaben »o« enden, leitet er die »grammatische Regel« ab, daß in der Quiche- 
Sprache einsilbige Wörter die Endung »o« erhalten und dadurch eine bestimmte (natürlich unsinnige, 
weil gar nicht existierende) grammatische Bedeutung erhalten. 

Oder: Er erkennt nicht, daß nim (von voranim = »vornehm«) und rim (Befehlsform von nehmen, 
also »nimm«), ganz unterschiedliche Wörter, Wortformen und Bedeutungen darstellen. Tritt dann die 
Form nim al = »nimm alles« auf, ordnet er die Bedeutung »groß, vornehm« zu und leitet die »Regel« 


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ab, daß entsprechende Wörter, nämlich alle Wörter, nach denen man das Wort al = »alles« im Satz 
setzen kann, die Partikel »-al«, »-el«, »-il«, »-ul«, »-ol« angehängt bekommen. So, als wenn Sie im moder- 
nen Deutsch statt »nimm alles«, »gib alles«, »weiß alles«, »will alles«, schreiben würden nimmalles, gibal- 
les, sagalles, weifsalles, willalles und dann die »Regel« aufstellen würden, daß Verben im Deutschen die 
Endsilbe »-alles« anhängen mit der Bedeutung »vieles tun« oder »große Menge tun«. Erscheint dann das 
Wort nimar — »nie mehr«, wird die nächste Regel mit der Endsilbe »-ar« aufgestellt. 

Die Wörter ic = »ist«, nic = »nicht« und die Adjektivendsilbe »-lic« werden genauso in einen Topf 
geworfen. So wird aus utz = »aus« (das er mit der Bedeutung »gut« übersetzt) und ic = »ist«, also aus 
utz ic = »aus ist«, eine »Sonderbedeutung« des Adjektivs »gut«. So entstehen sogenannte »agglutinie- 
rende« Sprachen, die es in Wirklichkeit nicht gibt und nie gab. Sie sind ein Produkt unfähiger Sprach- 
wissenschaftler, die Hunderte solcher Sprachen erfunden haben. Brasseur wundert sich auch, das back(en) 
einmal »Knochen« (Kinnbacken), einmal back(en) (Kuchen backen) und einmal back = zurück (althoch- 
deutsch und modernes Englisch = »back« = »zurück«) bedeutet und stellt dazu dann wieder Dutzende 
von sinnvollen und unsinnigen Beispielen und »Regeln« auf, wobei er dann auch noch Wörter mit ein- 
bezieht, die mit der Buchstabenfolge »bak« bzw. »bac« beginnen und lediglich die Dialektaussprache 
der in der modernen deutschen Sprache der Vorsilbe »bek-« entsprechenden Formen sind. 

Nun habe ich die Mayaglyhen entziffert und festgestellt, daß diese Hieroglyphen Signets, Mosaike, 
Embleme aus deutschen Buchstaben sind. Jedermann kann das nachprüfen, wenn er will. Ebenso erwei- 
sen sich Swaheli, Osterinselsprache und -schrift, Baskisch und selbst die Fels- und Höhlenmalereien als 
deutsche Schrift, ebenso wie Chinesische Kanjizeichen, angebliche, als entziffert geltende Keilschrift und 
ägyptische Hieroglyphen. Jedermann ist aufgefordert, mit Lupe, ahd. Wörterbuch und Fotografien von 
Schrifttafeln, Glyphen, Stelen oder Kunstwerken alter Kulturen, dies nachzuprüfen, aber bitte genau 
und nach vorher ausgiebiger Beschäftigung mit ahd. Sprache und alten Schriften, alten Handschriften- 
formen, damit nicht wieder, wie schon so oft in der Geschichte, falsche Wissenschaftler und an der Ver- 
bergung der Wahrheit interessierte Leute und Menschengruppen, behaupten können, es sei alles gar nicht 
so. Denn die Folge ist, daß mit diesen hier aufgeführten Wahrheiten alle gängigen Weltbilder einstür- 
zen. Ich werde dies im Folgenden noch aufführen. Leider kann ich nur einige Beispiele anführen. Alle 
Weltbilder stürzen also ein, Evolutionstheorie, Darwinismus, marxistische Lehre und Geschichtsphilo- 
sophie, katholische, muslimische und sonstige religiösen Sektenlehren und viele andere Irrlehren. Das 
aber wird vielen, allzuvielen Leuten nicht in den Kram passen. Ist es da nicht viel bequemer, all das 
abzustreiten, zu bekämpfen, als Fälschung oder Lächerlichkeit oder Unwissenschaftlichkeit abzutun, 
totzuschweigen oder sonstwie aus dem Weg zu räumen. Doch Sie, jeder Einzelne, der dieses Buch liest, 
kann alles selbst nachprüfen, ganz gleich, ob Sie einen Siegel der Industalkultur, eine Mayastele, eine 
ägyptische Malerei oder Plastik, eine Inkakeramik oder Vase oder chinesische Schriftzeichen sich genau 
betrachten. Helfen Sie mit, die Wahrheit zu verbreiten. Nur die Verbreitung der Wahrheit kann, sie 
muß es noch nicht, aber sie kann, die Grundvoraussetzung dafür sein, daß die Welt vielleicht doch noch 
eine winzige, eine ganz winzige Chance hat, einer neuen Katastrophe, einem neuen Untergang zu entgehen. 

Genauso wie bei dem Wort Wasser können wir die ahd. Bezeichnungen für Sprache weltweit wieder- 
finden. Neben ahd. spraha gab es noch das ahd. lengua, lenguo, die Zunge, die sich »längende«, die sich 
»verlängernde«. Wenn wir heute im Indonesischen das Wort Bahasa für Sprache finden, dann steckt da 
ebenso das ahd. spraha drinnen, wie das chinesische Wort yuyanxue = lengua, und das japanische Wort 
go nur die zweite Hälfte, die übriggebliebene Hälfte, von ahd. lenguo ist. 

Seit einigen Jahren kann ich hinsehen, wo ich will, überall begegnen mir ahd. Wörter. Da tritt eine 


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Musikband aus Südamerika auf und auf den Plakaten, die diese Band ankündigen, steht: »Inti Illimanni«, 
tiut allamanna. Die Band glaubt zwar, sich nach dem peruanischen Sonnengott »Inti« benannt zu haben, 
aber das ist eben Unsinn. Wir haben heute ein riesengroßes Drogenproblem unter den Jugendlichen. 
Da lese ich in der Zeitung das Wort »Marihuana«. Mari bedeutet im ahd. einmal die Mär, die Erzählung, 
das Märchen. Mari bedeutet aber auch im ahd. groß, berühmt, hervorragend, vortrefflich. Huana, wana 
bedeutet im ahd. wähnen, glauben, meinen. Marihuana ist also richtig übersetzt, »sich wie im Märchen 
wähnen«, sich »größenwahnsinnig fühlen« »sich berühmt, vortrefflich wähnen«. Das ist genau das, was 
Leute behaupten, die so etwas nehmen. Das Drogenproblem kam auf, das konnte man ganz genau sehen, 
als die Beat- und Popmusik in unglaublicher Weise vermarktet wurde, weil man Schallplatten, Kino- 
filme und Fernsehsendungen verkaufen wollte. Geschäft auf Kosten der Jugend. Die alten Deutschen 
wußten also, das Drogen nur Trug, nur Märchenwähnen ist. Wer aber die Verantwortungslosigkeit von 
Rundfunkprogramme- und Fernsehsendungen dieser Art machenden Leuten sieht, die geistlose Drogen- 
konsumenten mit ihren Liedern und Texten primitiv-geistlosen Inhaltes als Vorbilder für Millionen Ju- 
gendlicher anpreisen, beim Drogenkonsum sogar von »neuen Erfahrungen« quasseln und in schwach- 
sinniger Götzenanbetung diese falschen Vorbilder ins Übermenschliche erheben, weil sie für ihre fetten 
Fernsehgehälter nicht auch noch nachdenken wollen, oder gar sich den Kopf zerbrechen wollen, um 
eine ernsthafte Unterhaltungssendung ins Programm zu nehmen, oder um Wählerstimmen zu bekom- 
men, der kann angesichts der Unsummen, die der Staat an Steuergeldern für die Linderung des Drogen- 
problems ausgeben muß, nur fragen, warum zieht man diese Leute von Funk und Fernsehen nicht mit 
zur Verantwortung. 

Es ist geradezu grotesk, um nicht zu sagen lächerlich, aber auch sehr beunruhigend, wenn man die 
Unfähigkeit sogenannter Sprachwissenschaftler sieht, deren »wissenschaftliche« Forschungsergebnisse 
ja in die Öffentlichkeit, in die Weltbilder der Menschen, in die Schulen und Universitäten, und eben 
in die Politik und die politischen Ideologien eingehen, zu erkennen, daß beispielsweise alle geographi- 
schen Namen Nordamerikas, Namen von Orten, Seen, Flüssen, Landschaften usw., soweit sie noch aus 
den Sprachen der Eingeborenen stammen, alles reine ahd. Wörter sind. Allein die Häufung der Namen 
mit den Worten awa, owi, ewe, also ahd. awa, owwi, die Aue, und kot, kota, chota, chote, ahd. kot, Gott 
sowie sas, ahd. »Sachse, sächsisch« (im Ungarischen heute noch sasz), müßten doch jedermann die Augen 
öffnen. Schauen wir uns einige dieser Namen an: Ottawa (von Kottawa = Gottesaue), Mattawa, Nee- 
pawa, Kelowna (von kal owa = kahle Aue), Mohawe, Chippewa, Owatonna, Waurika (reiche Aue), 
Chiricahua (ebenso reiche Aue, dies aber an der mexikanischen Grenze, also in »aztekischer- 
althochdeutscher« Schreibweise), Chenoa, Ottumwa, Oshawa, Saginaw, Wausau (Wiesau), Escanaba 
(Eschenaue), Iowa (wih owa = heilige Aue), Tawas, Kootenay (ebenfalls Gottesaue). 

Namen mit dem Wort kot, kota: Mankato, Minnesota (minne = Liebe, sota von cota, da im Ahd. der 
C-Laut sowohl als S-Laut, als auch als Z-Laut, K-Laut und C-Laut gebraucht wurde. Minnesota heißt 
also Gottesliebe), Chillicothe (ahd. chilla = heilig und cothe = Gott), Dakota, Lakota, Chattanooga. 

Namen mit »sas« und »sachu«: Texas (te sas, die Sachsen), Kansas und Arkansas (Arche der Sachsen), 
zu Arche gibt es auch noch Anadarko = Arche der Ana, der Ahnin, Saskatoon, Saskatchewan (Sachsen- 
gott und chewan, wobei hier chewan sowohl von wanan = wähnen als auch von chewan = gewann, 
gewinnen, kommen kann). Außerdem Shawano, von wano = Wahn, Wähnen. 

Der Name Kanada ist das ahd. kanada = die Gnade. Es ist also das Land der Gnade und deshalb auch 
dort die vielen Namen mit der Bedeutung Gott, heilig und andere religiöse Begriffe. Weitere typisch 
ahd. Wörter in den geographischen Namen: Winnibago und Winnipeg (winni = gewinnen, bago = Kampf, 


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Streit). Ein See heißt Saranac (ahd. sara = sehr, nac = naß, also »sehr naß«). Oswego (ahd. »swego = 
Ausweg), Ontario (ahd. urtar = unter), Guelph (ahd. guelpf = gelb), Schenectady (ahd. schene = schön, 
stad, ctad = Stadt), Wallaula (alter Wall) und Walla Walla, Kalamazoo (ahd. kala = kahl), Oklahoma 
(ahd. dialektisch homa = Heim), Shiloh (ahd. oh = Loch), Wahpeton (ahd. wah = wachen, ahd. peton 
= beten, also Wachen und Beten), Skowhegan (ahd. hegan = hegen, hag = Hag, Stadt), Tomah und 
Omaha (ahd. maha = mächtig, aber auch mahen = machen), Tahoka (der Haken), Chinook (genug), 
Gilman (gil = geil oder von chil = heilig, man = Mann), Cheyenne und Kayenta (ahd. kagend, kegand, 
chagend = Gegend), sowie Waukegan (ahd. entweder kegan = gegen oder kegand = Gegend, beides mög- 
lich, sowie au = Aue, also die Bedeutung Auengegend oder Gegenaue), Tennessee (te nessi = der Lind- 
wurm, die Riesenschlange, siehe auch Loch Ness in Schottland), Toronto (das Runde), Wisconsin (ahd. 
iscon, eiscon), Chicago (ahd. chicago, chisago), Seminole (ahd. samin, saman, ale, ala = alle zusammen), 
Kokomo und Kabinakagami, Manitowoc (mani = Mann, to = der, die, das), Missisippi (ahd. missi = 
Vorsilbe miß-, in der Bedeutung »schlecht« und sippi, sibbi in der Bedeutung »Sippe«), Wichita (goti- 
scher Name, u.a. hieß ein Gotenkönig so, aber auch die Grundbedeutung des Wortes ist rein ahd.), Wy- 
oming (wih, wiho = heilig), Willmar, Kankakee, Minot, Massachusetts, Tucson (ahd. tuc = täuschen). 
Es gibt auch viele Zusammensetzungen mit der Silbe »one, ona«, was auf ahd. one, ona = »ohne« zurück 
geht, aber auch auf ana, ano = die Ahnin, der Ahne, z.B. Oneonta, Altoona (hohe Ahnin, die Urahnin, 
Urmutter der Menschheit ist wahrscheinlich damit gemeint), Winona, Atikokan. Man könnte dies jetzt 
noch stundenlang fortsetzen, wenn man weitere Namen aus den Eingeborenensprachen der nordameri- 
kanischen Indianer vorliegen hätte, genauso wie wir es bei den Mayas, Azteken und den anderen mittel- 
und südamerikanischen Sprachen und Ortsnamen gesehen haben und weltweit auch bei allen afrikani- 
schen, asiatischen, australischen, europäischen Namen und Sprachen. Alles reines ahd. 

Wie alberne Ideologie durch falsche wissenschaftliche Lehren und Behauptungen gefördert wird, möchte 
ich hier mal an zwei Beispielen schildern. Da taufen jetzt viele Länder der sogenannten Dritten Welt 
ihre Namen und die Namen von Städten und Inseln um, um angebliche alte »kolonialistische« Namen 
auszumerzen. So hat man aus Ceylon Sri Lanka und aus Celebes Sulawesi gemacht. Untersucht man 
diese Wörter, so kann man sich eines berechtigten, schadenfrohen Grinsens über diesen ideologischen 
Übereifer und Unsinn, in diesem Falle harmlosen Unsinns, nicht erwehren. Wer Ceylon auf der Land- 
karte ansieht, erkennt eine lange, eine längliche Insel. Das sagen auch beide Namen Ceylon und Sri Lanka 
aus. Beide sind nämlich nur Varianten des ahd. isila longa, langa. Dazu muß man wissen, daß »c« im 
ahd. oft den S-Laut besitzt. Ceylon ist also yce lon(ga), ise lan(go). Sri Lanka ist is(i)/(a) /an(ka), durch 
Wechsel r zu l. Man hat also einen Namen durch den gleichen Namen ersetzt, um die bösen »Koloniali- 
sten« zu treffen, die schon hundert Jahre tod sind, die aber vor allem mit dem alten wie dem neuen 
Namen gar nichts zu tun hatten. Dann behauptet man auch noch, Sri Lanka bedeute »Schönes Land« 
und hat keine Ahnung davon, was es wirklich bedeutet. Aber Hauptsache, der ideologische Eifer mar- 
schiert. Dasselbe bei Celebes und Sulawesi, der alte Name wird durch eine Variation von sich selbst 
ersetzt. In Celebes muß der Lippenlaut »b« durch den Lippenlaut »m« ersetzt werden und »s« zu »n« 
werden. So haben wir »elemen«, alaman. Sulawesi ergibt, wiederum Lippenlaut »w« durch Lippenlaut 
»m« ersetzt, »ulameni«, also alameni. Beides geht also auf Alamania zurück. Ähnliches geschah mit Zim- 
babwe und Botswana, wie wir schon weiter vorn gesehen haben. Da belebt man auch alte Sprachen 
wieder, wie Walisisch und Gälisch und begeht dabei schlimme Verfälschungen, weil man diese alten 
Sprachen gar nicht mehr richtig kennt. 

Ein anderes, weit schlimmeres Beispiel, weil es den Zeitgeist zeigt, ist Folgendes. Da wurde im deut- 


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schen Fernsehen ein Afrikatag veranstaltet. Dazu hatte man jede Menge Leute, vor allem Ideologen, 
und auch zwei Museumsdirektoren eingeladen. Zuschauer durften anrufen und Fragen stellen. Im Laufe 
der Sendung kam die absurde Forderung auf, alle archäologischen Funde und Kunstschätze aus europäi- 
schen Museen an die Länder der Dritten Welt zu geben. Ich vermeide bewußt das Wort »zurückgeben«. 
Die Museumsdirektoren versuchten, einige sachliche Argumente dagegen anzubringen, wurden aber derart 
von den Fernsehreportern und den Ideologen unter den anrufenden Zuschauern eingeschüchtert, daß 
sie schließlich nur noch stammelten und sich nicht mehr getrauten, mit sachlichen Argumenten zu dis- 
kutieren. Sie resignierten schließlich. So etwas ist, nach meiner Meinung, ganz einfach Faschismus, ideo- 
logischer Zeitgeist. Selbst, wenn man nicht wüßte, was ich hier beweise, daß nämlich alle Kulturen vor 
der Zeitenwende die Kulturen deutscher Stämme waren, zu denen die ganze Menschheit und alle ihre 
Sprachen gehören und die daher Allgemeingut der Menschheit sind, egal in welchem Museum sie liegen, 
so hätte man, nach den bisherigen falschen Lehren der Wissenschaft, durchaus die Scheinargumente der 
Ideologen widerlegen können, indem man gefragt hätte, was denn die alten Sumerer oder Ägypter mit 
den heutigen arabischen Bewohnern dieser Länder, die nachweislich einige tausend Jahre später diese 
Länder eroberten, zu tun haben. Was haben denn die Türken mit den Hethitern zu tun und die »Etrus- 
ker«, die es sowieso nie gab, mit den Italienern? Übrigens, Hethiter, erkennen Sie das ahd. the tiut(er) 
darinnen? Sie sehen wieder einmal, wie falsche wissenschaftliche Lehren und Ideologien, wie ideologi- 
scher Zeitgeist, der auf diesen falschen Lehren aufbaut, unsinnige Forderungen stellt. Niemand hat das 
Recht, irgendwelche Gebietsforderungen mit vermeintlichen historischen Ansprüchen zu begründen 
und deswegen Kriege zu führen oder Landbesetzungen zu rechtfertigen und niemand hat das Recht, 
Kunstschätze und archäologische Funde aus ideologischen Gründen aus Museen anderer Länder zu for- 
dern, um eine vermeintliche Leistung seiner »Vorfahren« zu demonstrieren. Doch ausgerechnet die Ide- 
ologen, die in rücksichtsloser Weise alles Nationale, auch das positive nationale Denken, als »nationali- 
stisch« unterdrücken, wenn es nur aus Europa, besonders aber aus Deutschland zu kommen scheint, 
und die damit erst Wasser auf die Mühlen wirklich dummer Nationalisten leiten, — ausgerechnet diese 
Ideologen betreiben einen geradezu fanatischen Nationalismus, wenn es zu Gunsten einer sogenannten 
»Dritten Welt« sich zu eignen scheint und sie schaden damit nur dem friedlichen Nebeneinander aller 
Völker, als deren Anwalt sie sich aber pausenlos aufspielen. 

Doch die Heuchelei mit ideologischen »Realitätsansichten« ist wohl unerschöpflich. Aber ich wieder- 
hole, niemand hat das Recht auf Gebietsansprüche im Namen irgendeiner Ideologie oder Religion, im 
Namen eines Fundamentalismus oder einer Menschheitsbeglückung. Denn alle Kultur, alle Sprachen, 
gehen auf die ahd. Kultur zurück. Dafür, für diese Worte und Beweisführungen, sollte man mir eigent- 
lich den Friedensnobelpreis verleihen, aber ich fürchte, Ideologen werden mich einen »Revanchisten« 
nennen, falsche Wissenschaftler einen armen »Spinner«. Doch jeden von Ihnen, liebe Leser, hat Gott 
ein Gehirn gegeben, damit er sich um die Nachprüfung der Wahrheit bemühen kann. Und das sollten 
Sie tun. 

Auf dem Balkan gibt es derzeit zwischen kommunistischen »Brüderländern« Streit der Geschichtside- 
ologen, wem eigentlich die alten Bewohner dieses Raumes, die Dacer zuzurechnen wären. Im Hinter- 
grund steht natürlich die Absicht, daraus Gebietsansprüche abzuleiten. Nun, die Dacer waren die de 
Sacer, die Sachsen wiedereinmal. Die Siebenbürger Sachsen und Schwaben aber, die im Mittelalter in 
diese Gegenden und weiter zogen und die man heute wiedereinmal aus ideologischen Gründen vertreibt, 
waren also nur zu ihren Namensvettern und »Vorfahren«, wenn man so will, gezogen. Auch ihre ande- 
ren Nachbarn auf dem Balkan, die Albaner, sind nur Alamaner. 


89 


Überall wohin ich sah, ahd. Wörter. In der Mittagspause lief ich durch das Gelände der Firma, bei 
der ich arbeite. Da stand ein Schild in fünf Sprachen: »Rauchen verboten«. Vier Sprachen kannte ich, 
die fünfte, so vermutete ich, war türkisch, was sich hinterher auch als richtig herausstellte. Da stand: 
Cigara icmek yasaktir. Ich überlegte, war das nicht das ahd. mek, mak = machen, und firsagta? Alle 
türkischen Verben werden tatsächlich mit dem Zusatz (Infinitivform) mak bzw. mek, je nach Vokalhar- 
monie, die in der türkischen Sprache herrscht, gebildet. Mit dem deutschen Wort machen also. So ist 
das Wort geben, schenken im Türkischen vermek, also das deutsche Wort vermachen. Ebenso hat binmek 
die Bedeutung einsteigen (ahd. bin = in, innen, also reinmachen, sich reinmachen, eben einsteigen). Auch 
sonst ist der Wortschatz wunderbares ahd., z.B. borg = borgen, oder durmak = stehenbleiben, ahd. duren 
= dauern. Also wieder eine hundertprozentige Trefferquote in einer Sprache, die ich gar nicht kannte 
und von der ich gar kein Wörterbuch besaß. Ein Satz und ein zusätzliches Wort und alles bestes ahd. 
Warum, sagte ich mir, erfinden Leute Kunstsprachen, wie Esperanto, um Verständigung der Menschen 
angeblich zu erleichtern, wenn es doch in allen Sprachen der Welt gut erhaltene ahd. Reste gibt? Liegt 
es nicht daran, daß sich gar niemand ernshaft um die Erkenntnis der Wahrheit bemüht? 

Die Namen Europa und Afrika fielen mir plötzlich auf. Europa war nicht die vom Stier getragene, 
griechische Prinzessin, sondern (di) e sr opa, Die deutschen Uropas, die die ganze Welt besiedelt haben, 
also genau die apan teuh, die deutschen Opas der Azteken wieder, und Afrika war (di) a frisa, der Konti- 
nent der Friesen, der Freien, was er heute leider nicht mehr ist. Der marxistische Neokolonialismus 
blüht geradezu. 

In einem Buch, geschrieben etwa um das Jahr 1730 herum, mit dem Titel »Historia de la Provincia 
de San Vicente de Chiapas y Goathemala« von P. Ximenez, wird erzählt, daß die aztekischen Stämme, 
genau wie die (d)iudischen Stämme in der Christenbibel, auf ihren Wanderungen eine Art Bundeslade 
vor sich hertrugen, die sehr schwer war. Die Träger mußten deshalb von Zeit zu Zeit abgelöst werden. 
Ximenez schreibt nun, daß die Träger, wenn sie die Bundeslade anhoben, ausriefen: »Neo manni«, neue 
Männer. Nun, Ximenez irrt sich nur in einer Kleinigkeit. Nicht, als die Träger die Bundeslade anhoben, 
riefen sie: »Neo manni«, neue Männer, sondern als die Träger die schwere Last nicht mehr tragen konn- 
ten und Ablöse brauchten, riefen sie nach neuen Männern. In diesem Buch wird auch erzählt, daß da- 
mals in Tenochtitlan, dem heutigen Mexico-Stadt, zu viele Millionen Menschen wohnten und daß durch 
»giftige, todbringende Dämpfe«, welcher Art wird leider nicht näher gesagt, plötzlich erst die Alten, 
Kranken und Kinder, dann aber auch die anderen, bis auf kaum zwanzigtausend Leute, starben. Also 
die Symptome unserer Zeit. Überbevölkerung und Umweltverschmutzung, schon vor Tausenden von 
Jahren, rotteten die Menschen aus. Was sagen dazu wohl unsere heutigen Umweltzerstörer und Ver- 
harmloser, unsere »Familienpolitiker« und ein verantwortungsloser Papst, der in einer überbevölkerten 
Welt umherreist und predigt: noch mehr Kinder. Ein Islam, der jegliche Geburtenkontrolle ablehnt? 
Dabei muß Geburtenkontrolle gar nicht, ganz und gar nicht, Abtreibung sein. Was soll man zu jenen 
Leuten sagen, die Hunderte von Büchern geschrieben haben, in denen nichts anderes steht, als daß die 
Probleme der Überbevölkerung mit einer einfachen Umverteilung von reichen und armen Ländern zu 
lösen seien. Das man sich da nicht irrt, wenn die Überbevölkerung nicht sofort und radikal gestoppt 
wird, ist der nächste Weltuntergang vorprogrammiert. Programmiert aber heißt, unausweichlich. Denn 
alle Probleme, die zur Zerstörung der Welt führen, ob Umweltverschmutzung, rücksichtloser Verbrauch 
der Resourcen der Erde, Waldsterben, Massenarbeitslosigkeit und damit ideologische Spannungen als 
Tummelfeld marxistischer und religiös-abergläubiger Demagogen, und damit wieder Kriege, Hunger in 
der Welt, weil in Wüsten und Halbwüsten, in denen immer nur Einzelne existieren konnten, heute 


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Tausende leben, wie in der Sahelzone. Alle diese Probleme und noch viele mehr, gehen zunächst mal 
auf die Tatsache der Überbevölkerung zurück. Doch die Bevölkerung der Welt wächst und wächst und 
man schaut nicht nur tatenlos zu, nein, abergläubische Religionen und ihre Vertreter und Parteien for- 
dern im Rahmen angeblicher »Familienpolitik«: noch mehr Menschen, geben Millionen dafür aus, um 
noch mehr Menschen auf die Welt zu bringen, für die sie dann keine Arbeitsplätze, keine Chancen- 
gleichheit in den Schulen, keine menschenwürdige Existenz garantieren können oder gar manchmal 
wollen. 

Damit möchte ich überleiten zu den Themenbereichen Religionen und religiöse Begriffe. Die Begriffe 
Gott und Teufel gehen auf die ahd. Worte für gut und übel zurück. Das ahd. di ubil, ibil, abal, upıl, 
ubel, abol, finden wir wieder im spanischen Wort diabolo, im französischen diable, im Swaheli ibilis, 
die alle Teufel bedeuten, und in vielen anderen Sprachen. Als Wort für Gott finden wir außerhalb der 
sogenannten germanischen Sprachen fast stets das Wort für deutsch, ahd. teot, diut, diot, deut. Die Azte- 
ken, wie die Griechen, haben teos, teo, die Lateiner deus, die Spanier dios, die Franzosen dieux usw. usw. 
So heißt bei den Römern der oberste Gott Jupiter ursprünglich Dispater oder Diuspater, der »Vater 
der Deutschen« und auch in seiner griechischen Entsprechung Zeus ist das ahd. deut zu erkennen. Schauen 
wir uns einen anderen römischen und griechischen »Gott« an, Maris, Mars, bei den Römern, und Ares 
bei den Griechen. Der deut Maris, der Deutsche Maris. In der Nähe meiner Heimatstadt Zeitz in Mittel- 
deutschland liegt ein Ort namens Merseburg, der früher Marisburg hieß. Wie kommt es, daß weit jen- 
seits allen römischen Einflusses, weit nördlich und weit östlich des ehemaligen Limesgrenzwalles, wo 
nie Römer hinkamen, in Deutschland eine Stadt nach dem angeblichen römischen Gott Maris genannt 
wurde? Ist es nicht viel realistischer, anzunehmen, daß der »deut Maris«, der Deutsche Maris, auch seine 
Burg in Deutschland hatte? Wenige Kilometer weiter liegt das »Osterland«, das Land der Ostara, die 
(oder müssen wir sagen der?) weltweit als Astarte, Ishtar, als Religionsbringer der »Sternenreligion« Za- 
rathustra, bekannt wurde und deren Name im englischen Wort für Stern, »star«, ebenso enthalten ist, 
und dieser Name Ostara weist auf die Herkunft der Menschheit von den Sternen hin. Wundert es uns 
da noch, daß alle religiösen Begriffe mit ahd. Wörtern, besonders mit altdeutschen Stammesnamen ver- 
wandt sind? Hinter den »Göttern« aber verbergens sich wohl doch nur deutsche Männer und Frauen 
der damaligen Zeit, vor tausenden Jahren. Die heiligen Bücher der Juden, der Diuten, heißen Tora und 
Talmud, nach Tor, nach den Toringa, den Thüringern und nach t almun, den Alemannen. Das Evan- 
gelium der Christen ist das ew angelia, das Gesetz, die Religion der Angeln. Ahd. ew heißt Gesetz, Reli- 
gion, Ewigkeit, ahd. ewarto heißt der Priester. Die heilige Schrift der Christen ist also keineswegs eine 
Offenbarung Gottes, sondern das Gesetz-und Geschichtsbuch des deutschen Stammes der Angeln. Wir 
werden das gleich noch viel näher untersuchen. Die Rechtsgelehrten des Islam heißen Uleman, wieder 
Alamannen. Prieser heißt im Spanischen Sacerdote, »gelehrter Sachse«. Ebenfalls im Spanischen sagt man 
zu Heiland »Salvator«. Salvator ist aber das ahd. alwaltandi, alwaltor, der Allwaltende, und bezeichnet 
Gott selbst und keinen vermeintlichen Gottessohn als Erlöser. Daß Messias, wie das muslimische Mahdi, 
nur das Wort der »Mächtige« ist, sagte ich bereits. Das spanische Wort infierno, was Hölle bedeutet, 
ist nur das ahd. in fiur = im Feuer, was die spanische Sprache selbst auch mit dem Wort infiernillo 
= Spirituskocher, belegt. In fränkischen Siedlungsgebieten, wie im Raum Frankfurt am Main, werden 
fast alle Ortsnamen mit »-heim«, bezeichnet, Hofheim, Heddernheim, Hattersheim, aber gesprochen 
wird es im dortigen Dialekt als »-hem«. In der Christenbibel gibt es ebenfalls eine Menge von Ortsna- 
men auf »-hem«, das Fränkische »-heim«. Wie zum Beispiel Betlehem, was entweder bet leg heim oder 
betti leg heim, bedeutet, also das »Heim, wo man sich zum (An)beten legte«, oder das »Heim, wo der 


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Heiland im Bett lag«. Und ob dieses Betlehem wirklich im Nahen Osten lag oder nicht doch viel, viel 
weiter nördlich, dies bedarf wahrlich weiterer, viel intensiverer Nachforschungen einer wirklichen Wis- 
senschaft. Daß Weihnachten, Ostern und Pfingsten nicht nur urdeutsche Wörter und Feste, aber keines- 
wegs christliche Feste waren, das ist ja nun wahrlich nichts Neues. 

Das Wort Kirche, ahd. kirihha, kilihha, cirihha, cilihha, bedeutet ganz einfach »die Gleiches, und ist 
eine urdemokratische Einrichtung, die nichts, aber auch gar nichts, mit Religion zu tun hatte. Dies ist 
sowohl im lateinischen Wort ecclesia und bei den rein althochdeutsch erhaltenen Wörtern der Mayas 
und Azteken, cilihha, cilliha, die alle vom ahd. »die Gleiche« abstammen, gut zu erkennen. Ebenso hat 
das Wort Tempel, ahd. tempal, te um pal, der »mit Pfälen (Pal) umstellte, der mit Säulen umstellte«, 
überhaupt nichts mit Religion zu tun, aber sehr viel mit Demokratie und Parlamenten. Mit dem Mär- 
chen von den Priesterstaaten im Altertum, wegen der überall gefundenen Säulentempel, die Parlamente 
waren, und nach denen man, welche Nachahmung, auch die modernen Parlamente wieder oft mit Säu- 
len umgeben hat, mit diesem Märchen sollte es ein für allemal ein Ende haben. Das aztekische Wort 
für Tempel, teocalli, ahd. teothalli, die »Halle des Volkes«, genau wie im Griechischen übrigens, bewei- 
sen dies eindeutig. Man sagt uns, im alten Griechenland gab es die Demokratie, nach demos, das Volk, 
benannt, und vorher die Theokratie im goldenen Zeitalter, was Gottesherrschaft bedeute. Demos ist 
aber nur de mos, die Masse, ahd. de mazza und teot, das wissen wir inzwischen zu Genüge, ist das Volk, 
das gebildete Volk, im Unterschied zur durchaus ungebildeten Masse. Das »Kratie« in beiden Worten 
darf jedoch nur »ratie« heißen, ahd. rati, der Rat. Demokratie und Theokratie müssen also richtig de 
mazza rati und teot rati übersetzt werden, also Rat der Masse und Rat des gebildeten, vernünftigen Teot, 
des vernünftigen Volkes. Deshalb auch das goldene Zeitalter, als das vernünftige, gebildete Volk den 
Rat gab, und der Verfall zur bloß formalen Massendemokratie, wie heute wieder bei uns, wo im Wahl- 
kampf der gewinnt, derjenige siegt, der es am besten versteht, den ach so »mündigen« Bürger, den von 
Demagogen, Bild- und Boulvardpresse und Fernsehen so sehr verdummten Wähler, am meisten zu be- 
trügen. Zwar ist dies, zugegeben, noch zehntausendmal besser als in den totalitären Regimen und Staa- 
ten, aber gemessen am goldenen Zeitalter der Griechen, am Rat des gebildeten, vernünftigen Teot, einer 
Mehrheit der Vernünftigen und Weisen, die nicht die Welt zerstören, ist das eben viel zu wenig, und 
nur wenn es gelingt, weltweit freie Staaten zu schaffen, in denen der Rat des vernünftigen, gebildeten, 
freien, toleranten und wirklich mündigen Volkes, des Teot, die Mehrheit und das Sagen hat, können 
Kriege, Wettrüsten, Atomverseuchung, Umweltverschmutzung und der Einfluß schädlicher Ideologien, 
aber auch von Religionen, was nur eine Sonderform der Ideologien ist, verhindert werden. Nicht wahre 
Religiösität ist damit gemeint, die sich nicht in Sekten und Massensekten zeigt, sondern in der einzelnen 
Persönlichkeit. Denn Gott, der sich nicht geoffenbart hat, der nicht zu sehen und zu hören ist, kann 
nur vernommen werden. Vernehmen aber ist in der heiligen deutschen Sprache, die Gott allen Men- 
schen gegeben hat, die sie aber durch schluderhaften Umgang verdorben haben, die zerfallen ist in Tau- 
sende von Sprachen und Dialekte, was wiederum Kriege, Terror und Leid nach sich zog, vernehmen 
also, ist verwandt mit Vernunft. Nur durch Vernunft kann ich Gott vernehmen, kann ich Gottes Wil- 
len befolgen, kann ich wahrhaft religiös sein. Nur durch Beachten der Vernunft in allen Bereichen und 
Tätigkeiten des Lebens kann ich Gottes, des Allmächtigen, Schöpfung hüten und vor Zerstörung be- 
wahren und mich wahrhaft an ihr erfreuen. Wenn man aber sieht, wie vermeintliche große, monothei- 
stische Religionen, Moslems und Christen, über Jahrtausende hindurch und auch heute wieder, mit an 
der Zerstörung der Welt arbeiten, wie ein Chomeini, ahd. chomeini, »der Gemeine«, und ein wirklich 
Gemeiner ist er, ein gemeiner Fanatiker, und seine Schiiten tragen sogar den Namen des Schitani in 


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ihrem eigenen Namen, denn beide Wörter, Schitani und Schiiten, gehen auf das ahd. sceidan zurück, 
beide, Schitani und die Schiiten, haben die wahre, die ursprüngliche Religion geschieden, zerbrochen 
und durch Fanatismus ersetzt. Wenn man sieht, wie aus dem ahd. haz, der Haß, ein heiliger, fanatischer 
Krieg, der Dschi had der Moslems wird, zum Spott von Allahs Vernunft, Allah, der nur das ahd. allmah 
(tico), der Allmächtige, bedeutet, was sie aber nicht mehr wissen, wie wollen sie dann noch über die 
wahre Religion dieses Allmächtigen wissen? 

In einem Buch mit dem Titel »A finnugor öshaza nyomaban« (Auf den Spuren der finnougrischen 
Urheimat), einer Aufsatzsammlung, wird erzählt, woher der Name »Moslem« und der Name »Musul- 
mann« kommen. Sie sollen aus dem Tartarischen, einer sogenannten indogermanischen Sprache, also 
mit dem ahd. sowieso verwandten Sprache, stammen und über »Buslim« und »Buzurmann«, auf »Bez- 
ling« und »Bezermann«, was im heutigen Deutsch soviel wie »Bösermann« bedeutet, zurückgehen. Aus- 
gerechnet die damals im Mittelalter so wilden und gefürchteten Tartaren behaupten also, die Muslims 
seien Böslinge. Ähnlich geht es mit dem Namen »katholisch«. Man sagt, das Wort katholisch käme aus 
dem Griechischen und bedeute »allgemein«. Andere sagen, es bedeute »rechtgläubig«. Da wir wissen, 
daß Griechisch nur ein ahd. Dialekt der Dorer, der Thüringer, ist, suchen wir also gleich im ahd. nach. 
Da gibt es nun das Wort cautolo. die Irrlehre, als Substantiv, dazu das Adjektiv tol, dumm, verirrt, al- 
bern, töricht, sowie die Formen tolic und catolic, was wörtlich »die Verdummten, die Irregeleiteten, 
die Törichten« bedeutet. Sollten Sie Anhänger dieses Glaubens sein, so seien Sie mir bitte nicht persön- 
lich böse, denn ich bin nicht verantwortlich dafür, ich decke hier nur die sprachwissenschaftliche Wahr- 
heit auf. Wie kommt es nun, daß Leute oder Gruppen von Leuten, wie Moslems und Katholiken, sich 
selbst im Laufe der Zeit mit den Schimpfworten, die ihnen ihre Gegner geben oder mit über sie gefällten 
Urteilen, bezeichnen? Ich möchte da ein persönliches Erlebnis schildern. Eines Tages sagte ich zu einem 
Bekannten, daß ich Besuch aus meiner mitteldeutschen Heimat erwarte, aus der Ostzone, sagte ich. Ein 
zufällig in der Nähe stehender junger Mann, Mitglied der kommunistischen Partei, mischte sich in das 
Gespräch ein und sagte: »Na, na, diese Zeiten sind doch wohl vorbei«. »Welche Zeiten ?« fragte ich, 
obwohl ich wußte, was er meinte. »Na, Ostzone und so, das heißt Deutsche Demokratische Republik«, 
antwortete er. »Was hat das eigentlich mit Zeiten zu tun?«, sagte ich, »wollen Sie, daß ich lüge? Wollen 
Sie, daß ich einen grünen Rasen als weiße Schneelandschaft oder blauen Gummiball bezeichne?« »Wie 
so, wie so?« fragte der Mann verlegen. »Sie verlangen von mir, daß ich ein Gebilde, das keine Republik 
und schon gar keine demokratische Republik ist, als demokratische Republik bezeichne. Das wurde 
nach dem Krieg die Ostzone oder die sowjetisch besetzte Zone Deutschlands und eigentlich hat sich, 
trotz der Zeiten, daran nichts geändert.« »Aber unsere Regierung hat doch die Deutsche Demokratische 
Republik anerkannt«, entgegnete der junge Mann.« Was die Regierungen aus Gründen der Tagespolitik 
anerkennen oder nicht, beeinflußt doch nicht mein Wahrheitsempfinden und kann mich doch nicht 
davon abhalten, wahrhaftig zu sein, kann mich nicht veranlassen, mit der Sprache zu schludern«, sagte ich. 

Ich will hiermit nur zeigen, wie die Menschen im allgemeinen, selbst bei den Bezeichnungen, die sie 
für sich selbst annehmen oder verwenden, durchaus nicht nach der Wahrheit, der Realität oder nach 
der sprachlichen Wahrheit suchen, sondern sich dem Zeitgeist, den gerade modischen ideologischen oder 
religiösen Schlagworten, anpassen und an der Wahrheit oder ursprünglichen sprachlichen Wahrheit oder 
Herkunft, überhaupt nicht interessiert sind. 

Ich schrieb bereits, daß der Name Evangelio, Evangelium, richtig übersetzt das »angelische Gesetz« 
lauten muß. Keineswegs aber heißt es »frohe Botschaft«, wie alberne Griechischtümler behaupten. Da 
wir hier beweisen, daß alle Sprachen auf die ahd. Sprache, die Sprache des Urahnen Noah und seines 


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Sohnes Japhet, zurückgehen, müßte eine richtige Übersetzung der Bibel auch auf einer ahd. Urfassung 
beruhen, die es natürlich nicht mehr gibt. Es gibt nur lateinische, griechische und hebräische Fassungen, 
von denen wir annehmen müssen, daß sie verfälschte Vorlagen sind, da diese Sprachen selbst nur Verfäl- 
schungen der ahd. Sprache sind. Dennoch können wir sprachwissenschaftlich noch vieles von diesen 
falschen Übersetzungen aufdecken. Sehen wir uns einige Namen der Bibel an. Das Wort Bibel selbst, 
sagt man, komme von Griechisch biblos, was Buch bedeutet. Richtig muß man aber sagen, sowohl das 
griechische Wort biblos als auch der Name der Christenbibel, kommen vom ahd. Wort fibal, die Fibel. 
Die fünf Bücher Moses heißen Penteteuh. Hier behauptet man, diese Bezeichnung sei wiederum Grie- 
chisch und zwar pente = fünf und teuh = Buch. Da wir aber eben gesehen haben, das Buch im Griechi- 
schen biblos heißt und es ein Wort teuh mit der Bedeutung Buch weder im Griechischen noch in einer 
anderen mir bekannten Sprache gibt, muß Penteteuh wohl etwas anderes heißen. Wir kennen ja inzwi- 
schen das Wort teuh schon zur Genüge, zum Beispiel von der aztekischen Sprache und Mythologie, 
wo man von den apan teuh, den »deutschen Großvätern, Opas«, spricht. Teuh ist also deutsch, ze ist 
der ahd. Artikel und per ist ahd. fon, im heutigen Deutsch »von«. Penteteuh heißt also pen te teuh, ganz 
einfach »von den Deutschen« und das ist es auch, wovon die Bücher Moses erzählen, vom Volk der 
Diuten und Angeln, vom Herumirren dieser Stämme in der Wüste und in Ländereien. Deshalb heißt 
auch das fünfte Buch Moses »Deuteronomium«, ahd. deut erono umbi, das »herumirrende deut«, das 
»herumirrende Volk«. 

Wir sehen also, daß schon die Namen der Bibel falsch übersetzt sind und über den Inhalt Falsches 
aussagen. Ob hier absichtliche Fälschungen vorliegen oder nur Unkenntnis der Sprache, vermag ich na- 
türlich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht zu beurteilen, obwohl bekannt ist, daß die frühen Christen 
und Kopten in fanatischer Weise die Stelen und Hieroglyphenreliefs des alten Ägypten wegzumeiseln 
und zu zerstören suchten, was ein weiterer Grund dafür ist, daß man heute oft schlecht die deutschen 
Buchstaben darinnen erkennt. 

Wie ist es nun mit Adam und Eva? Adam bedeutet heute noch im Türkischen und anderen Sprachen 
einfach »der Mensch«, also keineswegs der Name eines ersten Menschen. Eva ist ebenfalls kein Name 
einer Frau, sondern kommt vom ahd. ewah = ewig. Adam und Eva müssen also mit ahd. man evak, 
mana ewah, übersetzt werden, der ewige Mensch. Wer daran zweifelt, kann in dem von mir erwähnten 
Buch von Thomas Barthel, »Das achte Land«, den darin abgedruckten Text des Osterinselbuches »Puara 
Hoa«, dem hohen Buch der Osterinsulaner, und in Barthels anderem Buch, »Grundlagen zur Entziffe- 
rung der Österinselschrift«, im Kapitel »Die Gesänge des Metoro« nachlesen, wo die Begriffe mana ewah 
und kot, koto, zigmal in reiner Form auftreten. Metoro war der letzte Osterinselbewohner, der die Schrift- 
tafeln Kohau-rongo-rongo noch lesen konnte und sogar auswendig gekonnt haben soll. So müssen wir 
annehmen, daß diese Tafeln eine wahrere, weniger verfälschte Form der Urfassung der Bibel, allerdings 
als Geschichts- und Gesetzbuch der Deutschen, der Angeln und Sachsen und Diuten, sein könnten, genau 
wie die Chilam Balam-Bücher, jedenfalls Teile davon. Vielleicht habe ich eines Tages die Zeit und die 
Mittel, auch hier eine richtige Übersetzung anfertigen zu können. Leider habe ich keine lesbaren Foto- 
grafien der Osterinselschrifttafeln bekommen können, obwohl ich alle möglichen betreffenden Museen 
angeschrieben habe, nur die Völkerkundemuseen Wien und Berlin schickten mir eine einigermaßen 
brauchbare, aber kaum lesbare Fotografie. 

Es hat also nie einen Adam und eine Eva gegeben, wohl aber einen mana evah, einen ewigen Men- 
schen. Folglich kann auch die Geschichte mit dem Sündenfall, mit dem Apfel der Erkenntnis, nicht 
stimmen. Man wird zugeben, daß die ahd. Wörter aphil, aphul der Apfel, leicht mit den anderen ahd. 


94 


Wörtern ubıl, abel, upil, upal, das Übel, verwechselt werden können. Denn sowohl in Ton als auch Schreib- 
weise sind sie doch sehr ähnlich und man kannte schließlich im ahd. keine feste Rechtschreibung. Es 
war also nicht der Apfel der Erkenntnis, sondern das Übel, daß zur Vertreibung aus dem Paradies führte. 
Schon als kleines Kind konnte ich übrigens die Schizophrenie nicht verstehen, daß ein gütiger Gott, 
der dem Menschen den Verstand doch erst gegeben hatte, den Erwerb von Wissen und Erkenntnis, das 
Unterscheiden von Gut und Übel, was doch erst die Voraussetzung dafür ist, daß man sich für das Gute 
entscheiden kann, so hart bestrafen sollte. Warum wird nun der Schitan, der Satan, einmal als Schlange, 
einmal als gefallener Engel und einmal als Teufel bezeichnet? Und als gefallener Engel oder Angel, als 
Herr über Millionen anderer gefallener Engel bezeichnet? Daß er das Übel den Menschen brachte und 
deshalb mit ahd. te ubal, der Teufel, benannt wird, dürfte einleuchten. Weil er den Stamm der Angeln 
in zwei Gruppen schied und auch deren Religion, deren Gesetz, die ew angelio, in die guten und in 
die üblen Angeln, in das gute und das üble Gesetz, deshalb heißt er Schitan, Scheitan, bei den Muslims 
Scheitani, das ahd. sceidan, heutiges Deutsch scheiden. Warum aber nun die Bezeichnung Schlange? Tren- 
nen wir den ehemaligen Artikel ab, der von te zu sch verwandelt wurde, so bleibt »] ange«. Wir sehen, 
daß wir dann das »l« nur an seinen richtigen Platz am Wortende zu plazieren brauchen, um das Wort 
«Angel« zu erhalten, was auch ursprünglich gemeint war und die angeblich unterschiedlichen Bezeich- 
nungen erweisen sich als gar keine unterschiedlichen Bezeichnungen, sondern als falsche Übersetzungen 
und Interpretationen. Schließlich bleibt noch der gefallene Angel übrig. Es ergeben sich also sehr logi- 
sche Zusammenhänge, im Unterschied zur bisherigen, ziemlich wirren Fassung der Geschichte. Das Mil- 
lionen vom Stamm der Angeln zur guten und Millionen zur üblen Seite standen, ist doch bei den politisch- 
ideologischen Auseinandersetzungen der heutigen Zeit und der Parteien ebenso. Wenn der Erzengel Mi- 
chael, was ja nur der »Große vom Stamm der Angeln« bedeutet, wie ich schon weiter vorn darlegte, 
mit dem Teufel, dem Üblen, dem Drachen, kämpfte, war das eben ein Bruderkrieg im Stamm der An- 
geln, die dafür aus dem Paradies, dem ursprünglichen Planeten oder Stern, vertrieben wurden und schließ- 
lich, wie es übrigens in vielen bruchstückartig erhaltenen oder auch nicht mehr erhaltenen, aber in an- 
deren Büchern zitierten, alten Schriften erzählt wird. In den althochdeutschen Glossen von Sievers und 
Steinmeyer wird laufend vom »elilenten« Volk und vom foranon stic sterno, dem Stern, von dem die 
Vorahnen gestiegen sind, gesprochen. Sievers und Steinmeyer behaupten, es soll der Stern Arkturus ge- 
wesen sein, was ich nicht bestätigen, aber auch nicht verwerfen kann. Wir sahen aber bereits, daß die 
Osterinselsprache für die Plejaden, das sogenannte Siebengestirn, den Ausdruck mata riki, was entweder 
»Mutterreich« oder »Wotans Reich« bedeutet, verwenden. Kehren wir aber zur Bibel direkt zurück. 
Auch Kain und Abel, hier haben wir wieder das ahd. Wort »abel, abal, upil« vorliegen, waren demnach 
keine Namen von Personen, sondern es muß nehein abel, »kein Übel« war in der Welt, heißen, bevor 
der erste Mord und Totschlag erfolgte, was wohl wiedereinmal sehr logisch ist. Haben wir nun noch 
andere sprachwissenschaftliche Beweise dafür, daß dies hier nicht bloß alles Spekulationen sind? Ob- 
wohl eigentlich logisch ein Argument zum anderen paßt und die sprachwissenschaftlichen Fakten so- 
wieso unumstößlich sind, so daß man gar nicht mehr daran zweifeln kann, und obwohl alle Sprachen 
und Schriften von jetzt an eindeutig als ahd. akzeptiert werden müssen. Ja, es gibt diese Beweise! Wenn 
das oben Gesagte stimmt, müßte sich in einer Sprache der Angeln, müßte sich in einer heutigen Sprache 
des Stammes der Angeln, sprachlich nachweisen lassen, daß ein Abfall von Gott zum Schitan erfolgte. 
Den Namen der Angeln tragen unter anderen noch heute die Mongolen, Angolaner und die Ungarn, 
bei denen wir nur den Buchstaben »r« durch »I« ersetzen müssen und »u« zu »a« umwandeln müssen. 
Daß die ungarische Sprache durchaus vom ahd. abstammt, deutete ich bereits an und wir werden gleich 


95 


noch ein paar frappierende Beispiele sehen. Das ungarische Wort für tapfer ist bator, man erkennt leicht 
die Verdrehung von ahd. zapfor zu tabor, bator. Auch die Mongolen haben dieses Wort. Ihre Haupt- 
stadt heißt Ulan Bator, was »tapferer Krieger« heißen soll. Wir aber wissen mehr, daß nämlich ein »m« 
in Ulan verloren ging und es »Ulman taphor«, der tapfere Ulmane oder besser, der tapfere Almane, 
Allemanne, heißen muß. Die Ungarn selber nennen sich Magyaren, was auf ahd. magi, der Weise, der 
Magier, zurückgeht. Was aber früher nicht die abwertende Bedeutung des bösen Magiers, sondern eben 
die des Weisen, des Wissenschaftlers, hatte. Jahrhundertelang hat man sich gestritten, ob die Ungarn 
nun aus den Mongolischen Wüsten und den Steppen Rußlands, oder aus dem iranischen Hochland kamen. 
Das iranische Hochland, aus dem schon die Magier der Bibel, die Weisen aus dem Morgenlande, kamen. 
Wir wissen, daß die Angeln weltweit verbreitet waren, wie auch die anderen deutschen Stämme, so daß 
dieser Streit überflüssig ist. Im iranischen Hochland aber gab es, so schreibt schon Karl May, die Feuer- 
anbeter und die Teufelsanbeter. Ein erster Hinweis auf unsere sprachwissenschaftlichen Beweise, die 
wir in der Sprache der Angeln suchen wollen. Im Ungarischen wird der Buchstabe »s« mit dem Sch-Laut 
gesprochen, wie auch heute noch bei dem deutschen Schwabendialekt. Das ungarische Wort für Gott 
ist nun tatsächlich »Isten«, gesprochen Ischten. Setzt man das »I« in die Wortmitte, wo es ursprünglich 
hingehörte, stellen wir erstaunt fest, daß die Ungarn, die Angeln, »Schiten, Schitan, Scheitan«, für Gott 
gebrauchen. Nun müßte also auch Teufel dann umgekehrt Gott oder Urgott, ursprünglicher Gott, hei- 
ßen, und wieder stellen wir fest, das unsere Annahme stimmt. Teufel heißt ördög, über örgöd aus urgod 
entstanden. Aber das ist noch längst nicht alles. Schöpfer, Erschaffer, Erzeuger heißt im Ungarischen 
alkoto, das ist das ahd. altkot, altkoto, der Altgott. Die Erschaffung heißt alkotas, ahd. altkot tat, die Tat 
des Altkots, und die Verben erschaffen, erzeugen, schöpfen heißen megalkoto, der »alt kot macht« und 
alkot und sogar alkodozik, ahd. altkoto ziuk(a), der Altkot zeugte. Das bedarf wohl kaum eines Kom- 
mentares. Wie kommen diese ahd. Wörter in die angeblich so fremde Sprache, wo doch die Ungarn 
ein heidnisches Reitervolk gewesen sein sollen und ihre Christanisierung erst im 14. oder 15. Jahrhun- 
dert durch die lateinische Kirche erfolgte, wo sie doch schon Isten, Schitan für Gott hatten? Woher 
also der deutsche Altkot, der in so vielen ungarischen Wörtern für zeugen, schaffen, schöpfen, formen, 
enthalten ist, sogar noch in viel mehr als den hier aufgeführten, also in der Sprache selbst tief verwurzelt 
ist und keineswegs etwa ein Lehnwort oder übernommenes Wort sein kann? Ganz abgesehen vom Stam- 
mesnamen der Angeln, den die Ungarn tragen und den sonstigen sprachlichen Beweisen dafür, das Un- 
garisch durchaus von ahd. abstammt. Es ist also genauso, wie vermutet. Der Abfall der Angeln, der üblen, 
gefallenen Angeln, zum Schitan, zum Scheider des Stammes und der Urreligion, des Urgesetzes, der 
ew angelio, läßt sich noch ganz klar in der Sprache der Ungarn nachvollziehen, wo Schitan zum Wort 
für Gott wurde, der Urgott zum Teufel, wie bei den Teufelsanbetern im Hochland des Iran, von wo 
die Magier, die Magyaren, die ursprünglichen Weisen und Wissenschaftler, kamen, aber der Altkot, der 
Altgott, der ursprüngliche, gilt weiterhin und zu Recht, als Schöpfer, als Erschaffer und bleibt so in Erinne- 
rung. Das die Angeln bei Wotans Stamm der Sachsen die Geheimwissenschaftler und Magier waren und 
wurden, nachdem Opferbrauch und die Kulthandlung die Religion verdorben hatten, kann man bei 
Ordofiez y Aguiar im Buch »Creacion del Cieloy de la Terra« nachlesen, wo er schreibt, daß, als der 
sechste bis neunte Wotan aus Phönizien nach Kuba zog, der Geheimbund des Nagalismus, woraus aus 
der Umstellung von »n« und »a« Angalismus wird, eine negative Rolle beim Verderb der Religion spielte. 
Ganz klar und deutlich schreiben Ordonez y Aguiar, Ximenez und Boturini, deren Bücher übrigens 
von den Zensoren der katholischen Kirche bis zu zehnfach zensiert wurden, daß die Einführung des 
Kultes, des Gottesdienstes überhaupt, zum Verfall der ursprünglichen guten Religion führte, hin zu Op- 


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ferei und albernen, äußerem Getue. Was wahre religiöse Menschen immer behauptet haben und was 
wohl in ein institutionell-religiöses Hirn niemals eingehen wird, die Kulthandlung, der Ritus, der Got- 
tesdienst, wie er heute betrieben wird, an sich, ist der eigentliche Zerstörer jeder wahren Religiosität 
und ein Frewel am Gott der Vernunft, Weisheit und Allmacht, selbst. Denn »Gott ist Geist, und die 
ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten«, wie es ein vermeintlicher Jesus Chri- 
stus gesagt hat. Im Geist also, und in der Wahrheit, muß man Gott anbeten und nicht in einem albernen 
Kult oder Ritus. Doch diesen Ausspruch ihres vermeintlichen Heilands hat sich die christliche Kirche 
nie vor Augen gehalten. Die Wahrheit hat sie sich nie die Mühe gemacht, zu erforschen oder erforschen 
zu wollen, sondern sie meist noch bekämpft und ausgerottet, wie bei der Verbrennung der Mayabücher 
durch Diego de Landa. Dieser Spruch »Gott ist Geist«, stammt aber gar nicht von Jesus Christus, son- 
dern, wie Konrad von Megenberg in seinem »Buch der Natur« um das Jahr 1350 schreibt, von den indi- 
schen Brahmanen, die es schon um 350 vor Christus Alexander dem Großen bei seinem Indienfeldzug 
bekannt machten, wie so viele andere Worte, die dem Jesus Christus später zu geschrieben wurden. Auch 
das »Im Anfang war das Wort und das Wort war Gott und Gott war das Wort« soll von dort stammen. 
Wenn man bedenkt, daß Megenberg dies um 1350, als die katholische Kirche auf dem Höhepunkt ihrer 
Macht war und alle Bücher zensierte, unwidersprochen schreiben konnte, so sollte vielleicht doch etwas 
Wahres daran sein. 

Wie schon Goethe so großartig in seinem »Faust« schreibt und vermutet: »Geschrieben steht, im An- 
fang war das Wort, hier stock ich schon, wer hilft mir weiter fort, ich kann so hoch das Wort unmög- 
lich schätzen, ich muß es anders übersetzen«, so muß auch ich hier sagen, ich muß es anders übersetzen. 
Wir können Goethe sogar forthelfen. Im Deutschen ist das Wort »Wort« mit dem Wort «werden« ver- 
wandt. Ein Wort ist ein Laut oder Schrift gewordener Gedanke. Wort und werden jedoch zu verwech- 
seln, war im ahd. noch leichter als im heutigen Deutsch, wie die ahd. Formen worton, worten für »ge- 
worden« und wort, worton (deklinierte Form des Substantivs) zeigen. Daß ahd. cuat, kuat = gut und 
cot, kot = Gott, sowieso von einem Wort abstammen, sahen wir bereits. Also müssen wir wohl überset- 
zen: »Im Anfang war das Werden und das Werden (oder: das Gewordene) war gut und gut war das Ge- 
wordene.« Gibt es eine treffendere Schilderung für einen Schöpfungsbericht, nicht nur aus naturwissen- 
schaftlicher Sicht, sondern auch aus der Sicht eines an Gott Glaubenden? Es ist also nichts mit der 
Fleischwerdung des Wortes, wie es auch den sprachlichen und logischen Unsinn einer Gottesmutter 
nicht geben kann. Denn Gott ist ewig und unerschaffen und kann daher auch keine Mutter haben. Die 
Geschichte von der zeugungslosen Geburt ist in drei Formen erhalten. Ich vermeide bewußt das katho- 
lische Wort von der unbefleckten Geburt, weil es doch wohl eine Beleidigung des Schöpfers darstellt, 
der den Menschen so geschaffen hat, daß er sich durch Zeugung und Geburt fortpflanzt, und dann soll 
dies eine »Befleckung« sein? 

Freya gebar Wotan ohne Zeugung. Maya gebar Buddha ohne Zeugung. Man sieht die Gleichheit bei- 
der Namen, von Freya zu Maya, wo nur ein »r« verloren ging und der Lippenlaut »f« in den Lippenlaut 
»m« verwandelt wurde, wie bei Wotan und Buddha, wo ebenfalls Lippenlaut »w« in Lippenlaut »b« 
überging. Das beide dem Volk der Angeln und Sachsen angehörten, haben wir mehrfach gesehen in 
diesem Buch. Dann haben wir die Geburt Jesus durch Maria. Maria ist ebenfalls nur Freya. Viele ältere 
Germanisten, wie Wilhelm Braune, wundern sich, daß Maria in altdeutscher und mittelhochdeutscher 
Zeit zweisilbig geschrieben und gesprochen worden zu sein scheint, also Mar-ja. Hinter der Geburt Jesu 
steht also eigentlich die Geburt Wotans durch Freya. Deshalb auch der deutsche Name Betlehem, wie 
wir sahen und das deutsche Weihnachtsfest, das alte Julfest der Germanen. Geburt heißt im ahd. kıpura, 


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gibura, daneben gibt es kikunni und natura. Alle drei Wörter für Geburt werden auch für das Wort 
Natur, die »Gebärende« nämlich, verwendet. Das höchste Fest der Juden oder Diuten heißt Jom Ki- 
pura. Es gilt heute als Versöhnungsfest, obwohl das ahd. kipura, Geburt, im Namen des Festes vorkommt. 
Das beweist aber nur, daß die Juden, genau wie die Christen und Muslims, die auch nicht wissen, daß 
Koran Prüfung heißt, Muezzin das deutsche Meßner ist und Allahu das ahd. allmahu, nichts mehr von 
der ursprünglichen Bedeutung ihrer Religion wissen und nur noch einfachen, den Sinn nicht mehr ver- 
stehenden, also sinn-losen Kult, betreiben. /om kommt wahrscheinlich von ahd. gom(an), der Herr, der 
Held, der Mann, so daß Jom kipura mit, der »Herr der Natur« oder des »Herrn Geburt«, übersetzt wer- 
den muß, wobei Herr nicht unbedingt mit Gott gleichzusetzen ist. Es ist nun möglich, daß aus Jom 
Jesum wurde, so daß Jesum gar kein Name ist. 

In ahd. Texten wird Jesus immer mit Ihesum oder Ihesu angegeben. I hesu aber bedeutet ahd. »ich heiße« 
oder »ich heiße mich«. Das Wort »heißen« hatte aber auch den Sinn von »ich bin«. Ich heiße mich einen 
Zimmermann bedeutete also auch: ich bin ein Zimmermann von Beruf. Christus dagegen heißt keines- 
wegs »der Gesalbte«, von einem griechischen Wort Chrisma, sondern geht auf das ahd. chiristo, churisto, 
kiristo, kirusti, gihrusti, der Gerüstete, der Streitbare (für das Gute nämlich), zurück, außerdem bedeutet 
dieses Wort noch Gerüst, Vorrichtung, Galgen und damit auch das Kreuz, der Kreuzesgalgen. Dazu 
gibt es kachristo, was geplündert, zerstört, bedeutet. So ist es möglich, daß eine Person, sei es Wotan 
selbst, auf den die Geschichte der Geburt zurückgeht, zu dem auch die Weisen aus dem Morgenland, 
die Magyaren, die Ungarn, die Angeln, wie wir sahen, pilgerten, oder auch eine andere Person, der spä- 
ter nur diese Geschichte der Geburt Wotans übertragen wurde, sich immer mit : hesu mi chiristo, »ich 
bin der Gerüstete, der Streiter für das Gute« vorstellte oder das Jesum Christum der gom(an) churisto, 
der »gerüstete Held«, war. Es gibt nun in den althochdeutschen »Glossen« von Sievers und Steinmeyer 
das Wort wrristi, die Auferstehung oder der Auferstandene. Man sieht, daß durch Wegfall von »C« leicht 
aus churisti, chiristi, ein urristi werden kann, aus einem Streiter, aus einem Gerüsteten, ein Auferstande- 
ner. So kann durch falsche Übersetzung die Geschichte von der Auferstehung Christi entstanden sein. 
Dieser Christus soll zur Zeit eines Königs Herodes geboren worden sein. Herodes aber ist das ahd. Wort 
herodes, die »Volksmenge«. Daneben gibt es ahd. heroti, was »Würde, Macht, Rat der Ältesten, der Senat, 
der Verwalter«, bedeutet und keineswegs ein Königsname sein kann. Dieser Christus soll auch von einem 
Pontius Pilatus gerichtet worden sein. In den althochdeutschen Glossen taucht das Wort tiud pilatus 
auf, was »mit Speeren bewaffnetes Volk« heißt. Pon tius Pilatus ist also ahd. foru tiud pilatus, »von mit 
Speeren bewaffnetem Volk« gerichtet. Trat nicht der vermeintliche Christus vor solchen Volksmengen 
auf? 

Die Bibel soll neben Jahwe, Jehowa, was der »Ewige« ist, ahd. eviha = Jahwe, eowiha = Jehowa, noch 
einen Gott Elohim haben. Doch wenn man ] durch r ersetzt, so sieht man, daß Elohim nur das ahd. 
ero him, das »ehret ihn« ist und keineswegs ein Name für Gott. 

So könnten wir jetzt noch die gesamte Bibel durchforsten nach falschen, weil nicht aus dem ahd. Ur- 
text übersetzten Texten. Es besteht Hoffnung, daß mit richtiger Übersetzung der Maya- und Osterinsel- 
texte, hier vielleicht eines Tages mehr Licht ins Dunkel kommt. Fest steht nur, daß die heilige Schrift 
der Christen auf keinen Fall eine Offenbarung Gottes ist, bei aller Großartigkeit und sprachlichen Lei- 
stung auch dieser falschen Übersetzungen und bei allem tiefen philosophischen Gehalt dieser Texte, 
trotz allem. Die Bibel ist, wie ihre Namen Evangelium, ew angelio, Bibal, fibal, Pen te teuh, von den 
Deutschen, Deuteronomium, deut irrono umbi, sagen, ein Geschichts- und Gesetzbuch der deutschen 
Stämme, der Diuten und Angeln und Sachsen, wie es die jüdischen heiligen Schriften, die Tora, der 


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Leute des Thor, der Thüringer und der Talmud, der Alamannen, deren Sprache das Aramäische oder 
besser, das Alamännische war, sind. Ich erwähnte bereits, daß auch Salomon und die Königin von Saba 
besser mit: der Alamann und die Königin von Svaba übersetzt werden und daß das Haus Davids besser 
das Haus Diuda, das »deutsche Haus«, genannt werden sollte. 

Noch ein kurzes Wort zum ahd. Charakter von Latein und Griechisch. Wenn in der lateinischen Sprache 
Wörter wie ambitio = Ehrgeiz oder ambilant = nicht stationär lauten, dann braucht man nur das »a« 
in ein »u« zu verwandeln, aus der Vorsilbe »ambi« stets nur ein »umbi« zu machen, so erkennen wir, 
das umbi tion, umbi tuon, sich eifrig umtuen, also durchaus »ehrgeizig sein«, vorliegt oder das umbi lant, 
das Umland, das Ursprungswort war. Wenn vaniloquentia lügenhaft reden, prahlen, bedeutet, so ist es 
nur das ahd. vani, wani, der Wahn und queten = reden, wenn vanitas, vanitate der Mißerfolg, die Prah- 
lerei, sind, so ist es nur das ahd. wani tat, die Wahnestat. Wenn fast alle griechischen Verben auf -ain, 
-ein, -zein enden, so ist dies nur, wie beim Baskischen übrigens auch, das angehängte ahd. zein, sin, so 
wie man statt lieben, lieb sein sagen kann. Wenn fast alle griechischen Wörter, die mit »de-« beginnen, 
wie demos, de mos, die Masse, nur den ahd. Artikel mit an das eigentliche Wort herangezogen haben, 
so verschleiert das den ahd. Charakter nur so lange, wie man es nicht weiß. Wenn Sie Spaß daran haben, 
können Sie den ganzen Duden auf griechische »Lehnwörter« durchsehen, die ahd. Artikel oder Nachsil- 
ben, wie »zein« abstreichen und übrigbleibt immer ein schönes ahd. Wort, vorausgesetzt, Sie erkennen 
es, weil Sie sich schon ein bißchen mehr mit ahd. beschäftigt haben. 

In der »Deutschen Sphaera« von Megenberg, die ja eine Übersetzung eines alten angelsächsischen Bu- 
ches ist, wird erzählt, daß auf den verschiedenen Planeten verschiedene Völker leben. Ähnliches steht 
in den Chilam-Balam-Büchern von Chankah, Nah und Tekax. So steht in der »Sphaera«, daß die Venus 
der Stern der Friden ist, was die Vertriebenen, die Flüchtigen, die ruhelos Umherziehenden, bedeutet. 
In diesem Namen können wir unschwer die Namen Friesen, Briten, Bretonen, Preußen und Russen 
wiedererkennen. Votans Name soll ja ebenfalls in Venus stecken. Wenn die Venus und andere Planeten 
heute unbewohnbar sein sollen oder sind, kann das dann nicht die Folge von riesigen Katastrophen sein, 
gegen die Tschernobyl und die Atombomben von Hiroshima und Nagasaki nur kleine Warnsignale 
waren? Wenn die Mythen weltweit von mehrfachen Weltuntergängen und zerstörten Welten berich- 
ten, kann das nicht auf andern Planeten geschehen sein, so daß Wotan und seine Angeln, Sachsen, Frie- 
sen und Diuten nur die Übriggebliebenen sind, die sich auf die Erde retten konnten? Doch auch hier 
sind schon die Hochkulturen zerstört worden, so daß eine falsche Wissenschaft davon nichts mehr weiß 
und statt dessen den Unsinn der Evolutionstheorie oder der marzistischen Entwicklung von der primi- 
tiven Urgemeinschaft hin zum Kommunismus hervorkehrt. Vielleicht ist die Erde nicht der einzige be- 
wohnte Planet, sondern der letzte noch bewohnte Planet, zumindest in unserem Sonnensystem. Nicht 
nur die Mythen berichten daß, sondern viele nicht mehr erhaltene Bücher, aus denen in anderen, bruch- 
stückartig erhaltenen Schriften zitiert wird. Nun sehen wir außerdem, daß alle als entziffert geltenden 
Schriften gar nicht entziffert sind und entsprechend, die übersetzten alten Bücher gar nicht übersetzt 
sind. Von welchen Katastrophen und von welcher Menschheitsgeschichte werden sie berichten, wenn 
wir jetzt endlich darangehen können, sie richtig zu übersetzen? Sogar die Christenbibel wird, wie wir 
sahen, als Geschichtsbuch der deutschen Stämme übersetzt werden müssen. Leider fehlt der Urtext. Zu- 
mindest sprachlich kann ich die Annahme einer außerirdischen Herkunft der Menschheit oder von Tei- 
len von ihr, stark untermauern. Man mag ja noch so viele Affenschädel aus der Erde buddeln und als 
Australopitheciden oder sonstige Pitheciden bezeichnen, für die Herkunft des Menschen oder eine Evo- 
lutionstheorie auf dieser Erde beweisen sie Nichts, bestenfalls, daß das Niveau jener Leute, die damit 


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etwas beweisen wollen oder so etwas als Wissenschaft bezeichnen, kein wissenschaftliches Niveau ist. 

Ich sagte bereits, daß man in vielen ahd. Texten vom foranonstic sterno, dem Vorahnensteig-Stern, 
dem Stern, von dem die Vorahnen gestiegen sind, spricht. Dieser Stern soll nach Sievers und Steinme- 
yer, den Herausgebern der »Althochdeutschen Glossen«, der Stern Arkturus gewesen sein. Arkturus 
soll auch einer der wenigen Sterne sein, die in der Christenbibel mit Namen aufgeführt werden, obwohl 
ich die Stelle selbst nicht finden konnte. Arkturus liegt im Sternbild Boöthes, worin man wieder den 
Namen Wotans erkennen könnte. In Swaheli wird Kosmonaut mit muana anga, Mond-Angel, Angel 
vom Monde, angegeben. Das von den Sternen vertriebene Volk Wotans, die Friden, wird nun in den 
altdeutschen Glossen oft als elilenti Deut, als fremdes, unglückliches, jammervolles, eben elendes Volk, 
bezeichnet. In der finnischen Sprache heißt aber nun das Wort »astronomisch» = tähdi tiede ellinen, 
was der althochdeutsche Satz: »Gedächtnis an das elilente Volk«, Erinnerung an das vertriebene, an das 
fremde Volk Wotans, von den Sternen, ist. Ich habe in finnischen Wörterbüchern ausdrücklich noch 
nach gesehen, ob tehti, dehti tatsächlich auch heute noch mit »gedenken« als Einzelwort übersetzt wird. 
Jawohl, es stimmt. Wie kommen die Finnen dazu, die Suomi, die »Suobi«, daß Wort »astronomisch« 
mit »Gedächtnis an das elilente Volk« zu bezeichnen? Das muß man sich einmal in Ruhe voll und ganz 
überlegen. Warum sind die japanischen Götter und Vorfahren der Kaiser, ebenso wie die Vorfahren 
der chinesischen Kaiser, aus dem Himmel gekommen und hatten wir nicht gesehen, das der heiligste 
Schrein der japanischen Götter das »deutsche Tor« heißt und auf der Itsukushima liegt, der tiuski Insel, 
der deutschen Insel? Bezeichneten die Osterinselbewohner nicht die Plejaden, das Gestirn am Himmel, 
als mata riki, als Wotans Reich oder als der großen »Mutter Reich«, je nachdem, ob wir das ahd. mata 
aus Mutter oder aus Wotan ableiten, was sprachwissenschaftlich beides möglich wäre, wie wohl nur 
eins von beiden richtig sein kann, aber ob der Mutter Reich oder Wotans Reich ist doch in diesem Zu- 
sammenhang wohl belanglos. Was bedeutet der Name der Pyramiden? Hier gibt es im ahd. zwei Mög- 
lichkeiten, die aber beide das Wort miden = vermeiden, ausweichen, geheim, verborgen, verheimlichen, 
enthalten. Es gibt das Wort firmiden = vermeiden, entgehen, schonen, bewahren, und es könnte ahd. 
fiur miden = Feuer meiden, bedeuten. Da das ahd. iur = Feuer im Griechischen zu pyra, was dort 
auch Feuer bedeutet, geworden ist, könnte der Name also »Feuer vermeiden, Feuer meiden« bedeuten 
oder einfach nur das ahd. firmiden = vermeiden, bewahren, bedeuten. Auf keinen Fall weist jedoch 
der Name auf Pharaonengräber hin. Pharao bedeutet sowieso nur »großes Haus« und ist das Wort Pa- 
last. Nicht mehr und nicht weniger. Genau wie in Lhasa in Tibet der Potalla nur das gute Wort Palast 
bedeutet. Dazu muß ich nun noch sagen, daß die Bezeichnung für Pyramiden im ahd. ufara ist, die Auf- 
fahrt, die Aufreise. Deutet dies nicht auf Raumfahrt hin, zumal in den weiteren Worten zu diesen Tex- 
ten, in den »Althochdeutschen Glossen«, in den althochdeutschen Texten, denen diese Glossen entnom- 
men sind, es nur so von technischen Ausdrücken, wie Wörter für »Sonnenschleuder« oder für »Turbinen« 
wimmelt? Der arabische Name der Pyramiden heute ist ram = Rampe. Vor welchem Feuer sollten 
die Pyramiden bewahren, welches Feuer sollten sie vermeiden? Waren sie eine Art Luftschutzbunker 
oder unterirdisches Raumzentrum? Warum spricht man im Buddhismus, hinter dem ja Wotan steckt, 
wie wir zur Genüge sahen, warum spricht man bei einer religiösen Lehre, wie dem Buddhismus, eigent- 
lich vom »großen Fahrzeug oder Wagen« und vom »kleinen Fahrzeug oder Wagen«? Sollte der Religions- 
und Kulturbringer auf einem oder mit einem »Mahayana«, mit einem mahha huagana, mit einem mäch- 
tigen Wagen, sprich Raumfahrzeug, gekommen sein? Sprachlich, sprachwissenschaftlich jedenfalls, kann 
es überhaupt keinen Zweifel mehr geben. Übersetzen wir also die alten schriftlichen Quellen der Mayas, 
der Ägypter, der Osterinselschrifttafeln und der Keilschrifttafeln, die keine Keilschrift enthalten, son- 


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dern gute deutsche Buchstaben, die gleichen, die Sie hier lesen, mit ein paar Buchstaben, die inzwischen 
aus der Mode gekommen sind, angereichert, endlich richtig. 

Ich habe hier zu zeigen versucht oder besser, nur angedeutet, daß die Menschheit durch die Geistes- 
wissenschaften, die Religionen und die Ideologien, die darauf aufbauen, in unglaublicher Weise um die 
Wahrheit betrogen wird, mit schrecklichen Folgen, die man jeden Tag den Zeitungen und Nachrichten 
entnehmen kann, wenn wieder irregeleitete, religiöse oder ideologische Fanatiker, Terroristen, Funda- 
mentalisten, einen »heiligen« Krieg oder »Volksbefreiungskrieg« zur Errichtung einer kommunistischen 
Knechtschaft, ausgelöst haben oder Terroranschläge verübt haben und sich als Motiv auf irgendeine die- 
ser falschen Lehren von Geisteswissenschaften, Religionen oder Ideologien, berufen. 

Wer nicht auf vielen Wissensgebieten gleichzeitig zu Hause ist, wird gar nicht abschätzen können, 
wie stark eigentlich die Veränderungen sein müßten, die als Konsequenzen aus dem hier Gefundenen 
und Gesagten auf unserer Welt vorgenommen werden müßten. Nehmen wir einmal die Psychologie, 
die, so wie sie heute betrieben wird, eine ganz böse Kaffeesatzleserei und eine völlig unwissenschaftliche 
Disziplin ist. Als vor einiger Zeit der Halleysche Komet an der Erde vorbei zog und deshalb vom Fern- 
sehen eine angeblich wissenschaftliche Begleitsendung ausgestrahlt werden sollte, nutzte dies das Deut- 
sche Fernsehen, vom Niveau her sowieso allerniedrigster Bild-, Boulvard- und Regenbogenpressestan- 
dard, zu einer albernen Reklameshow für »Wahrsager« und Horoskopsteller. Man hatte auch einige 
Psychologen eingeladen, die mit den Horoskopstellern diskutieren sollten. Das stärkste Argument die- 
ser Horoskopsteller lautete nun, stets und immerwieder wiederholt, daß die Psychologen bei ihren Vor- 
hersagen und Gutachten auch nicht besser und zutreffender seien, als die Astrologen und Zukunftsvor- 
gaukler. Das stimmt leider, wertet aber die Horoskopsteller keineswegs auf, sondern zeigt nur, daß die 
Psychologie, so wie heute betrieben, sich eben kaum von Kaffeesatzleserei unterscheidet und nicht wis- 
senschaftlich vorgeht. Die Erkenntnisse in diesem Buch hier zerstören nun auch noch die theoretischen 
Grundlagen und wesentliche Grundannahmen der Psychologie. Wenn zum Beispiel in einem Märchen 
von Riesen, Reifriesen, Titanen, Deuas, Deityas gesprochen wird, so behaupten die Psychologen, das 
seien »Archetypen des Kollektiven Unbewußten«, die jeder von uns in sich trägt, und sie machen an 
solch einem Märchen sogar noch eine psychoanalytische Untersuchung. Welch ein Humbug! Wir wis- 
sen jetzt, daß hier Friesen, Freifriesen, Tiuten, Deuta und Deutsche, gemeint sind, daß sich oft gar kein 
»Prometheus« oder eine andere Märchen- oder Sagengestalt hinter dem Erzählten verbirgt, sondern ein 
frume teut oder irgendeine geschichtliche oder sonstige wahre Begebenheit, die durch falsche Überset- 
zung, durch verdrehte Überlieferungen, durch Versagen anderer Geisteswissenschaften, wie Sprachwis- 
senschaft und Ethnologie oder Archäologie, verfälscht wurden, verstümmelt zu dem, was da auf uns 
zugekommen ist. Wenn in der griechischen Mythologie eine Ödipussage überliefert ist, so gibt es zwei 
Möglichkeiten. Entweder liegt hier sowieso eine falsche Übersetzung und Überlieferung vor, dann kön- 
nen wir sowieso nichts damit anfangen, sondern müssen, falls der Urtext oder der älteste noch überlie- 
ferte Text noch vorhanden ist, neu übersetzen, auf der Grundlage der ahd. Sprache, oder die Geschichte 
ist richtig überliefert, dann handelt es sich um eine einzelne, einst wahre Begebenheit. Daraus aber einen 
Komplex abzuleiten für jeden einzelnen Menschen aller Zeiten, das ist nicht einmal mehr absurdes The- 
ater, geschweige denn Wissenschaft. Genauso, wie zu behaupten, alles, was der Mensch tue, geschehe 
auf Veranlassung des Sexualtriebs. Die Folgen solcher Lehren sind schrecklich und verheerend für unse- 
ren Alltag. All die unsinnige Test- und Charakterpsychologie, die über Lebensweg und Chancen gerade 
der jungen Leute, die selbständige Persönlichkeiten sind und sich nicht um jeden Preis anpassen wollen, 
also die besten jungen Leute, die wir haben, so negativ entscheiden kann, die Freilassung von Mördern 


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und Triebtätern auf Rat von solchen Psychologen, die pausenlose Rechtfertigung von Sex und Gewalt 
in Fernsehen und anderen Medien, die sich dann bei Massenveranstaltungen, ob Demonstrationen, Fuß- 
ballspielen oder Popkonzerten, in roheste Gewalt, Zerstörungswut und den Tod von Menschen umset- 
zen, wo dann diese pseudowissenschaftlichen Psychologen treuherzig erklären, das sei doch alles nicht 
so schlimm, das sei nur der «normale« Agressionstrieb, das sei nur das »darwinistische Tier« im Men- 
schen. All das geht auf solche Pseudowissenschaft zurück. Diese Leute beraten dann auch die Politiker 
und Parteien bei den Gesetzentwürfen und die Richter bei den Gerichtsprozessen. Da betreibt man einen 
lächerlichen Symbolismus, insbesondere in der Traumdeutung, ohne von Sprache und Denken und deren 
Zusammenhängen die geringste Notiz zu nehmen. Da degradiert man den Menschen zu einer »Kotma- 
schine«, zu einer »Agressionsmaschine« und wer daran zweifelt oder irgendwo, in Literatur, Kunst oder 
beim Fernsehprogramm auf Niveau, Können, gar tiefere Einsichten, Leistung oder Vernunft hofft, der 
gilt nur als der ewig gestrige »Saubermann«, demgegenüber eine »Kotmaschine« auch nicht annähernd 
so schmutzig ist. Eine herrliche Schizophrenie! Ist es da ein Wunder, daß die Literatur zum Beispiel 
derart darniederliegt, daß man nur zwischen billigem Sexismus oder ideologischen Schmus auswählen 
kann, aber kein sprachliches Meisterwerk oder gar echte Probleme der Zeit literarisch abgehandelt vor- 
finden kann. 

Doch es gibt keine Archetypen des Kollektiven Unbewußten, keine Kotmaschinen, keine Agression- 
striebe und das darwinistische Tier im Menschen, die dressierte Ratte, sind nur das Produkt, nicht der 
vorgefundene Ausgangspunkt einer solchen »Wissenschaft«. Das Produkt sind sie! Woran liegt es, wenn 
ein Rowdy und Gewalttäter aus dem Fußballstadion, der kaum seiner Muttersprache fließend mächtig 
ist, der die Fußballregeln nicht kennt und mit dem logischen Denken große Mühe hat, urplötzlich vor 
der Fernsehkamera einen quasi wissenschaftlichen Vortrag über den Agressionstrieb halten kann, wie 
er fast wörtlich in einem Illustriertenartikel über diese Agressionspsychologie nachzulesen ist, mit Fremd- 
worten nur so gespickt und dieser Rowdy jede seiner Schandtaten dann damit wunderbar entschuldigt 
und sich darauf beruft? Zigmal konnte man dies in den letzten Jahren erleben. Dazu lehrt dann das 
Christentum passend, das man als Christ dies alles zu erleiden, zu dulden habe, statt zum Streit für das 
Gute, für die Toleranz und für das Vernünftige, anzutreten. Und wacht dann doch mal einer oder eine 
Gruppe dieser Christen auf, läßt er sich womöglich zu einer «Befreiungstheologie« mißbrauchen, die 
statt zur Demokratie zu einer noch schlimmeren kommunistischen Knechtschaft führt. Es wird wahr- 
lich Zeit, sich von diesen falschen Lehren endgültig zu lösen. 

Eine andere, ebenso unwissenschaftliche Disziplin ist die Soziologie. Nicht nur, daß sie auf einem völ- 
lig falschen Geschichtsbild, vorwiegend auf der marxistischen Geschichtsphilosophie, aufbaut und von 
daher gesellschaftliche Fragen angeht. Vor allem einige Ihrer Methoden und Vorgehensweisen, wie zum 
Beispiel die Wissens- und Meinungsumfragen, richten großen Schaden an. Damit werden nicht nur Wah- 
lausgänge, ob nun absichtlich oder nicht, erheblich manipuliert. Nur zwei Beispiele. Da wurde zu Be- 
ginn eines Wahlkampfes gefragt, wieviel Prozent der Bevölkerung eines Bundeslandes einen bestimm- 
ten Politiker kannten. Man verkündete stolz, das 64 Prozent diesen Politiker kannten oder schon mal 
von ihm gehört oder gelesen hatten. Danach war dieser Politiker acht Wochen lang jeden Tag im Fern- 
sehen zu sehen, wurde täglich mehrfach in den Zeitungen und im Rundfunk erwähnt und trat in Dut- 
zenden von Wahlveranstaltungen auf. Man machte eine erneute Umfrage, wer den Politiker kannte oder 
schon mal von ihm gehört hatte. Und siehe da, es kannten ihn nur noch 48 Prozent der Bevölkerung 
oder hatten schon mal etwas von ihm gehört. Wohlgemerkt, es handelte sich um keine Meinungsum- 
frage, wo die Meinung sich ja noch hätte ändern können. Es war eine Wissensfrage, ob man schon mal 


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über diesen Mann gehört hatte. Das Fernsehen verkündete stolz, daß einer ihrer schwachsinnigen Filme 
von 18 Millionen Zuschauern gesehen worden sei. Daraufhin fragte ich in meinem Bekannten- und Ar- 
beitskollegenkreis nach, wer den Film denn gesehen habe. Insgesamt fragte ich 86 Leute. Merkwürdiger- 
weise hatte kein einziger dieser 86 Leute den Film gesehen. Hätte ich nun die übliche Hochrechnung 
auf Millionenhöhe gemacht, so hätten 86 Millionen Deutsche den Film nicht gesehen. Das wäre natür- 
lich doppelter Unsinn, da es nur 60 Millionen Westdeutsche gibt und außerdem haben bestimmt ein 
paar Leute den Film gesehen. Der große Fehler bei dieser Art von Umfragen liegt darin, daß man eine 
representative Gruppe aus der Bevölkerung voraussetzt, die es nicht gibt und nicht geben kann. Wenn 
ich dreißig Leute nehme, die die gleiche berufliche Ausbildung haben, in der gleichen Stadt wohnen 
und annähernd das gleiche Einkommen haben, so sind diese Leute doch absolut nicht gleich zu setzen. 
Ihre politische, kulturelle, weltanschauliche Aufgeschlossenheit, ihr Interesse an diesen Fragen, kann 
von absoluter Gleichgültigkeit bis zu hohem Interesse, von Unfähigkeit des Verständnisses bis zu gro- 
ßem Sachverstand, von einseitiger Informationsquelle aus religiöser oder ideologischer Bindung, näm- 
lich immer die gleiche konservative oder linksorientierte Zeitung, bis zu wirklich vielseitiger und sachli- 
cher Informationsauswahl, reichen. Da nun das Ergebnis solcher Umfragen nicht nur absichtlich 
manipuliert werden kann, nicht nur von der Art der Fragestellung und der durchführenden Gruppe 
oder des durchführenden Institutes, von der Absicht, die sich hinter der Durchführung der Umfrage 
verbirgt und eben dem Fehlen der angenommenen, representativen Bevölkerungsausschnitte, abhängt, 
anders ausgedrückt, da das Ergebnis immer subjektiv beeinflußt ist und werden kann und schon in der 
Methode falsch ist, liefert es immer falsche Ergebnisse. Viele Politiker reagieren jedoch hektisch auf sol- 
che Umfragen, aus Angst, Wählerstimmen, Popularität und damit persönliche Macht und persönlichen 
Einfluß zu verlieren. Das führt dann zu hin- und herschwankenden, unsinnigen politischen Entschei- 
dungen, die der Vernunft oft Hohnsprechen, besonders von Fünf-Prozent-Parteien und deren Politi- 
kern. Entscheidungen, die der Bevölkerung und dem Land großen Schaden zufügen, aber scheinbar auch 
noch demokratisch legitimiert zu sein scheinen. Schließlich sagt die und die Umfrage, daß angeblich 
so und so viele den Unsinn wollen. Da schafft ein Rechtsstaat das Schuldprinzip in der Ehescheidung 
ab. Das muß man sich einmal in Ruhe überlegen und auch sprachlich durchdenken. Ein Rechtsstaat 
schafft das Schuldprinzip ab. Worauf baut sich denn Recht auf, wenn nicht auf Schuld und Unschuld, 
auf Einhaltung des Rechtes und Nichteinhaltung des Rechtes. Ein unglaublicher Vorgang! Doch wer 
begreift das überhaupt? Wer stört sich daran? Ideologen, die darüber noch jubeln, verlangen denn auch 
schon, weitere Rechtsprinzipien zu streichen. Ladendiebstahl soll straffrei werden, Kindersex zur Nor- 
malität erklärt werden und weitere unsinnige Forderungen werden als Folge davon laut. Die zehn Gebote, 
schon seit ewigen Zeiten die Grundlage allen menschlichen Zusammenlebens und keineswegs eine christ- 
liche Erfindung, die einzige mögliche überhaupt für ein friedliches, vernünftiges Zusammenleben der 
menschlichen Gesellschaft, sollen auf dem Altar der Ideologie und falscher wissenschaftlicher Methoden 
geopfert werden. Daß man sich da nicht täuscht. Damit wird jegliche vernünftige Grundlage für men- 
schliches Zusammenleben zerstört. 

Jede Tierart oder Pflanzenart stirbt aus oder vernichtet sich selbst, wenn ihre Zahl zu groß wird. Das 
ist ganz einfach ein Naturgesetz. Wenn aber schon einfache Tiere und Pflanzen, die keinen Umwelt- 
müll und keine Umweltgifte produzieren, die keine Häuser, Städte, Straßen, Brennstoffe und Atome- 
nergie, erst recht keine Autos, Flugzeuge, keinen Luxus und keine eitlen Selbstbefriedigungsalbernhei- 
ten benötigen oder herstellen, an ihrer großen Zahl zugrunde gehen, wie ist es da erst mit der menschlichen 
Überbevölkerung, mit der Geburtenexplosion, zu erwarten? Schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts hat 


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der Engländer Malthus auf dieses Problem hingewiesen. Heute haben wir längst zu viele Menschen und 
zwei Drittel der Menschheit hungert und lebt in menschenunwürdigen Verhältnissen. Doch neunmal- 
kluge Ideologen behaupten, man brauche ja nur den «reichen« Ländern, mit ihren Millionen Arbeitslo- 
sen und anderen Millionen, die gerade ihr kärgliches Einkommen verdienen, denen braucht man nur 
etwas wegzunehmen und es umzuverteilen. So einfach ist das, wenn man kein Hirn hat, um nachzuden- 
ken. Das es dabei längst nicht mehr nur um das Hungern und das Sattwerden geht, sondern daß die 
Erde längst zu viele Menschen hat, von der Erschöpfung der Resourcen, dem Ersticken im Umweltmüll 
und der totalen Vergiftung des Lebensraumes, begreift man nichts. Das alle die Probleme der Naturzer- 
störung, Massenarbeitslosigkeit, Umweltverschmutzung, Waldsterben und rücksichtslose Abholzung gan- 
zer riesiger Urwaldregionen, schließlich Kriege wegen Gebietsforderungen und Überbevölkerungen, in 
erster Linie aus der übergroßen Zahl von Menschen kommen, will man nicht sehen. Da sind sich sogar 
die ideologischen Gegner einig, Rechtskatholiken wie Linkssozialisten. Aber nicht Marxismus oder ka- 
tholische Soziallehre, nicht muslimische Scharia lösen dieses Problem. Das Problem der großen Zahl 
gehört in den Bereich der Mathematik und das ist eine logische Wissenschaft. Hier hilft nur logisches 
und vernünftiges Denken und das heißt, vernünftige Geburtenkontrolle, die ja keineswegs Abtreibung 
bedeuten muß. Und das die Zeitbombe Geburtenexplosion mit Sicherheit den nächsten, vielleicht letz- 
ten, Weltuntergang bedeutet, darüber kann man nicht einmal streiten. Schon sind die neuen Hunnen- 
und Mongolenstürme unterwegs. Noch kommen sie friedlich, von gewissenlosen Geschäftemachern als 
Asylanten in die letzten freien und damit wirtschaftlich noch einigermaßen funktionierenden Länder 
geschleußt. Doch wenn aus den 5 Milliarden, von denen 3 Milliarden schon zu viel eigentlich auf der 
Erde leben, erst die angekündigten 14 Milliarden geworden sind, was in knapp 20 Jahren erreicht wer- 
den soll, dann werden diese neuen Hunnen losstürmen müssen, sie werden müssen, sage ich und sie 
werden nicht mit Pfeil und Bogen auf Pferden kommen, wie weiland die alten Hunnen, sondern mit 
Atomraketen und Flugzeugen, von uns gekauft natürlich, mit Entwicklungsgeldern. Doch der Preis des 
Unterganges der gesamten Menschheit ist, bei aller Toleranz auch gegenüber anderen, dafür zu hoch. 
Hier ist der Rest der Menschheit zur Notwehr aufgerufen, diesen Unsinn der Weltzerstörung durch 
Überbevölkerung und Geburtenexplosion ernsthaft, sehr ernsthaft, zu begegnen. Das ist nicht mehr 
Glaubenssache, wenn ich auch Andersgläubige, Vernunftbegabtere, mit in den Untergang und in die 
riesigen Weltzerstörungsprobleme reise. Auch wer Abtreibung ablehnt, wie ich persönlich sogar auch, 
muß nicht auf Geburtenkontrolle verzichten. Es kann, gerade bei religiös motiviert sein Wollenden, 
auch Enthaltsamkeit oder ein anderes Mittel sein. Die Erde kann nun mal nicht vergrößert und aufge- 
blasen werden und Wüsten, Meere und Schneegipfel taugen nicht als Lebensraum. Vernunft ist das Gebot 
der Stunde. Gott zu vernehmen durch Annahme der Vernunft. Denn der Schlaf der Vernunft gebirt 
Ungeheuer, das Ungeheuer des Weltunterganges, und der Schlaf der Vernunft hat schon zu lange zu 
viele Ungeheuer geboren und — zu viele Menschen. Auch und gerade, weil der Mensch kein darwinisti- 
sches Evolutionstier ist, kann er dem Naturgesetz, daß jede Art ausstirbt, die sich zu stark vermehrt, 
nicht entkommen. Warum steht in Hundertausenden von Fels- und Höhlenzeichnungen der verzwei- 
felte Ausruf: »Ewiges Leben«, natürlich in althochdeutscher Form und in altangelsächsischer Form? War 
es der Verzweifelungsschrei einer dem Untergang geweihten Menschheit, die sich nur noch in Höhlen 
flüchten konnte? Die auch schon übervölkert war? Oder waren es Kriege der Völker ohne Raum? An- 
ders als bei den Nazis, tatsächlich ohne Raum? Bei vierzehn Milliarden Menschen wird es ganz sicher 
wieder so sein. Wir werden jedenfalls mit einer neuen Wissenschaft, mit neuen geisteswissenschaftlichen 
Disziplinen, die alten Schriften und die Fels- und Höhlenmalereien zu erforschen haben. 


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Aber vielleicht erleben wir die 14 Milliarden Menschen auf der Erde gar nicht mehr, weil uns vorher 
schon die Ideologen und der Zeitgeist ausgelöscht haben. Denn der Zeitgeist ist ideologisch, genauer, 
linksideologisch. Die Nazis waren, wie ihr Name schon sagt, Nationalsozialisten. Sie waren nationale 
Sozialisten und sie wollten Sozialisten sein. Sie wollten Sozialisten sein, daß darf niemand vergessen. 
Denn eigentlich dürfte sich heute niemand mehr ein Sozialist nennen. Denn es gibt keinen Unterschied 
zwischen Rechts- und Linksideologie. 

Um falsche Verdächtigungen zu vermeiden — der dies hier schreibt, stammt aus einer Familie, die 
gegen die braunen Nazis und später gegen deren rote Nachfolger in der sogenannten »DDR« gekämpft 
haben und deren Mitglieder dem braunen und roten KZ nur durch Flucht und mit Glück entgangen 
sind. Einen Nazi jedenfalls wird man ihm nicht andichten können. Wer aber rein sachlich und vernünf- 
tig daraufhin weist, daß Deutschland (und andere europäische Länder) nicht unbeschränkt viele Men- 
schen aufnehmen kann, schon wegen der Umwelt- und Trinkwasserprobleme nicht, wer sagt, daß die 
Überbevölkerung gebremst werden muß, daß die Gebärmaschinen der dritten Welt gebremst werden 
müssen, der wird dann ausgerechnet von den Grünen, die auch noch eine Umweltpartei sein wollen, 
in Wirklichkeit aber großen Umweltverrat betreiben, da sie jedes Problem ideologisch und nicht lo- 
gisch lösen wollen, der wird dann von diesen Leuten ein Nazi, ein Rechter, gescholten. Das ist schon 
eine merkwürdige Welt! 350 Jahre nach Ankunft der »Mayflower« in Amerika, friedliche Asylanten, 
denen mehr und mehr und mehr friedliche Asylanten folgten, die friedlich aufgenommen wurden und 
dann die indianische Urbevölkerung ausrotteten, ausrotten mußten wohl, aus Platzmangel, regt man 
sich auf linker Seite heute noch furchtbar über dies nicht mehr rückgängig zumachende Unrecht auf 
und gleichzeitig bereitet man mit Fanatismus und falscher NORD-SÜD-Politik, mit immer mehr Geld 
für die Geburt von immer mehr Menschen, und mit der Forderung nach immer mehr Einwandererquo- 
ten, der europäischen Urbevölkerung ein gleiches Schicksal vor, und man glaubt steif und fest, das Ge- 
schichte sich nicht wiederholt. Und die eigentlichen Ursachen, die Bevölkerungsexplosion, den Kinder- 
reichtum, den man noch mit viel Geld unterstützt, negiert man, schimpft dafür auf irgendwelche, angeblich 
reichen Länder, die ihre sozialen Probleme selbst nicht mehr lösen können. Auch die Ideologie hat ihre 
keineswegs harmlosen Schildbürger, Don Quichottes und Münchhausens. 

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es keine »Bewältigung« des Faschismus, keine echte geisteswissen- 
schaftliche Auseinandersetzung mit dem Faschismus, obwohl fast jeden Tag davon geschwätzt wurde, 
aber eben nur geschwätzt und nicht richtig analysiert. Sonst hätte man klar erkennen müssen, daß Fa- 
schismus jede Ideologie, jede, und jede fanatische Religion, jede von Funktionären und Fundamentali- 
sten beherrschte Massenbewegung, ist und zwangsläufig sein und werden muß. Keine zwanzig Jahre 
nach Hitler und keine zehn Jahre nach Stalin, gab es in China die Kulturrevolution und eine Mao- 
Vergötterung ohne vorheriges Beispiel, so daß selbst Hitlers und Stalins Personenkult verblaßten. Da- 
mals hätte die Welt erschreckt aufschreien müssen: Schon wieder die Fratze des Faschismus! Aber was 
geschah? Millionen junger Leute rasten mit der Maobibel durch die Lande Westeuropas und schrien: 
»Mao, Ho Tschi Min, befehlet, wir folgen euch«. Und diese Leute glaubten allen Ernstes, für eine bes- 
sere, sozialgerechtere und vom Faschismus befreite Welt, zu kämpfen. 

Aus nationalen Ideologen wurden also nach dem Zweiten Weltkrieg internationale Ideologen, aber 
an der Massenideologie, an den menschenverachtenden Inhalten jeder Ideologie, änderte sich nichts. Was 
bei den Nazis angeblich »im Namen Deutschlands« geschah, geschieht bei den heutigen Ideologen »im 
Namen des Volkes«, wobei es unerheblich ist, ob es sich dabei um das nicaraguensische, äthiopische, 
kambodschanische, angolanische oder vietnamesische Volk handelt. Denn wer das Volk ist, wer, bitte 


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schön, das Volk zu sein hat, und was das Volk will, was das Volk gehörigst zu wollen hat, das bestim- 
men sowieso sie selbst, die Herren und Damen Ideologen. 

Jede Ideologie ist Idiotie und Idiotologie und wird die Welt auf idiotische Weise zugrunde richten. 
Jede Ideologie! Übrigens, Idiot, wahrscheinlich von ahd. ni diot, »nicht zum (gebildeten) diot, teot, gehö- 
rig«, nicht zum vernünftigen, gebildeten Volk gehörig. Selbst dieses Wort, heute als abwertendes Schimpf- 
wort für verwirrte Geister verwendet, hat, wie wir hieran sehen, eine zutiefst demokratische, oder bes- 
ser, teotratische Tradition. 

Wann lernt man endlich aus der Geschichte, daß die Ideologien und der Fanatismus von diesem Er- 
dball zu verschwinden haben. Noch nie hat ein freies, demokratisches Volk einen Krieg begonnen. Noch 
nie! Es waren immer unfreie Staaten, von demagogischen Ideologen und Fanatikern der Religionen an- 
geführte Völker, die Kriege begannen. Immer! Deshalb ist es auch Illusion, den Frieden bewahren zu 
wollen und das Wettrüsten stoppen zu wollen, so lange es noch einen, einen einzigen unfreien, auf Ideo- 
logie gegründeten Staat gibt und sei er noch so klein wie Kuba oder Nicaragua. Es darf keine religiösen 
und ideologischen Staaten und Parteien mehr geben, keine muslimischen, christlichen, sozialistischen, 
marxistischen, kommunistischen Parteien und Staaten. Nur noch Parteien der Vernunft und Toleranz, 
der Freiheit und der Menschenrechte. Doch, wie der schweizerische Schriftsteller Gottfried Keller sagte: 
»Keine Regierungen und keine Bataillone vermögen Recht und Freiheit zu schützen, wo der Bürger 
nicht im Stande ist, selber vor die Haustür zu treten und nachzusehen, was es gibt«, so wird man wohl 
noch lange auf eine friedliche Welt warten müssen, so lange man die Straße dem ideologischen Mob 
und seinen Gewaltätigkeiten überläßt und glaubt, billige Fernsehserien und Talkshows, »Geschwätzs- 
hows«, werden die Probleme der Welt schon in den Griff kriegen. Die Zeit des Spießbürgers im Faust 
von Goethe, der sich äußerte: »Nichts Besseres wünsch ich mir an Sonn- und Feiertagen, als ein Ge- 
spräch von Krieg und Kriegsgeschrei, wenn hinten fern in der Türkei, die Völker aufeinanderschlagen«, 
ist wohl im Raketenzeitalter vorbei. 

Keineswegs bestimmt das Sein unser Bewußtsein, wie Karl Marx behauptet, sondern falsche Lehren, 
falsche Erkenntnisse und Annahmen und die daraus erwachsenden falschen Weltbilder, Aberglauben 
und Fanatismus, bestimmen unser Leben und nicht nur unser persönliches Leben, sondern das der gan- 
zen Gesellschaft, ja sogar der gesamten Menschheit. 

Deshalb ist es so wichtig, die falschen Lehren in Geisteswissenschaften und Religionen zuerkennen 
und ihren schädlichen Einfluß zu verhindern. Wie davon auch die Naturwissenschaften betroffen wer- 
den, möchte ich hier noch kurz zeigen. Anläßlich der Wiederkehr des Halleyschen Kometen im Jahre 
1986, den man in der Presse, im Rundfunk und im Fernsehen fast einmütig, ganz einfach und bar jeder 
wissenschaftlichen Überprüfung und Beweisführung, als »Stern von Bethlehem« bezeichnete, erschien 
in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung auf der Wissenschaftsseite, ein Artikel eines Herrn Günther 
Paul, mit dem Titel: »Der Halleysche Komet in Babylon«, aus dem ich hier einen Teil zitieren möchte, 
um zu zeigen, wie man aus falschen Übersetzungen von Keilschrifttafeln und anderen Schriftdenkmä- 
lern, von denen man nicht erkennt, welche Schrift und welche Sprache sich dahinter verbergen, auch 
in angeblich so exakten Naturwissenschaften, hier im Beispiel in der Astronomie, falsche Erkenntnisse 
gewinnt und falsche Schlußfolgerungen zieht. In diesem Artikel ist unter anderem zu lesen: »Bei der 
Durchsicht und Analyse von Keilschrifttafeln aus dem Britischen Museum, die vor etwa hundert Jahren 
gefunden worden waren, wurden im vergangenen Jahr auch Hinweise auf babylonische Beobachtungen 
des Halleyschen Kometen in den Jahren 164 und 87 v.Chr. entdeckt, wie F.R. Stevenson und K.K.C. 
Yau von der Universität Durham und H. Hunger von der Universität Wien kürzlich in der Zeitschrift 


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»Nature« berichteten. Dabei war die Identifizierung nicht ganz leicht, (man beachte, daß man hier of- 
fensichtlich selbst Zweifel hegt und sich der Unsicherheiten bewußt zu sein scheint. Die Bemerkungen 
in Klammern sind von mir, Erhard Landmann) denn im Nahen Osten sind in den vergangenen 2000 
Jahren nachweislich mindestens 500 Kometen beobachtet worden, (wieviele durch falsche Übersetzun- 
gen? E.Landmann), so daß man - da sich die Bahn eines Schweifsterns durch Schwankungen ändern 
kann — immer gegen falsche Zuordnungen gewappnet sein muß. 

Die fraglichen Tafeln aus einer Bibliothek täglicher Beobachtungen, ... sind stark beschädigt und die 
Texte nur bruchstückhaft erhalten. Sie beziehen sich aber eindeutig auf sallammu, worunter man einen 
Kometen, aber auch einen Meteor verstehen kann. (Man beachte den Widerspruch. Die Texte sind nur 
Bruchstücke und stark beschädigt, sie können einen Meteor oder einen Kometen meinen - aber sie 
sollen eindeutig sein und sich eindeutig auf sallammu beziehen. E. Landmann). Auf der Tafel BM 41462 
heißt es für das Jahr 164 v.Chr., aus dem bislang noch keine überlieferten Halley-Beobachtungen be- 
kannt waren: »Der sallammu, der vorher im Osten auf dem Pfad von Anu im Gebiet der Plejaden und 
des Stiers erschienen war ... nach Westen und zog auf den Pfad von Ea entlang.« Ebenfalls auf das Jahr 
164 n. Chr. (hier liegt möglicherweise ein Schreib- oder Druckfehler vor, den bisher wurde vom Jahr 
164 v. Chr. geschrieben. E. Landmann) bezieht sich ein Text auf der Tafel BM 41628: »... auf dem Ea 
im Gebiet des Schützen, ein Kubit vor Jupiter drei Kubit hoch Richtung Norden.« Ein Kubit entspricht 
etwa 2,3 Grad. 

Die Texte sind für den Laien zunächst enttäuschend, doch läßt sich mit ihnen einiges anfangen, wenn 
man zur Aufschlüsselung andere Aufzeichnungen mit heranzieht. Die Hinweise auf den Kometen gehö- 
ren nämlich zu astronomischen Übersichten, wie sie am Ende jeden «Monats« aufgestellt wurden, wobei 
allerdings unerwähnt bleibt, um welche Monate es sich in diesen beiden Fällen handelt. (Sprach man 
nicht von Eindeutigkeit? E.Landmann). Immerhin aber finden sich in den Keilschrifttexten für die frag- 
liche Zeitspanne zusätzliche Informationen, die sich auswerten lassen. So stand Jupiter in dem Monat, 
in dem der Komet nach der ersten Tafel »auf dem Pfad von Ea entlang zog«, im Sternbild Schütze. Dort 
hielt sich bis zur Mitte des Monats auch die Venus auf. Sie zog dann aber in den Steinbock weiter. Mer- 
kur befand sich zu dieser Zeit in der Leier.Zu diesen allgemeinen Informationen kommen auf den Keil- 
schrifttafeln Ortangaben für die Venus, den Mars und den Mond, die recht genau sind. 

Aus den im Text verwendeten Abkürzungen für die Namen der Sterne kann man ersehen, daß die 
Aufzeichnungen nach 400 v. Chr. entstanden sein müssen. (Ist soetwas noch wissenschaftlich? Aus Ab- 
kürzungen angeblicher Sternnamen will man den Zeitpunkt der Aufzeichnungen erkennen. Das ist, ge- 
linde gesagt, Unsinn. E. Landmann). Andererseits wurden die jüngsten babylonischen Beobachtungsbe- 
richte um 40 v. Chr. angefertigt. Rückrechnungen (Was für Rückrechnungen, mit welchem Datenmaterial? 
E. Landmann) haben nun gezeigt, daß die aufgezeichneten Positionen von Mond und Planeten in dieser 
Zeit nur in dem »Monat« beobachtet worden sein können, der nach dem Julianischen Kalender am 21. 
Oktober 164 v. Chr. begann, was dem Monat VIII im Jahre 148 des Seleukiden-Kalenders entspricht. 

Auch die zweite Tafel läßt sich eindeutig diesem Monat zuordnen. Dabei heben die Forscher hervor, 
daß auf beiden Tafeln die Angabe erscheint: »Etwa am 12. Tage des folgenden »Monats« stand Venus 
zwei Finger (0,2 Grad) über dem Stern Gamma im Sternbild Steinbock.« Außerdem gilt in beiden Fäl- 
len, daß am Ende des »Monats« zur Zeit der letzten Sichtbarkeit der Mondsichel der Abstand zwischen 
Sonnen — und Mondaufgang 23,40 us (Grad) betrug. Diese und andere Indizien sprechen dafür, daß 
es sich bei den Tafeln um leicht von einander abweichende Kopien desselben Originals handelt.« 

So weit das Zitat über den pseudowissenschaftlichen Unsinn. Man nimmt also wahllos zwei angebli- 


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che Keilschrifttafeln, die man gar nicht lesen kann, weil es ja gar keine Keilschrift gibt, nie gegeben 
hat, wo sich irgend ein Scharlatan etwas zusammenphantasiert hat, das er als Übersetzung ausgibt. Dann 
rechnet man hin und zurück, gewissermaßen Pi mal Daumen, und stellt dann überrascht und befriedigt 
zugleich fest, daß im Jahre 164, vor oder nach Christus, der Mond oder die Venus dortgestanden haben, 
wo sie zu stehen hätten. Nur steht auf den Schrifttafeln möglicherweise ein religiöser Text oder ein 
geschichtlicher Bericht, doch nichts, aber auch gar nichts über Mond und Sterne und über das Jahr 164, 
weder vor noch nach Christus. 

Ein anderes Beispiel. Ich schrieb bereits, daß die Mayas, die Quiche, den gleichen Kalender hatten, 
wie wir, was auch gar nicht verwundert, da wir ja wissen, was das Wort »Quiche« bedeutet und wer 
die Quiche sind und waren und daß es gar keinen speziellen Mayakalender in der Form gab, wie es 
von gewissen Leuten behauptet wird. Vielmehr hat man nur ahd. Wörter und Silben, wie uo = wo, 
oc = auch, pop = erste Silbe von popul, muan = muan (mühen), chen = die Nachsilbe -chen, chicchan 
= chicchen, chicchan (beleben, erquicken) zu Monatsnamen und Kalenderbegriffen erklärt. Ebenso die 
Zahlenschreibung und Zahlendarstellung der Maya, die aus Strichen und Punkten bestanden haben soll. 
Schaut man sich diese Striche und Punkte aber mit dem Vergrößerungsglas an, so sieht man, daß es 
nur breitgelaufene Farbe oder Tinte ist und in einigen Fällen kann man noch mehr oder weniger deut- 
lich die Buchstaben und Worte erkennen. Denn die Codices wurden ja auf ihrem Weg nach Europa 
in ihre heutigen Aufbewahrungsorte nicht gerade schonend behandelt. Man denke nur daran, daß der 
Codex Dresdensis in einem Papierkorb für Abfälle in Wien gefunden wurde. Trotzdem hat ein Mathe- 
matiker aus Mitteldeutschland in der Zeitschrift für Ethnologie und Archäologie, »EAZ«, ausführlich 
»nachgewiesen«, was für ein großartiges Rechensystem dieses Strichpunktsystem sei, und wie sehr es 
dem bei uns gebräuchlichen überlegen sei, und als Gipfel der Scharlatanerie hat eine Hamburger »Maya- 
forscherin« sogar damit Venustafeln im Codex Dresdensis »errechnet«. Dafür erhält sie dann von der 
Deutschen Forschungsgemeinschaft auch noch viel Geld, um derartige Kaspereien fortzusetzen. Als ich 
aber an die Deutsche Forschungsgemeinschaft schrieb, daß ich die Mayaglyphen entziffert hätte und 
damit behaupten kann, daß für solche Phantastereien wertvolle Steuer- und Forschungsgelder zum Fen- 
ster hinausgeworfen werden, erhielt ich nach neun Monaten einen Brief im schlimmsten Beamtendeutsch, 
daß man bedauere, daß mein Brief »im Geschäftsgang liegen geblieben« sei und daß im übrigen der Dr. 
Soundso, (den Namen verschweige ich aus Höflichkeit), der meinen Brief beantwortet hat, gar nicht 
dafür zuständig sei, sondern seine Kollegin drei Zimmer weiter, deren Namen dann auch aufgeführt 
wurde. Man ist also offensichtlich bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die die deutschen For- 
schungsgelder verteilt, nicht in der Lage, einen Brief drei Zimmer weiterzuleiten. Das Ganze wird dann 
von Politikern als »Leistungsgesellschaft« verkauft und im Wahlkampf werden dann solch verlogene 
Parolen wie »Leistung muß sich wieder lohnen« oder »Zukunft durch Leistung« an jeder Straßenecke 
marktschreierisch angeboten. 

In Zagreb, das früher Agram hieß, bewahrt man heute eine Mumienbinde auf, die aus dem alten Ägypten 
stammen soll, aber ganz wo anders gefunden wurde, und man streitet sich nun, mit allen möglichen 
unsinnigen Argumenten, wie und warum eine »ägyptische« Mumienbinde da und dorthin gelangt sein 
kann. Da die Schriftzeichen auf der Mumienbinde gar keine »ägyptischen« Hieroglyphen sind, handelt 
es sich auch gar nicht um eine ägyptische Mumienbinde. Man streitet sich also mit falschen Vorausset- 
zungen und Daten, leidet davon aber alle möglichen geistes- und naturwissenschaftlichen Schlußfolge- 
rungen ab, die dann natürlich auch falsch und unsinnig sein müssen. 

Ausgesprochene Witzbolde sind auch jene Archäologen, die die herrschende Lehre dieses Faches ver- 


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treten. Da gibt es überall auf der Erde, zum Beispiel in Stonehenge, in Tiahuanaco oder Baalbeck, gewal- 
tige Steinplatten von etwa 150 Tonnen Gewicht, aber nur wenigen Metern Länge, Breite und Dicke. 
Man kennt auch die Steinbrüche, aus denen diese Steinplatten herausgebrochen wurden und diese liegen 
zum Teil 230 km oder 150 km entfernt von dem Ort, wo die Steinplatten sich heute befinden. Die Ar- 
chäologen erklären nun treuherzig, daß diese Steinplatten auf Holzschlitten von entsprechend vielen 
Leuten, sagen wir etwa 20000 oder 30000 Menschen, über bewaldete Gebirge und hunderte von Metern 
tiefe Täler, mit Tauen und Seilen transportiert wurden. Sieht man einmal davon ab, daß dies aus mehre- 
ren Gründen unmöglich ist, - wie will man denn 20000 Menschen, ein ganzes Fußballstadion voller 
Leute, mit Stricken an eine 12 bis 15m große Steinplatte binden, ohne daß sie sich gegenseitig tottram- 
peln und behindern, - so weiß doch auch jeder, der schon mal an einem Mannschaftstauziehen oder 
einer anderen Massensportübung teilgenommen hat, daß bei der bloßen Addition von Kräften ein gro- 
ßer Teil der Kräfte verpufft, weil die Koordination von 20000 Menschen auf ein Hauruckkommando 
gar nicht möglich ist. Mir fällt dabei der Witz von der chinesischen Mondrakete ein, den man sich zu 
Zeiten von Mao Tse Tungs Herrschaft in China erzählte, um die Unwirksamkeit von Arbeitsmetho- 
den, die auf bloßer Vielzahl von Menschen basieren, ohne jegliche Technik und durchdachte Überle- 
gungen, zu belächeln. »Warum ist die chinesische Mondrakete 300000 km am Mond vorbei geflogen?« 
»Weil 300000 Chinesen beim Start zu früh (oder zu spät) losgelassen haben«. Dieser Witz drückt doch 
eigentlich alles aus über die Unmöglichkeit solcher Massenarbeitsleistungen und wird wohl auch von 
jedem Hilfsschüler verstanden, nur eben nicht von jenen angeblich wissenschaftlichen Archäologen und 
Ethnologen. 

Schon Goethe kritisiert in seinem »Faust« diese Art von Wissenschaftlern und Gelehrten, wie es so 

großartig und sprachgewaltig eben nur ein Dichtergenie ausdrücken kann: 
»Daran erkenn ich den gelehrten Herrn! 
Was ihr nicht tastet, ist euch meilenfern, 
Was ihr nicht faßt, das fehlt euch ganz und gar, 
Was ihr nicht rechnet, glaubt ihr, sei nicht wahr, 
Was ihr nicht wägt, hat für euch kein Gewicht, 
Was ihr nicht münzt, das, meint ihr, gelte nicht.« 

Leider hat sich daran bis heute nichts geändert. Was diese Herren geistig nicht fassen, was sie aus polı- 
tischen, ideologischen oder egoistischen Gründen nicht wahrhaben wollen, etwa, weil alles, was sie bis- 
her in ihren Büchern und Lehrmeinungen vertreten haben, widerlegt wird oder gar lächerlich gemacht 
wird, was nicht in ihr hergebrachtes, konstruiertes Weltbild paßt, das fassen sie nicht, daß ist ihrem 
Denken meilenfern, was sie nicht münzten, oder volkstümlicher ausgedrückt, wo sie nicht ihren Senf 
dazu geben können oder konnten, das soll in der Wissenschaft nicht gelten und was sie nicht rechneten, 
daß soll dann auch nicht wahr sein. Das mit dem Rechnen muß man heute im Computerzeitalter sogar 
noch wörtlicher nehmen, als es sich selbst Goethe denken konnte. Denn es bürgert sich immer mehr 
ein, für Probleme aller Art, für die man keine Lösung weiß oder nur Vermutungen zu haben glaubt, 
erst einmal ein Computerrechenprogramm zu schreiben, wo dann Programmierer, die das eigentlich 
zu lösende Problem nicht oder nur teilweise verstehen, eine Programmlösung vorgeben, die dem zu 
lösenden Problem nur annähernd entspricht und wo man dann alle möglichen nutzlosen oder gar sinn- 
losen Daten eingibt. Die Ergebnisse aber werden dann oft genug als Arbeitsgrundlagen für weitere The- 
orien und Forschungsarbeiten, sogar als Entscheidungsgrundlagen für wichtige, die gesamte Gesellschaft 
betreffende Probleme benutzt. Denn es hat ja ein Computer diese Lösung ausgegeben und der Compu- 


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ter ist eben für viele Leute, die nicht näher damit vertraut sind, noch immer ein magisches Zauberinstru- 
ment und auch viele Fachidioten glauben, alle möglichen Probleme damit lösen zu können und zu müs- 
sen, auch wenn dabei kaum noch einer den Überblick behält oder das zu lösende Problem sich gar nicht 
für eine maschinelle oder mathematische Lösung eignet. 

Hier liegt die andere große Gefahr des Computereinsatzes, neben der militärischen Verwendung und 
dem Mißbrauch durch politische Machthaber a la »Großer Bruder«, daß nämlich immer mehr wichtige 
und komplexe Entscheidungen an den Computer übertragen werden, die dort nicht hingehören, deren 
Komplexität keiner mehr überblickt, also auch niemand mehr entscheiden kann, ob nicht ganz falsche 
Lösungsalgorithmen programmiert wurden, die den wichtigen Problemlösungen gar nicht gerecht wer- 
den oder in eine einseitige Richtung, in eine Sackgasse, gar in eine allgemeine Bedrohung der Gesell- 
schaft oder Gruppen von ihr, führen. 

Ich schrieb bereits, daß man die handgeschriebenen Chilam-Balam-Bücher schon deshalb nicht richtig 
übersetzt hat, weil die entsprechenden Leute nicht in der Lage waren, die alte Schreibweise der Buchsta- 
ben zu erkennen. So wurde rundes »s« als »b« angesehen, langes »s« als »I« und so weiter. Heute geht 
man aus Platzmangel dazu über, die Bibliotheken zu verkleinern und die alten Bücher nicht mehr öf- 
fentlich zugänglich zu machen. Statt dessen speichert man ihre Texte auf elektronischen Medien, mit 
denen dann die Wissenschaftler arbeiten sollen. Neben den zahlreichen Tippfehlern und Schreibfehlern 
werden dann auch die falsch gelesenen, nicht richtig erkannten Schreibweisen der Buchstaben mit über- 
nommen, so daß die dann gespeicherten Texte unkenntlich und unbrauchbar werden, wie es heute die 
übertragenen, in Druckschrift übernommenen Chilam-Balam-Bücher sind, mit denen niemand etwas 
anfangen kann und niemand würde in Zukunft diese Fehler mehr erkennen können, so wie ich beim 
Anblick von Fotocopien der Originale, denn man würde jedermann, leicht, schnell und bequem, wie 
die elektronischen Medien nun mal erscheinen, dieses falsche Material per Ausdruck zur Verfügung stel- 
len. Die Originale und alten Nachdrucke würden in irgendwelchen Kammern vergilben und bald un- 
brauchbar sein. Die wahren Texte zu erkennen hätte dann niemand mehr eine Chance. 

Der Hauptgrund für die baldige, erneute Zerstörung unserer Zivilisation ist neben den Ideologien, 
daß deren Vertreter in den Medien sitzen, und die totale Unfähigkeit der heutigen öffentlichen Medien 
zu informieren. Besser gesagt, die Unfähigkeit der bei Presse, Rundfunk und Fernsehen beschäftigten 
Journalisten, Reporter, Moderatoren und Unterhaltungskasper, die meistens nichts anderes können oder 
gelernt haben, als »eine flotte Schreibe« oder »ein lockeres Sprüche machen«, worauf sie auch noch stolz 
sind und deretwegen sie von gewissen Medien auch noch gerade gesucht werden. Für ihre eigentliche 
Aufgabe, mit Verantwortungsbewußtsein die Wahrheit zu suchen, die Probleme der Gesellschaft und 
des täglichen Lebens objektiv zu analysieren und dafür hart zu arbeiten, sind die meisten von ihnen 
weder willens noch fähig, ja nicht einmal mit ihrer Muttersprache, die ja ihre eigentliche Domäne sein 
sollte, sind sie besonders vertraut und fremdsprachliche Namen können sie selten richtig aussprechen. 
So kommt es ständig vor, daß Sportreporter beim deutschen Fernsehen Namen wie Szekesfehervar, Dne- 
propetrowsk oder Nezahualcoyotl, die höchstens schwierig aussehen, ankündigen mit: »Nezadingsda, 
verlangen Sie bitte nicht, daß ich das ausspreche«. (Das ist wirklich so geschehen). Wenn der gleiche 
Reporter, der aus dieser Stadt ein Fußballspiel kommentieren soll, dann noch nicht das Geringste von 
Fußball versteht und glaubt, Fachkenntnis durch eine geballte Ladung Chauvinismuses zu ersetzen, so 
fragt man sich, wer das verantwortet, daß solche Leute mit Hilfe der öffentlichen Medien die weniger 
Gebildeten unter Millionen Zuschauern noch mehr verderben und dafür noch fürstliche Gehälter be- 
ziehen. 


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Die Vettern-, Beziehungs- und Parteibuchwirtschaft in den öffentlichen Medien, wo jeder, der dort 
einmal Fuß gefaßt hat, seine Verwandten, Freunde, Parteigenossen und sonstigen Günstlinge unterbringt, 
drückt natürlich negativ aufs Niveau. Die angebliche Leistungsgesellschaft der Demagogen, wie sie leibt 
und lebt. Statt im Sportstudio über Sport zu informieren, läßt man einen Skifahrer eine Kuh melken, 
läßt man seit dreißig Jahren jeden Besucher mit einem Fußball auf ein Holztor schießen. Seit 30 Jahren 
die gleiche albern-kindische Spielerei. So viel Abwechslung und Informationsgehalt hat die Sendung. 

In den politischen Sendungen behauptet man, daß man streng auf politisches Gleichgewicht achte. 
Als ob die Wahrheit und die zu lösenden Probleme, etwa die Arbeitslosigkeit oder die Zerstörung der 
lebensnotwendigen Umwelt, mit politischer Ausgeglichenheit gelöst werden können. Nach Sachlich- 
keit und Vernunft fragt kaum jemand. Wie aber sollen Millionen von Fernsehzuschauern, die Quasi- 
Analphabeten sind und auf niedrigsten Bildungsstand gehalten werden, die aber als Staatsbürger in den 
Wahlen über die Lebensfragen der Nation und der Menschheit mitentscheiden müssen, über Nutzen 
und Gefahren der Atomwirtschaft, der Gentechnik, der künstlichen Intelligenz und der Computertech- 
nik, über bedrohende Seuchen und Krankheitsrisiken, ein sachgerechtes Urteil fällen können, wenn die 
unfähigen oder parteilich und ideologisch gebundenen Vertreter der Medien, Journalisten, Reporter, 
Moderatoren, selbst nicht die leiseste Ahnung von den Problemen haben, über die sie Millionen Hörer 
informieren sollen, auch wenig Lust, vor allem Fleiß und Geist, sich damit auseinanderzusetzen und 
dazuzulernen. Warum denn, man ist ja beim Fernsehen und da ist man ja wer. So glaubt man wenig- 
stens. Es genüge, wenn man einen vermeintlichen Fachmann oder Fachidioten bestellt, dem man dann 
unsinnige, kaum sachgerechte Fragen stellt, die mehr der Vortäuschung von eigenem Verständnis als 
der Information und Aufklärung dienen, und die Antworten der vermeintlichen oder wirklichen Fach- 
leute werden dann entweder unkritisch übernommen oder aus ideologischen und parteipolitischen Grün- 
den widersprochen. Der Rest der Fernsehprogramme ist dann sowieso schwachsinnigste Unterhaltung, 
hunderte von lebensfremden Familiensendungen, überflüssige Talkshows, Rätselsendungen noch und 
noch und schließlich Verherrlichung von Gewalt, Horror und Aberglauben. Das ganze wird dann von 
Psychologen und Fernsehprogrammverantwortlichen als harmlos, gar als gute Qualität hingestellt und 
die Brutalisierung und Zerstörungswut in der gesellschaftlichen Wirklichkeit, wo Telefonzellen und Ver- 
kehrsmittel und andere öffentliche Einrichtungen täglich von Vandalen zerstört werden, wächst und 
wächst und die gleichen Psychologen und Soziologen und Fernsehleute haben angeblich keine Erklä- 
rung für diese Zunahme der Gewalttätigkeit in allen Bereichen und erfinden dann irgend einen vagen 
Agressionstrieb. 

Was würden Sie sagen, wenn ein Lehrer sich nach seinem dümmsten Schüler richtet, eine Firma sich 
nach dem faulsten Mitarbeiter richten müßte, eine Fußballmannschaft sich nach dem schwächsten und 
ungeschicktesten Spieler und eine Leichtathletikmannschaft sich nach dem langsamsten Läufer richten 
würde? Sie alle würden scheitern, würden verlieren, würden Pleite gehen. Doch die öffentlichen Me- 
dien, die eine freie, tolerante Gesellschaft informieren sollen, geben jährlich Milliarden Mark für eine 
angebliche Zuschauerforschung aus, um mit umstrittenen und zweifelhaften Methoden den geschmack- 
losesten, brutalsten, stumpsinnigsten und geistlosesten Zuschauer zu finden, und glauben dann, sich nach 
diesem richten zu müssen. Dabei haben sie sich diesen Typus Zuschauer erst selbst geschaffen und erzo- 
gen. Dann erhöhen sie die Programmgebühren, um die »Qualität der Programme zu erhalten«. Wie 
kann das gut gehen? 

Wir haben gesehen, daß durch Sprachschluderei und Mißbrauch der Sprache, durch Lügen, Demago- 
gie und Ideologien, durch falsche Religionen und Aberglauben, aus der einen weltweiten Sprache, der 


111 


althochdeutschen Sprache, wie in der Geschichte vom Turmbau zu Babel richtig berichtet, unzählige, 
untereinander nicht mehr verständliche Sprachen und Dialekte geworden sind, wie die Stämme ein und 
desselben Volkes und ein und derselben Kultur, sich bekriegende und hassende Völker wurden und was 
tun die Vertreter der öffentlichen Medien, der Boulevardpresse, des Hörfunks und des Fernsehens? Sie 
vergöttern die Sprachschluderei, die Niveaulosigkeit, die flotten Sprüche, albernste Blödeleien, Demo- 
gagogien und Ideologien. Deshalb bedrohen auch diese so gehandhabten Medien, allen voran das Fern- 
sehen, den Bestand der Demokratien und der noch freien Länder. Mag man es noch so sehr bestreiten 
und über warnende »Saubermänner« lächeln, das neue Babel, die Fernsehdemokratie der Geschmacklo- 
sigkeiten, der Geist- und Niveaulosen, ist schon im rasenden Untergang. Vernünftige Argumentation 
gilt als »Zeigefingerbelehrung von Besserwissern«, als »Oberlehrertum« und ist quasi das schlimmste Ver- 
brechen in dieser Gesellschaft, weil es den dafür Verantwortlichen, die von diesen miserablen Zustän- 
den profitieren und in Saus und Braus leben, nicht in ihren Kram paßt. Für diese öffentlichen Meinungs- 
macher sind nur das Perverse, Exzentrische, die Rauschgiftsüchtigen, Bankräuber, Geiselnehmer, 
Schickeria und ähnliche Leute von Interesse und Gegenstand ihrer Information, ihrer Berichterstattung 
und Unterhaltung. 

Nimrud soll der Herrscher gewesen sein, während dessen Herrschaft der Turmbau zu Babel begon- 
nen wurde. Doch Nimrud ist nicht der Name einer Person. Das Wort bedeutet nem, von »vornehm« 
und rat = das Geschlecht. Es war also das vornehme Geschlecht, das ausgewählte Volk, das nim rud, 
das für den Turmbau von Babel verantwortlich war. Ich schrieb bereits, daß die Russen noch heute 
nemetzki zu den Deutschen sagen, und die Ungarn sagen »nemet« und die Araber »nemsi«, und in Ana- 
tolien gibt es heute noch die Ruinen der Hethiterstadt Nemrud, wo es nur so von Inschriften und an- 
geblichen Keilschrifttafeln wimmelt, die aber eben keine Keilschrift, sondern deutsche Buchstaben sind, 
denn die Hethiter waren eben die »tiuter«. Auch der Name der Stadt Beirut im Libanon gehört in diesen 
Zusammenhang und bedeutet weih = heilig und rut = Geschlecht, also das heilige Geschlecht und der 
Name des Landes Libanon, von dem dieses Beirut die Hauptstadt ist, bedeutet wahrscheinlich ahd. lib 
anon, der Leib des Ahnen, der Leib des Urahnen der Menschheit, der möglicherweise dort begraben 
wurde. Nicht nur in Nemrud, sondern in allen alten Kulturen, findet man die ornamental ausgestatte- 
ten Gesimsstreifen, die weltweit als »Friese« bezeichnet werden. Warum heißen sie Friese? Weil die deut- 
schen Stämme, darunter vor allem die Friesen, den Brauch hatten, alle Bauten, Kunstwerke und Kerami- 
ken zu beschriften, alle Kunst als Schrift darzustellen, Buchstaben in Form von Signets und Emblemen 
so anzuordnen, daß sie auf den ersten Blick als Gesichter, Menschen, Tiere, abstrakte Gebilde oder Fa- 
belwesen empfunden werden und so Schrift zu großartiger Kunst wurde. Gewissermaßen Kunst als Chiffre 
in des Wortes doppelter Bedeutung, den Chiffre kommt von Ziffer, von Schriftzeichen. 

Egenolf schreibt in seiner »Historie der teutschen Sprache«, daß man die deutsche Sprache auch die 
cymbrische Sprache genannt habe. Cymbar, Zimbar, wir erinnern uns an das, was ich über den Namen 
der Ruinenstadt Zimbabwe schrieb, bedeutet Bau, Zimmermannsbau. Die cymbrische Sprache war also 
die Sprache des großen Baues, des großen Cymbar von Babylon, wie ja auch im Wort Babylon das ahd. 
Wort bawe, der Bau, das andere deutsche Wort für Bau also und das deutsche lang in lon stecken. Baby- 
lon ist also der lange oder große Bau und die cymbrische oder deutsche Sprache war die damals dort 
gesprochene. 

Ein schönes Beispiel für die Darstellung von Schrift in Form von Kunstegegenständen und Tonfigu- 
ren sind die sogenannten »Venusfiguren«, zum Beispiel die »Venus« von Willendorf. Diese Figuren sind 
aus der sogenannten »Steinzeit« erhalten. Es handelt sich um Figuren mit Frauenbrüsten, aber ohne Kopf. 


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Schaut man sich den fehlenden Kopf oder besser den Oberteil der Figur, der den Kopf ersetzen soll, 
an, so erkennt man deutlich deutsche Buchstaben. Die vermeintlichen Wissenschaftler und Archäolo- 
gen erzählen uns aber, es handele sich um Figuren, die einem »Venuskult« gedient haben sollen. Das 
alberne Gegenstück zu diesem angeblichen Venuskult haben sie dann natürlich auch gleich miterfun- 
den, einen sogenannten »Phalluskult«. Woran wieder die Psychologen mit ihren pseudowissenschaftli- 
chen Interpretationen archäologischer Funde ein gerüttelt Maß an Schuld haben und die gleichen Psy- 
chologen entwickeln dann neue Theorien für die heutige Gesellschaft und das heutige Leben, in dem 
sie einer bedingungslosen Sexualisierung des Lebens das Wort reden. Dann weist man daraufhin, daß 
es dies ja schon in der Steinzeit und zu allen Zeiten gegeben habe, was ja die Venus- und Phalluskulte 
beweisen würden. Ideologen greifen dies auf, fordern sexuelle »Befreiung« (Befreiung von was und von 
wem eigentlich?). Treten dann durch ein solches Leben in der Gesellschaft begünstigte neue Seuchen 
auf, wie Aids, die alle, auch die vernünftig Lebenden in der Gesellschaft, bedrohen können, ist eine ver- 
nünftige Lösung der Probleme nicht mehr möglich, weil alle Diskussionen von diesen Leuten sofort 
auf die ideologische Schiene gelenkt werden, denn eine vernünftige Lösung würde ja ihre ganze Lebens- 
ideologie und damit ihre politische Existenzberechtigung in Frage stellen, und die Politiker der anderen 
Seite, der anderen Ideologien oder die an bloßer Machterhaltung und an Wählerstimmen Interessierten, 
taktieren nur, statt umfassende oder gar unpopuläre, aber sehr vernünftige Lösungen des Problems zu 
suchen. 

Kehren wir aber zur sprachwissenschaftlichen und geschichtlichen Wahrheitssuche zurück. Aus jener 
Zeit, aus der die sogenannten Venusfiguren stammen sollen, stammen auch die sogenannten Megalith- 
bauten, die als Dolmen, Cromlechs und Menhire bezeichnet werden. Wir erkennen leicht, daß in den 
Worten Dolmen und Cromlech das ahd. alman, almahtic steckt und damit wissen wir auch, wer diese 
Bauten wohl errichtet haben mag. Es waren die »Allmächtigen«, die »Allamannen«, uns auch aus Me- 
xiko als Olmeken, aus Peru als Illimani, aus Dilmun, dem Reich der Königin von Saba und aus vielen 
anderen weltweit verbreiteten Namen bekannt und in diesem Buch immer wieder erwähnt. Menhire 
bedeutet dagegen ahd. bile = heilig und men = Mann, also heilige Männer, und dies weist daraufhin, 
wer in diesen monumentalen Grabstätten begraben wurde und wer sie errichten ließ. 

Herkömmliche Wissenschaftler, vor allem Linguisten und Sprachforscher, werden ihnen nun wahr- 
scheinlich einreden wollen, all das hier Behauptete sei doch alles unwissenschaftlicher »Käse«. Diesen 
Leuten wollen wir hier noch einmal, wie zu Beginn des Buches, eine ganze Serie von sprachlichen Fak- 
ten präsentieren, eine Reise rund um die Welt der Sprache gewissermaßen. Nehmen wir gleich das Wort 
Käse, das im Spanischen genauso heißt, nämlich gueso. Da man im Deutschen aber sagt, daß »Käse dem 
Magen frommt«, so kommt es, daß die Franzosen den Käse frommage nennen, was ihnen als ehemaligen 
deutschen Stamm der Franken auch durchaus zusteht. Da man Käse durch Abscheiden oder Abseigen 
von Milch gewinnt oder früher durch Abseihen mit einem Tuch herstelle, so sagen die Ungarn sazjt 
(sprich »scheid«) zum Käse. Für »reden« sagen die gleichen Ungarn beszel, daß ist das ahd. beszel, besel 
= beseelen. Wenn die Ungarn zum schillernden Stern csillag, der Schillernde, sagen, wie wir schon sahen, 
so sagen die Spanier der Strahlende, estrella, zum Stern, und im Französischen hat sich der A-Laut des 
Strahlenden noch erhalten, dafür ist der R-Laut dort verloren gegangen. Man sagt etoile (gesprochen 
»etwal«) und darin steckt eben deutsch »Strahl«. 

Ich erzählte Ihnen bereits, daß das Wort für Gott in vielen Sprachen auf das ahd. Wort für deutsch 
und Volk, nämlich teot, tiud, zurückgeht, wie zum Beispiel das lateinische deus. Aus genau dem gleichen 
Grund heißt Gott im Chinesischen shangdi, shang, was auf angl(el) und diut zurückzuführen ist und zu- 


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sätzlich bestätigt, daß die heilige Schrift der Christen, die Bibel, das Evangelium, wie ich bereits aus- 
führte, eigentlich ein Geschichtsbuch der Deutschen ist, speziell des Volksstammes der Angeln, eben 
Ew Angelio, Gesetz der Angeln, Gebot der Angeln, Ewigkeit der Angeln. Man kann dies eben sogar 
in der chinesischen Sprache feststellen, wenn man Sprachwissenschaft nur richtig betreibt. Deshalb braucht 
es uns auch nicht zu wundern, daß das Wort für Himmel, aus dem ja nach der Mythologie der Chinesen 
und Japaner diese Götter gekommen sein sollen, mit Tier im Chinesischen und Terno im Japanischen 
bezeichnet werden. Und das Gebirge, wo die Berge bis an den Himmel reichen, wo die Berge nahe dem 
Himmel liegen, der Himalaya, ist ganz einfach das ahd. himal, himil und das ahd. ligan, Laga. Wir haben 
also auf engstem Raum in China und Japan und den angrenzenden Ländern die ahd. Bezeichnungen 
für Himmel, liegen, Lage, Angeldiut = Angelvolk für Gott oder Götter und tiud, teod für Himmel, 
aus dem die Deutschen gekommen sein sollen. In der Christenbibel spricht man vom »Herrn Zebaoth«, 
was über ze botha zu te Wotan, dem guten oder göttlichen Mann der Angeln, führt und dessen heiliger 
Tag der Sabbat war, den die Juden, die Diuten, noch heute feiern, den die Ungarn zum Sabado (Samstag) 
und die Angelsachsen zu Wednesday (Mittwoch) gemacht haben. 

Wie heißen die religiösen Verse und Texte in so vielen Sprachen und so vielen Religionen? Sie werden 
ganz einfach mit dem ahd. vers bezeichnet, das man nur leicht umgestellt hat. Schauen wir es uns kurz 
an. Aus »uers« wird durch Umstellung zweier Buchstaben »sure« in den arabischen Sprachen und bei 
den übrigen moslemischen Völkern und bei den buddhistischen, den wotanischen Religionen, zum Bei- 
spiel bei den Tibetern, hat man noch ein »T« hineingesetzt, so daß man heute dort »sutra« sagt. 

Wenn Ihnen irgendein Kirchenmann bestreitet, daß die Bibel falsch übersetzt wurde, trotz allem, was 
ich hier geschrieben habe, und die von mir angeführte Tatsache, daß die Geschichte von Kain und Abel 
eigentlich mit »kein Übel«, ahd. nehein abal, nehein ubal übersetzt werden muß, dann fügen Sie einfach 
hinzu, daß der angebliche Sohn von Kain den Namen Tubalcain wiederum hatte, was genau darauf hin- 
weist, daß zwischen Kain und Abel eben kein Wörtchen »und« eingefügt werden muß, sondern daß 
die Form von »Tubalcain« geradezu klassisches Althochdeutsch ist, mit seiner Nachstellung des cain 
hinter t(e)ubal. Es war also kein Übel in der Welt vor dem ersten Todschlag und wer wollte so viel 
Logik auch bestreiten ? 

Wenn Sie in ein ungarisches Wörterbuch schauen und das Wort für ewig aufsuchen, steht dort das 
ungarische Wort örök, das auf das ahd. ur zurückgeht, so, wie man sagt: »seit Urzeiten«, also mit dem 
Sinn von ewig. Lesen Sie aber weiter in dem Wörterbuch und schauen sich Beispielsätze an, wie zum 
Beispiel den Satz: »Ich habe dich seit ewigen Zeiten nicht gesehen«, so heißt es dann plötzlich im Unga- 
rischen: Ezer eve nem lattam. Hier, in der Redewendung, taucht also das gute alte deutsche Wort »ewig« 
als ungarisches »eve« wieder auf und wir haben gleich zwei deutsche Wörter im Ungarischen für die 
Darstellung des Wortes ewig, nämlich das deutsche Wort »ur« und das deutsche Wort »ewig«. Um Lehn- 
wörter kann es sich, zumindest bei dem in der Redewendung auftauchenden Wort, schwerlich handeln. 

Schauen Sie sich angebliche Zeichen für den Planeten Jupiter an, mit denen Astrologen und Wahrsa- 
ger Humbug treiben, einen Humbug, der für die ganze Gesellschaft gefährlich sein kann und der ganz 
einfach, gerade in einer freien Gesellschaft, verboten werden müßte, den aber Privatfernsehen und Re- 
genbogenpresse zum großen Geschäft nutzen, so erkennen sie als angebliches Zeichen für Jupiter die 
deutsche Buchstabenkombination »mp«. Für die anderen Planetenzeichen handelt es sich entsprechend 
um andere Buchstaben. Doch die Pseudowissenschaftler erzählen uns, schon die alten Babylonier, Su- 
merer, Mayas und alle möglichen anderen alten Völker, hätten den Unsinn der Horoskope, die auf das 
abergläubische Mittelalter zurückgehen, schon immer betrieben. 


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Stadt heißt im Albanischen »gyteti«. Dahinter verbirgt sich das ahd. stetz. Ein Albaner, der gut deutsch 
sprach, antwortete mir einmal auf die Frage, mit welcher anderen europäischen Sprache denn das Alba- 
nische verwandt sein könnte: »Mit der deutschen Sprache«. Damals glaubte ich, daß er dies nur aus Höf- 
lichkeit mir als Deutschem gegenüber sagte. Doch wenn man weiß, daß zum Beispiel einer der beiden 
Hauptdialekte der albanischen Sprache das »Toskische« heißt, so sieht man, daß darin das ahd. Wort 
tiusca steckt, genau wie im »Tusci« der Etrusker und in deren Land, der Toscana. Aber was erzählen 
die offiziösen (um nicht zu sagen die offiziellen) Wissenschaftler? Die vermeintlichen Sprachexperten? 
Das Albanische sei die Sprache der alten Illyrer. Von den Illyrern aber, so gibt man unumwunden zu, 
weiß niemand etwas Genaues, ebensowenig wie von ihrer Sprache. Man weiß also nichts von einem 
Volk und man kennt dessen Sprache überhaupt nicht. Aber »man« weiß, daß dieses unbekannte Volk 
mit dieser völlig unbekannten Sprache eben die Vorfahren der Albaner und die Überlieferer für deren 
Sprache waren. Die Albaner, in deren Namen eindeutig und leicht erkennbar der Name der Alleman- 
nen steckt, werden so, wie die Basken beispielsweise, zum exotischen Außenseitervolk gestempelt. Die 
Folgen dieses wissenschaftlichen Unsinns sind aber verherrend. Da streiten sich nämlich auf dem Bal- 
kan inzwischen die kommunistischen Ideologen aus Albanien und Jugoslawien, wem denn nun dieses 
und jenes Grenzgebiet gehöre und dann argumentiert man einfach mit den Illyrern und gegen die Illyrer 
und behauptet, daß dieses Gebiet schon immer den Illyrern, über die man ja gar nichts weiß, wie wir 
uns richtig erinnern, gehört habe und also auch heute ihren vermeintlichen Nachkommen gehören müsse. 
Voila, falsche, unbewiesene Behauptungen von Pseudowissenschaftlern, Streit der Ideologen um Besitz 
und Machtansprüche und dann — wohlmöglich noch Krieg um vermeintliche Rechtsansprüche. 

Wenn Lehrer im Chinesischen /ao heißt, dann hat das etwas mit dem ahd. /aro, die Lehre zu tun. 
Wenn blau und grün im Japanischen, genau wie im Pasquense, der Osterinselsprache, ao heißen, so ist 
dies nur das ahd. (bl)ao. 

Der Name der Skythen ist derselbe, wie der der Schotten, daß ahd. scuzzo, das altsächsische scytta, 
das altisländische skyti, und bedeutet, die »Schützen«. Die Skythen sind also nur die Schützen und gar 
nicht so sehr das geheimnisvolle Volk aus den Steppen Rußlands. Gehen wir von diesem Gebiet weiter 
nach Osten in das Gebiet, daß heute das sowjetisch-chinesische Grenzgebiet ist, fällt uns auf, daß es 
dort sehr viele Namen wie »Tuidmen« und andere Zusammensetzungen mit »tiud« oder »tuid«, »tid«, 
»tud« und so weiter gibt und dazu die erstaunliche Tatsache, daß inmitten der buddhistischen und mos- 
lemischen Stämme, die ganz Asien beherrschen, plötzlich eine starke jüdische Minderheit seit alten Zei- 
ten dort bodenständig, erkennbar wird. Gibt es einen besseren Beweis dafür, daß die Juden eben die 
ursprünglichen Diuten sind, der deutsche Stamm der Diuten, als die Tatsache, daß dort, wo viele Orte 
die Namen tuid, tiud, tud, tid, tragen und wo kaum jemand, wegen der umliegenden Völker und ihrer 
Religionen, Juden vermuten würde, daß dort ganze jüdische Stammesgemeinschaften leben, und wo man 
noch deutsche und wolgadeutsche Dialekte spricht? 

Der berühmteste Wasserfall in Südamerika heißt I/guacu, das heißt einfach »Wasser«. Wir wissen ja, 
daß im ahd. der W-Laut oft mit »gu« geschrieben wurde. 

Warum bezeichnen die Quechua und Aimara, deren Namen ja »Deutsche« und »Alamanna« bedeu- 
ten, warum bezeichnen diese Stämme ihre Gottesmutter mit Kota Mama? Im ahd. würde Gottesmama 
haargenau kota mama lauten. Der Sohn dieser Gottesmama heißt dann entsprechend Pachakota = Wotan- 
Gott. Und die Ackergötter oder Ackerheiligen heißen bei ihnen acharhilas, althochdeutsch achar hilas, 
Ackerheilige. Die Sprache dieser Stämme hat nicht nur das deutsche marca, die Mark und huisa, das 
Haus, sondern auch das ahd. buta die Hütte, und das Wort kala, das nackt bedeutet, das ahd. kala = kahl. 


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Wußten Sie, daß es ein ahd. Wort sahar, sahirahi gibt, das Riedgras bezeichnet und daß der Sahara- 
Wüste den Namen gab und daß die Kalahari-Wüste in Afrika »kahles Haar«, »kahles Gras« in ahd. bedeutet. 

Wer den Unsinn über die Entstehung der menschlichen Sprache gelesen hat, den Friedrich Engels, 
Marx und sogar Stalin, aber auch viele andere, die als anerkannte Sprachwissenschaftler galten und gel- 
ten, geschrieben haben, wie die ehemaligen Menschenaffen, egal welcher »Pitecite« es nun gewesen sein 
soll, plötzlich eine Sprache entwickelt haben sollen, mußte sich, wenn er wirklich logisch denken kann, 
schon immer fragen, daß eine Entwicklung der menschlichen Sprache auf diese Weise nie und nimmer 
vor sich gegangen sein kann und daß damit die ganze darwinistische Evolutionstheorie nicht haltbar 
sein kann. Denn Sprache setzt abstraktes Denken, klassifizierendes Denken, grammatisches Denken, 
relationales Denken und Denken in schon bezeichneten Begriffen, immer voraus. Ein Wort, das sagt 
schon seine deutsche Bezeichnung, ist ein Laut »gewordener« Gedanke. Gleichzeitig ist aber jede Art 
von Denken ohne sprachliche Begriffe, ohne Bezeichnung, ohne grammatische Beziehungen, kurz, ohne 
schon vorhandene Sprache, gar nicht möglich. Es ist also so, wie bei der alten Geschichte mit der Henne 
und mit dem Ei, wo man auch nicht weiß, was zu erst vorhanden war. Das Ei setzt die Henne voraus, 
die dieses Ei legen muß. Die Henne aber, die nur aus dem Ei gekrochen sein kann, setzt also wiederum 
das Ei voraus. Genauso sind Denken ohne Sprache und Sprache ohne Denken absolut unmöglich und 
setzen einander voraus. 

Nun sehen wir, daß alle Sprachen der Welt auf die eine Sprache des Turmbaues von Babel, auf die 
heilige deutsche Sprache, zurückgehen, so wie sie noch von den Brüdern Grimm bezeichnet wurden, 
die nun wirklich keine Chauvinisten waren, so wie diese Sprache im Sudan noch heute als Swaheli be- 
zeichnet wird, was auf ahd. spraha heli zurück geht. Nicht allzuweit entfernt vom Sudan, in Liberia 
in Afrika, gibt es ein Volk und eine Sprache, die Vai oder Vei nämlich, die das andere ahd. Wort für 
heilig, wih, weih in ihrem Namen beziehungsweise im Namen ihrer Sprache, erhalten haben. Diese Vei 
sollen darüberhinaus eine alte Schrift, ähnlich der chinesischen Schrift, gehabt haben. Für uns, die wir 
wissen, daß die chinesische Schrift genauso wie die Mayaglyphen oder die anderen alten Hieroglyphen- 
und Schriftformen, alle nur die altdeutschen Buchstaben sind, die in Form von Signets oder Emblemen 
angeordent wurden, heißt dies also, daß auch mitten in Afrika, bei angeblich primitiven Völkern, nicht 
nur die deutsche Sprache und die deutschen Namen auftauchen, sondern auch die heute verschollenen 
Schriften sich als alte deutsche Schrift erweisen. Wieder also das vertraute althochdeutsche Wort wih, 
weih, daß weltweit, allein in der Südsee in Hunderten, wenn nicht in Tausenden Fällen, vorkommt, 
von Hawaii (wahrscheinlich in der Bedeutung »heiliges Haus«) bis Waikiki. Und es gibt in Paraquay 
die Guajkurusprache, und wenn Sie Spaß daran finden sollten, können Sie sich selbst noch Dutzende 
von Namen mit dem Wort wai, vai, weih, wei, wih, zusammensuchen, ohne auch nur die geringste Mühe 
aufwenden zu müssen. Es wimmelt nur so davon. 

Damit ist der Darwinismus, die Evolutionstheorie, zumindest, was den Menschen und seine Entwick- 
lung betrifft, ein für allemal und unwiderruflich widerlegt und als purer, unwissenschaftlicher Unsinn 
bloßgelegt. Damit aber auch alle Ideologien, die darauf aufbauen, wie »wissenschaftlicher Marxismus- 
Leninismus«, »Sozialismus« und so weiter. Was die Anhänger dieser Lehren allerdings kaum zugeben 
werden. Daß die Menschheit mit hoher Wahrscheinlichkeit sowieso nicht von dieser Erde stammt, habe 
ich mit einigen sprachwissenschaftlichen Beispielen zu beweisen versucht. Alle Mythologien aller alten 
Kulturvölker und alle «heiligen« Bücher, wenn sie richtig übersetzt werden, daß heißt, auf der Grund- 
lage der ahd. Sprache, behaupten ja die außerirdische Herkunft der Menschen und ihrer Götter sowieso. 
Sagen nicht die Finnen, wie ich bereits erwähnte, tähdi tiede elinin für das Wort Astronomie und die 


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Chinesen tien für Himmel und die Japaner tenno, was auf ahd. tiud und teodi hinweist? Sind nicht nach 
dem Gottesmann Wotan, den Manitou, den Hotu Matua, den Gautama oder Cotama Buddha gleich 
drei Hauptstädte der Welt noch heute benannt, nämlich Havanna (Haus Votans), wie uns Boturini, Or- 
dofiez y Aguijar und Ximenez berichten und Katmandu in Nepal, dessen Name »Kat«, »Mann« und 
»diut« enthält und keineswegs zufällig ist dieses Katmandu eines der größten, wenn nicht das größte, 
noch erhaltene Zentrum der buddhistischen Kultur, der «wodanistischen«, die allerdings ebenso maßlos 
verfälscht wurde, wie all die anderen von der Urkultur und Urreligion abgefallenen Religionen und 
Kulturen, sowie Bogota = Woltan) und Gott. 

Die Onondaga- und Mohawk-Indianer in Nordamerika — der Name Mohawk kommt natürlich wie- 
der von ahd. mohtic, mahtic, die Mächtigen — haben in ihrer Mythologie ein Urbild aller irdischen Wesen, 
Dinge und aller Erscheinungen am Himmel, daß sie Ongwe (Angeln) nennen, und sie sprechen von 
einem Teharonhiawagon, was »Halter des Himmels« bedeuten soll, zumindest in der Übersetzung der 
herkömmlichen Mythologen. Wenn ich das als gutes Althochdeutsch übersetze, entpuppt es sich als 
te heron h(u)ia wagon, »des Herrn heiliger Wagen« oder »des heiligen Herrn Wagen«, der am Himmel 
flog, der Wagen des heiligen Herren der Angeln nämlich, der ja bekanntlich bei vielen Völkern als Don- 
nergott (wegen des donnernden Flugzeugs oder Raumfahrzeugs) bezeichnete, gute oder göttliche Wodan. 
Diese Hinweise auf Luft- und Raumfahrzeuge sind in den Mythen und alten Büchern ja Legion und 
leider von weniger wissenschaftlichen Phantasten für reißerische Geschichten und Bücher genutzt wor- 
den, was der Verbreitung der Wahrheit leider sehr geschadet hat und den Pseudowissenschaftlern, die 
heute mit Evolutionstheorie und Darwinismus, Psychologismus und Kaffeesatzleserei das wissenschaft- 
liche Feld als »ernste« Wissenschaftler beherrschen, Gelegenheit gegeben hat, sich immer wieder den 
Anschein seriöser Forschung zu geben, indem sie die allzublühende Phantasie und schlechte Beweisfüh- 
rung ihrer Gegner, die zwar den richtigen Grundgedanken hatten, ohne allerdings wissenschaftlich nach- 
zuforschen, ausnutzten und wiederlegen konnten, ohne selbst ernste wissenschaftliche Forschung und 
Arbeit zu leisten. Doch nunmehr können die Beweise für die Existenz einer höheren Kultur, die ein- 
heitlich die ganze Welt umfaßte und von den deutschen Stämmen Wotans geprägt wurde, von einer 
total versagenden Geisteswissenschaft und von abergläubischen Religionen, nicht mehr geleugnet wer- 
den. Jetzt kann jeder, der will und sich die Mühe macht, die Mayaglyphen, die ägyptischen Glyphen, 
die Keilschriften, die alte arabische Schrift, die auf deutsche Handschrift zurück geht, die alte chinesi- 
sche Schrift, die keine Bilderschrift war, die Osterinselschrift und jede andere alte Schrift, als gute deut- 
sche Buchstaben in Form von Signets und Emblemen lesen und die Wahrheit nachprüfen. Es gibt viel 
zu tun, um die Wahrheit ganz aufzudecken und zu verbreiten. Fangen wir damit an! 

In Glozel, einem kleinen französischen Dorf, fand ein Bauer auf seinen Äckern sehr viele Tonstücke 
mit Schriftzeichen, die aus prähistorischer Zeit stammen. Weil dies für einige Herren unter den franzö- 
sischen Wissenschaftlern aber bedeutet hätte, alle ihre Bücher über die Prähistorie als unwissenschaftli- 
chen Unsinn zu erklären, so erklärte man lieber den armen Bauern zum Fälscher und Betrüger. Ein 
jahrzehntelanger Streit über die Echtheit der Schriftfunde setzte ein, der bis heute andauert. Schauen 
wir uns die Schriften an, so sehen wir wieder gute deutsche Buchstaben und Schrift und natürlich das 
Hakenkreuz, nach rechts und nach links gewendet, als Swastika und Suwastika, in allen Formen. Wir 
wissen ja inzwischen, daß es das ahd. Wort hil = heilig ist. Man kann also dem französischen Bauern 
Gerechtigkeit widerfahren lassen. Er war kein Betrüger und Fälscher, aber die Wissenschaft muß ihre 
Bücher über die sogenannte Prähistorie total umschreiben. 

Ein schönes Beispiel für den Niedergang der einstigen wodanischen Urreligion ist der Voodoo-Kult, 


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der ganz eindeutig noch den Namen Wotans erkennen läßt. Dieser Voodoo-Kult kommt nicht zufällig 
aus jener Region in Afrika, wo von Angola bis zum Kongo und von Abessinien bis Benin, hunderte 
von Länder-, Stammes-, Sprachen- und Dialektnamen sich auf Wotan oder auf Angeln zurückführen 
lassen. Hier nur einige Beispiel : Batetela, Angola, Kongo, Bassonge, Bantuvölker, Botswana, Watussi, 
Massai, Swaziland, Wadei-Bongo, Ubangi, Bonga, Karanga, Mangbetu, Batanga, Benga, Kulanga, Anglo 
oder Ewe, Nagapattinam und so weiter und so weiter. 

Eine alte Geschichte aus der indischen Mythologie erzählt, daß alle fünf menschlichen Rassen von 
der Kuh Aditi abstammen. Da wir wissen, daß alle alten Bücher und Mythologien falsch übersetzt und 
verfälscht überliefert wurden, müssen wir auch annehmen, daß sich hinter der Kuh Aditi etwas anderes 
verbirgt, und wer bisher aufmerksam in diesem Buch mitgelesen hat, wird sehr leicht erkennen, daß 
sich der Name Aditi auf das ahd. Wort tind, tiuda, teot usw. zurückführen läßt und daß damit auch 
Kuh wohl falsch übersetzt sein dürfte. 

Diese falsche Übersetzung läßt sich aus der ahd. Sprache sogar sprachwissenschaftlich sehr logisch be- 
weisen. Das Wort Kuh lautet im Ahd. chuo, chue, während das Wort Frau im Ahd. sehr ähnlich klingt, 
nämlich chuena, chena. Läßt man also bei chuena die beiden Endbuchstaben weg, wie es einem nachlässi- 
gen Schreiber sehr leicht passieren kann, oder wie es bei schlechter Handschrift falsch gelesen werden 
kann, — ganz zu schweigen von der Tatsache, daß es üblich war, verkürzte Schreibweisen für bestimmte 
Buchstabenkombinationen zu wählen und mehrere Buchstaben zusammenzuziehen, wie man leicht fest- 
stellen kann, wenn man sich mittelalterliche oder noch ältere Handschriftentexte ansieht, — so wird 
aus der Frau chuena tatsächlich die Kuh chue, chuo. So müssen wir also mit an Sicherheit grenzender 
Wahrscheinlichkeit annehmen, daß aus der chuena tiuda, aus der »tiudischen Frau«, die Kuh Aditi wurde. 
Diese große Mutter aller Rassen, von den Germanen mit Freya, der Mutter des cota mana Wotan be- 
zeichnet, vom Buddhismus zur Maya, der Mutter des Gautama oder Cotama Buddha gemacht, vom 
Christentum später übernommen als Jungfrau Maria, der Mutter des vermeintlichen Gottessohnes und 
von den Aymara und Quechua als Taika Pachamama oder Kota Mama, als »deutsche Wotansmama« 
oder als »Gottesmama« oder gute Mama, verehrt, denn nichts anderes bedeutet Taika Pachamama als 
tiuska, deusca Wotans(Pacha) -— Mamma. Alle diese Mütter sollen ihren Wotanssohn in zeugungsloser 
Geburt auf die Welt gebracht haben, was auch wieder darauf hinweist, daß es sich um ein und dieselbe 
große, gute oder Gottesmutter und um ein und denselben guten oder Gottessohn handelt. Vielleicht 
weist diese Geschichte sogar noch auf den richtigen Namen für Jesus hin, den er könnte von (t)iesus, 
was wiederum von tietus, also deutsch, kommt, stammen. Dann würde also der katholische Papst das 
deutsche Volk gleich zweimal oder doppelt anbeten, nämlich, wenn er Gott als deus anruft und wenn 
er Jesus, als tietus anbetet. Ironie des geschichtlichen Schicksal, daß es seine katholischen Vorgänger als 
Päpste waren, die durch den Verrat Karls, den man heute wegen dieses Verrates auch noch den »Gro- 
ßen« und den Verteidiger des Abendlandes nennt, das freie, urdemokratische oder besser theotratische, 
deutsche Volk, die freien deutschen Stämme, zum versklavten, vor allem geistig-moralisch versklavten, 
Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation machten. Wo es doch genau umgekehrt hätte heißen müs- 
sen: heiliges deutsches Reich, von dem die Römer, hervorgegangen aus den Romulusnachfahren, also 
den Alamannennachfahren, die abgefallene, die entartete Sklavenhalternation waren. Beweist nicht ein 
Wort wie »Walhalla«, bestehend aus den ahd. Worten wa/ — die Wahl und Halla — die Halle, daß man 
bei diesen alten Deutschen schon demokratische oder besser noch, theotratische Parlamente, Wahlhal- 
len, besaß. Das eine unfähige Geschichtswissenschaft daraus Götteraufenthaltsorte und Aufenthaltsorte 
von im Kampf Gefallenen und von blutrünstigen Germanenhelden gemacht hat, spricht nicht gegen 


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die alten deutsche Stämme, sondern gegen diese Art von Geisteswissenschaften und Religionen. Wenn 
man nicht endlich daraus lernt und nicht endlich kapiert, daß sich sonst Geschichte immer wiederholt 
in seiner unerwünschten Form, sehen wir eben hieran. Wie die Stämme der Angeln und Sachsen vor 
Tausenden von Jahren die Welt bevölkerten, Mexiko (Zacatlan) und Texas (Te sas) besiedelten, so taten 
es deren angelsächsische Nachfahren im fünfzehnten, sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert wieder, 
als sie die »Mayflower« und andere Schiffe bestiegen. Als die katholische Kirche mit Hilfe Karls das 
heilige deutsche Reich und seine freiheitlich theotratischen Traditionen versklavt hatte, das Abendland, 
das »Tlillan Tlapallan«, wie es die Azteken nannten, vergingen kaum 700 Jahre, bis die Abgesandten 
der gleichen Kirche, vertreten durch eine kleine Schar von Konquistatoren und Priestern, das andere 
heilige deutsche Reich auf der anderen Seite der Erde, ebenfalls zerstörten. Wie die vielen Berichte in 
den alten Büchern, die von Paradieszerstörung und Austreiben aus dem Garten Eden berichten, darauf 
hinweisen, daß die Menschen schon oft, egal ob auf dieser Erde oder schon auf vielen anderen Planeten, 
ihre Lebenswelt zerstört haben, so sehen wir auch heute wieder, daß sich die unheilvolle Geschichte 
wiederholt, weil niemand etwas daraus lernen will, weil Scharlatane, die sich Wissenschaftler nennen, 
falsche Daten und Fakten liefern und andere Scharlatane, Politiker und pseudoreligiöse Führer, Imame 
und Päpste, unter Hinweis auf diese falschen wissenschaftlichen Daten und Fakten, falsche Weltbilder 
predigen, falsche Götzen der Unvernunft anbeten und zur Doktrin erheben und im übrigen Gehorsam 
oder Optimismus verlangen, sklavischen Gehorsam und gefährlichen Optimismus. Irgendeiner ihrer fal- 
schen Götzen der Unvernunft wird schon alles wiederhinbiegen oder die Suppe für uns auslöffeln. Daß 
man sich da nur nicht irrt, mit dem Auslöffeln. 

Erkennen wir endlich, daß alle Sprachen, Völker, Kulturen, Religionen aus einer einzigen Sprache, 
einem einzigen Volk, einer einzigen Kultur und einer einzigen, wahren Urreligion hervorgegangen sind, 
die durch Unvernunft, Dummheit und Schluderei, durch Gedankenlosigkeit und Gleichgültigkeit und 
Egoismus entzweit und zerstört und unkenntlich gemacht wurden. Erkennen wir endlich, daß alle Ideo- 
logien, falsche, fanatische Religionen, falsche Gebietsansprüche und Rassenvorrechte, unvernünftige und 
fanatische Missons- und Sendungsbewußtseinshaltungen, Welteroberungsansprüche, ob nun als Dschi- 
had (der Haß als heiliger Krieg) oder Kreuzzug oder proletarische Weltrevolution, sozialistische Auf- 
bauhelferbrigaden mit Waffen in den Händen, alle im »Namen des Volkes X oder Y oder Z« verübten, 
Greueltaten oder sonstige ideologische oder religiöse Schandtaten, von dieser Welt verschwinden müs- 
sen. Erkennen wir endlich, daß der Vernunft zum Durchbruch verholfen werden muß, der Vernunft, 
deren Schlaf Ungeheuer gebirt und die von falschen Wissenschaften, Religionen, Ideologien und Dema- 
gogien in diesen Schlaf immer tiefer hineingesungen wird. Hineingesungen mit »Revolutionsliedern« 
und falschen »Freiheitsparolen«. 

Damit im Zusammenhang bereitet der große Verrat am Liberalismus, das totale Versagen der Libera- 
len, die in Deutschland und Europa nurmehr Pseudoliberale sind, Sorgen für den Bestand der Demokra- 
tie. Da werden, wie weiland 1933, Professoren und Andersdenkende niedergeschrieen und niedergeschlagen 
und an der Ausübung der Redefreiheit mit Gewalt gehindert. Aber kein Liberaler protestiert. Im Ge- 
genteil, man hilft mit, durch lasche, wachsweiche Gesetze, die den gewöhnlichen und politischen Kri- 
minellen alle Möglichkeiten eröffnen, den vernünftigen und gesetzestreuen Menschen aber fast jeglichen 
Schutz verwehren, die Demokratie zur Farce zu machen. Daß mehr Freiheit im Rechtstaat eben kla- 
rere, eindeutigere und durchaus auch mal strengere Gesetze und deren rigorose Durchsetzung erfor- 
dern, damit dieses mehr an Freiheit funktionieren kann, ohne die Demokratie zu gefährten, wird von 
solchen Pseudoliberalen natürlich nicht verstanden. Das aber hat mit Liberalität gar nichts, mit Geistes- 


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verwirrung aber sehr viel zu tun. Lassen Sie mich einen Witz kreieren, über den ich leider kaum lachen 
kann, weil er der Wahrheit zu Nahe kommt und das politische, egoistische Taktieren dieser Art »Libe- 
raler«, denen es vorwiegend um ihre persönlichen Vorteile, Posten und Pfründe, um ihre Beteiligung 
an der Macht geht, zu geißeln. Da soll man einen wohlgenährten »Liberalen« gefragt haben, warum 
sich seine Partei noch die »Liberalen« nennt, wo man doch nur, je nach politischer Lage und Koalition, 
mal mit dem konservativen, mal mit dem linksextremen Koalitionspartner, — und fast immer politisch 
falsch und zum Schaden der Menschen -, also fast immer unliberal, entscheidet. Und dieser Mann soll 
geantwortet haben: »Wenn uns jemand fragt, ob wir lieber diesen oder lieber jenen Posten haben wol- 
len, ob wir lieber Dollarscheine oder lieber DM-Scheine haben möchten, dann antworten wir immer, 
li(e)ber al(l)e, li(e)ber al(l)e.« Wie gesagt, der »Witz« stammt von mir, aber ich kann darüber nicht la- 
chen, eher weinen. Denn die Demokratie und die Freiheit, die Liberalität, werden dies bezahlen müs- 
sen. Wenn man allein die bedenkenlose Übernahme unsinniger, das Denken vergewaltigender, von Ide- 
ologen geprägter Worthülsen, sieht - und Ideologen jeder Art holen ihre sprachlichen Begriffe, besser 
gesagt, ihre sprachlichen Mißgriffe, aus den »Wörterbüchern des Unmenschen« und eben nicht nur aus 
denen von 1933, kann einem Angst und Bange werden. Da spricht man gedanken- und bedenkenlos 
von »Ausgrenzung« und »multikulturell«, Wörter, die es in keiner Sprache der Welt geben kann, da 
das Wort Kultur, wie kein anderes Wort sonst, seine Definition, sein Wesen, durch Abgrenzung zu an- 
deren, eben anderen Kulturen, erfährt und das gerade multikulturell deshalb «kulturlos«, Aufhebung 
der betreffenden und aller Kultur, bedeutet und daß die Geschichte lehrt, vom Libanon bis Südafrika, 
von Baskenland bis Nordirland, von Antisemitismus zur Apartheid, von der Ausrottung der Indianer 
Nord- und Südamerikas zu jeder Form von Kolonialismus, daß all dies, eben jeder Krieg und Bürger- 
krieg, gerade auf Konfrontation anderer Kulturformen, nicht integrierbarer Kulturformen, nicht inte- 
grierwilliger oder nicht integrierfähiger Vertreter unterschiedlicher Kulturen, zurückgeht. Aufnahme 
von Flüchtlingen, Asylanten und Anderskulturellen kann nur durch absolute und von beiden Seiten 
angestrebte, vollständige Integration erfolgen, die in der Zahl begrenzt, sehr begrenzt, bleiben muß. An- 
dernfalls führt es eben zu all den oben erwähnten, furchtbaren Katastrophen, Kriegen und Problemen, 
die dann niemand lösen kann, schon gar kein Ideologe, der eine Lösung auch gar nicht will und gar 
nicht die geistigen Fähigkeiten hat, sie zu verstehen und zu begreifen. Schließlich denkt er ja nicht lo- 
gisch, nicht vernünftig, sondern ideo-logisch. Denn jede Kultur hat ihren Ort und ihre Zeit. Wer die 
Eskimo-Kultur aus ideologischen Gründen an den Äquator verlegen will, der ist ein Störenfried und 
nicht derjenige, der diesen multikulturellen Unsinn ablehnt. 

Eine Grenze dagegen kann immer nur etwas eingrenzen, abgrenzen oder umgrenzen, nie etwas »aus- 
grenzen«. Man kann sich wohl außerhalb einer Grenze befinden, aber eine Grenze, wie ein Kreis, müs- 
sen immer etwas umschließen, können niemals einen »unendlichen Kreis nach außen« bilden, etwas phy- 
sikalisch und vom Denken her Unmögliches. Trotzdem ist dieser unmögliche Begriff der meistgenannte, 
wenn in öffentlichen Medien Ideologen »diskutieren« oder besser gesagt, indoktrinieren. Dabei spielt 
das Thema gar keine Rolle, ob über Aids, Drogen, Ausländer oder Frauenpolitik gesprochen wird, immer 
wird zuerst und vorallem »ausgegrenzt« oder unterstellt, jemand wolle »ausgrenzen«. Daß dann die Lö- 
sungsvorschläge solcher verwirrten, im begrifflichen Denken beschränkter Ideologen, zu Gewaltätig- 
keiten, Katastrophen, zur Verschlimmerung der Probleme vorallem, bis hin zum den ganzen Planeten 
Erde bedrohenden Untergang führen, kann einen vernünftig denkenden, nicht ideologisch denkenden 
Menschen, wahrlich nicht verwundern. Aber wo gibt es diese Menschen noch? Und wenn es sie gibt, 
dann werden gerade sie von den Ideologen und deren Repräsentanten in den öffentlichen Medien als 


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»Faschisten« verschrieen. Wahrlich eine schöne Geistesverwirrung, wie im Märchen von des Kaisers neuen 
(ideologischen) Kleidern. 

Wie steht doch schon so großartig und treffend in der heiligen Schrift der Christen, auch wenn sie 
vollkommen falsch übersetzt ist, über die Auswirkungen von Sprachschluderei und damit Denkschlu- 
derei: »Es hatte aber alle Welt einerlei Sprache ... und der Herr fuhr darnieder und verwirrte ihre Gei- 
ster«. Und heute ist es noch genauso und heute haben wir aus der einen Sprache Tausende Sprachen, 
aus der einen Kultur Hunderte verschiedener Kulturen gemacht, und all die Kriege und Bürgerkriege 
und Kolonialismen und Rassenvorurteile entspringen daraus. Aber Ideologen dürfen weiter Geister ver- 
wirren, reden weiter von »Schaffung multikultureller Gesellschaften« und rufen so ganz folgerichtig ihre 
ideologischen Brüder von der anderen Seite als »Ausgrenzer« erst richtig auf den Plan. 

Nach diesem Buch wird niemand mehr guten Gewissens oder auf Berufung irgendeiner angeblich wis- 
senschaftlichen Lehre behaupten können, daß die Gefahren der Weltzerstörung nur in den Köpfen von 
unverbesserlichen Miesmachern, Saubermännern oder heillosen Pessimisten, existieren und daß der sor- 
glose Optimismus, den egoistische Politiker predigen, schon alles gut werden lasse und daß diese Leute 
mit ihrer Weltzerstörungspolitik die eigentliche »glückliche« Zukunft garantieren. Die Welt wurde schon 
zerstört und dies bedarf keines zusätzlichen Beweises mehr, jedenfalls nicht für den, der ernsthaft Wis- 
senschaft betreibt. Die Welt wurde wahrscheinlich schon mehrfach zerstört und nicht nur auf diesem 
Planeten, Erde genannt. Nach der Überlieferung der Mayas, wie sie übrigens die herkömmlichen Maya- 
forscher selbst darstellen, trotz all ihrer sonstigen falschen Lehren und Forschungsergebnisse, nach die- 
ser Überlieferung also, nach der Überlieferung der Quiche, der alten Deutschen, wurde die Welt schon 
vier Mal zerstört, und dieser Planet Erde mag der letzte bewohnbare sein, so daß es dann möglicher- 
weise auch keine »Steinzeithöhlenüberlebenden« mehr geben wird, keinen neuen Anfang mehr, kein 
nächstes Mal mehr. Niemand kann mehr sagen, er er wisse oder glaube dies alles nicht. Er kann jetzt 
alles nachprüfen, nachlesen in den alten Schriften und auf den Stelen, Friesen, Keilschrifttafeln. Chri- 
stenbibel und Koran können und müssen neu und richtig, auf der Grundlage der althochdeutschen Sprache, 
übersetzt werden, soweit die alten Quellen noch vorhanden sind. Und man muß aufhören, neuausge- 
grabene Schrifttafeln und Hieroglyphenschriften enthaltendes Material durch unsachgemäße Behand- 
lung und »Restaurierung« unleserlich zu machen und zu zerstören, und sie vor der Öffentlichkeit oder 
privaten Forschern und Wahrheitssuchenden und Wahrheitsliebenden, wie ich zum Beispiel, zu verber- 
gen und unzugänglich zumachen. Zumindest saubere und klar erkennbare Fotografien zu einen ver- 
nünftigen Preis, den auch ein privater Forscher aufbringen kann, sollten die Museen anbieten. Hier wären 
staatliche Forschungsgelder viel nützlicher angebracht, als daß man unfähigen Gelehrten und Postenjä- 
gern, verbeamteten Postenjägern, die nur Regengötter und Phallussymbole erfinden können, Unsum- 
“men für ihre albernen Forschungen hinwirft. 

Niemand kann die Antiinformation der öffentlichen Medien, der Boulvard- und Regenbogenpresse, 
der Hofschreiber der Ideologen, mehr mit: »die Masse der Zuschauer und Hörer und Leser will es ja«, 
»hat ja diesen Geschmacks, »laßt doch den Leuten ihren Spaß«, begründen. Morgen können Sie und 
Sie und Sie und jeder andere das Opfer der Verherrlichung der Gewalt werden, oder des »Anschauungs- 
unterrichts«, den das Fernsehen den »resozialisierten« Kriminellen gibt, die nach eigenen Aussagen in 
vielen Fällen schon im Gefängnis nach Vorbild dieser oder jener Krimiserie dieses oder jenes scheußli- 
che Verbrechen geplant und dann ausgeführt haben. Und immer fanden sich Ideologen und Psycholo- 
gen und Soziologen, die trotz dieser Aussage der Kriminellen selber, behaupten, es hätte nichts, aber 
auch gar nichts mit der Gewalt in den Medien zu tun. 


121 


Die Massen der Demokratie, der »De mos rati«, müssen zum gebildeten Teot erzogen werden, damit 
aus der bloß formalen Demokratie der egoistischen Demagogen wieder die Teotrati wird, wie im Gol- 
denen Zeitalter der alten Griechen oder besser der Dorier, der alten Thüringer. 

Wenn nicht die Mehrheit der Menschen sich um mehr Geist und Wissen, Toleranz, Moral und um 
die Wahrheitsfindung bemüht, wenn nicht Parteien der Vernunft die ideologischen und religiösen Par- 
teien ablösen und verdrängen, wird bald alles zu spät sein. Wenn Sie mit idiotischem Optimismus bei 
Ihrer kitschigen Fernsehfamilienserie, bei Ihrer Geschwätz-Talk-Show eitler narzistischer Narren, bei 
Ihrer Horror- und Krimigeschichte bleiben, - dann auf baldiges Wiedersehen in der Steinzeithöhle. 
Wenn die Bevölkerungsexplosion nicht gestoppt wird, ja, wenn Sie sie in falscher, gedankenloser Näch- 
stenliebe noch mit Spenden finanzieren, —- dann, auf baldiges Wiedersehen- im Wüstenbunker. 

Also dann, bis bald in der Höhle! In welcher werden Sie denn zu finden sein? Was sagen Sie da? Sie 
wollen jetzt erst einmal ein bißchen vernünftig werden und etwas für die Vernunftwerdung der anderen 
tun? Das glauben Sie doch selbst nicht? Sie? Gerade Sie? Ausgerechnet Sie? Da verpassen Sie doch glatt 
die 29338. Folge Ihrer Fernsehserie oder die Talkshow mit Herrn und Frau Blablabla. »Eine Rose ist 
eine Rose ist eine Rose ist eine ...« sagte mal eine gewisse Gertrude Stein, um zu zeigen, daß es oft schwierig 
ist, Wahrheiten auszudrücken. In der gegenwärtigen Politik ist es da leichter, die Wahrheit auszudrücken, 
denn »ein Grüner (Ideologe) ist ein Roter (Ideologe), ist ein Brauner (Ideologe) ist ein ...«. Nur verste- 
hen, verstehen werden diese Wahrheit diejenigen, die gemeint sind, am allerwenigsten. Denn Ideologie 
ist allemal Geistesverwirrung. 

Also dann, hoffen wir, daß wenigstens wir beide noch rechtzeitig und sicher in eine Steinzeithöhle 
gelangen und uns retten können. 

In welche? 

Val Camuno oder Lascaux oder wo? 
Was, Atombunker Bahnhof-Zoo? No! No! No! 
No! No! November 1986 


Fast acht Monate sind vergangen, seit ich das vorliegende Buch abgeschlossen habe. Inzwischen hat sich 
scheinbar auf der Welt einiges zum Positiven hin verändert. »Glasnost« und »Perestroika« in der Sowjet- 
union, damals noch völlig unbekannt, scheinen daraufhinzudeuten, daß Ideologien und ideologische Staats- 
formen sich manchmal selbst zu ersticken drohen und sich selbst ein bißchen Luft machen müssen oder 
eben, daß ganz einfach nur ein paar wenigstens teilweise vernünftige Leute dort an die Macht zu kom- 
men brauchen, um wenigstens die schlimmsten Auswirkungen totalitärer Systeme zu mildern. 
Aber all dies ist nicht der Grund, warum ich meinem Buch noch etwas hinzufügen möchte. Auch 
nicht, weil sich mein Faktenwissen und meine Datensammlungen zu den hier behandelten Themen in- 
zwischen noch erheblich erweitert haben, insbesondere meine Kenntnis der ahd. Sprache hat sich noch 
erheblich verbessert, so daß ich den Umfang des Buches noch um viele, viele Seiten erweitern müßte 
und einige nur angedeutete Dingen viel ausführlicher abhandeln könnte. Ja, einige Tatsachen und Wort- 
interpretationen würde ich sogar korrigieren oder etwas anders und genauer und tiefergehender inter- 
pretieren. Aber ich tue dies bewußt nicht. Nicht nur, weil es ein Dokument für schrittweises Wachsen 
des Wissens und der Erkenntnis der Wahrheit sein soll, sondern auch als Mahnung, daß wir nie aufhö- 


122 


ren dürfen, noch mehr nach der Wahrheit zu suchen und um zu zeigen, daß jedes neugefundene Daten- 
element, jedes neue Wissen, jeder neue Baustein am Gebäude der Wissenschaft und der Wahrheitssuche, 
uns zwingen muß, alles neu und noch tiefer, oder, wenn Sie so wollen, auf einer höheren Stufe neu, 
zu überdenken. 

Die tibetische Sprache habe ich bisher in meinen Abhandlungen nicht erwähnt, weil diese Sprache 
nicht zu denen gehört, die ich kenne und weil es extrem schwierig für mich ist, von dieser Sprache ein 
Wörterbuch oder eine Grammatik zu bekommen. Nun liegt hier vor mir ein Zeitungsartikel aus der 
Frankfurter Allgemeinen Zeitung mit dem Titel: »Gehört Tibet zu China?«. In diesem Artikel kom- 
men vier tibetische Worte vor, die allesamt gute ahd. Wörter darstellen und es scheint alles daraufhinzu- 
weisen, daß diese Sprache, ebenso wie das Quiche der Maya, ein guterhaltenes Ahd. ist. Der Name der 
Tibeter geht, wie ich bereits sagte, auf Wotan zurück, entweder über Beti, Weti oder über ti Bet(anı), 
ti Wet(ani). Dies wird nun untermauert durch die Tatsache, daß im vorliegenden Zeitungsartikel der 
Name der Tibeter mit Tanguten, also die Angeln, t{e) Angu(l) angegeben wird, genau wie der ihrer Nach- 
barn, der Mongolen. Interessanter noch sind die aufgeführten Wörter aus der tibetischen Sprache. Nie- 
dere Beamte werden als Amban bezeichnet, was ganz einfach das ahd. amba(htma)r, der Beamte, der 
Amtmann, ist. Eine Sekte der Gelbmützen heißt gelugpa. Hierin stecken die beiden ahd. Wörter gelo, 
gelu = gelb und cappa = Kappe, Mütze, im Niederländischen heute noch kap und im Englischen heute 
noch cap. Aus dem ahd. gelu capa, daß wegen fehlender fester Rechtschreibung auch gelo kappa oder 
gelu gapa geschrieben wurde, und im sächsischen und angelschen Dialekt, wie noch heute in Deutsch- 
land im sächsischen Dialekt, wo der K-Laut gern als G-Laut gesprochen wird, — welche Konstanz über 
die Jahrtausende und welcher Beweis für den Einfluß der Dialekte und der sprachlichen Nachlässigkeit 
auf den Zerfall der einen Sprache von Babel oder Babylon, — aus diesem ahd. gel» gapa haben die Tibe- 
ter ganz einfach durch Umstellen des Buchstaben »a« die gelugpa gemacht, aber die Bedeutung Gelbmüt- 
zen, Gelbkappen, ist geblieben. Schließlich taucht auch noch, ausgerechnet bei den buddhistischen Ti- 
betern, die nicht an Gott glauben, daß ahd. cot in der Form yon-mchod auf, und dieses Wort wird in 
dem Zeitungsartikel mit »Gabenspender und Verehrungswürdiger« übersetzt, also genau mit den Eigen- 
schaften, die man vom Gott allgemein erwartet und die man ihm allgemein zuschreibt, nämlich, daß 
er alle Gaben spendet und das er verehrt, angebetet zu werden, würdig ist. Noch frappierender für mich 
ist die Silbe »yon-m«, die dem Wort Gott vorangesetzt ist, weil sie auf das »Yom-Kipura«, das heiligste 
Fest der (D)Juden hinweist. Ich meine, hier konkret sprachwissenschaftlich und weltweit, mit der rich- 
tigen sprachwissenschaftlichen Methode, nachzuforschen, würde uns ganz sicher auf die Spuren der ur- 
sprünglichen, wahren Religion hinführen. 

Wieder haben wir eine Trefferquote von 100% erreicht. Für vier tibetische Wörter und einem zusätz- 
lichen Namen für dieses Volk, lassen sich vier gleichlautende und gleichbedeutende ahd. Wörter finden 
und auch der Name passt nicht nur zu meiner Interpretation des anderen Namens für dieses Volk, son- 
dern auch zum Stamm der Angeln, ti Weti und ı{e) anguten, Der Angel und Sachse Wotan und seine 
Angeln. Was mich nur immer wieder verblüfft, ist die Blindheit und Phantasielosigkeit unserer Ethno- 
logen und Sprachwissenschaftler, die jahrelang in Tibet waren oder die Sprache gelernt und »studiert« 
und »erforscht« haben (wollen) und dann nicht die einfachsten Zusammenhänge erkennen können. Mir 
jedenfalls genügen ganze 5 Worte, um zu erkennen, um was für eine Sprache es sich handelt. 


Ergänzt am 3. August 1987 


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Anhang 


Als Anhang möchte ich einige bemerkenswerte Zitate aus dem Buch von Johann August Egenolf, »Hi- 
storie der Teutschen Spraches, erschienen zu Leipzig 1735, zitieren: 

»Der dritte (Teil seines Buches) wird handeln von den Beweisthümern, daß iede Europäische Sprache 
insonderheit, als die Schwedische, Holländische, Dänische, Norwegische, Engeländische, Irrländische, 
Isländische, Lappländische, Finnische, Churländische, Sclavonische, Moscovitische, Polnische, Böhmi- 
sche, Ilyrische, Tartarische, Ungarische, Phrygische, Griechische, Lateinische, Französische, Spanische, 
Italienische u. u. eine Tochter der Japhetischen sey, welche von einigen auch die Cimbrische und in 
gewissen Verstande die Teutsche genennet wird.« Seite 13 Teil I 

»Der andere allgemeine älteste Name der Europäischen Völcker ist, daß sie die Scythen, das ist, die 
Schützen (denn wenn die Ober-Sachsen sagen schiessen sagen die Nieder-Sachsen schueten) genennet 
worden. Strabo lehret uns, daß die ältesten Griechen Scribenten alle Völcker, so den Griechen gegen 
Norden gewohnet, Scythen oder Celto-Scythen genennet.« Seite 101 Teil I 

»Nachdem aber, wie dernach wird gezeiget werden, einige von des Japhets Nachkommen sich den 
Namen der Scythen allein zugelegt, und ihren Brüdern, so mehr gegen den Abend gewohnet, alleine 
den Namen der Celten zugeeignet, vielleicht, weil sie nach den kalten Ländern gezogen, da im Gegen- 
theil die eigentlichen Scythen anfänglich in Asien verblieben, nach der Hand aber, ihre Colonien eben- 
falls in Europa geschickt, haben sie ueber besagten ihren allgemeinen auch unterschiedene Namen ange- 
nommen, von welchen nachgelesen werden kann, was Herodotus dießfalls weitläuffig angemercket.« 

Seite 126 Teil I 

»So ist nun dieses meine gäntzliche Meynung, die nicht ohne gute Gründe von den vortrefflichen Leu- 
ten Salmosio und Burhornio aufgebracht, wiewol sie dieselbe nicht ausgeführet, daß die alte Scythische 
die Haupt-Quelle der Europäischen Sprachen sey, aus welcher die alte Teutsche und Gothische zuerst 
entsprungen, wo sie nicht fast eben dieselbe gewesen, und der Griechischen und Lateinischen ihre Wör- 
ter gegeben, welches zu beweisen, keine große Mühe erfordern würde.... Die Teutsche Sprache ist in 
Europa die älteste; welche er hernach gar wohl ausführet. Besser vorher, da er gezeigt hat, wie die Grie- 
chischen und Lateinischen Wörter aus der alten Teutschen Sprache herkommen, so schließet er endlich 
mit diesen Worten: Wenn ihr diese und sonst wenige Stuecke beobachtet, so habt ihr die gantze Babylo- 
nische Verwirrung oder vielmehr aller Sprachen Ursprung, Ableitung und Übereinstimmung.« 
Seite 119 bis 121 Teil I 

»Alle Völcker, welche die Griechen und Lateiner Celtas nennen, haben Teutsch geredet, wie denn 
noch auf diesen Tag in allen Ländern Europens die Wurtzeln und Stamm-Wörter der Teutschen Spra- 
che vorhanden sind, wievol durch allerhand Endungen, Verwirrungen, und Mund-Arten unterschieden, 
und durch Vermischungen fremder Völcker zerrüttelt und verdorben. Ja noch auf diesen Tag sind so 
viel Berge, Flüsse, Länder, Städte, nicht allein in Europa, sondern auch Asia zu finden, derer Namen 
lauter Teutsche Wörter seyn, und bey andern Völckern, die solche Namen gebrauchen, nichts andeu- 
ten, aber ihren Verstand in der Teutschen Sprache haben.« Seite 123 Teil I 

»Odin, sagt er, der ein guter Schwartzkünstler war, und gut wahrsagen kunte, weil er gewußt, daß 
er und seine Nachkommen lange Zeit in Mitternächtigen Ländern regieren würden, so hat er seinen 


124 


Brüdern, deren Namen war Urus und Vilius, das Reich Asgard uebergeben, er selbst aber ist aus Asien 
mit einer großen Menge Volck nach Moßkau gereiset, woraus er sich nach Sachsen gewendet, welches 
er unter seine Söhne vertheilet, darauf hat er seine Züge nach Mitternacht gerichtet, und in einer Insul 
bey Finnland gewohnet, welche ietzt Odinsey heisset, u.u. Wenigstens ist nicht zu glauben, daß es zufäl- 
liger Weise geschehen sey, daß 2 oder mehr weit von einander gelegene Länder einerley Nahmen haben, 
sondern wie wir heut zu Tage sehen, daß die Europäer den Ländern in der neuen Welt die Nahmen 
ihres Vaterlandes beylegen und sagen z.E. Neu-Holland, Neu-Engelland u.u. also ist glaublich, daß 2 
Länder eines Nahmens, die aber solchen Nahmen nicht von einer Zeit gehabt, müssen von einem Volcke 
seyn benennet worden, welches sich aus einem Orte in den anderen begeben, oder seine Colonien dahin 
geschickt.« Seite 124 bis 125, Teil VI 

»Die übrigen Europäer, deren Sprachen mit der Teutschen keine Verwandschafft zu haben scheinen, 
liegen ebenfalls allesammt an dieser Krankheit darnieder, so wohl wenn sie die Deutschen Nahmen er- 
klären, als wenn sie dieselben in der Lateinischen oder ihrer Mutter-Sprachen ausdrücken und schreiben 
sollen. Ein einig Beyspiel anzuführen, so gedencket Paulus Jovius in der Historie seiner Zeit eines Teut- 
schen Edelmannes, welchen er Vodiscum nennet. Ich würde so wenig als jemand anders erraten haben 
können, was Vodiscus heisse, wenn ich nicht durch Nachschlagen erfahren, daß der wahre Nahme des- 
sen, von welchen gedachter Jovius redet, von Dießkau gewesen. Ich könnte hiervon ein weit mehrers 
anführen, aber es ist bereits genug gesaget, zu erweisen, daß es nötig und nützlich sey, sich um die wahre 
Bedeutung der alten Teutschen Nahmen zu bekümmern«. Seite 134 bis 135, Teil VI. 


Diesen Zitaten aus Egenolfs Buch ist wenig hinzuzufügen. Man kann nur erstaunt sein, daß eine angebli- 
che Wissenschaft, die sich sonst scheinbar um jeden unnützen Dreck kümmert und Dinge erforscht oder 
erforschen will, die wirklich zu nichts Gutem nütze sind, solche klaren Aussagen wie die von Egenolf 
und vielen anderen, ganz einfach übersieht. Was mögen wohl unsere Latein- und Griechisch- 
Bildungsfanatiker und Schulpolitiker sagen, wenn sie lesen, daß aus dem deutschen Edelmann von Dieß- 
kau der lateinische Vodiscum geworden ist und das deutsche, althochdeutsche ti erra zum lateinischen 
terra? Ob sie erkennen, welchen Frevel sie betreiben und das Wort reden? Die Germanistik, die Wissen- 
schaft von der heiligen deutschen Muttersprache aller Völker und Kulturen dieser Erde, liegt am Boden, 
verkümmert zusehends von Tag zu Tag, immer mehr der häßlichen amerikanischen Stümmelwörter 
dringen in die deutsche Sprache ein und die Medien geben den falschen Ton an. Man fühlt sich noch 
gebildet, wenn man solche Worte ständig gebraucht und die Erlernung des lateinischen Dialektes, zu 
dem schon in alten Zeiten die heilige deutsche Sprache einmal verkommen ist, ohne daß es von diesen 
Leuten erkannt wird, wird zum Politikum und zum Zweck, das urdemokratische Recht der Chancen- 
gleichheit in den Schulen zu umgehen. 

Weiter oben schrieb ich, daß das Wort tent, deut, tiot, diot die Bedeutung von »Volk« hat. Dabei habe 
ich mich auf die in althochdeutschen Wörterbüchern und in der Germanistik allgemein angegebenen 
Fakten gehalten. In einem Buch aus dem Jahre 1663 von Justus Georg Schottelius mit dem Titel »Aus- 
führliche Arbeit von der teutschen Haubtsprache« lese ich folgende interessante Textstelle auf Seite 35 
eines Neudruckes dieses Buches, der 1967 im Niemeyer-Verlag Tübingen erschienen ist: 

»Was für ein Nahm aber ist es gewesen, wodurch die zerstreuten Menschen den wahren Gott haben 
andeuten wollen? Dieser nemlich, von welchem wir Teutschen den Namen haben: Nemlich nach Celti- 
scher Ausrede / Teut. Die alten Egypter wie Plato in Phaedro und Cic. 1.3 de nat.deorum und Lacantius 
1.1.0.6 bezeugen / haben diesen ihren Gott auch Teut geheissen. 


125 


Duretus C. 56 allegans Platonem 8 Caelum spricht hiervon auch: Entre les Egyptiens estoit adore un 
dieu appelle Teuth qui le premier inventra arts &c. Er zeugt auch folgendes aus dem Griechischen Schri- 
benten Philone an / welcher um die Zeit der Semiramis die Tahten der Phaenicier beschrieben / nach 
des Eusebii Zeugniß / und dieses Nahmens unter anderem auch also gedacht: Les Egyptiens appeloient 
ce Theus Thyoth; Alexandrins Thot. 

Die alten Griechen haben diesen höchsten Gott allezeit deis, eis, deo, nach Veränderung der Mundart 
genennet: Die Lateiner gleichfalls / ob sie schon viele Götter und Götzen hatten / denen sie mancherley 
Namen gegeben / haben sie doch den höchsten Gott Deut, nach ihrer Ausrede hernachmals Deus ge- 
nennet. ...... 

Unsere uhralte Vorfahren haben gleichfalls diesen Namen / wodurch die Völker überall ihren Gott 
andeuten wollen, aufs genaueste behalten / sogar / daß sie sich nach dem Nahmen ihres Gottes Teut 
/ Teutsch genennet haben...... nemlich der Name des wahren Gottes selbst / daß also Teutsch / so 
viel heisset / als Göttisch oder Göttlich«. Etwas weiter unten: »Das ist: daß die Teutschen in ihren alten 
Gesängen den Gott Tuit oder Teut / und dessen Sohn Mann noch rühmten. Denn durch Teut / haben 
die Barden oder alte Teutsche Poeten den Schöpfer aller Menschen / und durch Mann / den ersten Sohn 
des Schöpfers den Adam verstanden / und darum einem jeden / von dem Manne / Männisch oder Mensch 
genant / eben wie man von Rom ableitet Romich / Pol Polnisch oder Polsch / also Mann Männisch 
oder Mensch / der von dem ersten Manne herkommt; Sind also nemlich Teut und Mann die rechten 
Wurtzelen der Wörter Teutsch und Mensch«. 


Dies alles deckt sich genau mit meinen Forschungsergebnissen und den in diesem Buch angegebenen 
Bemerkungen, daß die weltweiten Bezeichnungen für Gott in den verschiedensten Sprachen und My- 
thologien, in den Formen teo, teot, deus usw. auf das Wort »deutsch« in allen seinen Formen zurückgeht, 
sowie die Tatsache, daß Adam Mensch bedeutete (heute noch z.B. im Türkischen) und, wie von mir 
herausgefunden und erwähnt, in den Gesängen des Metoro von der Osterinsel, noch richtig als mana 
evah, als »ewiger Mensch« nachzulesen, während die in der Christenbibel erwähnte Geschichte von »Adam 
und Eva« schlichtweg die falsche, ja unsinnige Übersetzung dieser Schrift, nicht nur in diesem Beispiel, 
sondern schon vom Titel Evangelium an, erweist. Die gesamte heilige Schrift, wie auch der Koran, alle 
alten griechischen, lateinischen und sonstigen alten Schriften, sie müssen alle total neu übersetzt werden 
und zwar sehr bald, denn der verheerende Einfluß dieser falschen Übersetzungen, er beschert uns die 
falschen, fanatischen Religionen, die sozialistischen, kommunistischen und sonstigen -istischen Ideolo- 
gien, die für alle Kriege, alles Elend, alle Probleme, vor allem für die Überbevölkerung, aus der diese 
Probleme erwachsen, verantwortlich sind. 

Hierzu gehört auch, daß die ägyptische Sphinx in alten deutschen Texten (zu einer Zeit, wo nach 
Meinung unserer offiziellen Wissenschaftler die alten Deutschen von der Existenz dieser Sphinx noch 
nichts gewußt haben können oder sollen), wie Steinmeyer in den »Altdeutschen Glossen« erwähnt, als 
»spenula theudisca«, »sfinula theutischa«, als »deutsche Spange« oder »deutsche Spindel«, bezeichnet wurde. 
Wer von den Herrn »offiziellen« Wissenschaftlern und Ägyptologen kann dafür eine Erklärung geben. 
Aber eine wissenschaftliche bitte und kein spekulierendes Herumgerede! 


126 


Abbildungen 


Abb. 1: Steinglyphen aus Palenque. Man kann deutlich deutsche Buchstaben und althochdeutsche Wörter lesen. 
Abb. 2: Steinglyphen aus Copan, Palenque und anderen Mayaorten. 
Abb. 3: Steinglyphen aus Palenque, die 2. Glyphe von links, in der 2. Reihe, aus Copan. 


Abb. 4: 2 Kopfglyphen von Stela 7 bzw. 15. Man erkennt deutlich die deutsche Schrift in den Vertikalen oben 
und unten. Beachten Sie auch die Schrift im Inneren der Glyphen und unter bzw. über den großen Buchstaben. 


Abb. 5: Kopfglyphen aus Copan. Trotz Beschädigung und Verwitterung sind überall Buchstaben zu erkennen. 


Abb. 6: Stelen aus Copan sowie eine besonders schöne Glyphe. Man sieht, daß sowohl die ganzen Stelen, wie auch 
die ganzen Glyphen, immer und stets, nur aus Buchstaben bestehen. 


Abb. 7: Oben vier Steinglyphen, die das althochdeutsche Wort hilic (heilig) enthalten. Die beiden Glyphen oben 
links beweisen, daß das von den Nazis mißbrauchte Hakenkreuz eigentlich nur das althochdeutsche Wort il (heil) 
bedeutet. Neben beiden Hakenkreuzen erkennt man deutlich in beiden Fällen die Buchstaben »i« und »g«, so daß 
Hakenkreuz (bil) und »ig« das Wort hilig ergeben. Die Figuren unten, aus dem Codex Tro Cortesiano bestehen 
ebenfalls ganz und gar aus Buchstaben. Im Kopf der linken Figur ist god hil (heiliger Gott) zu lesen. In der Figur 
ganz rechts kann man Angel lesen, (was den Stamm der Angeln und Sachsen meint) allerdings aus Gründen der 
Ästhetik in der Buchstabenfolge »Anegl«. 


Abb. 8: Diese Abbildung müßte jedem Altamerikanisten die Schamröte ins Gesicht treiben. Die Figur oben links 
aus dem Codex Tro Cortesiano zeigt die Zahl 39, die Steinglyphen daneben und darunter, aus Palenque und Copan 
zeigen die Zahlen 8, 25, 2, 63, 3 und 803. Damit bricht die Legende vom eigenen »Zahlensystem und Kalender« 
der Maya endgültig zusammen. In der Mitte sehen Sie das, was die »Null« und die »Zahl« des »Maya-System« dar- 
stellen soll. Sie sehen, Buchstaben und breitgelaufene Tinte (Was man noch gut sieht, wenn man die Maya-Codices 
auf Farbdias aufgenommen, auf die Leinwand projiziert). Die Steinglyphen daneben und darunter, zeigen, daß die 
angeblichen Zahlzeichen die altdeutschen Adjektivsilben »llich«, »lih«, »llihhi«, »llichhi« usw. darstellen. Ganz unten 
in der Abbildung ein Auszug aus dem Chilam-Balam de Chumayel, Seite 15, aus dem fast jeder Altamerikanist zi- 
tiert. Diese Textstelle lautet: »Das Jahr 1541 (in spanischer Sprache) entspricht dem 181. Juul. Die Maya rechneten 
also nach dem germanischen Zeitbegriff »Juul« und jeder hätte es lesen können. 


Abb. 9: Glyphen aus dem Codex-Tro-Cortesiano. Die beiden Glyphen links oben sowie die 3 Figuren an ihren 
»Ohren«, lassen das altdeutsche Wort cot, got (Gott) erkennen. Auch in der mittleren Reihe die 3. und 4. Glyphe 
von links zeigen das Wort cot. Hier ist besonders die platzsparende Darstellung der ineinander übergehenden Buch- 
staben »c« und »t« interessant, was typisch für 95% aller Hieroglyphen ist. 


Abb. 10: Diese Glyphen, oben links aus dem Codex-Tro-Cortesiano, die anderen Steinglyphen aus Palenque und 
Copan, enthalten alle das Wort Freia, Fria. Die Glyphe unten rechts das Wort Votan. Damit ist eigentlich alles 
über die Herkunft der »Mayas« gesagt (auch dieses Wort, wie die Jungfrau Maria der Christen und Maya, die Mutter 
Buddhas, leiten sich von Freia ab). Außer Freia ist stets noch teit, diut, diat zu erkennen. Es handelt sich also um 
Freias diut, Freias Volk. 


Abb. 11: Die Glyphe oben links ist aus dem Codex Dresdensis, die darunter aus dem Codex Parisiensis, die anderen 
aus dem Codex Tro-Cortesiano. Sie lesen unter anderen die altdeutschen Worte ahtan, achti, evihlici, heilich diot, 
selih, also alles religiöse Worte. In der mittleren Reihe links geistlico. Ganz unten rechts zweimal das Wort sic (der Sieg). 


Abb. 12: Diese Glyphen aus dem Codex Tro-Cortesiano enthalten alle möglichen Formen des altdeutschen Wortes 


127 


für Volk (aber auch für Gott, den Teut war der höchste Gott der alten Deutschen, von dem sich auch ihr Name 
»deutsch« ableitet). Sie finden: deut, teut, dinti, diuta, diatu usw. Außerdem finden Sie unten links noch 3 Glyphen 
mit dem altdeutschen Wort folc (das Volk). Während deut, diut, diuta usw. zusammen mit dem Wort evic, evico, 
evih, evihlih, eviliho die meist genannten bzw. geschriebenen Glyphen weltweit, nicht nur bei Mayas und Ägyptern 
sind, ist folc eher eine Seltenheit. 


Abb. 13: Figuren und Gebilde aus dem Codex Tro-Cortesiano, die alle veranschaulichen, daß die Figuren nur aus 
Buchstaben bestehen. Welch eine großartige Kunst, welch eine großartige »Chiffre«. 


Abb. 14: Im oberen Teil der Abbildung ist dargestellt, wie durch ständige Vergrößerung einer Glyphe die deutsche 
Schrift (sogenannte lateinische Schrift) erkennbarer wird. Das Wort tiud, das aber in der Buchstabenfolge itud dar- 
gestellt ist. Unten: Figuren aus Buchstaben, Codex Tro-Cortesiano. 


Abb. 15: Figuren aus dem Codex Tro-Cortesiano. 


Abb. 16 bis 20: Maya-Vase/Schale aus San Agustin Acasaguastlan, Museo Nacional Guatemala 1735. Lesen Sie, not- 
falls mit der Lupe, alles gutes Althochdeutsch! In Abb. 18 habe ich eine Stelle nochmals besonders vergrößert. Da 
ist zu lesen: /antschinti fri tint, daneben größer noch diat. (»der Landeskinder freies Volk«) Handelt es sich hier 
um einen Hinweis auf die multikulturelle Verirrung, die Ursache aller Kriege der Menschheit überhaupt? Daß Über- 
bevölkerung die Ursache des (oder gar der, mehrere?) Zivilisationsunterganges war, schreibt schon ein gewisser 
Ximenez um 1750 in Mexiko. 


Abb. 21: Maya-Vase aus Chama, Museo Nacional Guatemala 1024. 


Abb. 22 bis 24: Vergrößerungen von Teilen des aztekischen Codex Vindobonensis Mexicanus. Ich habe das dritte 
kreisförmige Gebilde von oben samt der daneben stehenden Schrift, nochmal vergrößert herausgehoben. Man kann 
lesen: thiati teit hil, wobei das Wort bil als Hakenkreuz geschrieben ist. Übersetzung für nicht des Althochdeut- 
schen Kundige: »Gottes heiliges Volk« oder »heiliges deutsches Volk«, je nachdem, ob man thiati in seiner Bedeu- 
tung als »Gott« oder als »deutsch« verwenden will. Beides wäre sprachlich richtig, wiewohl der Schreiber nur eins 
im Sinne gehabt haben mag. 


Abb. 25 bis 30: Berühmter Siegel aus dem Indus-Tal (Mohendscho Daro) und Vergrößerung von Teilen dieses Sie- 
gels. Die Industalschrift gilt als »unentziffert«. Als Deutscher können Sie aber mühelos lesen, wenn Sie Althoch- 
deutsch verstehen. 


Abb. 31 bis 33: »Keil«schrifttafel aus Ebla, Bibliothek L2769, Text 37 (=TM.75.G1358) Recto. und Vergrößerung 
von Teilen davon. Von »Keilen« sieht man nichts, dafür aber lauter deutsche Buchstaben, wegen starker Verwitte- 
rung, vor allem aber wegen unsachgemäßer Behandlung durch archäologische Stümper, schlecht erkennbar. Das 
gilt für 100.000de dieser Schrifttafeln. Leider! 


Abb. 34: Ausschnitt aus dem Stein von Rosette, mit 2 Extravergrößerungen meinerseits. Es soll sogenannte »demo- 
tische Hieroglyphenschrift« sein. Wenn das keine deutsche Handschrift ist, dann gibt es keine! Man kann (von 
oben nach unten, wie im Japanischen) unter anderem chiteilt (geteilt) lesen bei der unteren Extravergrößerung, während 
oben die Worte Evihlico (in der Ecke oben links der Vergrößerung) und Evih, sowie Ev tiet, deutlich zu lesen sind. 
An diesem Stein von Rosette hat angeblich Champollion die ägyptischen Hieroglyphen entziffert. Wie man sich 
doch irren kann und die ganze Menschheit total irreleiten! 


Abb. 35: Ägyptische Hieroglyphen, Tempel der Isis in Philae, Südwand des Hypostels, Westecke. 3 Glyphen aus 
der 2. Reihe von links wurden nochmals vergrößert oben. Man sieht, lauter »Mayaglyphen« aus deutschen Buchsta- 
ben, trotz starker Verwitterung erkennbar. 


Abb. 36: Ägyptische Glyphen aus »Urkunden der 18. Dynastie«. Links oben verschiedene Schreibweisen des Wor- 
tes deut, dioti, dhind usw. Rechts daneben verschiedene Schreibweisen des Wortes evic, evih. Besonders die Form 
des »Kleeblattes« im Kreis, wie ich es einmal nennen will, kommt tausendfach bei Mayas, Ägyptern und allen ande- 
ren Völkern vor. Der Kreis aber ist nur die Aneinanderreihung der Buchstaben »E,v,i,c«. In der mittleren Reihe 


128 


finden Sie die Worte Ev, buch, wieder evic und rechts Allcot (der Allgott). Darunter das Wort wic (Krieg) und das 
Wort sic (der Sieg). Dieses Wort kommt in den »Urkunden der 18. Dynastie« etwa mehrere hundert Mal vor, ge- 
nauso, wie wir es heute schreiben. Aber keiner der Herren »Ägyptologen« will es sehen. Unten in der Abbildung 
zwei Köpfe, auf denen man Buchstaben erkennt. Links Frauenkopf aus einem Refief, das »Vorführung von Gefan- 
genen« genannt wird, links Männerkopf, sogenannter Denkstein des Hfner, Theben. Das Wort Tod ist in der 3. 
Reihe rechts erkennbar, die »Ägyptologen« aber nennen die Buchstabenfolge 70, das Henkelkreuz und erklären 
es zum »Symbol des Lebens«. 


Abb. 37: Ägyptische Glyphen. Lesen Sie die 2. Reihe von oben, links beginnend: arbaid (Arbeit), Ahto (Achtung), 
welch ein genialer künstlerischer und humaner Einfall, die Achtung vor dem Alter als alten Mann mit Stock darzu- 
stellen und doch nur das altdeutsche Wort Ahto in Glyphenform hinzuschreiben. Daneben steht: toch cot (doch 
Gott), dann der Artikel Di (der, die, das). Genial auch das Wort fisc (Fisch) in der 3. Reihe, bestehend aus den Buch- 
staben »F«, altdeutschem Rund-S, einem Strich als Buchstabe »i« außerhalb und einem »c« nach der linken Seite 
der Fischgestalt. Unten 2 Frauenköpfe aus dem Relief »Vorführung von Gefangenen« mit Buchstaben in der Frisur. 


Abb. 38: Die ägyptische Sphinx und die Steinplatte, die davor steht. Diese Sphinx wird in altdeutschen Texten (nach 
Sievers und Steinmeyer) als Spinula theudisca (deutsche Spinula) bezeichnet. Warum, können Sie auf dieser Abbil- 
dung sehen. Lauter deutsche Buchstaben! Lesen Sie! Denn wer das Rätsel der Sphinx löst, gewinnt das ewige Leben, 
so sagt man. 


Abb. 39: Rechte Seite, 2 Teile aus dem »Denkstein des Cha-Hap«, Serapeum, Memphis, von mir auf den Kopf ge- 
stellt, damit die deutsche Schrift erkennbar wird. Sie ist im Original tatsächlich »auf dem Kopf« stehend. Wie übri- 
gens viele andere Inschriften auch. Links oben, Frauenkopf aus dem Relief »Vorführung von Gefangenen« mit Buch- 
staben in der Frisur. Darunter: Männerkopf aus dem »Denkstein des Hfner«, Theben. 


Abb. 40: Sonnengott (aus dem Relief Sethos I. und der Sonnengott). Sie sehen Buchstabenschrift am Arm, Handge- 
lenk und Körper, sowie neben der Person. Links hinter dem Kopf eine nochmalige Vergrößerung des Bruststreifens. 


Abb. 41: Zusammenstellung von verschiedenen Feder- und Schlangenglyphen, oben und Mitte aus dem Grabraum 
der Königin Nefertari (Tal der Könige), unten aus dem Tempel der Isis in Philae. 


Abb. 42: Felsmalereien aus Jabbaren (Amazzar), von mir aus Platzgründen neu räumlich angeordnet. Lauter Buchstaben. 


Abb. 43: Felsmalereien oben aus I-n-Eten, darunter aus Iddo-Tissoukal, von mir räumlich angeordnet. Lauter Buch- 
staben! 


Abb. 44: Felsmalereien oben links aus I-n-Eten, daneben aus Ouan-Abou, unten aus Jabbaren (Amazzar). 


Abb. 45: Felsmalereien, oben aus Iddo-Tissoukal (der Kopf des Mannes wurde noch mal extra vergrößert), unten 
aus Jabbaren (Amazzar). 


Abb. 46: Felsmalereien aus Iddo-Tissoukal. 
Abb. 47: Felsmalereien aus Jabbaren. Suchen Sie mal, wie oft das Wort evih vorkommt. 
Abb. 48: Felsmalereien, oben und rechts aus Iddo-Tissoukal, unten aus I-n-Eten. 


Abb. 49: Felsmalereien aus Iddo-Tissoukal (Rinderkopf), aus Adjefu (Figur mit Bogen), aus Tin-Bedjedj (Frauen 
auf dem Kopf stehend von mir angeordnet) und aus Ouan-Abou (Figur unten). 


Abb. 50: Felsmalereien aus Jabbaren (oben) I-n-Eten (links unten) und Tin-Bedjedj (rechts) 


Abb. 51 bis 53: Felszeichnung im Tassiligebirge. Sogenannter Marsmensch, sowie zwei Vergrößerungen von Teilen 
davon. (Oberarm und unterer Bauchteil). In Abbildung 53, dem unteren Bauchteil, da, wo ich einen schwarzen 
Pfeil angebracht habe, kann man »FriAE Kiind Tiat« lesen, wobei aus platzsparenden, Redundanz vermeidenden 
Gründen, die Reihenfolge der Buchstaben »E, A, i« vertauscht ist. Denn gemeint ist: Freia Kindi Tiat. (Das Volk 
von Freias Kindern) 


129 


Abb. 54: Felszeichnung. Vergrößerung von Vorderteil und Hinterteil eines Rindes, dazwischen fehlt ein Teil. Be- 
achten Sie die Schrift insbesondere in den Umrissen des Tieres. Oben über dem Kopf des Tieres im freien Raum 
steht unter anderen das altdeutsche Wort Fio (Vieh). 


Abb. 55: Arabische Schrift aus einem alten Buch (möglicherweise einer Koranausgabe). Wenn man diese Schrift 
um 90 Grad dreht, erkennt man, das sie wie alle Schriften dieser Erde) nur altdeutsche Schrift ist, aber signetmäßig 
(hieroglyphenmäßig) angeordnet, von oben nach unten zu lesen. Man kann getrost alle uralten Bücher und Texte, 
nicht nur arabische, ägypt., sumerische, griech., lateinische, hebräische, chinesische usw. neu, also aus dem Althoch- 
deutschen, übersetzen. Oftmals nur um 90 oder 180 Grad gedreht. Vielleicht hilft dies, den religiösen, fundamenta- 
listischen und ideologischen (auch nicht religiösen, ideologischen) Wahn und Fanatismus doch ein bißchen zu dämpfen, 
wenn man die Texte erst mal richtig übersetzt hat! Wer weiß? Nur Gott, nur Alllm)ahu, der Allmächtige, nur 
Teut, weiß es! ö 


Abb. 56 und 57: Felsmalerei Arnhemland, Australien, vergrößerte Ausschnitte. Der Pfeil in Abb. 57 zeigt auf die 
althochdeutschen Wörter cot = Gott und citi = Zeit. 


Abb. 58: Osterinselschrifttafel, sogenannte Leningrad- (St. Petersburg)-Tafel. Man erkennt deutsche Buchstaben. 
Abb. 59: »Keilschrift«-Inschrift, angeblich König Araras von Jerablus-Karkemisk. 

Abb. 60: Ägyptische Darstellung, Kaninisut in Gise, angeblich 5. Dynastie. 

Abb. 61: Ägyptische »Hieroglyphen«, Denkstein des Cha-Hap, Memphis. 


Abb. 62 und 63: Maya-Vase aus Uaxactun, Museo National Guatemala 350, vergrößerte Ausschnitte. In Abb. 62 
kann man, da wo der Pfeil angebracht wurde, das ahd. Wort Euich = ewig lesen. 


Abb. 64: Ausschnitte aus dem Relief des Kreuzes in Palenque. Die drei Glyphen in der Mitte stammen von anderen 
Stellen des gleichen Reliefs. Sie wurden ausgewählt, weil sie besonders schön die ahd. Wörter Hildi = der Kampf 
(obere Glyphe), Thiatu ding = das Volksding (mittlere Glyphe) und tieti ano = deutsche Ahnen oder Ahnenvolk, 
(untere Glyphe) zeigen. Beachten Sie bitte auch den Mund der Figur: dort erkennt man die Buchstaben »FrLHiic«. 
Das ergibt das ahd. Wort Frilich = frei. Beachten Sie dabei vor allem, die bei allen Glyphen weltweit angewandte, 
platzsparende (und aus Gründen der Ästhetik gewollte, da die Glyphen ja auch Kunst darstellten) Redundanz ver- 
meidende Methode, daß die Buchstaben ineinander übergehen. So ist der Buchstabe »i« im Wort Hildi jeweils nur 
durch den Punkt neben dem »H« bzw. unter dem »L« angedeutet, eine in zehntausenden von Glyphen weltweit 
verbreitete Methode. 


Abb. 65: Angkor Vat, Eckturm, rechts Ausschnitt aus einem Relief in Angkor Vat, der Stadt des Angel Votan in 
Kambodscha bzw. Kampudschea. Der Name kommt von Kamp deuscha, bedeutet also »deutsches Feld«. Angeblich 
erst im 9. Jahrhundert nach der Zeitenwende errichtet. Gibt es einen besseren Beweis für das Versagen der Datie- 
rungsmethoden (C14-Methode usw.)? Lesen Sie, notfalls mit Vergrößerungsglas. Alles deutsche Buchstaben! 


130 


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Mikrofilmkopien Chilam Balam de Ixıl 
The Newberry Library, Chicago 
Microfilmkopien Popol Vuh 
The Newberry Library, Chicago 
Chilam Balam de Tizimin 
Akademische Druck- und Verlagsanstalt, Graz 1980 


Zahlreiche weitere Wörterbücher und Grammatiken der verschiedensten Sprachen und Dialekte, sowie Bildbände 
aller möglichen Kulturen und Schriftdenkmäler, insbesondere aus dem Bereich der Mittel- und Südamerikanischen 
Kulturen, der Osterinsel, Ägyptens, Industal, Naher und Mittlerer Osten, Japan und China. 


133 


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